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Posted On Februar 16, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – chop, chop und chop. Es choppen Frank Rumpel (rum) Georg Haderers „Engel und Dämonen“, Joachim Feldmann (JF) John Banville/Benjamin Blacks „Eine Frau verschwindet“ und Thomas Wörtche (TW) Petra Kissling-Kochs Studie über den Filmarchitekten Ken Adam: „Macht(t)räume“. Ohne Weltrettung (rum) Seit 23 Tagen vermisst die Wiener Mordkommission ihren eigenwilligen Chef, den Major Schäfer. Sein Assistent Bergmann übernimmt die Geschäfte, die ziemlich gut gehen: Ein Kroate wird bei einem Hahnenkampf tödlich verletzt. Im Gefängnis stirbt ein Mörder. Eine Frau stürzt im Streit mit ihrem Mann aus dem Fenster undRead More
CORPORATE PIMPS and/or AMERICAN PSYCHOS. Top row, from left: mass murderer Jared Loughner; gun fetishists Gayle Trotter and Wayne LaPierre; kindergarten killer Adam Lanza, who shot his mother in the face. Middle row: Dick Cheney, who shot his hunting companion in the face; war jingoist Donald Rumsfeld; Senator Lindsey Graham, companion to an AR-15 semi-automatic assault carbine. Bottom row: John Yoo, law professor and torture advocate; General Philip H. Sheridan, genocide advocate; George W. Bush, war criminal. American Blood Money, Inc. By Thomas Adcock (Copyright © 2013) Den ersten TeilRead More

Posted On Februar 16, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore war in Melbourne und hat etwas über Angst gelernt – und wie man sie herstellt: Creating Fear Fear is one of the basic emotions that springs automatically from a threat. It can be a real threat or a symbolic threat. A lion charging at you is a real threat. The story about a lion charging creates a symbolic threat. Our heart races in both cases. Evolution has equipped us with a fear mechanism that is triggered in circumstances where the risk of our survival is at stake.Read More

Posted On Februar 13, 2013By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Tripping 1 bild / 100 worte Tripping the light fantastic auf der MILKY WAY, undercover dancers suchen nach EXO-PLANETEN. Im Geist von Josephine, lasst uns BANANAS am Gürtel tragen. Im Stile Isadoras, vergessen wir nicht den langen, langen, langen Schal. O wie war das Ballett früher beliebt, und heute? Männer schauen lieber Fußball, und Frauen wissen auch nicht recht. So tanzen die Tänzer alleine und zeigen sich gegenseitig verborgene Körperteile. Zwei Penisse müssten biologisch möglich sein, nur liest man nie davon, und übrigens ist das genau der GRUND, warum wirRead More
CORPORATE PIMPS and/or AMERICAN PSYCHOS. Top row, from left: mass murderer Jared Loughner; gun fetishists Gayle Trotter and Wayne LaPierre; kindergarten killer Adam Lanza, who shot his mother in the face. Middle row: Dick Cheney, who shot his hunting companion in the face; war jingoist Donald Rumsfeld; Senator Lindsey Graham, companion to an AR-15 semi-automatic assault carbine. Bottom row: John Yoo, law professor and torture advocate; General Philip H. Sheridan, genocide advocate; George W. Bush, war criminal. American Blood Money, Inc. By Thomas Adcock (Copyright © 2013) NEW YORK —Read More

Posted On Februar 9, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Carlo setzt eherne Normen – heute: Wie funktioniert ein Oberthriller? Da sehen Sie mal: Jetzt habe ich es mal wieder getan, ich habe einen Schriller gelesen. Der Schriller ist hiermit sozusagen der Oberthriller, der, bei dem man merkt, dass ein Agent oder Lektor, am Ende der Autor selbst, den Text nach allen Regeln der Nichtkunst bearbeitet hat, auf dass er spannend sei. Ganz, ganz spannend! Superspannend! Nein, ich nenne den Titel nicht, Kollegenschelte muss nicht sein. Ich darf stattdessen einige Passagen erfinden, die verdeutlichen mögen, was ich meine, was michRead More

Posted On Februar 9, 2013By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Simon Kernick: Das Ultimatum

Uhrwerk oder Stückwerk – Warum gute Thriller so selten geworden sind. Simon Kernicks „Ultimatum“ gibt ein paar Antworten. Von Alf Mayer. Ziemlich aus der Mode gekommen ist sie, die Caper– oder Heist-Story, egal ob es sich um die leichtfüßig komödiantische Form handelt oder die humorlos härtere Variante. Meister der ersten war Donald E. Westlake mit seinen Dortmunder-Romanen und dem wunderbaren, unübertroffenen „Kahawa“ (1981), in dem eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Abenteurern dem Diktator Idi Amin einen ganzen Zug mit der ugandischen Kaffeeernte eines Jahres stiehlt. Westlake bescherte uns unter dem AliasRead More

Posted On Februar 9, 2013By Zoe BeckIn Bücher, Crimemag

Zoë Beck über Rezensionen

Ein Aspekt von Literaturkritik ist die Wertung von Büchern – die stößt auf verschiedenen Interessenlagen. Es kommt zu Reibereien. Zoë Beck ist im Flur Dr. Müller-Böhne begegnet und schon entzündet sich die Diskussion: Wem was glauben, oder: Welche Rezension ist die richtige? Mein Nachbar, Herr Dr. Müller-Böhne, ist als Richter nicht nur beruflich an Verbrechen interessiert. Er hat auch eine Schwäche für literarische Todesfälle, und so fragt er mich, gerne auf offener Straße und vorzugsweise so, dass es noch zwanzig andere Leute hören, Dinge wie: „Na, wie viele Kerle haben SieRead More
Mücken und Molybdän – Am 7. Februar ist es wieder so weit: Präsentiert u. a. von CULTurMAG, beginnt mit HAM.LIT 2013 der literarische Frühling. In der mittlerweile vierten „langen Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“ lesen im Hamburger Club „Uebel & Gefährlich“ 15 Autorinnen und Autoren spannende Literatur. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa gibt der Abend einen Einblick in die junge deutsche Literaturszene. Zwischen den Lesungen und danach gibt es jeweils ein Konzert. Mit dabei ist auch Matthias Nawrat (21:30 Uhr, Terrace Hill), der imRead More

Posted On Februar 6, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Tom Wolfe: Back to Blood

Status und Stereotype – Tom Wolfe hat seinen neuen Roman „Back to Blood“ in Miami angesiedelt: Hier streiten die etablierten weißen „Anglos“ mit Hispanos, Haitianern und Exilkubanern in einem erbitterten Rat Race um Status und Anerkennung. Von Peter Münder Die großen Realisten Émile Zola, Sinclair Lewis, Dickens und Balzac hat Tom Wolfe, 81, immer als leuchtende Vorbilder verehrt. Vor allem der in finstersten Kohleschächten für „Germinal“ recherchierende Zola, den ein unter Tage geborenes Grubenpferd faszinierte, das nie das Tageslicht erblickt hatte, war dem US-Propheten eines „New Journalism“ ein enormer AnspornRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Diesmal betrachtet er den Sigma-Orionis-Sternhaufen. Die Sumpfgas-Irritation Zunächst war es nur ein winziger heller Fleck. Bilder von einem Riesenteleskop zeigten ein Himmelsobjekt an der Grenze der Empfindlichkeit, westlich des hellen Sterns Sigma Orionis. Der Fleck wurde von seinen Entdeckern, einem Team aus spanischen Astronomen, „SOri 70“ genannt. SOri 70 ist ein Methanzwerg, ein Objekt, dessen AtmosphäreRead More

Posted On Februar 6, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag

Kenneth Slawenski: Das verborgene Leben des J. D. Salinger

Schriftsteller auf der Flucht – J.D. Salinger und die Öffentlichkeit: Es war – und ist es immer noch – eine interessante Frage, warum dieser Schriftsteller, der einen so großen Erfolg mit seinem berühmten Roman „Der Fänger im Roggen“ hatte, sich so aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Der jahrzehntelange Rückzug Salingers war – folgen wir Kenneth Slawenskis Biografie „Das verborgene Leben des J.D. Salinger“ – noch radikaler als vorgestellt. Seit 1965 hat er nichts mehr veröffentlicht; er gab so gut wie keine Interviews (sein letztes datiert aus dem Jahr 1980) undRead More

Posted On Februar 6, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Nir Baram im Video-Interview

„Was hätte ich getan?“ Ein Roman über das Dritte Reich und den Stalinismus von einem 36-jährigen. Geht das? Nir Baram gilt in Israel als eine Art literarisches Wunderkind. „Gute Leute“ ist sein dritter Roman, den er neben seiner Tätigkeit als Herausgeber einer historischen Reihe und als politischer Kolumnist geschrieben hat. Der Roman stand in Israel vier Monate auf der Bestsellerliste und dreht sich um zwei scheinbar normale Menschen unter zwei extremen Regimes. Ein deutscher Mitläufer und eine russische Kollaborateurin versuchen unter dem Terror von Hitler und Stalin so gut wieRead More
Kurzrezensionen – diesmal mit Besprechungen zu David Foster Wallace („Schicksal, Zeit und Sprache“), Katherine Mansfield („In einer deutschen Pension“) und Luc Bondy („Toronto“), geschrieben von Friederike Moldenhauer (FM), Christina Mohr (MO), Carl Wilhelm Macke (CWM). Haiku Rezension Ist der Wille frei? Bestimmt das Schicksal den Lauf? Gedankenspiel pur (FM) In „Schicksal, Zeit und Sprache“ sind neben David Foster Wallaces Abschlussarbeit in Philosophie weitere Aufsätze versammelt, die in das Thema Fatalismus und Determinismus einführen. Das ist auch bitter nötig, denn es geht um die akademische Abschlussarbeit DFWs, mit der er seinRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Abbildungen in den Calixtus-Katakomben. (Alle Folgen hier). Achtundzwanzigste Ausfahrt Achtlos scheint das Graffito auf den rauen Putz geworfen, von flüchtiger Hand, in groben Umrisslinien. So ähnlich könnte es heute in einer S-Bahn-Unterführung zu sehen sein. Hier geht es offensichtlich nichtRead More

Posted On Februar 6, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Schwarzer Schnee 1 bild / 100 Worte Schwarzer Schnee auf einem Jupiter-ähnlichen Planeten: Ein hübscher Hintergrund für ein Melodram, in dem Er Sie liebt und Sie einen Andern, der sich just mit einer weiteren verbunden, und diese elende alte Geschichte, danke Herr Heine, ist neu selbst wenn Titandioxid vom Himmel fällt. Was wäre weißer? Auf unserem sehr heißen Planeten färbt jedoch Siliciumdioxid die Flocken schwarz. Knietief stehen die Helden darin und streiten sich. EIN SCHUSS FÄLLT!!!!!! Aber die Kugel trifft nicht, sie schmilzt kurz nach Abschuss, die ganze Pistole schmilzt undRead More

Posted On Februar 2, 2013By Julia MenzelIn Bücher, Crimemag

Julia Menzel über Jodocus Donatus Hubertus Temme

Unfälle, Zufälle, erste Fälle – Ein Criminalrichter in der Gartenlaube – Jodocus Donatus Hubertus Temme (1798–1881) gehört zu den „poetae minores“, die von Zeit zu Zeit wieder exhumiert werden, um irgendwelche Traditionen zu konstruieren oder zu begründen. Das ist schwierig, wenn ihr Schaffen kaum produktionsästhetische Relevanz für eine literarische Reihe o. ä. hat. Dennoch ist Temme ein interessanter Fall – weil seine Arbeit konzeptionell durch thematische Vernetzung mit einem extrem populären Medium seiner Zeit, der „Gartenlaube“, verknüpft ist und weil er den pädagogischen Eros implantiert hat, der später so heftig undRead More

Posted On Februar 2, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Genau! Wir schaffen es! Carlo, geh Du voran! Online Petition Liebe Netzgemeinde! Gemeinsam können wir es schaffen! Nutzt die Kommentarfunktion, um zu unterschreiben! Macht hinter Euren Namen ein Ausrufezeichen! Drückt den „Like“-Button, wenn ihr das mögt! Teilt es möglichst oft! Bittet Freunde und Bekannte, das auch zu teilen! Macht hinter Eure Bitten ein Ausrufezeichen! Gemeinsam können wir es schaffen! Gemeinsam können wir die Welt verbessern und danach evendöll auch retten!! Voller Hoffnung! Carlo Schäfer! Jetzt kommts! ! Wir wollen im nächsten Dschungelcamp bittesehr folgendes Volk unbedingt: NPD-Chef Apfel, Druckdenker Sloterdijk,Read More

Posted On Februar 2, 2013By Ulrich NollerIn Bücher, Crimemag

Ulrich Noller über Crime-Coming-of-Age-Romane

Jugendliteratur – auch für Erwachsene – Wo endet die Jugendliteratur – und wo fängt die für Erwachsene an? Der Grenzbereich zwischen Jung und Älter war in den letzten Jahren für viele Verlage ein lukratives Pflaster: Jede Menge „Erwachsenenbestseller“ operierten mit Schreibstrategien der Jugendliteratur – und Jugendromane waren häufig mit zunehmend erwachsenen Themen und Schreibweisen erfolgreich. Vikki Wakefield, Harlan Coben, Joe R. Lansdale, Zoran Drvenkar – vier Autoren mit ihren aktuellen  Romanen aus dem „Dazwischen“. Ein Scan von Ulrich Noller. Vikki Wakefield: Alles, was ich will Vikki Wakefield zelebriert den urbanen Trash.Read More

Posted On Februar 2, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Charles Cumming: Die Trinity Verschwörung

Der sechste Spion und der lupenreine Demokrat – Ein „Vox-Top-Thriller“ Aufkleber vorne drauf (das Gütesiegel für meist besonders bescheuerte Stangenware) und ein Bourne-affiner Titel, so kommt Charles Cummings Roman „Die Trinity-Verschwörung“ daher. So gesehen eine deutliche Kauf-Warnung. Aber never judge a book by its cover und so hat Thomas Wörtche eine freudige Überraschung überlebt. Der Kalte Krieg ist längst Geschichte, sein literarischer Wegbegleiter der Polit-Thriller beziehungsweise der Spionageroman blüht und gedeiht prächtig. Zwar laufen die Konfliktlinien nicht mehr so eindeutig zwischen Ost und West, aber hin und wieder gibt esRead More

Posted On Februar 2, 2013By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Hauke Friederichs: Bombengeschäfte

Trübe Fakten – Waffenhandel gehört zu den neuralgischen Themen, irgendwo im Graubereich zwischen legal und illegal, legitim und illegitim. Ein neues Sachbuch von Hauke Friederichs, „Bombengeschäfte. Tod made in Germany“, beschäftigt sich mit den „legalen“ Aspekten des Business. Auch nicht schön, findet Klaus Kamberger. Früher haben die Kirchen ja noch Waffen gesegnet. Genauer gesagt: Solange Panzer und Kanonen, U-Boote und Dicke Berthas das geliebte Vaterland schützen resp.  zum Sieg führen sollten, sparte der deutsche Bischof nicht gerade an geweihtem Wasser. Heutzutage ist man da klerikal nicht nur mehr auf DistanzRead More

Posted On Februar 2, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute angerichtet von Anne Kuhlmeyer (AK) über Elizabeth Peters: „Tod auf dem Tempelberg“, Stefan Linster (SL) über Max Bronski: „Der Tod bin ich“, und Thomas Wörtche (TW) über Uwe Killing: „Dreckige Spaghetti“. Tiefschlaf (AK) „Ein Amelia-Peabody-Krimi“ wird auf dem Einband erklärt, einer aus einer Serie von neun. Außerdem lobt die Rückseite lautt The Guardian: „Miss Marple mit feministischem Touch und einem Hauch Indiana Jones – einfach wunderbar!“ Man soll längst nicht alles glauben, was auf einem Buch drauf und um es herum geschrieben steht, aber in diesem FalleRead More

Posted On Februar 2, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Ja, was schreibt man netten Fans vorne ins Buch? Schwierig, schwierig … Und dann kommt das besagte Werk antiquarisch wieder zum Autor zurück. Und was muss er lesen? Christopher gesteht ein paar Sünden: Author’s Dedications in Second Hand Books What does an author do when he sees a secondhand copy of his book in a bookstore? I have been thinking about this having recently seen a secondhand copy of The Wisdom of Beer As I can’t cover all second hand bookstores, I’d like any reader who finds a copy toRead More
Am 7. Februar ist es wieder so weit: Präsentiert u. a. von CULTurMAG, beginnt mit HAM.LIT 2013 der literarische Frühling. In der mittlerweile vierten „langen Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“ lesen im Hamburger Club „Uebel & Gefährlich“ 15 Autorinnen und Autoren spannende Literatur. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa gibt der Abend einen Einblick in die junge deutsche Literaturszene. Zwischen den Lesungen und danach gibt es jeweils ein Konzert. Wir stellen in dieser und der nächsten Woche einige der Teilnehmer vor – los geht esRead More

Posted On Januar 30, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reise-Biographie

Kleine Fluchten – Ein Hinweis auf Dieter Richters „Reise-Biographie“ Jean Pauls. Von Wolfram Schütte Der 250. Geburtstag Jean Pauls (1763–1825) am 21. März wirft schon seine Schatten, sprich (in seinem Falle ganz adäquat): Bücher voraus. Während Günther de Bruyn seine fulminante Biographie für eine Neuedition in seinem heutigen Verlag ( S. Fischer) überholt hat, kündigt Hanser, wo am meisten durch die große, von Höllerer & Miller besorgte Werkausgabe für den vergessenen Klassiker getan worden war, für das Frühjahr sowohl eine umfängliche Auswahl an Briefen wie auch eine Bio-Monographie von demRead More
Sammlerwut, Größenwahn und Liebesrausch – Er war total aufs Exzessive getrimmt: Als militanter Nationalist unternahm Gabriele d’Annunzio (1863–1938), der vor 150 Jahren geboren wurde, auf eigene Faust militärische Abenteuer, als Kunstsammler und Bauherr wollte er sich selbst ein monumentales Denkmal setzen und auch als Dramatiker und Romancier besang er seinen eigenen, eitlen Größenwahn und das Leitmotiv seines Lebens, nämlich „Piacere“: „Lust“. So heißt auch sein 1889 veröffentlichter Roman. Das Leben als narzisstisches Selbstbespiegelungskunstwerk verstand wohl niemand so schwülstig zu zelebrieren wie dieser italienische Schöngeist. Bei einer Exkursion an den GardaseeRead More