Posted On 6. September 2015 By In Bücher, Crimemag With 2409 Views

Reading ahead (9): James Ellroys Fotoband „LAPD ’53“

LAPD_'53_by_James_Ellroy_and_Glyyn_MartinDer Fotografie das Verrückte zurückgeben

85 Tatort-Fotos aus dem Los Angeles des Jahres 1953, dazu 25.000 Worte von James Ellroy. Solch ein Fotobuch hat es noch nicht gegeben, solch ein ideales Zusammentreffen von Autor, Gegenstand und Recherchelage, findet Alf Mayer.

Texte zu Fotografien, das ist oft herbeigeklaubtes Zeug, mühsam zur Deckung gebracht, übergestülpte Interpretationen. Dies aber ist ein Werk der Güte „Once in a lifetime“. Alexander Kluge würde Kairos am Werk sehen, den richtigen Moment. „Kunst“ mache er als nächstes, lachte James Ellroy beim CrimeMag-Interview im Frühjahr (siehe „Unterwegs zum Übermenschen“ ), und versprach: „A good book. Interesting.“
Das ist es. In der Tat. Leben und Sterben in L.A., „trouble in paradise“, wie Ellroy es nennt. 208 Seiten, die einen nicht unberührt lassen. Ich bin versucht zu sagen, es ist Ellroys schönstes Buch. Jedenfalls das mit der höchstgradigen Verdichtung, was bei einem Meister eben dieser Kondensatkünste wirklich etwas heißen will. Bei „Perfidia“, seinem aktuellesten Roman, war er stolz gewesen, endlich mal die die 700-Seiten-Schwelle überschrieben zu haben (deutsche Ausgabe: 960 Seiten). Jetzt aber: kurze Texte, oft nur eine Seite oder Spalte lang. Jedes Wort gesetzt. Poesie pur. Geradezu zum Vorlesen geschrieben. Nein, hier jetzt kein Beispiel, dafür sind die Vignetten zu lang, nur ein Einstieg:

LAPDDig it: Sterling Hayden in „Crime Wave“.
It’s L.A.
It’s 53. It’s film noir.
Bebop – blazingly blasting, blasphemously black.
Film noir – fractiously fronting its main theme: You’re fucked.
It’s L.A. Dig it, motherfucker.

Und weiter, aus Ellroys Vorwort:
„Come on vacation, go home on probation.“

„That’s right, fuckers – this book ist targeted for L.A. denizens, L.A. scholars, L.A. boosters, L.A. detractors, L.A. aficionados, L.A. natives, L.A. arrivistes and the Greater L.A. hoi polloi. This Book is for the meshugana multitudes who comprise the great L.A. underhung and unwashed. You can’t live anywhere else. L.A.’s a life sentence with no work furlough, no parole, no escape clause, NO EXIT. You can’t get out – and you don’t want to. You make do with the overcrowding, the pollution, the pervasive grime, the swarm of dubious people and the billboard at Sunset and Van Ness. You need a dose of the good old days, suffused with L.A.’s trademark mix of glamour and slime. You need that noxious nachtmusik of 1953. You’ve had it with repugnant rap and the hoo-ha of hip-hop. You want Lawrence Welk – blasphemously blended with baaaaaaad bebop. Here it is – magnificently, motherfuckingly yours.“

„Der Polizeichef von L.A., das bin ich“
Der Klappentext lädt folgendermaßen zum Einsteigen: „Hola, all you hell-bent hermanos contemplating the purchase of this book. It’s like crack-cocaine, isn’t it? A new tome from James Ellroy, the Demon Dog of American literature, the corrupt king of L.A. writers, and the longtime lapdog/spokesdog for the LAPD. And this one is fantastically full of breathtakingly bravura official pix from the LAPD archive.“

James Ellroy, 1948 geboren, hatte sich in seinem letzten Monumental-Roman „Perfidia“ auf neue und noch radikale Weise seiner Obsession angenähert hat – der Stadt Los Angeles. Ein Zitat von Ross MacDonald, „Am Ende gehört er mir, der Ort meiner Geburt, und seine Sprache besitzt mich“, hatte er bereits 1992 seinem „White Jazz“ vorangestellt. Die Geschichte von Los Angeles, schreibt Ellroy in „LAPD ‘53“, ist die Geschichte des Los Angeles Police Departments. Polizisten, manche von ihnen korrupter und hartgesottener als jeder Gauner, interessierten ihn schon immer und bevölkern seine Romane. An einer Stelle im Interview mit ihm hatte ich tatsächlich zu schlucken. Zitat:

Eine Person muss ich noch anschneiden, da hatte ich etwas aufgeschnappt.
Frage: Captain William H. Parker in „Perfidia“, dieser reale Mann, der auch in „White Jazz“ und „L.A. Confidential“ vorkommt, haben Sie gesagt, das sei Ihr bisher bestes Selbstporträt?
Ellroy: Ja absolut. Das bin ich.
Frage: Der Polizeichef von Los Angeles?
Ellroy: Ja. Ich bin wie er.
Ich staune.

Whiskey Bill William H. Parker III.

Nun, also „LAPD ‘53“, erschienen im New Yorker Kunstbuchverlag Abrams. Entstanden ist es aus Ellroys langjähriger Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Police Museum, 2004 hatte es bereits „Scene oft he Crime“ gegeben, nach Akten des LAPD. Das vorbildlich geführte Museum, das einzig städtische solcher Art, wird seit 2001 fulltime betrieben. Adresse: 6045 York Boulevard, die älteste überlebende Polizeistation der Stadt. Direktor Glynn Martin, der ein Vorwort beisteuert, und ein Dutzend Freiwillige halfen Ellroy dabei, sich auf das Jahr 1953 zu konzentrieren. Bei Durchsicht von zigtausenden Fotografien und Dokumenten hatte es sich als ausnehmend gut dokumentiert herausgestellt. Nicht nur zufällig gehört es zu genau jener Zeit, die Ellroy besonders interessiert – und die er in seinen nächsten Romanen tiefschürfend beackern will. Für jedes der 85 letztlich ausgewählten Fotos wurden Umstände und /oder Fall recherchiert, Log- und Tagebücher oder etwa das persönliche Pressealbum von Chief Walker zu Rate gezogen. Ellroy schuf aus all dem Material sein eigenes Narrativ.

LAPD53_p135Viele sind da. Allen voran Whiskey Bill Parker. William H. Parker III, „der größte Polizist des 20. Jahrhunderts“ (Ellroy).
LAPD Chief: ’50 bis ’66.
Reformer. Reaktionär. Stadt-Bändiger. Progressiver. Lasterhaft, gottesfürchtig und fromm, an der Flasche hängend. Parker war Los Angeles ’53. Ein daumenzählender Bürokrat. Ein brillanter Rechtsanwalt. Ein harter Knochen, der um die Grenzen aggressiver Polizeiarbeit wusste. Einer, der zähneknirschend, aber aus besserem Wissen, bürgerliche Freiheiten verteidigte. Einer, der Chaos und Unordnung verabscheute. Hasste. Einer, der mit Korruption aufräumte und dafür moralische Korruption in Kauf nahm. Einer der wusste: Freiheit gibt es nicht umsonst.
Parker konnte Bürgerrechtler zur Weißglut bringen. Cops sind Cops. Er verteidigte, was sie taten. Bill Parker und das LAPD – „eine faschistische Besatzungsmacht“, wie Kritiker meinten? „Bullshit“, haut Ellroy auf den Tisch. Verdammter Bullshit. Fuck you.
„All cops must feel free to kick ass.“
Amerikas provokanteste Stadt habe sich Amerikas provokanteste Polizei verdient, meint Ellroy. Die Stadt so unersättlich wie das Verbrechen, das sich von ihr nährt.

cm-lapd-53-photos-003Die grimmigen Aspekte der Fotografie

Politisch korrekt ist Ellroy auch in diesem Buch nicht. Aber er geht ran. Näher als viele. „This book is reactionary nostalgia. It says: ‚Look how we fucked it all up.‘“ Ein in sexueller Exstase sich selbst Erhängter, eine bei einem Raubüberfall erschossene Frau, ganz oft Polizisten am Tatort, wie zufällig auf dem Bild. Die Hände eines Mörders, blutig und aufgeschürft: „See those hands? They’re the hand of a killer. He killed a friend of his.“
Die Lippenstift-Botschaft eines Unterwäsche stehlenden jungen Einbrechers auf einem Spiegel. Ellroy dazu: „They should have fried his underaged untermensch ass!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Ein Motorradpolizist auf seiner Maschine: „Check this motor officer out. The Lone Eagle. He’s proud.“ Porträts von Polizisten, Sergeant Harry Hansen etwa, „The Bloodhound“. Immer wieder Referenzen auf den Mörder Caryl Chessmann, und dann sein Exekutionsbefehl. Datiert vom gleichen Tag, an dem Joseph Wambaugh bei der LAPD Academy eintrat.
This book is reactionary nostalgia, kokettiert Ellroy. Natürlich ist es mehr.
Es schreibt auch die Befassung einer interessierten Öffentlichkeit mit einem grimmigen Aspekt der Fotografie weiter. Die Fotografie als Beweismittel (evidence im Englischen). Ein Roland Barthes („Die helle Kammer“) oder eine Susan Sontag („Über Fotografie“ und „Das Leiden anderer betrachten“) aber ist Ellroy freilich nicht. Die LAPD-Fotos ähneln zwar dem Werk des New Yorker Fotografen Weegee, meint er, aber sie seinen ihm überlegen, weil sie „nur“ von Polizisten gemacht wurden, die ihre Arbeit taten.

Ellroy: „The arty police photography that has become a cliche. The police photographs in this album achieve artfulness only because LAPD camera jockeys aimed their cameras with pure cop efficacy. We’ve seen too many splatter shots with artful disarray. We’ve seen too many dead junkies with spikes in their arms, overjolted off Big „H.” Dig that gap-tooth wino who checked out in the gutter on East 5th Street. See that marquee for the burlesque show in the upper right corner? This pic is instantly gratuitous and redundant. The photographs in this volume seek to rebut crime scene chic.”

cm_LucSante_evidenceExkurs: Tatort-Fotos und ihre Geschichte

Ellroys These, dass die im Polizeialltag entstandenen Tatortfotos „kein crime scene chic“ seien, keine Kunst, gab es ausgestalteter bereits 1992 in Luc Santes „Evidence“. Der belgisch-stämmige Autor und Kulturwissenschaftler – „Kill Your Darlings“, „Folk Photography“, und gerade neu: „The Other Paris“ – hatte 1991 nach Illustrationen für sein Buch „Low Life. Lures and Snares of Old New York“ gesucht und war auf eine Sammlung von 1400 Fotos aus dem New York Police Department aus den Jahren 1914 bis1918 gestoßen. Luc Sante: „Images mostly of crime scenes, of murder victims pictured on the sidewalk or in their narrow bedrooms, often from overhead, with angles so wide the tripod legs appeared to encase the dead. The pictures were so powerful, at once raw and lyrical, that I knew I had to write about them; the result was Evidence, which came out in 1992.“
Santes Arbeit, ein echter Maulwurf eben, führte zur Entdeckung und weitgehenden Rettung von 250 Kubikmetern vergessenem, teilweise hochgefährlichem Bildmaterial, Stichwort Nitro-Negative, dazu verwesende und ungeheuerlich stinkende Actetat- und harmlosere Polyesternegative, sowie 2000 Glasplatten. Ein Schatz, der sich immer noch in der Aufarbeitung befindet. Zwei Millionen Bilder aus der Zeit von 1914 bis 1975 will die New Yorker Polizei in den nächsten Jahren online stellen.

cm_Police Pictures_cover0_cm_LucSante_LowLifeDie von Luc Sante entdeckten ersten 1400 Fotos stammten trotz ihrer Ähnlichkeiten von mindestens sechs Personen, allesamt Mitglieder des NYPD Bureau of Criminal Identification. Polizeifotografen. Heute sehen wir es in all den Fernsehserien und Filmen dauernd blitzen, aber sehen wir auch die Bilder, dürfen wir in ihnen lesen? Sie dienen nur für kurze Schock an der Seitenlinie. Exzessiv etwa jüngst in „Das Team“ wo die Polizisten auch zuhause auf dem Sofa, die Kinder nicht weit, noch mal schnell auf dem Tablet grauslige Bilder wischen, um dann natürlich einen Einfall zu haben. Maulwurf Luc Sante schürfte für sein hochinformatives „Evidence“ nach den Dienstanweisungen und Handbüchern solcher Fotografen. Er erkannte klar. Diese Bilder enthalten eine Wahrheit. (Ob die von Walter Benjamin, „Entdeckt nicht der Fotograf in seinen Bildern Schuld?“, sei dahingestellt.)

Die Fotografie von ihrer Vernunft befreien

Tatort-Fotos wollen nicht Kunst sein, sondern Dokument. Ein Polizist namens L.A. Waters empfahl 1937 in der März-Ausgabe von „American Photography“ die strikte Methode: zwei Überkopf-Fotos aus je 45 Grad, dazu ergänzende aus der Bodenperspektive und noch weitere aus allen vier Ecken des Raumes auf den Leichnam zu.

Schon kurz nach ihrer Erfindung wurde die Fotografie zum Studien- und Beweismittel, zum Medium wissenschaftlicher Untersuchungen, man denke an Eadweard Muybridges Reihenfotografien von Pferden, Turnern, Reitern oder Bisons.
Die erste polizeiliche Foto-Anwendung ist von 1846 datiert, als Mathew Brady die Gefangenen im New Yorker Blackwell’s Island Prison auf Daguerreotype-Platten bannte, sie fanden noch im gleichen Jahr im dem Buch „The Rationale of Crime“ Verwendung. 1854 begann das Sand Francisco Police Department mit dem Fotografieren von Kriminellen und von Tatorten, die Polizeifotos vom Tatort der Ermordung Präsident Lincolns waren 1865 der bis dahin prominenteste Fall. Fotos aus dem Theater wurden zur Fahndung eingesetzt. „Portaits perlés“ (sprechende Ähnlichkeit) nannte 1972 Alphonse Bertillon seine biometrischen Fotos von Kriminellen. Seine Methode wurde 1893 auf der Weltausstellung in Chicago international bekannt. Um 1880 wurde die Polizeifotografie in Frankreich systematisiert. Die amerikanischen Polizeidirektionen legten „Rogue’s Galleries“ an und fabrizierten „Wanted“-Poster.
cm_ellroy garnierx1886 veröffentlichte der New Yorker Polizeiinspektor Thomas Byrnes sein Fotobuch „Professional Criminals of America“ im Selbstverlag. Er war einer der ersten, der darauf hinwies, dass Kriminelle nicht immer wie Kriminelle aussehen. William Healy zog 1915 nach mit „The Individual Delinquent“. 1942 schrieb Charles S. Scott das erste Handbuch für die Verwendung von fotografischen Beweisen im Gerichtsverfahren. Der französische Gerichtsmediziner Philippe Charlier stellte für sein Buch „Seine de crimes“ über die ersten forensischen Beweisstücke an die 100 Fotos von Morden, Suiziden und tödlichen Unfällen zusammen, die zwischen 1871 und 1937 in Paris aufgenommen wurden.

Nun also Ellroy, Tatort-Bilder von 1953, die Texte 61 Jahre nach dem Blitzlichtzucken von damals geschrieben. Vielleicht die richtige Methode und gewiss der richtige Mann – egomanisch, provokant und durchgeknallt genug, um im Sinne von Roland Barthes über Fotos zu schreiben. Barthes hatte gewarnt:

„Die Gesellschaft ist darauf bedacht, die PHOTOGRAPHIE zur Vernunft zu bringen, die Verrücktheit zu bändigen, die unablässig im Gesicht des Betrachters auszubrechen droht. Zwei Mittel stehen ihr hierfür zu Gebote.
Das erste besteht darin, die PHOTOGRAPHIE zur Kunst zu machen, denn keine Kunst ist verrückt.
Die zweite Möglichkeit, die PHOTOGRAPHIE zu zügeln, besteht darin, sie in solchem Maße einzuebnen, zu vulgarisieren, banal zu machen, dass neben ihr kein anderes Bild mehr eine Eigentümlichkeit behaupten könnte, seinen Skandal, seine Verrücktheit.“

cm_Lapd 53_int02James Ellroy aber ist verrückt genug, den Bildern der Polizei von Los Angeles mehr als 60 Jahre nach ihrer Entstehung ihre Verrücktheit und ihr Fieber zurückzubringen.
Dig it.
It’s L.A.
It’s 53. It’s film noir.

Alf Mayer

James Ellroy, Glynn Martin for the Los Angeles Police Museum: LAPD ’53. Hardcover, 85 Duoton-Fotografien, 208 Seiten. Abrams Image, New York 2015. $24.95, im Internet (noch) günstiger zu haben. Informationen zum Buch hier.

Literatur zum Thema:

Luc Sante: Evidence. Photos from the Municipal Archive. Farrar, Strauss and Giroux, New York 1992.

Sean Tejaratchi, Katherine Dunn: Death Scenes. A Homicide Detective’s Scrapbook. Feral House, Los Angeles 1996. (Heavy Stuff vom Polizisten Jack Huddlestone, 1921 bis zu den frühen 1950ern, mit erwürgten Neugeborenen u.a.; immer mehr zeigt sich eine morbide Faszination des Fotografen. Warnung an Zartbesaitete.)

Sandra S. Phillips, Mark Haworth-Booth, Carol Squiers: Police Pictures. The Photograph as Evidence. San Francisco Museum of Modern Art/ Chronicle Books, San Francisco 1997.

Eugenia Parry: Crime Album Stories: Paris 1886 – 1902. 450 Seiten. Scalo Publishers; New York 2000.

2007 gab es in Amsterdam die Ausstellung „Plaats Delict Amsterdam“ mit Fotos aus dem Polizeiarchiv aus der Zeit von 1965 bis 1985.

Philippe Charlier: Seine de crimes. Broschur, 224 Seiten. Le Rocher Editions, Paris 2015.

PS zu James Ellroy: Mit „Perfidia“ hat der 67 Jahre alt gewordene Ellroy den archimedischen Punkt seiner eigenen literarischen Karriere gefunden. Jenen Punkt, von dem aus sein bisheriges Lebenswerk sich als eine bereits vor vielen Jahren begonnene, gewaltige Architektur enthüllt, die in ihren Verästelungen und all dem überbordenden Raumgreifen an die 1882 begonnene und immer noch unvollendete Gaudi-Basilika „Sagrada Familia“ von Barcelona erinnert. Mit „Perfidia“ setzt Ellroy nachträglich seinem bereits begonnen GROSSEN AMERIKANISCHEN ROMAN den Grundstein ein. Aus elf Büchern soll das Gebäude nach Vollendung bestehen. Acht davon haben wir schon. Hier der Bauplan:

Das erste L.A.-Quartett (1946 – 1957):
The Black Dahlia (Die schwarze Dahlie), 325
The Big Nowhere (Blutschatten),l 406
L.A. Confidential (Stadt der Teufel), 496
White Jazz (White Jazz), 350 Seiten

Die Underworld-USA-Trilogie (1958 – 1972):
American Tabloid (Ein amerikanischer Thriller), 576
The Cold Six Thousand (Ein amerikanischer Albtraum), 672
Blood’s a Rover (Blut will fließen), 640

Das zweite L.A.-Quartett (1941 – 1945):
Perfida (Perfidia), 701
Buch 2, Buch 3, Buch 4
(Die Seitenzahlen beziehen sich auf die amerikanischen Hardcoverausgaben.)

Zum CM-Interview mit James Ellroy geht es hier.

Reading ahead mit CrimeMag:
(8) Richard Price: The Whites
(7) Dominique Manotti: Noir
(6) Chuck Logan: Falling Angel
(5) Tod Goldberg: Gangsterland
(4) Gerald Seymour – ein Porträt
(3) Donald E. Westlake: The Getaway-Car
(2) Garry Disher: Bitter Wash Road
(1) Lee Child: Personal
Kem Nunn: Chance (2013)
R. J. Ellory: A Quiet Belief in Angels (2007)
Charles Bowden:
Murder City: Ciudad Juárez and the Global Economy’s New Killing Ground (2010)
Lee Child: Jack Reacher’s Rules (2012)

 

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