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Posted On Januar 26, 2011By Tina ManskeIn Musikmag

Soundcollage

Das Label Bureau B wiederveröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit die wichtigen Platten der deutschen elektronischen Avantgarde vergangener Jahrzehnte, und auch sonst jede Menge gutes neues Kraut und Ambient. Tina Manske sagt danke.Read More
Die literarische Woche Nummer 4 ::: Arte stellt die Autorenvereinigung Olipo vor, der MDR bringt den Spielfilm "Jakob der Lügner", der BR hat Ingo Schulze porträtiert. Im Radio ist Josef Winkler zu hören, unser Podcast bringt ein Gespräch mit Karen Duve, die Website www.getidan.de ist unser "Tipp der Woche". Read More
Joe Gores verstarb am 10.01.2011. – Ein Nachruf von Jan Christian Schmidt. San Francisco 1928: Ein junger Autor schickt sich an, mit seinem Hard-boiled-Stil die Kriminalliteratur zu revolutionieren. Während der Arbeit an seinem zweiten Roman „Der Fluch des Hauses Dain“ wird er abrupt unterbrochen: Vic Atkinson, ein ehemaliger Kollege aus gemeinsamen Tagen bei der Pinkterton-Detektei, bittet ihn um Hilfe bei den Ermittlungen in einem Korruptionsfall, der die lokale Politik erschüttert. Da er sich kurz vor dem literarischen Durchbruch wähnt und sich aufs Schreiben konzentrieren will, weist der Autor Atkinson ab.Read More

Posted On Januar 22, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 22.1.2011

Verehrtes CrimeMag-Publikum, lesen Sie heute einen Nachruf auf den großen Joe Gores von Jan Christian Schmidt. Carlo hat den Fehler gemacht und sich mit Hera Lind beschäftigt. Jetzt geht es ihm nicht gut. Gut voran kommen die Diez Negritos mit ihrem „Ekelhaften Leichnam“ – heute Teil 9, von Antonio Lonzano in der Übersetzung von Jenny Merling. Susanna Mende hat sich über Maßnahmen gegen Piraterie kundig gemacht und ein Buch von Max Hardberger gelesen. Tobias Gohlis nimmt den Hype namens Lars Kepler auseinander und Henrike Heiland ist mit Colin Bateman nurRead More

Posted On Januar 22, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Carlo wird es heute arg schlecht, was an einer fuhrwerkenden Schreibschnepfe liegt … Himmel und Hölle – Die junge Gynäkologin Dr. Konstanze Kuchenmeister hat gerade ihre Zwillinge zur Welt gebracht, als bei ihr Gebärmutterhalskrebs festgestellt wird. Für die vierfache Mutter bricht eine Welt zusammen. Wie konnten ihr als Expertin die Symptome nicht auffallen? Doch voller Lebenswillen bekämpft sie die Krankheit, stellt sich Operation und Chemotherapie, versorgt ihre vier Kinder, baut sich gleichzeitig eine eigene Praxis auf. Als sie glaubt, den Krebs besiegt zu haben, diagnostizieren die Ärzte einen Gehirntumor —Read More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten PlanRead More
Max Hardberger – Der „Dirty Harry“ der Handelsschifffahrt im Zeitalter der Globalisierung – Piraten haben wieder Konjunktur, sie sind ein erklecklicher Wirtschaftsfaktor des global crime.  Natürlich haben sie Widersacher. Susanna Mende hat sich mit einem dieser Leute beschäftigt. Eine offizielle Berufsbezeichnung gibt es für die Arbeit, der der aus Louisiana stammende Amerikaner Max Hardberger seit den späten 80er Jahren nachgeht, nicht. Er selbst nennt sich Schiffsretter, doch wenn man sich die Rahmenbedingungen dieser Tätigkeit anschaut, kommen viele Rollen zusammen, die ein Schiffsretter spielen muss: Er ist ein Abenteurer, weil erRead More

Posted On Januar 22, 2011By Tobias GohlisIn Bücher, Crimemag

Lars Kepler: Der Hypnotiseur

Das Diktat des U – „Der Hypnotiseur“ als Beispiel für Verthrillerung – schwedische Variante. Und über Hype … Von Tobias Gohlis. Die schwedischen Autoren Alexandra und Alexander Ahndoril haben sich ein prätentiöses Pseudonym zugelegt: Lars Kepler. „Lars“ verstehen sie als Hommage an  Stieg Larsson, den posthumen Spitzenreiter auf der dritten Krimi-Schwedenwelle, „Kepler“ erinnert an den Astronomen, der das europäische Weltbild erschütterte. Ihr erster gemeinsam verfasster Kriminalroman „Der Hypnotiseur“ wird gerade von Lübbe massivst beworben und allseits gehypt. Er ist ein Beispiel dafür, wie Krimi zur Masche und ein spannendes ThemaRead More
Eine Reise quer durch die Kriminalliteratur – Lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie sich ein bisschen mit Krimis auskennen. Sonst geht das Meiste an Ihnen vorbei und Sie finden das Buch noch seltsamer, als es sowieso schon ist. Von Henrike Heiland Immer, wenn man denkt, es hätte schon alles und jeder ermittelt – vom Frühstücksei bis zum Aal, vom einarmigen Jazztrompeter bis zur selbstmordgefährdeten Kommissarin mit fünf Kindern –, kommt doch noch eine weitere Detektivvariation von irgendwo daher. Colin Bateman stellt uns für seine neue lustige Kriminalromanreihe, die wiederRead More

Posted On Januar 22, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – Heute von Kirsten Reimers (KR), Peter Münder (PM) und Thomas Wörtche (TW). Blasse Kopfgeburt (KR) Miles ist auf der Suche nach seinem Zwillingsbruder, Lucy auf dem Weg in ein neues Leben, und Ryan reist durch die USA, um für seinen Vater undurchsichtige Aufträge auszuführen. Alle drei sind in Dan Chaons Roman „Identität“ unterwegs zu einem neuen Leben, einem neuen Sinn, einem neuen Selbst. Herausgekommen ist dabei ein Thriller um Identitätsdiebstahl und gleichzeitig eine Reflexion über die Frage, was Identität denn nun eigentlich ist. Die Konstruktion des RomansRead More

Posted On Januar 22, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

KickAss – Bloody Splinters

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Wahnsinn unserer Branche – (JK) Verwirrung  about Ken Bruen: Auf der Suhrkamp-Webseite heißt es „Aus dem Englischen“. Im Buch selbst (zu sehen in dieser Leseprobe) heißt es dann „Aus dem Amerikanischen“: … na ja, der Mann ist schließlich Ire, wir wissen das, das muss sein Verlag aber noch lange nicht wissen – ist ja nur Krimi … (Frisp) „Und der Engel spielt dein Lied“ – ein schneller, brutaler, schnörkelloser Krimi – zeigt die für viele Krimis typischen Defizite. Blasse Protagonisten, fragwürdige Zufälle. EinRead More

Posted On Januar 22, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir freuen uns, Ihnen wöchentlich Christopher G. Moores Views from Bangkok präsentieren zu dürfen. Moore hat wegen seiner großartigen Vincent-Calvino-Romane, die seinerzeit bei metro erschienen waren, in Deutschland immer noch eine große Fangemeinde, die mit neuem Stoff zu versorgen, uns Ehrensache ist. Heute kümmert sich Christopher G. Moore um einen etwas weiteren, wenn auch extrem wichtigen Begriff von „Crime“ – in Thailand. Aber Thailand ist überall … Thai Nak Lengs, Jao Pohs & Crime in the Days of Wikileaks Given the vast collection of regulations, administrative rulings and laws, soonerRead More

Posted On Januar 21, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Tim Minchin – The Pope Song

The Pope Song von Tim Minchin Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker He’s a fucking motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the fucking fucker Fuck the motherfucker He’s a total fucking fucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fucking fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucking Pope. Fuck the motherfucker And fuck you, motherfucker If you think that motherfucker is sacred If you cover for another motherfucker Who’s a kiddie fucker Fuck you, you’re no better Than the motherfucking rapist And if youRead More

Posted On Januar 19, 2011By Wend KaessensIn Bücher, Litmag

Fritz J. Raddatz: Tagebücher, Jahre 1982-2001

„Was tun wir alle miteinander uns an?“ – Seit Jahrzehnten gehört er als Kritiker und Schriftsteller zu den produktivsten, umstrittensten und widersprüchlichsten Personen seiner Zunft. Nun hat Fritz J. Raddatz noch zu Lebzeiten seine Tagebücher veröffentlicht. Sie enthalten sehr persönliche Offenbarungen, Äußerungen, Gedanken und Reflexionen, auch wenn sie vom Gestus her spürbar auf Veröffentlichung zielen. Hier hat einer ohne Rücksicht auf Verluste aufgeschrieben, wie das Leben ihm und wie er in diesem Leben mitgespielt hat. Wend Kässens hat die fast 1.000 Seiten vermessen. „Haus bestellt“. Das Grab in Keitum aufRead More

Posted On Januar 19, 2011By Hans-Joachim RoedeliusIn Musikmag, Porträts / Interviews

Hans-Joachim Roedelius über Captain Beefheart

Am 17. Dezember 2010 starb Don van Vliet aka Captain Beefheart, einer der einflussreichsten Rock- und Bluesmusiker des letzten Jahrhunderts. Seine wohl bekannteste Veröffentlichung ist das Doppelalbum "Trout Mask Replica" aus dem Jahr 1969. Hans-Joachim Roedelius, als Musiker für die elektronische Avantgarde nicht minder einflussreich, schreibt für CULTurMAG einen sehr persönlichen Nachruf. Read More

Posted On Januar 19, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 19.01.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zum Double-Feature von LitMag und MusikMag. Fritz J. Raddatz konfrontiert die Leser seiner Tagebücher der Jahre 1982–2001 mit einer vollen Ladung seiner Kreativität, seiner Fantasie, seinem Fleiß  – und der ganzen Zerrissenheit seiner Person. Wend Kässens hat die fast 1.000 Seiten durchmessen. Unsentimental, direkt, klar und dabei poetisch ist die Sprache von Angelika Reitzer und sie trifft damit in ihrem neuen Roman „direkt ins Hier und Jetzt“, lobt Senta Wagner. Weniger begeistert war Henrike Heiland von Sascha Lobos Debüt „Strohfeuer“, einem „Schelmenroman ohne Schelm“. Lucio Urtubia erzähltRead More

Posted On Januar 19, 2011By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Angelika Reitzer: unter uns

Bild mit Rehfamilie – Mit ihrem zweiten Roman „unter uns“ trifft Angelika Reitzer mitten hinein ins Hier und Jetzt. Das Leben unserer Generation ist eine einzige fragile Angelegenheit; Zukunft demonstrieren ihre größte Herausforderung. Von Senta Wagner Clarissa gehört zu einer überschaubar großen Familie, sie ist aber aus dem, sagen wir, Bild einer Familie herausgekippt. Es wird zu Beginn des Romans das Geburtstagsfest der Mutter gegeben, der die Eltern, die Geschwister und weitere Angehörige zusammenbringt. Gewöhnlich sind Feste zum Feiern da. Oder wie in diesem Fall zur raschen Verbreitung von Neuigkeiten.Read More

Posted On Januar 19, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Litmag

Sascha Lobo: Strohfeuer

Kein Feuer – Was soll man da noch sagen, ist nicht schon alles zu diesem Buch gesagt worden? Vielleicht. Aber probieren wir es heute ausnahmsweise auch mal mit etwas mehr Abstand. Von Henrike Heiland Erst mal das Offensichtliche, was auch schon oft gesagt wurde: das Cover. Der Autor ist drauf, also seine Haare, und wer mit ihm vertwittert oder verfacebookt ist, erkennt das Bild sofort. Ja, von wegen verkaufsfördernd und so weiter. Hat zur Folge, dass man bei der Hauptfigur wenigstens bis zur Hälfte des Buches immer zusammenzuckt und denkt:Read More
Ansichten eines Expropriateurs – In seinen Erinnerungen „Baustelle Revolution“ erzählt der spanische Anarchist Lucio Urtubia aus seinem zuweilen abenteuerlichen Leben als „Expropriateur“ und Dokumentenfälscher im Dienste der Revolution. Leider werden die Memoiren am Ende von einem Wust von Bekenntnissen überwuchert. Von Jörg Auberg „Spanien ist die klassische Heimat des Anarchisten“, konstatierte John Dos Passos in seinem Spanien-Buch „Rosinante to the Road Again“ (1922). Aus New York kommend, der „märchenhaft prosaischen Stadt des kapitalistischen Automatismus“ (wie Leo Trotzki die Metropole an der amerikanischen Ostküste nach seinem Aufenthalt im Winter 1917 genanntRead More

Posted On Januar 19, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Nina Jäckle: Sevilla / Nai oder was wie so ist

Wenn Sprache (aus)wandert – Die 1966 geborene Nina Jäckle hat sich in ihren bisherigen Romanen zu Recht den Ruf einer Autorin erworben, die ein besonders feines Gespür für Melodie und Rhythmus ihrer Prosa hat, die Möglichkeiten der Sprache auslotet, ohne dabei manieriert zu klingen. Frank Schorneck über zwei Bücher von Jäckle, die sich den üblichen Kategorien entziehen. Die Ich-Erzählerin im Roman „Sevilla“ hat es in ebenjene spanische Metropole verschlagen. Ihr früheres Leben, ihren Namen hat sie hinter sich gelassen. Zwei Tüten voller Geld sind alles, was an früher erinnert. SieRead More

Posted On Januar 19, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Mario Luzi: Auf unsichtbarem Grunde

Der verborgene Teil der Epoche – Mario Luzi war zu seinen Lebzeiten  in Italien sehr populär. Von vielen wurde er sogar wie ein Vater, später dann wie ein Großvater geliebt. Liest man jedoch seine Gedichte, fällt es schwer, diese ihm entgegengebrachte große Verehrung nachzuvollziehen. Von Carl Wilhelm Macke. Luzis Gedichte setzen an den Leser höchste Ansprüche an Konzentration, an Wissen um den geistesgeschichtlichen Horizont, in dem sie angesiedelt sind, an eine Offenheit auch gegenüber dem in ihnen angeschlagenen spirituellen Ton. Sie eignen sich nicht für Postkartengrüße oder für die poetischeRead More

Posted On Januar 19, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

The Sex Life I 1 bild / 100 worte TO MY FIERY FRIEND BETELGEUZE, ANBEI, AS PROMISED, SOME PERTINENT FACTS ON Peter: Frau, ihren Geliebten küssend, Günter: lutscht kaut leckt, Sibylle: Liebst du mich, THE SEX LIFE Michael: bis zum anschlag im, Alexa: Fotzenarsch, Christian: sehr charming, VON DEUTSCHE POETS, Günter: Was danach kam, lief überhastet ab, MOST OF THEM STILL ALIVE Alexa: hemmungslos in, Elfriede: grapscht nach, Alexa: Stellungen, Elfriede: küsst die Mutter, & JUMPIN’ Michael: fulminant wie er, Peter: schrie, so schrill, Robert: stimmungsschwere nekrophile Kunstgedanken, ENJOY! Sibylle:Read More

Posted On Januar 19, 2011By Christina MohrIn Musikmag, Vermischtes

Mohr Music

Unsere Autorin Christina Mohr hat sich durch musikalische Neuveröffentlichungen aus Frauenhand gehört und nebenher zwei interessante Bücher mit feministischer Brille gelesen.Read More

Posted On Januar 19, 2011By Thomas BacksIn Musikmag

Strom & Wasser: Mondpunk

Pedalbruch, Kettenriss, platten Reifen zum Trotz: Liedermacher Heinz Ratz lässt sich auf seiner „Tour der 1000 Brücken“ nicht ausbremsen. Tagsüber besucht er mit seinen Musikern die Flüchtlingsheime der Republik. Abends steht er bis zum 4. April jeden Abend auf der Bühne. Thomas Backs findet das klasse und lauscht dem „Mondpunk“. So heißt Album Nummer sieben von Ratz' Band Strom & Wasser. Read More

Posted On Januar 19, 2011By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Für die heutigen Blitzbeats haben Thomas Wörtche und Christina Mohr Platten von Depedro, Renaud Marquart und Fujiya & Miyagi gehört...Read More

Posted On Januar 19, 2011By Joerg von BilavskyIn Musikmag

Konzerttipp – ZAZ

Am 20.1. wird am Himmel über Berlin ein neuer Chansonstern aufgehen - Jörg von Bilavsky freut sich schon. Read More