Gar nicht so kurze Kurzbesprechungen von Alf Mayer für:
Karolin Bove. Im Geisteskampf. Der Verlag Philipp Reclam jun. 1933–1945
Geir Jordet: Unter Druck. Was wir aus der Psychologie des Elfmeterschießens fürs Leben lernen können
John J. Lennon: The Tragedy of True Crime. Four Guilty Men and the Stories That Define Us
Brigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: tüchtig. Kulleraugen Nr. 58
Michel-Rolph Trouillot: Macht und die Produktion von Geschichte (siehe unseren Textauszug hier).
Mike Wallace: Gotham at War. A History of New York City from 1933 to 1945.
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Gleichgewichtskünstler
(AM) »Denken und danken sind zwei verwandte Wörter; wir danken dem Leben, indem wir es bedenken«, mit diesem Motto von Thomas Mann öffnet sich das – ungewöhnlich genug – durchgängig vierfarbig auf gutem Fotopapier gedruckte Kulleraugen-Heft Nr. 58. Es ist sehr großzügig gestaltet: viele großformatige Fotos, der Text maximal dreispaltig gesetzt. Oft rahmt er die Bilder ein. Lässt Weiß-Raum und Luft zur Reflexion.
Die erste Strecke gilt dem Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover, so wie es auch schon mal ein Heft über die CeBIT gab. Wenn das Künstlerpaar Brigitte und Hans-Jürgen Tast durch eine Stadt oder über eine Veranstaltung ziehen und eine Möglichkeit finden, in Text und Bild zu fassen, was ihrer Aufmerksamkeit anheim fällt, sind schon manch erhellende Destillate entstanden. Ihr wacher Blick kommt von der Peripherie. Die Beiden sind Medien-Flaneure, jetzt schon seit vielen Jahren. Gleichgewichtskünstler, wie wir in dieser Ausgabe lernen.
Zum einen schweift dieses Heft durch Erinnerungen rund um den Begriff »tüchtig«, der aus dem Mittelhochdeutschen stammt und »brauchbar« oder »wacker« bedeutet. Wir finden liebestüchtig, wehrtüchtig, kriegstüchtig, sprachtüchtig, verkehrstüchtig, fahrtüchtig, flugtüchtig, schwimmtüchtig, sehtüchtig, farbtüchtig, bergtüchtig, das alles verbunden mit erzählten kleinen Episoden, Vergewisserungen, Miniaturen. Irgendwann verdichtet sich der Eindruck, dieses Heft ist auch so etwas wie ein Rückblick, vielleicht sogar ein Abschied. Manche der Texte streifen die Arbeit an den Fotobüchern und Projekten von Brigitte Tast (ein unvollständiger Verlags-Überblick hier). 2011 erschien ihr Buch »Die Hüterin des Weiß«, 2020 »Rot in Schwarz-Weiß«, 2024 »Durch Schwarz und Weiß«. Das neue »Kulleraugen«-Heft »tüchtig« entpuppt sich buchstäblich zu-sehends als reich illustrierter Essay über das Herumschweifen und Unterwegs-Sein, über Krankheit, Heimat, Alter und die tiefe Ruhe, die im Kern künstlerischer Projekte wartet. Voltaire wusste: »Tüchtigkeit, nicht Geburt, unterscheid´t die Menschen.«
Brigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: tüchtig. Kulleraugen – Visuelle Kommunikation. Heft 58. Kulleraugen Verlag, Schellerten 2025. 60 Seiten, 8,90 Euro. – Verlagsinformationen lieferbare Titel.
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Radikale Korrektur einer Legende
(AM) Kaum ein anderer Verlag im bundesdeutschen Raum ist in Volksbildung und Schule fester verankert als das Traditionshaus Philipp Reclam jun.; seit 1828 gilt es als bildungsbürgerlichen Idealen besonders verpflichtet. Und über jeden braunen Verdacht erhaben. Sollte man meinen. Dank des »Übergewichts neutraler Titel« konnte der Verlag nach Ende der Nazi-Herrschaft schnell weitermachen. Seniorchef Ernst Reclam wurde zwar 1945 kurz festgenommen, schnell aber wieder freigelassen. Aber die Erzählung, Reclam habe sich mutig von den Nazis zu distanzieren versucht, kann nach Lektüre der Studie Im Geisteskampf nicht weiter aufrecht erhalten bleiben. Karolin Bove hat mit ihrem ursprünglich als Dissertation entstanden Buch ganze Arbeit geleistet, vor allem hat sie beeindruckend umfangreich recherchiert. Die gängige Geschichtsschreibung hatte dem Verlag ein erfolgreiches Lavieren attestiert, »zwischen Anpassung an das politisch Opportune auf der einen Seite und dem mutigen Versuch, den Abstand zur herrschenden nationalsozialistischen Diktatur zu wahren, auf der anderen«.
Karolin Bove weist nun nach, dass dieser Persilschein hauptsächlich auf dem Jubiläumsprogramm der UB beruhte, welches allerdings 283 von 317 der UB-Titel zwischen 1933 und 1945 unberücksichtigt gelassen hat. Bove sieht nach 1933 eine »Bereitwilligkeit, die veränderten politischen und somit auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht nur zu akzeptieren«, sondern diese bereitwillig zu unterstützen. Laut ihrer „minutiösen Auswertung“, Gestützt auf Bilanzen, Auflagebücher und eine minutiöse Auswertung, die sich in 125 Grafiken neiderschlägt, sind »36 Prozent der Titel und 43 Prozent der Autoren« NS-nah gewesen. Die Studie zeigt, dass Reclam jüdische Autoren mit besonderem Eifer strich, massenhaft Feldpostbücher produzierte und alles in allem »vor dem Wind« segelte.
Das Buch ist begeisternd materialreich und beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung und das unternehmerische Handeln des Verlags in der Zeit von 1933 bis 1945. Die Autorin arbeitet anhand einer systematischen Analyse der Programmentwicklung heraus, wie sich der Reclam Verlag im Kultursystem des Nationalsozialismus positionierte. Ein erhellendes Werk an der Schnittstelle von Medien und Zeitgeschichte, Buchwissenschaft, Verlagskunde und Vergangenheitsbewältigung. Die ist auch 2025 immer noch Thema – siehe auch unsere exklusive Recherche (nun ja, weil niemand anders sie macht) der Auslöschung eines Widerstandskämpfers bei der »Frankfurter Rundschau«.
Karolin Bove: Im Geisteskampf. Der Verlag Philipp Reclam jun. 1933-1945. Heidelberg University Publishing, Heidelberg 2024. Gebunden, 879 Seiten, 99 Euro. Als Online-Version auf der Verlagswebseite dauerhaft frei verfügbar (Open Access).
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Außergewöhnlich gut geschrieben
(AM) Eine meiner eigenen Literaturtheorien behauptet, dass mit die besten Bücher überhaupt hinter Gittern geschrieben werden. Einer, der das gerade wieder überzeugend belegt, ist John J. Lennon mit The Tragedy of True Crime. Four Guilty Men and the Stories That Define Us. Er sitzt in Sing Sing für Mordes ein. Es ist ein True-Crime-Buch, ist Autobiographie, Reflexion, Kultur- und Medienkritik und schneidend tiefer Sozialkommentar. Lennon kam mit 24 ins Gefängnis, sitzt dort seit 23 Jahren wegen Mord, Drogen- und Waffenbesitz, verfeinerte hinter Gittern sein Schreiben, schärfte seinen Blick. Seine Texte, Reportagen und Essays erscheinen in Literaturzeitschriften, wurden oft schon ausgezeichnet und in Anthologien aufgenommen wie etwa das »Best American Magazine Writing«.
Ich habe sicher schon Hunderte von Gefängnisbüchern gelesen – eins meiner unvollendeten Werke wäre eine »Kulturgeschichte des Ausbruchs« –, solch ein funkelndes, komplexes und widersprüchliches aber noch nicht: leidenschaftlich, nuanciert, unerbittlich aufrichtig, schockierend wahrhaftig, und auch mit uns hier draußen vor den Mauern und vor den Mattscheiben im Blick. Lennon erforscht, warum Menschen Gewaltverbrechen begehen können und was uns daran so fasziniert. Und er zeigt, wie das System Gefängnis uns alle gefangen hält.
Er zeigt die Realitäten der Ein- und Weggesperrten, die Myriaden von Demütigung, Verrücktheit, Kreativität und Überlebenskunst, das Minenfeld der Gefängnishöfe. Er erzählt die Verbrechen seiner Zellengenossen, so wie man sie im Gerichtssaal eher niemals hört, er gibt ihnen Stimme und Chance. Und er fordert unsere Obsession für True Crime heraus, packt sie an den Hörnern.
Hier spricht einer, der von der Gangsterkultur New Yorks fasziniert war, auf Brooklyns Straßen einen Mord beging, und jetzt in der Lage ist, uns eine Welt zu zeigen, von der wir allem medialen Voyeurismus, aller Exploitation und aller Gefängnisserien zum Trotz herzlich wenig Ahnung haben.
John J. Lennon: The Tragedy of True Crime. Four Guilty Men and the Stories That Define Us. Celadon Books/ Oxford University Press (OUP), Oxford, Castle Point Books/ St. Martin’s Macmillan, New York 2025. 356 Seiten, 23 GBP/ $29.99.
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Nur die Besten meistern das
(AM) Dieses Buch wollte ich schon länger besprechen, zuletzt gleich nach den irrwitzigen Elfmeter-Duellen der Frauen-WM im Sommer. Nun, ich bin diesem Druck aus dem Weg gegangen. »Strafstöße sehen ganz einfach aus, deshalb sind sie so schwierig«, weiß Johan Cruyff, aber ich will nicht unbedingt Elfer mit Buchkritik-Schreiben vergleichen. Der norwegische Professor und Sportpsychologe Geir Jordet hat für sein Buch Unter Druck über 2000 Strafstöße ausgewertet und mehr als 30 Topspieler interviewt, hat überhaupt einen forensischen Blick. Ihm war schnell klar, dass ein Elfmeterschießen im Fußball ein ideales Setting für die Untersuchung von Performance und Leistung unter Druck darstellt. Dass sich hier die Auswirkungen von psychischem Druck quasi in freier Wildbahn beobachten lassen.
Bei den Weltmeisterschaften der Männer sind seit 1974, als diese Entscheidungsmethode eingeführt wurde, insgesamt WM-35 Spiele durch ein Elfmeterschießen entschieden worden, also etwa 20 Prozent. Bei den EM-Wettbewerben liegt diese Zahl noch höher, nämlich bei 26 Prozent, bei der Copa América sogar 30 Prozent. Und die EM-Frauen haben das dieses Jahr noch höher getrieben. Elfmeterschießen sollte als jedes Fußballteam gut können. In 27 Prozent der Spiele in den großen europäischen Ligen kommt es zu mindestens einem Elfmeter, oft ist der sogar dann spielentscheidend.
Geir Jordets Buch ist spannender als so manches Spiel, sogar rasend spannend. Wie Andreas Pflüger die Action in seinen Thriller zerlegt er den Akt des Elfmeters in seine Mikrobestandteile, verlangsamt ihn, fächert ihn auf, offenbart uns die Strategien und Gegenstrategien, die Ablenkungen durch die Torhüter (hat zugenommen), die Tricks und Strategien. Sein Buch findet sich sicher längst bei jedem Trainer unter dem Kopfkissen. Er macht aus einem Glückspiel einen mentalen Akt. Und wir sind dabei.
Allen Elfmeterschützinnen und –Schützen zum Trost: »Nur große Spielerinnen und Spieler können Elfmeter verschießen, weil unbedeutende gar nicht erst antreten.« (Ante Milic, Trainer der australischen Frauenelf, 2019)
Geir Jordet: Unter Druck. Was wir aus der Psychologie des Elfmeterschießens fürs Leben lernen können (Pressure, 2024). Aus dem Englischen von Ulrike Becker, Sven Dörper und Thomas Wollermann. Dumont Verlag, Köln 2024. 320 Seiten, Hardcover 24 Euro.
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Auch Marx ließ die Klassenfrage unvollendet
(AM) Ende August erschienen, bereits in der dritten Auflage, scheint das Buch Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten einen Nerv zu treffen. Hanno Sauer, der bereits mit Moral. Die Erfindung von Gut und Böse einen Bestseller gelandet hat, wird von der »Zeit« als «ein herrlich arroganter Beobachter« beschrieben. Er ist Professor für Philosophie in Utrecht, lebt in Düsseldorf, ist Jahrgang 1983. Seine Hauptforschungsinteressen liegen in der Moralpsychologie und der empirischen Metaethik, weiß Wikipedia.
Unbedingt, so sein Plädoyer, müsse die Klassenfrage wieder stärker beachtet werden. Klassenspezifische Vorurteile, etwa über Kleidung, seien schließlich stärker und dominanter als rassistische Vorurteile. Klasse, so seine Arbeitshypothese, ist sozial konstruierte Knappheit. Die betrachtet das Buch in sieben großen Kapiteln: Gesellschaft, Geschmack (für Sauer enorm wichtig), Geld, Gerechtigkeit, Gemeinschaft – und Genug, sozusagen einer pragmatischen Sozialutopie.
Hanno Sauer liebt das Florett, gar manchem mit tschp-tschp-tschp-Ausfallschrift vorgetragenen Schlagaustausch mit herkömmlichen Argumentationen wohnt man gerne und erkenntnisträchtig bei. Humor hat er auch, dieser Philosoph. Eine der schönsten Sottisen spart er sich lange auf. »Das Kapital«, Marxens Hauptwerk, blieb bekanntermaßen unvollendet, aber wissen Sie auch, womit es endete? Das letzte, das 52. Kapitel, heißt »Die Klassen«, und bricht einfach ab. Sauer tut es ihm, gewiss augenzwinkernd, nach. Das mit dem Oben und dem Unten werden wir noch weiter verhandeln müssen. Aber erst einmal gibt es hier Stoff dafür.
Hanno Sauer: Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten. Piper Verlag, München 2025. 365 Seiten, 26 Euro.
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Die Welt in einer Nussschale
(AM) Was Mike Davis für L.A., die »City of Quartz« ist, das leistet der radikale Historiker Mike Wallace für New York. Er schreibt an einer Stadtgeschichte, die ganzheitlich und politisch, visionär und gleichzeitig historisch genau aufgefächert ist. Für »Gotham: A History of New York City to 1898« (1998 erschienen, 1400 Seiten) erhielt er zusammen mit seinem Co-Autor Edwin G. Burrow den Pulitzer-Preis. Im Jahr 2000 gründete er das »Gotham Center for New York City History«, eine non-Profit- Organisation zur Erforschung der Stadtgeschichte samt angeschlossenem Museum. (Eigentlich ein Muss für jeden NYC-Besuch.) 2017 legte er »Greater Gotham. A History of New York City from 1898 to 1919« (1182 Seiten) vor. Jetzt krönt er seine Herkulesarbeit mit Gotham at War, es hat fast bescheidene 952 Seiten.
Der 1942 geborene Historiker ist mit der mexikanischen Buch- und Theaterautorin Carmen Boullosa verheiratet (zusammen mit 2016: »A Narco History: How the United States and Mexico Jointly Created the ‹Mexican Drug War›«), sie ist seine vierte Ehefrau. Eine von ihnen war die Königin von Sikkim. Die multi-ethnische Geschichte »seiner« Stadt ist ihm also auch privat nicht fremd. Sein Blick auf New York und in dieser Stadt gespiegelt, auf den Zweiten Weltkrieg, ist einzigartig. Sein Buch porträtiert die Transformation des Schmelztiegels New York von Depressionszeiten und der Heimat vieler Exilanten bis zur »Home Front« und dann zum Sitz der Vereinten Nationen und der vielbeneideten ‹Hauptstadt des Finanzkapitals›.
Die Spannweite des Buchs ist enorm, die Welt hier wirklich eine Nussschale. »There are eight million stories in the naked city«, zitiert Mike Wallace den Schlusskommentar des Noir-Films »The Naked City« von 1948. Er erzählt diese Geschichten, unakademisch und sinnlich. Jedes der 22 Großkapitel ist so gebaut, dass es sich separat lesen lässt. Sei es über Kriminalität und Verbrechen, über die Entwicklung der Bibliotheken, des Abwassersystems, der U-Bahn, der Brücken, der Infrastruktur oder der Slums. Das Buch beginnt mit der Vereidigung von Adolf Hitler zum Reichskanzler, folgt den Zeitläufen über Kriegsneutralität bis zu Intervention und Mobilmachung, zeichnet den enormen Umfang der Kriegswirtschaft, von der Einwohner und Stadtentwicklung profitierten, schaut zu Textil- und Hafenarbeitern, an die Wall Street und in die Kinos, Jazzkneipen und Nachtclubs, porträtiert Gangster und Politiker, Nazi-Infiltratoren und FBI-Agenten, Privatdetektive und Polizisten, Zeitschriften und Kathedralen, Stadtviertel und Aktivisten, Idealisten und Schriftsteller, Industrie und Alltagsleben. Eben die ganze Stadt, die niemals schläft und damals zur Blüte kam. Zum modernen Babylon wurde. Zu Gotham.
Mike Wallace: Gotham at War. A History of New York City from 1933 to 1945. Oxford University Press (OUP), Oxford/ New York 2025. 976 Seiten, 102 Abbildungen, $ 45, GBP 34.99.
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Es folgen noch, dann im November:
Wolfgang Brylla: Der polnische und deutschsprachige Retro-Krimi. ‹Detektivische› Fallstudien. Band 23 der Reihe Andersheit – Fremdheit – Ungleichheit – Band 023, Erfahrungen von Disparatheit in der deutschsprachigen Literatur, hg. von Paweł Zimniak und Renata Dampc-Jarosz. Brill/ V & R unipress, Göttingen 2025. Hardcover, 352 Seiten, 60 Euro.
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Françoise Fromonot: The House of Dr Koolhaas. Reihe Gumshoe presents, herausgegeben von Thomas Weaver. Englische Ausgabe. Park Books, Zürich 2025. Broschiert, 224 Seiten, 166 s/w-Abbildungen, 19 CHF,
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Michael Sommer, Stefan von der Lahr: Die verdammt blutige Geschichte der Antike ohne den ganzen langweiligen Kram. Mit Illustrationen von Lukas Wossagk. C.H. Beck, München 2025. 364 Seiten, mit 27 Illustrationen und 2 Karten, 26 Euro.


















