„Ein rechtes Auge blitzt“ Von Jürgen Habermas einst als „Rechtsaußen der Feuilleton-Redaktion [der FAZ]“ bezeichnet, in der Jungle World als jankertragender Reaktionär und Autor einer Kulturgeschichte des Hakenkreuzes veralbert, als Fürsprecher Martin Mosebachs aktenkundig – manchem mag das vielleicht als Empfehlung genügen. Doch auch, wer Lorenz Jäger damit vielmehr erledigt sieht, sollte sich diesen kleinen Essayband näher anschauen. Denn Lorenz Jäger ist als einer der geistreicheren Feuilletonisten deutscher Sprache immer für eine Überraschung gut. Von Joe Paul Kroll. Erledigt ist Lorenz Jäger anscheinend auch für seine einstigen „Kameraden“, seitdem er
Read More Posted On Januar 16, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag
Hauen und Stechen im Zeitungsmilieu – „Der Job bei Psst!, hatte auch seine Nachteile: es war eine Anstellung auf Zeit, sie war unterfordert und schlecht bezahlt.“ „Zeilenkrieg“ von Annalena McAfee ist ein Must-have für Journalisten und alle am Journalismus interessierten Leser: Es geht um öde, trockene, aber hochkarätige Leitartikel, um grauenhafte Reiseberichte über englische Seebäder und dämliche Ratings nach dämlichen Mustern. Auch wenn der Roman von McAfee manchmal ein bisschen zu brillant und zu namedroppig daher kommt, die Story ist pointensicher, hochamüsant – und natürlich auf deutsche Zeitungsimperien übertragbar. Von
Read More Rekonstruktion der Vergangenheit – Sie erinnern sich: Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2012 war Neuseeland. Daher hat das Goethe Institut in Wellington eine deutsche Autorin vorab nach Neuseeland eingeladen, um den Inselstaat fünf Wochen zu bereisen und darüber zu berichten. Die Wahl fiel auf Inka Parei. Die Bachmannpreisträgerin 2003 schrieb über ihren Trip einen Blog, der ebenso so lesenswert ist, wie ihre Romane. Im „Interview Lounge“-Gespräch erzählt Parei allerdings weniger über ihre Reise ins „Hobbit-Land“, sondern über die DDR der 1980er Jahre, die sie selbst vorwiegend aus Erzählungen kennt, und
Read More Bleicher Twitter 1 bild / 100 worte „Reparaturen im LHC-Tunnel“ – angefordert sind die sieben Zwerge, Dauer der Wartung: zirka 20 Monate. Die Aufmerksamkeit von Presse und Öffentlichkeit richtet sich derweil auf Schneewittchen und den Prinzen, dieses kosmische Sternenpaar, das im Juli mit einem kleinen Babystern niederkommen soll – wir dagegen steigen in den Keller zu den Zwergen, in die Jahre gekommene Männer, weiterhin alleinstehend und emsig dabei, Hochstromverbindungen zwischen Magneten zu prüfen, hei ho, hei ho, Lötverbindungen mit Klammern zu versehen, dann Mittag, die mitgebrachten Brote verzehren, und unterm
Read More Chronist und Aktivist – Dschungel, Risiko, SO 36, Shizzo, Penny Lane, Anderes Ufer, Frontkino, Ex’n’Pop, Kumpelnest 3000: wem diese Namen etwas sagen, war entweder Anfang bis Mitte der 1980er Jahre im Nachtleben Westberlins selbst unterwegs oder hat sich später entsprechendes Wissen über Zeiten und Orte angeeignet. Selbst dabei gewesen und mit einem schier unerschöpflichen Gedächtnis gesegnet ist der Künstler, Musiker und Autor Wolfgang Müller, der Ende der siebziger Jahre seine Geburtsstadt Wolfsburg verließ, um in Westberlin unter anderem das Band- und Kunstprojekt „Die Tödliche Doris“ zu gründen. Die Inselstadt Westberlin war
Read More Neues Jahr, neues Glück, gute Vorsätze und fromme Wünsche einer zarten Seele, wenn das mal gutgeht. Starten Sie mit Carlos ins Jahr 2013! Was ich mir für 2013 wünsche: Abgesehen von persönlichem Zeug, dass Jesueso Fliege mal wieder so richtig einen raushaut – hammerharten Antisemitismus z. B., nicht den Broder’schen, den echten. Dass aber eben jener Broder dann meinen Lieblingspfarrer medial so derartig zur Sau macht, das kann er nämlich. Oder Fliege hat eine heiße Geschichte mit einer professionellen Transe laufen und wird hierbei gefilmt. Oder er ruiniert sich bei
Read More Überwachen und töten – Armin Krishnan, Professor für „Security Studies“ an der University of Texas hat mit „Gezielte Tötung“ einen klarsichtigen Essay darüber vorgelegt, was avancierte Militär-, Aufklärungs- und Überwachungstechnik aus- und anrichten kann und wird. Thomas Wörtche gruselt sich … Der Untertitel des Buches „Die Individualisierung des Krieges“ (der mit dem Untertitel auf dem Umschlag des Buches: „Die Zukunft des Krieges“ nicht ganz kongruent ist) führt ein wenig in die Irre. Denn um regelrechte Kriege, wie sie Staaten gegen Staaten führen, geht es hier weniger: Staaten befinden sich oft
Read More Der Deutsche Sonderweg ist anscheinend endlos – Der Sachbuchautor Patrick Gensing sucht in „Terror von Rechts“ nicht nach netten Nachbarn. Gott sei Dank. Das tun genügend andere seiner Journalistenkollegen und verklären, ja romantisieren dadurch geradezu das Bild dreier Rechtsterroristen, die für eine scheinbar beispiellose Mordserie verantwortlich sind. Gensing beleuchtet die Hintergründe für eines der größten Verbrechen der letzten 90 Jahre – und damit ist nicht ausschließlich die Mordserie gemeint. Eine unausgewogene, wütende Rezension plus von Sophie Sumburane. Deutschland strahlt mal wieder aus allen Poren – wegsehen, leugnen und sogar dulden. Rechtsradikalismus
Read More Der Kampf um Wien beginnt erst! – Kriminalliteratur hat viele Quellen und Facetten – die gute alte Kolportage gehört zum festen Bestand. Im feinen Wiener Milena Verlag wird lobenswerterweise ein Großmeister der Zunft gepflegt: Hugo Bettauer. Ein paar einordnende Worte von Klaus Kamberger. Eigentlich ganz schlau: Wenn man schon nicht zu den literarischen Großkalibern seiner Zeit zählt, lieber in seichteren Gewässern fischt, kann es nur nützen, sich trotzdem mit der Elite gemein zu machen, zumindest sich an sie ran zu wanzen. Wie das besonders tricky geht, lehrt uns der mit
Read More Gestrandet in Ostafrika – William Boyd, ein in Ghana groß gewordener schottischer Autor, ist was für Jane-Austen-Fans. Sein Blick auf die Gesellschaft ist satirisch und präzise; er ist ein stiller Beobachter, der Augen und Ohren offenhält, wo andere schon längst abgeschaltet haben. Das Sujet unterscheidet sich freilich von denen Austens: „Eiskrem-Krieg“ ist ein Kriegsroman, der in Ostafrika spielt. Dort hoffte man, den Ersten Weltkrieg innerhalb von zwei Monaten beenden zu können, da die Briten das Klima schlecht vertrügen. „Wir werden alle schmelzen wie Eiskrem in der Sonne!“, schrieb Soldat Francis
Read More Noch ’n Killer … Ach, was wäre die Krimi-Produktion ohne unser aller Serialkiller. Bei der Lektüre von Edith Kneifls „Blutiger Sand“ fragt sich Anne Kuhlmeyer, ob das wirklich sein muss … Die Kette der Serienmorde durch schlimme Monsterbestienpsychopathenkiller reißt nicht ab. In diesem Roman ereignet sich eine Serie, für die sich gleich zwei Empathiefreie zusammen tun, zwischen 1992 und 2012. Obwohl sich 2012 herumgesprochen haben sollte, dass diese Sorte Menschen wirklich selten vorkommt, treiben die strukturell gestörten, sozial verwahrlosten und günstigstenfalls kriegstraumatisierten Bösewichter unverdrossen ihr Unwesen in der Kriminalliteratur. Wie
Read More Pick of the Week N° 14 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser
Read More Nichts ist kurzsichtiger und irreführender als „Genregeschichte“, die so tut, als ob sie rein genre-intern bleiben könnte. Christopher G. Moore zeigt anhand des vielgeschundenen Begriffs „noir“, wie man Literaturgeschichte auch und notfalls viel sinnvoller sortieren könnte: Orwell, Koestler and the Noir Brigade International Crime Authors Reality Check is written by a group of professional authors who measure their literary work with an authenticity ruler. As 2012 winds down, I’d like to look at the tradition of two authors: George Orwell and Arthur Koestler who have had influence on my own
Read More Gruppe 47: Lesezirkel, Debattierklub, Kontaktbörse, Marktplatz – Plötzlich tauchen sie doch auf, die angeblich nicht existierenden Tagebücher von Hans Werner Richter: Der legendäre Gründer der Gruppe 47 liefert in „Mittendrin“ eine bestechende Bestandsaufnahme einer turbulenten Nachkriegsepoche nebst diffizilen, intriganten Beziehungsgeflechten. Von Peter Münder War die Gruppe 47 Club, Clique oder Consortium? Vielleicht auch eine Art Freimauerer-Geheimbund? So rätselt Fritz J. Raddatz, der ja mehrmals als Gast-Kritiker (und Talent-Spotter) zu den Lesungen eingeladen war, in seinen faszinierenden „Unruhestifter“-Erinnerungen (CM-Rezension). Da es keinen ästhetischen Kanon gab, keine literarischen Richtlinien, weder Kassenwart noch
Read More Reviewing the Reviews – Wissenschaftliche Zeitschriften leben von und streben nach Renommee. Sie kosten pro Abonnement nicht eben wenig und adressieren die verschiedensten Scientific Communities. journaille. der zeitschriftencheck schaut sich solche Publikationen mal genauer an. Und erklärt kurz, warum: Die in „Journals“, „Reviews“, Vierteljahresschriften oder Jahrbuchreihen veröffentlichten Impulse und losgetretenen Debatten müssen Qualitätsstandards entsprechen, für die idealerweise zwei Institutionen zugleich bürgen (und sonst keine): die Herausgeber/innen und das Fachpublikum. Die Editors entscheiden darüber, was publiziert werden soll – und was nicht. Das Publikum ist Indikator von Relevanz und Wichtigkeit. Es
Read More Schimmelreiter und Entwicklungspolitik – Die „Acta Germanica“ aus dem südlichen Afrika wagt den Spagat zwischen Anspruchsgermanistik und deutschphilologischen Area Studies. Bruno Arich-Gerz stellt das Jahrbuch in unserer neuen Rubrik „journaille. der zeitschriftencheck“ vor. Seit 1966 gibt es die „Acta Germanica“, das Jahrbuch des Germanistenverbandes im Südlichen Afrika (SAGV). Nach ein paar Doppeljahrgängen zwischendrin erschienen inzwischen vierzig Ausgaben der von Karl Tober begründeten und aktuell von Carlotta von Maltzan (Stellenbosch) in Zusammenarbeit mit südafrikanischen Kolleginnen und unterstützt von einem (inter)nationalen Beirat herausgegebenen Zeitschrift. Ein Journal mit vorzeigbarem Ranking und entsprechendem Impact-
Read More Posted On Januar 9, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Amüsante Kammerdiener-Suada – Gabriel Josipovici hat mit „Unendlichkeit“ einen veritablen Künstler-Roman geschrieben. Von Wolfram Schütte Der 1940 in Nizza geborene Gabriel Josipovici ist in England aufgewachsen & so dem Holocaust entkommen. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Lewes (Sussex). Zuvor hat er an der dortigen Universität gelehrt & ist vor allem als Literaturkritiker & -theoretiker in Großbritannien bekannt geworden. Seine avantgardistische erzählerische Prosa werde „auf dem Kontinent“ mehr beachtet & geschätzt als auf den Britischen Inseln, sagt er. Soweit ich es als deutscher Leser überblicke, ist der Romancier Josipovici
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Wilhelm Leibl: „Frauen in der Kirche”. (Alle Folgen hier). Vierundzwanzigste Ausfahrt Die letzten zehn Tage habe ich mit Freunden in den Alpen verbracht, unter der Wand des Wettersteins. Derweil beteten in meiner Küche in Wuppertal drei bayerische „Frauen in der
Read More Ein sanfter Beobachter – Ronald M. Schernikau ist bei der breiten Masse bekannt geworden durch die 2009 erschienene Biografie seines Freundes Matthias Frings namens „Der letzte Kommunist“, denn Schernikau war einer der letzten Republikflüchtlinge, allerdings in umgekehrter Richtung. 1989 machte er vom Westen in den Osten „rüber“ und wurde Staatsbürger der DDR. Mit der Wiederveröffentlichung von „und als der prinz mit dem kutscher tanzte, waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht fiel“ (so der ungekürzte Titel), der bereits Teil von Schernikaus Werk „legende“ war, übernimmt der Verbrecher
Read More Bas Böttchers Vielseitingitis – Als Mitbegründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene ist Bas Böttcher seit Anfang der 90er-Jahre eine feste Größe in der Literaturszene. Nicht nur live präsentiert sich der Meister des Sprachwitzes dabei in Topform, wie die nun erschienene erste umfassende Sammlung seiner Sprechtexte beweist. Von Jörn Borges Sein neuer Band „Vorübergehende Schönheit“ ist jedoch mehr als nur schmissiges Sprachspiel. Es geht um die Schönheit des Augenblicks: „Für die vorübergehende Schönheit, die anhaltende Zeit sie passiert dir, sie passiert dich im Vorbeigehen ein Blitzen, das bleibt.“ Es geht um das Laufen
Read More Keiner da. 1 bild / 100 worte In Gedanken bei dem Bettler, der in Attars Apotheke kam und als Beleg dafür, dass er ganz und gar bedürfnislos lebe, sich hinlegte und auf der Stelle starb. In Gedanken bei Photonen, die gleichzeitig Welle und Partikel sind und in dieser Dualität den Schatten gleichen, die Platon an die Wand der Höhle spielt. In Gedanken bei der Idee des Eigentlichen, das unser Kopf nicht ermessen kann. In Gedanken bei den Gefangenen in der Höhle. Hilfe. Hilfe. – Das Wort, das am Anfang stand.
Read More Die Lachnummer des Kanzlerkandidaten – Von Wolfram Schütte. Der unglückselige Kanzlerkandidat der SPD hat in seiner Nominiertenrede für sich „Beinfreiheit“ von der Partei verlangt, obwohl er es sich selbst zuschreiben hat, dass er sogleich „einen Fehlstart“ hingelegt hat, als die so genannten „Nebeneinkünfte“ des Redners Steinbrück öffentlich aufs Tapet kamen (womit er hätte rechnen müssen). Seine „Beinfreiheit“ hat er nun aber sofort genutzt, um sich sowohl selbst ein Bein zu stellen als auch darüber zu stolpern, so dass er nun nicht mehr auf die Beine kommen wird. Dabei hätte der
Read More Sternwind 1 bild / 100 worte Siehe da. Nadelstichartige Augen, wie der Engel der Geschichte, den Benjamin willkürlich missverstanden haben muss (denn vom Schrecken ist im Original nichts zu sehen). Gut rübergekommen? wird der irre Wissenschafter von seinen Kollegen gefragt. Sehr gut. Danke. Neuerdings gibt es einen Hund, den Königspudel Emma, der ihm bei seinen Himmelsschauten Gesellschaft leistet. Draußen dort drüben ist die Zeit ein dehnbarer Begriff. Winde tragen Sternverkrustungen in gewaltigen Dimensionen ab, oder, wie ein migranter Freund uns neulich schrieb: „Der schnelle Sternwind treibt vor sich langsam bewegendes
Read More CrimeMag’s TopTen … Jahresende ist Top-Ten-Zeit … Eine illustre, prominente und vor allem kompetente Jury hat für Sie die zehn besten Kriminalromane des Jahres 2012 ausgesucht – voilà: (1) Sara Gran: „Die Stadt der Toten“ (Knaur) (2) Merle Kröger: „Grenzfall“ (Ariadne) (3) Don Winslow: „Kings of Cool“ (Suhrkamp) (4) Zoë Beck: „Das zerbrochene Fenster“ (Bastei) (5) Carl Nixon: „Rocking Horse Road“ (Weidle) (6) Oliver Harris: „London Killing“ (Blessing) (7) Helon Habila: „Öl auf Wasser“ (Wunderhorn) (8) Howard Linskey: „Crime Machine“ (Knaur) (9) James Sallis: „Driver 2“ (Liebeskind) (10) Daniel Woodrell:
Read More Zum Jahresabschluss alles, was Sie schon immer über den transzendentalen Vermeidungsirrtum wissen wollten. Mein Mann des Jahres heißt: Klaus Kusanowsky. Warum? Weil ich durch ihn wieder an Gott glauben kann und also auch ans Christkind. Denn er ist Gott. (Und dass er das weiß, sieht man ihm doch irgendwie an, gell?) In Foren, Blogs, Netzwerken aller Art wütet er sich durch die Rätsel der Welt, man findet ihn überall und nirgends, er weiß alles und noch eins, nämlich alles besser. Wenn er’s denn ist auf dem Bild und wenn er
Read More Death Row ADAM LANZA (top row, left) is America’s newest notable mass murderer. Adjacent is Nancy Lanza, first rampage victim and the killer’s own mother. Middle row: legally purchased semi-automatic weapons. Bottom row (from left): Mike Huckabee, former Republican governor of Arkansas, who said Mr. Lanza’s schoolhouse killing spree occurred because “we have systematically removed God from our schools”; Congressman Louie Gohmert, Texas Republican, who wants more guns available to more Americans; William Bennett, former U.S. Secretary of Education, who says schools should now have armed personnel. Merry Murderous Christmas!
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