Neue Bücher von und über revolutionäre Frauen, besprochen von Christina Mohr. Schwestern der Revolution – Noch bis zum 24. Februar ist im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum die Ausstellung „Schwestern der Revolution“ zu sehen, die mit dem Vorurteil aufräumt, dass Kunst zur Zeit der Russischen Revolution (1907 – 1934) hauptsächlich von Männern geschaffen wurde: Suprematist Kasimir Malewitsch und sein schwarzes Quadrat sind bekannt, ebenso Namen wie El Lissitzky oder Alexander Rodtschenko. Aber russische moderne Kunst von Künstlerinnen? Fehlanzeige. Der Weg nach Ludwigshafen bzw. der Blick in den Ausstellungskatalog lohnt daher nicht nur aus
Read More Schonungslose Offenheit – Ein Roman über das erste Mal, aber kein Porno und sicher kein Liebesroman. Marie Darrieussecq legt in ihrem neuen Roman „Prinzessinnen“ die Pubertät und das Erwachsenwerden unters Mikroskop. In der französischen Provinz der 1980er Jahre erlebt Solange ihren ersten Sex, unter anderem mit ihrem Nachbarn, einem erwachsenen Mann, der sie seit ihrer Kindheit mit aufzieht. Lolita revisited, aber dann anders. Und das ist nur eine Folie des Romans, der schon im Titel auf einen anderen (französischen) Klassiker, „Die Prinzessin von Clèves“ von Madame de LaFayette aus dem
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Gentile Bellini: „The Turkish Artist”. (Alle Folgen hier). Siebenundzwanzigste Ausfahrt Die Kunstkarte dieser Woche zeigt ein Blättchen Pergament, kaum größer als die Karte selbst. Mit seinen 18 mal 14 Zentimetern kommt es noch nicht einmal auf das Format der Seite
Read More Hippies + Physik 1 bild / 100 worte Sprechen wir von Dingen, die so „leicht“ sind, dass nur wir beide sie bemerken. Der Clown, der eine Maske trägt, das Rad, das sich auf seine Achse legt, der Flügelschlag von Bienen, zwei Mamasans, die Hymnen singen, das eiskalte Wasser eines Bergsees in der Nacht. Fun Fact: Der Einbruch von Hippiekultur in die Physik um 1968 war die direkte Folge eines akuten Stellenmangels. Der Krieg verschob die Prioritäten, die Sinne schärften sich wieder Richtung Weltverständnis. Was sonst noch des Streifens lohnt: Frühstück
Read More Jenseits von „Borgen“, ein lahmer Politthriller aus Dänemark – Wenn die Maßstäbe – in diesem Fall wirklich intelligente Polit-Thriller – abhanden gekommen sind, schlägt die Stunde der lauen Aufgüsse und unbedarften Lightversionen. Alf Mayer hat Adler-Olses „Das Washington Dekret“ eine Chance gegeben. War wohl nichts … Die Ehefrau von Gouverneur Jansen wird auf einer Reise in China erstochen, 16 Jahre später erlebt er als der nun designierte 44. US-Präsident erneut eine ähnliche Tragödie. Bei einem Schulmassaker wird auch der Sohn des zweiten Vorsitzenden der Republikaner im Repräsentantenhaus erschossen; in New
Read More Heute öffnet sich Carlos und wir erfahren, wo er herkommt, wer er ist: Jetzt, da Weihnachten langsam verirrlichtet, die letzten Böller die letzten Spätertaubten in die Rente schießen, könnte man ja mal wieder feiern, schließlich feiert die entfesselte Jugend ohnehin immer. Wenn wir CultMagler uns zu einer Festlichkeit zusammenfinden sollten, schlage ich folgenden Speiseplan vor: Morgens um 6 Uhr gibt es schon einen Frühkaffee mit frischem Gebäck. Um 8 Uhr ist eigentliches Frühstück mit 3–4 Gängen. Um 10 Uhr gibt es Bouillon zu trinken. Um 12 Uhr – 1 Uhr
Read More … Schriftsteller und Macht – ein prekäres Verhältnis. Auf jeden Fall sollen Schriftsteller dem „Staat“ misstrauen und ihm auf die Finger sehen. Christopher G. Moore und ein paar Gleichgesinnte, darunter Schwergewichte wie Gary Phillips, haben sich zur Orwell Brigade zusammengetan, um genau das zu tun: kritisch zu beobachten! The State of Fear The first reaction to a threat or a possible threat is one of fear or anger. We are emotional by default and once our feeling and intuitions are engaged, our so-called rational mind’s duty is to justify the
Read More Pick of the Week N° 15 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,
Read More Gollum spricht – eine Vorgeschichte – Kaminabend im Kloster: Der Gollum-Synchronsprecher Andreas Fröhlich hat im Kloster Frenswegen aus „Der Hobbit“ gelesen und sich mit dem TV-Literaturkritiker Denis Scheck über Tolkiens Fantasy-Romane und deren Verfilmung unterhalten. Christiane Nitsche saß dabei. Mitunter ist es so, dass die eigentliche, die interessantere, weil spannendere Geschichte die vor der Geschichte ist. Und so könnte der Abend durchaus zur Zufriedenheit enden, bevor er überhaupt begonnen hat; im Kaminzimmer von Kloster Frenswegen, wo Andreas Fröhlich auf seinen Mitstreiter wartet, weil Denis Scheck im Zug sitzt und die
Read More Posted On Januar 23, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Schöne Zufallsfunde – Gerne reist man mit Annett Gröschner auf den Linien 4 durch alle Weltorte, die sie besucht hat. Von Wolfram Schütte. Es ist immer wieder ein großes Vergnügen, sich Weißferdls Solo „Ein Wagen der Linie 8“ anzuhören. Man kann es auf Youtube tun. Offenbar kennt es Annett Gröschner nicht, sonst hätte sie es in ihrem Buch „Mit der Linie 4 um die Welt“ gewiss einmal erwähnt. Das ist erstaunlich bei der passioniertesten deutschen Tramfahrerin, die überall auf der Welt, wo sie hinkommt, nach einer Tram-, Bus- oder Trolleybus-Linie Nr.
Read More Einige von uns schaffen es, nicht immer nur verlassen zu sein – Sophie Sumburane hat mit dem in Leipzig lebenden Schriftsteller Volly Tanner gesprochen. „Und da gab es diesen kleinen, dürren Jungen, der ängstlich in die Schule ging, der ängstlich nach Hause kam und der Bücher las.“, so beginnt Volly Tanners (42) Kurzgeschichte „An der Kreuzung stehen und starten“. Es ist seine Geschichte. Seine Kindheit, verarbeitet in der Anthologie „Leck mich am Leben“. Es ist eine Offenbarung. Denn wer Volly Tanner erst seit einem Jahr kennt – so wie ich
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Eine Panorama-Fotografie von Venedig. (Alle Folgen hier). Sechsundzwanzigste Ausfahrt In dieser Woche sah der Küchenplan der Augen weder Gemaltes noch Gemeißeltes vor. Es war bloß eine Fotografie – also keine Kunst? Venedig, das übliche Szenario: Ein Kanal, überspannt von einem
Read More Alter ist mehr als Kaffeefahrten – Wenn die Erinnerung löchrig wird. Der Schauspieler und Regisseur René Sydow veröffentlicht sein Prosadebüt „Der Reiher“. Von Senta Wagner Fast ein halbes Jahrhundert – so lange ist es her, dass Richard seine Heimat verlassen hat. Nicht nur seine Heimat, auch seine Frau und seine kleine Tochter. Abgehauen ist er! Das waren auf einen Schlag Schlussstrich und Neuanfang, der Richard und seine Neue mit wenigen Habseligkeiten, aber viel Liebe im Gepäck vom Bodensee nach Dortmund führte. Richard ist 74 Jahre alt und der Icherzähler des
Read More Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele – „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Diesmal: Edit und SpritZ. Edit 59 Zu definieren, was ein Essay ist, wird der Verständige sich hüten und lieber zu Umschreibungen greifen. Der Begriff kommt aus dem Französischen, wo essai Probe, Versuch bedeutet. Was im Essay versucht wird, ist nicht festgelegt, darf aber nicht langweilen, sondern soll geistreich unterhalten. Gegenüber der mächtig vorwaltenden prosaischen Großform Roman, dem Tanker der literarischen Weltmeere mit seinen dramaturgischen Geboten, kann der Essay
Read More Der Blick in die Kristallkugel geht weiter: Unser „USA-Korrespondent“, der Autor und „Edgar”-Preisträger Thomas Adcock schaut auf die Entwicklung zentraler Aspekte und Themen der amerikanischen Politik und Gesellschaft im Jahr 2013. Setzt sich die Spaltung des Landes weiter fort? Wie entwickelt sich der Finanzsektor? Kommt es tatsächlich zu einer wirkungsvollen Reform der Waffengesetze und der Immigrationspolitik? Lesen Sie Teil 2 der Prognosen und Hintergründe zu aktuellen Themen der amerikanischen Gegenwart (zu Teil 1). IMAGES in the American New Year. Top row, from top left: lunatic Republican Congresswoman Michelle Bachmann, obese
Read More Zeitschlaufe 1 bild / 100 worte Leonora Carrington, mexikanische Depressionen im Angesicht des Nicht Wissens: Wie soll ich ruhig bleiben, sagt sie, wo sich mein Verschwinden nicht mehr von der Hand weisen lässt. Die andern sind gegangen, sagt Maurice Sendak, ich folge ihnen gerne, ich weiß nur noch nicht wie. Philip K. Dick wiederum baute Schlaufen, die in den Comic übergehen, und entweder der Mann war Fantast oder doch der Verkünder, woher sollen wir das wissen, in diesem unserem Augenblick, Jetzt und Hier, wo wir grad sind, Teheran, mit seinen
Read More Ein Blick in die Kristallkugel: Unser „USA-Korrespondent“, der Autor und „Edgar“-Preisträger Thomas Adcock, wagt einen Blick auf die Entwicklung zentraler Aspekte und Themen der amerikanischen Politik und Gesellschaft im Jahr 2013. Setzt sich die Spaltung des Landes weiter fort? Wie sieht die Zukunft der Tea-Party aus und ihrer teilweise absurd argumentierenden Vertreter aus? Wie entwickelt sich der Finanzsektor? Kommt es tatsächlich zu einer wirkungsvollen Reform der Waffengesetze? Und: Wir geht’s weiter mit dem „War on Terror“? Lesen Sie Prognosen und Hintergründe zu aktuellen Themen der amerikanischen Gegenwart (Teil 1). IMAGES
Read More Ganz einfach: Carlos googelt Folgende Sucheingaben bei Google: 1. „Ich Ratte.“ 4840 Suchergebnisse, schönstes: Vor 2 Stunden musste ich Ratte Sina erlösen lassen! Sina bekam ich als Notfalltier als sie ein Baby war. Vor ca. 5 Wochen sah ich dann einen kleinen Tumor. Der wuchs so wahnsinnig schnell, das hatte ich noch nicht gesehen (hatte schon mehrere Krebsratten). Kaum beim Tierarzt platzte der Tumor dann auf und das Blut lief. Es war richtig sie heute gehen zu lassen. Sie hat noch geschrien als sie von der fremden Hand hoch gehoben
Read More Der Traum vom perfekten Familienglück – Zu den besten Zeiten von Andreu Martín oder Francisco González Ledesma war Barcelona una ciutat molt negre, dann kam viel mainstream und allmählich nur noch sehr wenig interessante Kriminalliteratur … Immerhin, das Debüt von Antonio Hill: „Der Sommer der toten Puppen“ ist keine Avantgarde, aber ein solider Anfang. Henrike Heiland ist nicht unangetan. Héctor Salgado, Argentinier und Polizist in Barcelona, hat gerade keine gute Phase. Seine Frau Ruth hat ihn verlassen, weil sie sich in eine andere Frau verliebt hat. Den gemeinsamen Sohn hat
Read More Tony lebt, viele sterben – Jimmy Savile goes Serialkiller, Val McDermids neuer Roman spielt mit allen möglichen True-Crime-Häppchen und wringt ihr Erfolgskonzept um Jordan und Hill weiter aus. Ihre Fans mögen das, Anna Veronica Wutschel irgendwie auch: Nachdem die überaus erfolgreiche TV-Serie „Hautnah – Die Methode Hil“ (hier und hier bei Culturmag) mit Robson Green in der Rolle des eigenwilligen klinischen Psychologen bereits 2008 wegen zu hoher Produktionskosten eingestellt wurde, erfreut es den Fan umso mehr, dass Val McDermid, die Schöpferin von Detective Chief Inspector Carol Jordan und Doktor Tony Hill,
Read More Blutige Rohstoffjagd und heroische Rettungsaktion im Herz der Finsternis – In Patrick Woodheads Thriller „Der Weg ins Dunkel“ suchen chinesische Turbo-Kapitalisten im Kongo den raren Rohstoff Coltan, während ein blutrünstiger afrikanischer Provinz-Häuptling sich mit seiner Armee ein eigenes Reich zusammenmetzeln will: spannend aufbereitete „Indiana Jones“-Action für alerte Smart Phone-User, von Peter Münder. Als Abenteurer und Spezialist für Extremsituationen in den abgelegensten Gebieten der Welt kennt sich der englische Autor Patrick Woodhead bestens aus mit gefährlichem Nervenkitzel: Er stellte mit Skis und Kites einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf dem Weg zum Südpol
Read More Musen sind ein schönes, antikes Konzept. Kein Mensch traut sich heute, von seiner Muse zu sprechen. Warum eigentlich? Ein Bekenntnis von Christopher G. Moore. Author’s Muse Everyone author has a muse. Along with painters, composers, dancers, and other performing artists. The muse has a long tradition. The Greeks had many gods and goddesses, but the one writers and artist are most fond of is called the Muse. An artist might be an atheist when it comes to God and religion but the Muse makes the most logical and skeptical of
Read More Posted On Januar 16, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Der Weg ins Freie – Als der 1972 in Biedenkopf, also in der Oberhessischen Provinz geborene Stephan Thome seinen ersten Roman „Grenzgang“ 2010 veröffentlichte, war er schon 38 Jahre alt. Das literarische Debüt des studierten Philosophen, Religionswissenschaftlers & Sinologen, der ab 2005 (wohl als Akademiker) in Taipeh auf Taiwan arbeitete, kam für heutige Usancen spät. In diesem Alter hat mancher junge deutsche Autor schon numerisch ein umfängliches Œuvre aufzuweisen – freilich nicht eine solche Biografie, die Thome rund um den Globus in einen nicht gerade bekannten Ort gebracht hatte. Von
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Im Januar 2013 beginnt er eine Irrfahrt über den Nachthimmel. Die erste Folge führt ihn in den Gürtel des Orion. Orion, Monstercity Location, location, location. Wenn sich das Sonnensystem im Orion befände, sagen wir, in der Nähe von Zeta Orionis, dem östlichen Gürtelstern, alles wäre anders. Große Teile des Nachthimmels wären schwarz und sternlos, weil interstellare Staubwolken jedes Licht blockieren. Die Ränder der Wolken würden sich am
Read More Ein peruanischer Amerikaner – Der gebürtige Peruaner Daniel Alarcón (*1977, Lima) lebt, seit er drei Jahre alt ist, in den USA, zunächst in Alabama, heute in Oakland. Aus seinen Interviews geht hervor, dass er zwar mehrmals einige Monate am Stück in Lima verbracht hat, seine Sozialisierung sich aber in den USA vollzog. Natürlich wird er oft gefragt, ob er sich mehr als Amerikaner oder Peruaner fühle, worauf er stets antwortet, dass er beides sei, und zwar beides voll und ganz. Vermutlich geht es ihm wie allen Menschen „mit Migrationshintergrund“: In
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Asger Jorn: „Der Mond und die Tiere”. (Alle Folgen hier). Fünfundzwanzigste Ausfahrt Es muss in den achtziger Jahren gewesen sein, meiner Erinnerung nach, als ich häufiger in München zu tun hatte. Dabei versuchte ich immer die Museen dort zu besuchen und
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