Brigitte Tast Tag

Gar nicht so kurze Kurzbesprechungen von Joachim Feldmann (JF), Roland Keller (rok), Alf Mayer (AM) und Frank Rumpel (rum). Für die einzelnen Besprechungen bitte nach unten scrollen: Christoffer Carlsson: Hinter dem NebelCandice Fox: Outback Killers Sacha Jacqueroud: Erpressen erlaubtKatja Kleiber: Fataler Fall. Ein Frankfurt-KrimiDenise Mina: Die große Hitze. Ein Philip-Marlowe-RomanDror Mishani: Nicht Megan Nolan: Kleine Schwächen Hendrik Otremba: Der GräberByron Preiss (Hg.): Raymond Chandler’s Philip Marlowe. New Philip Marlowe Stories from Some of the World’s Leading Mystery Authors (1989)Maciej Siembieda: KatharsisBrigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: Großmutter, warum hast du so großeRead More
Gar nicht so kurze Kurzbesprechungen von Alf Mayer für: Karolin Bove. Im Geisteskampf. Der Verlag Philipp Reclam jun. 1933–1945Geir Jordet: Unter Druck. Was wir aus der Psychologie des Elfmeterschießens fürs Leben lernen könnenJohn J. Lennon: The Tragedy of True Crime. Four Guilty Men and the Stories That Define UsBrigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: tüchtig. Kulleraugen Nr. 58Michel-Rolph Trouillot: Macht und die Produktion von Geschichte (siehe unseren Textauszug hier).Mike Wallace: Gotham at War. A History of New York City from 1933 to 1945. ** ** Gleichgewichtskünstler (AM) »Denken und danken sind zweiRead More
Eine Besprechung von Alf Mayer Erst einmal Schwarzblende. Schwarzes Vorsatzblatt. Dann ein Selbstporträt aus »Modell Gehen« von 1991. Und ein Text. Vor zwanzig Jahren schon habe sie es angekündigt: jeweils einen Foto-Text-Band über die drei Farben Weiß, Rot und Schwarz. Der erste, »Die Hüterin des Weiß«, wurde im Herbst 2011 fertig. ”Rot in Schwarz-Weiß« folgte im Corona-Frühling 2020 (meine Besprechung hier). Und nun noch Schwarz. Brigitte Tast: »Dazu hatte ich Heftiges versprochen. Vielleicht etwas zu großartig?« Auf der nächsten Seite, der Titelseite gegenüber, dort wo gemeinhin links unten das ImpressumRead More
Eine Annäherung von Alf Mayer Brigitte Tast ist analog. Ihre Kunst ist es auch. Mit dem Medium Fotografie – bei ihr immer eine analoge Mittelformatkamera – und ihrer radikalen Subjektivität als Erzählerin und Darstellerin hat sie eine eigene mediale Form entwickelt. Sie selbst nennt es „Diageschichten“. Welch ein harmloses, eingängiges Wort für außerordentliche Erfahrungen.  Ihre erste Diageschichte führte Brigitte Tast im Februar 1985 öffentlich vor. Mehr als 20 solcher Geschichten sind es mittlerweile geworden. Wie vielschichtig sie sind, dekonstruierte zum Beispiel im Jahr 2006 die Ausstellung „Gespiegeltes – Fotografien aus Diageschichten“ im Filmmuseum Potsdam.Read More
Berlin, die ruhelosen Jahre Wie die Fotografin Brigitte Tast sich treiben ließ – eine Rezension von Alf Mayer Sich absichtlich verirren, in der Stadt herumfahren oder wandern, „und dann rätseln, wo ich wohl angekommen war und wie ich wieder zurückfinden würde“, das war Programm für die Fotografin Brigitte Tast, wenn sie aus ihrem kleinen Dorf bei Hildesheim in den Jahren 1995 – 98 alleine nach Berlin fuhr. Sie gehörte nicht richtig dazu, war eine Zugelaufene, eine Streunerin – und sie fand sich mit ihrer schweren Mamiya C 330 in derRead More
Farbe bekennen Über den Fotoband „Rot in Schwarz-Weiß“ Schwarzes Vorsatzpapier. Dann der Titel und der Inhalt. „Das Dorf, mein Zuhause“, das erste Kapitel. Schellerten, im Osten des Landkreises Hildesheim in Niedersachsen. Eines der ersten Fotos blickt der ICE-Strecke Berlin-Kassel nach. Im goldenen Schnitt hinten in der Bildmitte liegt die Sehnsucht. Das Suchen. Atelier.Dunkelkammer.Öffentlichkeit. 1,2,3.Wenn es doch so einfach wärein diesem Gestrüpp,das Leben heißt. So lautet einer der Einträge. Über die Jahre hinweg geschrieben. Zahllose Merkzettel, mit emotionalen Gedankenblitzen und nüchternen Erkenntnissen, oft seitenlang, manchmal knapp und fragmentarisch. Zuerst aber dasRead More

Posted On Mai 3, 2016By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitBits: Kurze Besprechungen neuer Bücher

Neue Bücher von Niklas Luhmann, Dennis Gastmann, Brigitte und Hans-Jürgen Tast, Marlen Schachinger, Hanspeter Britt, Wiglaf Droste, Juan Villoro und dem Hamburger Institut für Sozialforschung – besprochen von Alf Mayer (AM), Michael Höfler (MH), Senta Wagner (SW) und Karsten Herrmann (KH). Intellektuelle Durchdringungsqualität, witziges Geschenk (AM) Ein guter neuer Chef wäre, wer zum Amtsantritt sein Team mit diesem kleinen, im Warnwesten-Orange gehaltenen Band beschenken würde. Welch eine souveräne Geste. Ob Jürgen Kaube, der Herausgeber dieses verhalten witzigen Buches, das an der Frankenallee in Frankfurt gemacht hat, als er zum FAZ-Mitherausgeber ernannt wurde?Read More