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Thomas Groh, Jahrgang 1978, lebt in Berlin und im Internet. Er schreibt über Filme, unter anderem für den Tagesspiegel, den Freitag, die taz und die Kölner Stadtrevue. Da er davon wider Erwarten bislang nicht reich geworden ist, sorgt er außerdem als Redakteur beim Deutschlandfunk Kultur dafür, dass die Radiobeiträge seiner geschätzten Kollegen auch im Netz eine Heimat finden, und durchforstet für das Online-Kulturmagazin Perlentaucher.de tagtäglich die Kulturteile der großen Zeitungen nach lesenswerten Auf- und Anregern. Daselbst sind auch zahlreiche seiner Filmkritikern online zu finden. Mit seinem Filmtagebuch gründete er Anfang des Jahrtausends eines der ersten Filmblogs in deutscher Sprache - auch wenn es seit geraumer Zeit brach liegt. Seine neue Webpräsenz endlich mit Inhalten zu füllen, ist sein guter Vorsatz für das Jahr 2018. Die Links dazu: Perlentaucher: https://www.perlentaucher.de/ptautor/thomas-groh.html Filmtagebuch: http://filmtagebuch.blogger.de Neue Webpräsenz: http://thgroh.blogspot.de/ Auf Twitter ist er als @midnightradio bekannt: https://twitter.com/midnightradio

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Enthemmung mit angezogener Bremse Eine Filmkritik von Thomas Groh, den wir herzlich bei CrimeMag begrüßen. Mit Death Wish greifen Joe Carnahan (Drehbuch) und Eli Roth (Regie) das Problem realer Waffen- und Gang-Gewalt in Chicago auf, über das Filmfreunde spätestens seit Spike Lees Chi-Raq informiert sind: Mit der einfühlsam erzählten, 2016 bei der Berlinale gezeigten Satire sensibilisierte der einstige Pionier des New Black Cinema für die gesellschaftliche Lage und forderte vehement Frieden für die South Side ein. Genutzt hat dieses Plädoyer nur wenig: Im Jahr 2016 ist die Mordrate nochmals angestiegenRead More