No Country for young men Romane, bei denen jedes einzelne Wort „sitzt“. Dafür ist Daniel Woodrell bekannt. Kein Wunder, denn der Autor aus dem Mittleren Westen der USA, dessen Großvater Analphabet war, ist ein großerFreund der Lyrik. Dieser Einfluss auf seine aufregende Krimi-Prosa ist unübersehbar. Im Video-Interview spricht Woodrell, der Obama-Unterstützer, über die Wut der armen Leute, über die er schreibt, und auch über die Quellen seiner Inspiration. Kerstin Carlstedt, Interview-Lounge Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister. Aus dem Englischen von Peter Torberg. München: Liebeskind 2012. 191 Seiten. 16,90
Read More „Damit mich die Frauen lieben“ Schreiben ist ein einsames Handwerk. Es erfordert Konzentration und Zurückgezogenheit, Abstand von der Welt, von anderen Menschen, vom anderen Geschlecht. Der Blick auf die Welt verändert sich dabei, auch der Blick auf die eigenen Bedürfnisse und Verhältnisse – große Werke der Weltliteratur verdanken sich diesem Spannungsfeld: über das zu sinnieren, was einem gerade versagt ist, das zu imaginieren, was man vermisst und ersehnt. Auch deswegen enthält Literatur so viel an Wahrheit, an universellem Gefühl. Schreiben kann wehtun. Muss es sogar. Nicht selten bedeutet es, sich
Read More Kleine Lügen – Die spannende neuseeländische Kriminalliteratur hat sich „untypische“ Verlage gesucht – Carl Nixon bei Weidle und ein zweiter diskutabler Roman bei ars vivendi: Greg McGee alias Alix Bosco „Cut & run“. Eine Besprechung von Christiane Nitsche. „Ich beginne mit dem, was ich sicher weiß.“ Einen programmatischen ersten Satz nennt man das: Eine Autorin, die ein Mann ist, Wahrheiten, die nur in der Lüge überleben, ein filmreifer Showdown zwischen Helikopter und Hochsee-Kajak. Das alles in einer neuen, für Europäer immer noch jungen Welt; dabei voller Probleme, die so alt
Read More Weihnachten steht vor der Tür und damit verbunden immer wieder die Frage, was man seinen Liebsten unter den Baum legen soll. Der Buchverkauf boomt derzeit, doch sollte der Kauf des richtigen Buches wohl überlegt sein, denn nicht nur Thriller können tragisch enden, Weihnachtsfeste auch – findet Thorlef Czopnik, der heute unseren kriminalliterarischen Weihnachtsmann gibt: Siegfried Langer – „Sterbenswort“ Worum geht es? Dr. Kathrin Voss plagt ein dunkles Geheimnis aus ihrer Jugend: Sie hat zusammen mit ihren Freunden in einer kalten Winternacht einen Bekannten, Erik, vor die S-Bahn geworfen. Die Hoffnung,
Read More Bloody Chops – heute zerlegen Anne Kuhlmeyer (AK) Simon Borowiaks „Du sollst eventuell nicht töten“, Anna Veronica Wutschel (AVW) Chris Carters „Der Knochenbrecher“ und Thomas Wörtche (TW) die von Georg Schild und Anton Schindling herausgegebene Sammlung „Der politische Mord“. Possierlich (AK) „Eine rabenschwarze Komödie“ wird auf dem Einband versprochen, wobei „schwarz“ neu zu definieren wäre. Vielleicht ein Schwarz mit rosa Rändern und hellgrünen Punkten? Und „Komödie“? Doch, ja, dagegen ist nichts einzuwenden. Im Roman beginnen die Kapitel mit putzigen Karikatur-Vignetten. Das erste Bildchen: Schlomo beim Schoppen in der Mülltonne, denn
Read More Ein Film für Erwachsene! Für Olen Steinhauer, einen der avanciertesten Vertreter einer jüngeren Generation von Thrillerautoren, sind sie mehr als ein Klassiker, die Smiley-Romane von John Le Carré. Als er vor zwei Jahren in Leipzig ein Seminar gab, war ihm „König Dame As Spion“ das wichtigste Demonstrationsobjekt für die Bauweise und literarische Höhe eines Thrillers. Bei einem Treffen unmittelbar nach einer seiner Vorlesungen war er noch voll des Schwärmens über die Meisterschaft Le Carrés. Von Alf Mayer Einem britischen Autorenpaar und einem schwedischen Filmregisseur war es nun vorbehalten, aus Le
Read More Zum Jahresabschluss gibt’s mit Christopher G. Moore was zum Lachen, über die in der realen Kriminalstatistik leider öfters als in Kriminalromanen – ja, die Ausnahmen von George V. Higgings bis Carl Hiaasen sind großartig – vorkommenden strunzdummen, brotblöden und grenzdebilen Kriminellen – kurz: Dumb Criminals The murky world of criminal has its fair share of morons. In the noir world, criminals are aggressive, sinister, violent and unstable. In the real world there is are all kinds of people who aren’t good at their chosen occupation. Some people don’t have what
Read More James Joyce reloaded – Der (fast) komplette „Ulysses“ in einer Bühnenversion, dazu eine neue amerikanische Joyce-Biografie und eine große Ulysses-Ausgabe mit umfangreichem Apparat: 90 Jahre nach der Veröffentlichung des „Ulysses“ ist James Joyce wieder voll im Fokus der Kritiker und Literaturwissenschaftler. Das merkt man bei einem Dublin-Besuch natürlich auch. Von Peter Münder. Um die Bronzestatue an der O´Connell Street, die den Ulysses-Verfasser mit Spazierstock und Hut zeigt, gruppieren sich einige Touristen, aber auch viele Dubliner zum gegenseitigen Ablichten; kleine im Straßenpflaster eingelassene Tafeln auf dem Lästrygonen-Weg des achten Kapitels markieren
Read More WAMM macht die Tür – Ein französischer Comic-Zeichner trifft bei einer Veranstaltung einen Mann, der jahrelang im französischen Außenministerium tätig war. Man kommt ins Gespräch, man beschließt, gemeinsam einen Comic zu machen. Das zweibändige Ergebnis, „Quai d’Orsay“, hat sich in Frankreich über 250’000 Mal verkauft. Vor einigen Monaten ist es im Reprodukt Verlag mit dem deutschen Untertitel: „Hinter den Kulissen der Macht“ erschienen. (Autobiographischer) Comic as usual? fragt Brigitte Helbling Keineswegs. „Quai d’Orsay“ ist ein kleines Comic-Wunder. Ich gebe zu, ich war darauf eingestellt, mich zu langweilen. Nichts gegen das
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir wissen müssen: über Zeit und Raum, Sterne und Planeten, enorme Entfernungen, riesige Größen – und all die anderen rätselhaften Dinge, die es bei der Beschäftigung mit dem Weltraum zu entdecken gibt. Heute: Wozu brauchen wir das Kälteschwein? Menschen haben immer an den Himmel gesehen, aus Gründen, die sich flexibel den Anforderungen der jeweiligen Zeit anpassten. Die einen benutzten Sonne, Mond und Sterne zum Navigieren über den Ozean. Sie stellten sich „Häuser“ am
Read More Sachertorte im Benedikt oder alles unter einen Hut gebracht – Ein Doppelporträt des Verlegers und Schriftstellers Martin Kolozs. Von Senta Wagner Einmal Sachertorte, bitte! Das Treffen mit Martin Kolozs im Caféhaus Benedikt in Wien Ende 2012 ist quasi ein Treffen mit zweimal dem gleichen Herrn. Verleger verlegen Bücher, schreiben sie aber eher selten selbst. Der 34-Jährige macht genau das seit vielen Jahren: Er ist Verleger und Schriftsteller (und Journalist und mehr) und beides bringt er, so macht er den Eindruck, mühelos unter einen Hut. Das eine ist ihm so lieb
Read More Posted On Dezember 19, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Ein Roman wie ein Hefeteig Serhij Zhadan ist neben Juri Andruchowitsch einer der profiliertesten jungen Autoren in der Ukraine. Der 1974 in Starobilsk geborene Autor fängt in seinen Gedichten, Erzählungen und Romanen das Lebensgefühl einer sich im Übergang zwischen bürokratischem Sozialismus und entfesseltem Kapitalismus befindlichen Gesellschaft ein und zeigt ein Land, in dem sich die Einflüsse von West und Ost kreuzen, vermischen und beharken. Von Karsten Herrmann Im Zentrum von Zhadans neuem Roman „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ steht der junge Hermann, der als PR-Referent einer Partei in Charkiw
Read More Vier neue Bücher zu Kunst und Mode, besprochen von Christina Mohr. Fehler is King „Fehler is King“, heißt es bei Knarf Rellöm Trinity und meint, dass aus Perfektionismus keine Kunst, sondern Langeweile entsteht. Und was Knarf für Popmusik statuiert, kann auch auf die Bildende Kunst übertragen werden: perfekte Kunstwerke sind schön, aber auch tendenziell uninteressant. Spannung entsteht durch Reibung – respektive Fehler, Ungereimtheiten, einem zu lang gemalten Hals oder unmögliche Perspektiven. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann hat in dem Band „Das sieht doch keine Sau…“ Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zusammengetragen,
Read More Posted On Dezember 19, 2012By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag
Jede Woche Licht – All dein Glück wie nie gewesen, die Tage kurz und nebelschwer, Ich spreiz die schmalen Hände weit Und fass das Paradies. Was soll denn das sein? Ein Gedicht? Nein. Was dann? Fliegende Wörter. ? Ein synergetisches Versmeeting. ? Ein Treffen illustrer Geister. ? Na, rate doch mal, von wem ist die erste Zeile? Eichendorff. Später. Benn. Fast. Der von „Die schönsten Verse der Menschen … sind die Gottfried Bennschen“? Genau. Wie hieß der noch mal? Wohnte in Hamburg. Ah ja. Und die beiden letzten Verse? Eine
Read More Posted On Dezember 19, 2012By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Ein Wunder-Werk Der literarische Opernbegleiter zur „Zauberflöte“, vorgestellt von Wolfram Schütte. Eine Kindheit oder Jugend, in der Bekanntschaft mit „Der Zauberflöte“ gemacht worden war, kann nicht ganz unglücklich gewesen sein. Mozarts vorletzte Oper dürfte – trotz des grandiosen, dramatischeren „Don Giovanni“ – doch die „Oper aller Opern“ sein, weil sie die ganze ästhetische, intellektuelle & emotionale Spannweite des Genres umfasst & märchenhaft sowohl für Kinder wie Erwachsene beglückend & genießbar ist. Der Ägyptologe Jan Assmann, der jetzt einen hübschen Manesse-Band als „Literarischen Opernbegleiter“ der „Zauberflöte“ herausgegeben hat, stellt das einzigartige
Read More Mit feinem Gespür für Beziehungsfäden Wie sehr das tägliche Vorbeipendeln an einem heruntergekommenen Londoner Campingwagen inspirieren kann, hat Andreas Martin Widmann mit seinem Romandebüt „Die Glücksparade“ (zur CM-Rezension hier) bewiesen. Der promovierte Literaturwissenschaftler und Robert-Gernhardt-Preisträger von 2010 hat mindestens eine Gemeinsamkeit mit seinem Protagonisten Simon: Er redet nicht gern über ungelegte Eier. Wortreich und wohlüberlegt äußert sich Widmann jedoch über das, was gewesen ist – über die Entstehungsgeschichte seiner Coming of age-Story und die eigene professionelle Entwicklung. Gerade wurde bekannt, dass Widmann für sein Debüt mit dem mit 15 000
Read More Posted On Dezember 19, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Litmag
Begräbnis erster Klasse Das dicke, etwa ein Kilo schwere Buch versammelt Reportagen und sonstige Artikel, die Hunter S. Thompson für das gleichnamige Magazin geschrieben hat. Als Bettlektüre eignet es sich nicht, eher zur Dekoration auf dem Kaffeetisch. Von Joachim Feldmann Allerdings ist es auch zweifelhaft, ob es überhaupt zur Lektüre gedacht ist. Aber vielleicht gibt es ja tatsächlich hierzulande jemanden, der nur darauf brennt, sich einige hundert Seiten intimer Berichterstattung über den US-Präsidentschaftswahlkampf 1972 einzuverleiben. Für diejenigen, die sich nicht mehr erinnern oder schlicht zu jung sind: Gegenüber standen sich
Read More Posted On Dezember 19, 2012By Tillmann ReikIn Bücher, Litmag
Das (selbst-)gerechte (Nicht-)Juden-(Nicht-)Spiel „Der Hauptunterschied, wenn man den alten Geschichten glauben kann, bestand darin, dass Gott nicht mehr seine eigene Faust im Kampf erhob.“ Wenn Nathan Englander sich in seinem jüngsten Erzählband, dem der vielbeachtete Roman „Das Ministerium für besondere Fälle“ vorausging, erneut – wie bereits im prämierten Erstlingswerk „Zur Linderung unerträglichen Verlangens“ – den short stories zuwendet, kann man staunend beobachten, dass sich das zwischen zwei Isaacs, Singer und Babel, stilistisch zu verortende Talent des Autors weiter verfeinert hat. Welches nunmehr von einer Weisheit zeugt, die weniger dem Lessingschen
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Rembrandt: „Rembrandt mit Saskia in der Rolle des verlorenen Sohnes”. (Alle Folgen hier). Dreiundzwanzigste Ausfahrt Die Kunstpostkarte aus meinem Sammlerleben, die mir diese Woche das Prinzip der Dezimierung beschert hat, ist den Augen keine Freude gewesen, trotz des einschüchternd großen
Read More Weihnachtlicher Merzgesang 1 bild / 100 worte Kommt Zeit, kommt Segen mit Rumpunsch und Regen, und Buden, an denen die Pappengel kleben, die Schuhe geputzt, die Bärte montiert, die ganze Nacht über die Säge poliert, am Morgen im Ofen das Kleinvieh gebackt, Scheite und Silben und Sterne zerhackt und an der Nordmanntanne hängen: Drei Kugeln und eine Troddel, eine Muschel, eine Kordel, und neun Superhelden im Abflug-Modus. Am Firmament zeigt die Ente den Weg. Ihr Schafe und Hirten, Kuh König und Ochs, Trinker und Wirte, machet auf das Tor, die
Read More Weltall: 0, Mensch: 1 1 bild / 100 worte Klangkulisse: Tropfen auf Gießkanne (liegend auf Außenbalkon), Sirenen (weit entfernt), Reifensingen (diverse Straßen), Stuhlknacken (Küche), Spannungsmusik (Wallander), „Für wen halten Sie sich eigentlich?“ (Kellnerin zu Wallander), minimales Heizungsbrummen (Stufe 3), Tastenklappern (klar), Ohrenrauschen, Puls… Archivmaterial denkendes Schilfrohr Mensch. Den Pascal über das Weltall stellt (denn das Weltall weiß von seiner Überlegenheit nichts): „Nicht im Raum muss ich meine Würde suchen, sondern in der Ordnung meines Denkens. Ich werde keinen Vorteil davon haben, wenn ich Grund und Boden besitze. Durch den Raum
Read More Zeit der krimifreien Themen – „Das himmlische Kind“ heißt der neue Roman von Heinrich Steinfest, aber noch mehr als seine anderen Bücher verweigert sich das Buch jeder Rubrik. Frank Rumpel hat sich für seine Besprechung mit Heinrich Steinfest unterhalten. Verwundert die Augen reiben werden sich nach der Lektüre des neuen Romans von Heinrich Steinfest wohl manche, die da beherzt ins Regal griffen und sich auch vom etwas lieblichen Titel „Das himmlische Kind“ nicht abschrecken ließen. Der Mann ist schließlich in der Lage, aus nahezu beliebigen Ingredienzien fantastische Geschichten zu Papier
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, der neue Roman von Heinrich Steinfest („Das himmlische Kind“) war der Anlass für Frank Rumpel, sich über das Verhältnis des Schriftstellers zum Kriminalroman an und für sich kundig zu machen. Carlos entdeckt, wie pragmatisch und effizient ganz große Kunst zu machen ist. Thomas Wörtche hat „Snapshot“ von Craig Robertson gelesen und kommt nicht umhin, auch ein paar Worte zu dem wichtigen mexikanischen Fotografen Enrique Metinides zu sagen. Henrike Heiland hat Stuart Nevilles neuen Roman „Blutige Fehde“ für Sie rezensiert. CM-Mitarbeiterin Anne Kuhlmeyer bespricht den Roman „Love@Miriam“ von CM-Mitarbeiterin
Read More Desaster und Fotos – Craig Robertsons Roman „Snapshot“ erzählt vom Fotografieren von Leichen und Katastrophen, als ob es um die im Bild festgehaltenen Tragödien von Enrique Metinides ginge. Eine Rezension mit einem Exkurs von Thomas Wörtche. Es zieht sich durch die Zeiten – das Bedürfnis der Menschen, Elend, Gräuel und Tod wirklichkeitsgetreu im Bild festzuhalten und irgendwo noch eine ästhetische Dimension darin zu suchen. Das geht von Jacques Callots Stichen aus dem Dreißigjährigen Krieg, Goyas „Desastros de la Guerra“ über die in ihrer ikonographischen Wirkung nicht zu überschätzenden s/w-Fotos des
Read More The Troubles, reloaded – Stuart Nevilles Debüt „Die Schatten von Belfast“ wurde international gefeiert. Nun liegt der zweite Roman vor, bekanntermaßen die große Hürde für jeden Schriftsteller. Henrike Heiland hat gelesen. DI Jack Lennon, nach einer Strafversetzung wieder zurück bei der Mordkommission, hat den dringenden Verdacht, einer großen Sache auf der Spur zu sein: Lennon ist sich sicher, dass in Befast ein Killer unterwegs ist, der im Auftrag des berüchtigten Bull O’Kane Zeugen beseitigt, die etwas über das Blutbad auf O’Kanes Farm wissen, dem letzten bekannten Aufenthaltsort von Lennons Ex, Marie McKenna,
Read More Social Media kills – Christiane Geldmacher hat einen Roman über die tödlichen Aspekte von sozialen Netzwerken geschrieben – oder doch eher über Menschen, die sich dort tummeln? Anne Kuhlmeyer hat „Love@Miriam“ gelesen. Harry liebt Miriam seit der Schulzeit. Inzwischen sind sie Anfang dreißig und es ist vorbei mit ihnen, seit zwei Jahren und seit dem Tod von Harrys Vater schon. Harry liebt Miriam immer noch. So was soll’s ja geben. Er trifft sie wieder. Auf Facebook. Wenn er sich nur genug ins Zeug legt, wird sie ihren neuen Freund Ben
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