Ed-Gein-Limerick There was a young man named Ed Who would not take a woman to bed When he wanted to diddle He cut out the middle And hung the rest in a shed Volksmund, ca. 1957
Read More Die Frankfurter Poetik-Fußwanderung – Als „hart zu nehmender, unmenschlicher“ Ort habe Frankfurt in den 70er Jahren gegolten, erinnerte sich der Schriftsteller Eckhard Henscheid anlässlich der Vorstellung seiner Memoiren – ein Vorurteil, das immerhin „halber Unsinn“ gewesen sei.[1] Eine Erklärung, warum sich trotzdem gerade an diesem scheinbar amusischen Ort Henscheid und nicht wenige andere Literaten freiwillig niederließen, versucht sein Zeitgenosse und Kollege Wilhelm Genazino in seinem neuen Prosaband „Tarzan am Main“: „Ich denke, die Künstler waren mit der Unauffälligkeit ihrer Existenz einverstanden beziehungsweise: hielten diese Unauffälligkeit für eine Art Schutz.“ Von
Read More Entspannte Angelegenheit – Um es sofort vorwegzunehmen, „Internet: Segen oder Fluch“ (man beachte das fehlende Fragezeichen im Titel) von Kathrin Passig und Sascha Lobo ist ein wunderbar entspanntes Buch, weil es genau die Erwartungen, die man, sofern man über die Autoren einigermaßen Bescheid weiß, an das Buch und seine Schlussfolgerungen haben könnte, überhaupt nicht erfüllt. Aber Vorsicht: Auch das Gegenteil ist nicht der Fall. Von Anne Schüßler. Vielmehr wagt sich das Autorenduo daran, das Internet zu erklären, mit Missverständnissen aufzuräumen und die vielen Probleme, die sich darum ranken, in einen
Read More ELEPHANT GRAVEYARDS: The Caucus Room restaurant in Washington [photo at left, from fall 2012] was once popular with leaders of the Republican Party, affectionately symbolized by the elephant in nineteenth-century newspaper illustrations drawn by German-born political cartoonist Thomas Nast. Not far from the restaurant—in the rotunda of the Smithsonian Museum of Natural History—is a work of taxidermy popular with Republican tourists: a huge armature of wood and metal lathe, stuffed with clay and girdled in the two-ton hide of a dead male African rogue elephant. Suicide by Stupidity: How
Read More „Die Heimat lag hinter uns, vor uns die Hoffnung“ Mit „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ ist Adelbert von Chamisso (1781–1838) berühmt geworden, doch sein faszinierender Bericht der dreijährigen „Reise um die Welt“ ist kaum bekannt. Der herrlich illustrierte, jetzt veröffentlichte Band ist ein bibliophiles Prunkstück. Von Peter Münder Das Meer ist weit, doch die Kajüte eng, dunkel und unbequem – das behagte dem 24-jährigen Lyriker, „Schlemihl“-Verfasser (1814 war die Novelle erschienen) und Forscher Adelbert von Chamisso überhaupt nicht, als er im August 1815 im Hafen von Kopenhagen auf der russischen 600-Tonnen-Brigg
Read More „Ehe ist, wenn man trotzdem lacht!“ Der Zustand unserer Gesellschaft aus dem Ehebett betrachtet. Von Anne Kuhlmeyer Rosa ist der Einband des Buches mit Icons darauf wie Sticker: Brautleute und Herzchen (man ist versucht, sie abzuziehen). Außerdem kommt es im Stil von Frauenzeitschriften und als Quiz, wie der Titel schon sagt, daher. Ganz harmlos, eigentlich. Doch gleich auf den ersten Seiten werden wir gewarnt. Und das zu Recht! Der Klappentext erklärt noch, dies sei ein Buch für „Heiratswillige und Frischverheiratete“. – Mag sein, ja, das auch. Doch vielmehr ist es
Read More Der Wunsch, einen Spiegel zu zerbrechen: Inventionen – Kein mystifizierender Obskurantismus, sondern Aufklärung 2.0: Das unabgegoltene Anliegen avancierten französischen Denkens wird mit dem Jahrzehnte überfälligen Erscheinen zweier Übersetzungen auch dem deutschsprachigen Rezipientenkreis langsam aber sicher nachvollziehbar. Tillmann Reik hat sich die Bände näher angesehen: Heraklit von Ephesos, der einzig in Fragmenten überlieferte Vorsokratiker, bekam von seiner Zeit den Beinamen ὁ Σκοτεινός (ho skoteinos), der Dunkle, verliehen. Deshalb, fügt Heidegger hinzu, „weil er fragend in die Lichtung denkt“. „Aber seine angebliche Dunkelheit, über welche die Böotier aller Zeiten Klage führen, ist
Read More Posted On März 13, 2013By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag
Überwältigend. Es gibt in der Geschichte des Comics eine Zeit vor Chris Ware, und es gibt die Zeit danach. Kein Künstler hat wie er das grafische Gesicht eines ganzen Mediums geprägt, mit Ausläufern in die Gestaltung von Buch- und Plattencovers („Absolute Beginner“, als ein deutsches Beispiel) bis hin zur Design-Ausrichtung von Avantgarde-Magazinen wie „The Believer“. Wares Acme Novelty Library erschien ab 1993 in Heften, die in Gestaltung, Format, Narrationsansatz immer anders, immer überwältigend waren. In Fortsetzungen wurde da die Geschichte von Jimmy Corrigan, dem „klügsten Jungen der Welt“ erzählt, der
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Hieronymus Bosch: Winterlandschaft. (Alle Folgen hier). Zweiunddreißigste Ausfahrt So richtig kalt will es dem Betrachter in der holländischen „Winterlandschaft“ des Hieronymus Bosch gar nicht werden. Dieser Winter hat etwas durchaus Warmes. Im Goldbraun des breiten Flusses, auf dessen Eisfläche das
Read More Noch mehr Indianer 1 bild / 100 worte Verkürzt gesagt, der Indianer reitet, die Zügel fallen ab, und später auch der Kopf des Pferdes. Ende der Story! Wenn man von einer Story sprechen kann. Ein Film lässt sich daraus nicht machen, höchstens ein Experimentalfilm oder ein Kunst-Video, das dann in einer abgelegenen Museumskammer lauert und arglose Besucher vier Stunden lang gefangen hält. Was uns’ URknall bei „Lauern“ noch so einfällt? Schwarze Löcher. Die Dinger „sind“ mittlerweile überall, sonnennah und „weiter weg“, in Protonenschleuder-Tunnels und in kleineren, vollmöblierten „Raumstationen“ – lauern
Read More Für die deutschen Leser, denen vierzig Jahre italienische Geschichte nicht unmittelbar präsent sind, haben der Autor Giancarlo De Cataldo und Tobias Gohlis gemeinsam ein Nachwort zu dem Roman „Der König von Rom“ verfasst. Das Nachwort und die angehängte Zeittafel vergegenwärtigen den historischen Rahmen, die Gemengelage zwischen Staat, Politik und Verbrechen, die den Romanen de Cataldos zugrunde liegen. „Der König von Rom“ erzählt die Geschichte vor der Geschichte: Wie Libanese, der Anführer der späteren Magliana-Bande, seine ersten tastenden Schritte auf dem Weg des großen Verbrechens tut und dabei in Versuchung gerät,
Read More CULTurMAG auf Betriebsausflug! Horrortrip oder Wallfahrt? Und Carlos als Gott mittenmang. Ein Szenario Es ist schade, dass ich nicht Gott bin. Der liebenswerte, zärtliche Zwergelefant ersetzte den Hund, winzige Kolibris übernähmen die Aufgaben der Insekten, diese gäbe es nicht. Es stünden einem jeden Menschenkind jew. eine Ersatzleber, Ersatzlunge, sowie ein pfiffiges Ersatzgehirn zur Verfügung. Man dürfte selbstverständlich CDU, FDP und sogar Nazischeißer wählen, müsste dann aber in Kauf nehmen, dass man eine grün-eitrige Gesichtsfarbe sowie ein dummes Stirnhorn lebenslang herumträgt. Der Sünde des Onan bedürfte es nicht mehr, weil wir
Read More „Sie sind der, der die Krankenschwester erschossen hat …“ Stimmt, das ist Raylan, der coole US-Marshal Raylan Given (von Timothy Olyphant gegeben), den Fernsehschauer aus „Justified“ kennen, einer Serie, die ihren Ursprung in einer Kurzgeschichte von Elmore Leonard hat, in der der smarte Marshal ohne nennenswerte Tötungshemmung zuerst auftaucht. Jetzt gibt es Raylan Given, der im sehr unglamourösen und von der Krise schwer gebeutelten Bergbaugebiet von Kentucky seines Amtes waltet, als Romanfigur. Obwohl – wie alles bei Großmeister Leonard – ist auch die Bezeichnung „Roman“ mit der gebotenen Skepsis zu
Read More Schaurig-unterhaltsam – „Abgeschnitten“ spaltet die Gemüter. Einige Leser finden, dass dieser Thriller der reinste konstruierte Trash ist, andere hingegen sind verzückt von der improvisierten Obduktion mit Killer im Nacken. Thorlef Czopnik plätschert im Blut. Rechtsmediziner Paul Herzfeld hat ein ziemlich letales Problem: Auf seinem Tisch liegt eine Leiche und im Kopf der Leiche befindet sich die Telefonnummer seiner Tochter. Doch jetzt kommt erst der Clou der ganzen vertrackten Angelegenheit: Der nächste Hinweis auf den Standort seiner Tochter und, damit verbunden die nächste Leiche, befindet sich auf Helgoland. Allerdings wütet auf
Read More Umweltpolitik ohne explodierende Schiffe – Was zählt mehr: Geld oder Natur?, fragt uns der Klappentext von Friedrich Dönhoffs Roman „Seeluft“ und weckt Erwartungen an einen Politthriller, in dem es hoch her geht, die Fetzen fliegen und … na ja. Was der Leser dann bekommt, ist jedoch eher brav, aber nicht unbedingt langweilig. Sophie Sumburane überprüft ihre Erwartungen … Sebastian Fink heißt der junge Kommissar, der durch die Feder von Friedrich Dönhoff in seinem dritten Fall „Seeluft“ ermittelt. Der Chef einer großen Hamburger Reederei wird tot in der Nähe des Fischmarkts
Read More Bloody Chops – heute haben Blut an den Händen Joachim Feldmann (JF) in den Fällen Cathi Unsworths „Opfer“ und Arno Strobels „Der Sarg“, Sophie Sumburane (SoSu) bei Max Bentows „Die Puppenmacherin“. Konfus (JF) Im Frühjahr 2003 fährt ein ehemaliger Polizist, der nach einer schweren im Dienst erlittenen Schussverletzung als Privatdetektiv arbeitet, in ein kleines Städtchen an der Küste Norfolks. 19 Jahre zuvor ist hier ein Mord geschehen. Nach dem Täter musste nicht lange gesucht werden, denn neben der grausam zugerichteten Leiche wurde eine blutbespritzte junge Frau im Zustand geistiger Verwirrung
Read More Wer ist Schuld? 2009 strahlte ARTE die deutsche Fassung der ersten „Whitechapel“-Staffel aus. Anfang 2013 lief die dritte. Grund genug, sich noch einmal den Ursprung der britischen ITV-Serie anzusehen. Ein Klassiker-Check von Henrike Heiland. Gerade in den letzten Monaten kam das Bashing deutscher Fernsehfilmproduktionen mal wieder so richtig in Fahrt. HBO-Serien werden als Krone der Schöpfung gefeiert, dänische Produktionen wie „Borgen“ lösen Ekstasen aus, BBCs „Doctor Who“ oder ITVs „Downton Abbey“ untermauern den Ruf, britische Serien seien einfach großartig. Nun ist natürlich das, was aus dem Ausland nach Deutschland kommt,
Read More „Star Wars“: Exportschlager Demokratie – Gulliver im Outer Space – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Die „Clone Wars“-Animationsreihe schließt die Lücke zwischen den Episode II und III der „Star Wars“-Saga. Worum es geht? Die Kurzfassung: um den archetypischen Kampf von Gut und Böse; um die Plünderung des Inventars von Mythen inklusive Patchwork-Religiosität; um große Jungs, die ins Abenteuer ziehen und eine nicht zu verbergende Affinität zu Prinzessinnen haben (im Gegensatz zum „Herr[n] der Ringe“, wo kleine Jungs ins Abenteuer ziehen und sich – ohne große Affinität zu Frauen – in
Read More Christopher G. Moore über den Zusammenhang zwischen Wut und Verbrechen – in Thailand und überall auf der Welt … Anger fueled Crime I am trying to make sense of an impression that Thais are becoming angrier, and with more violent results than a quarter of a century ago. Stories in the news, from first hand observations and from friends can distort reality. What I have confidence in is the idea that levels of anger correlate with crime. Anger rarely brings out the best in us; quite the opposite, it is
Read More Wie wird deutschsprachige Literatur und Kunst eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft einen ungewöhnlichen Blick auf einheimische Autoren und Künstler. Lucy Renner Jones (übersetzt u.a. deutschsprachige Literatur ins Englische) betrachtet in unregelmäßigen Abständen interessante Werke in Hinblick auf ein mögliches Interesse des englischsprachigen Auslands. Diesmal hat Sie sich mit Christoph Schlingensiefs Hörbuch „Ich weiß, ich war’s“ beschäftigt. Angry Sprechtheater in a box Some time ago in Berlin, there was anger. There was fury, gall, and rancour, spleens vented, sabres rattled, stages stamped on in Brecht’s footprints and staccato slogans shouted
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute gehts Richtung Osten. Die Milchstraßen-Reconaissance Allmählich verlassen wir Orion, die blinkende Monsterstadt am Winterhimmel. Wir bewegen uns in Richtung Osten. Das nächste Ziel ist das Sternbild Krebs, eine unscheinbare Ansammlung von Sternen am Frühlingshimmel. In der Mitte des Krebses steht Präsepe, die Krippe, der Bienenstock, ein Sternhaufen, nur halb so weit von uns entfernt wie
Read More Verhaltene Begleitmusik zu einem Rettungsszenario – Klinische Euphorie nach der Hochzeit der FAZ mit der FR: Ein Kommentar von Wolfram Schütte. Schon immer, seit ich ihn zum ersten Mal vor mehr als 50 Jahren gehört hatte, hat mich der O`Neill-Titel „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ fasziniert. In den letzten Jahren schien es mir, als sei die tief melancholische Beschreibung eines absehbaren Endes die Zustandsbeschreibung des Weges, den die „Frankfurter Rundschau“ seit Beginn des neuen Jahrtausends genommen hatte, in denen erst die SPD-Holding DDVG allein, dann zusammen mit der
Read More Grandioses Debüt – Mit einem grandiosen Debüt lässt der junge US-Amerikaner Nick Dybek aufhorchen: In „Der Himmel über Greene Harbor“ erzählt er auf mitreißende Weise vom Erwachsenwerden und dem Ende der Unschuld auf der abgeschiedenen Halbinsel „Loyalty Island“ im Bundesstaat Washington. Dybeks Protagonist und Ich-Erzähler ist der 14-jährige Cal, der die Romane von Robert. L. Stevenson und die frei weiterfabulierten Geschichten seines Vaters rund um Käpt’n Flint liebt. Sein Vater ist Fischer wie bereits Generationen seiner Vorfahren und seine Mutter ist aus dem sonnigen Kalifornien in die Aura der Einsamkeit
Read More Busch oder nicht Busch, das ist hier die Frage oder auch nicht, haben sich doch alle Protagonisten des Buches „Zerbrochenes Glas“ von Alain Mabanckou für die Stadt entschieden, oder viel mehr für die Bühne des Buches, einer Bar, deren Besitzer Sture Schnecke den Namen Angeschrieben wird nicht zum Kredo macht, der seinem Stammgast Zerbrochenes Glas ein Heft und einen Auftrag mitgibt, nämlich alles aufzuschreiben was in dieser Bar passiert, der ehemalige Lehrer, der durch den Alkoholismus alles verlor und seitdem nur noch in der Bar herumhängt soll schreiben, was soll
Read More Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Kistenweise Bier und Deutschland-Fahnen – Ein amerikanischer Journalist reist einmal quer durch Deutschland. Notiert, was ihm während dieser Reise in diesem Land so an Merkwürdigkeiten auffällt, an den Gewohnheiten der Menschen, ihrem Verhältnis zur jüngeren Geschichte und gegenüber der Rolle Deutschlands in der Welt. Von Carl Wilhelm Macke. Tenenbom ist verwundert über viele Eigenarten der Menschen zwischen Hamburg und Neuschwanstein, zwischen Frankfurt und Weimar. Er kann gut und schnell festhalten, was ihm an Erstaunlichem in diesem Land widerfährt. Trifft bedeutende Journalisten, Bar- und Hotelbesitzer oder „Menschen wie du und ich“
Read More Auf Heineken eineken – Das Wurst-Käse-Szenario: Als frischgebackene Journalistin mit dem ersten Job in der Tasche verliebt sich die Autorin beim Sprachkurs in Spanien ausgerechnet in einen Holländer. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und heute – mehr als 20 Jahre später – ist Kerstin Schweighöfer etablierte Auslandskorrespondentin in den Niederlanden. Für den Deutschlandfunk und andere deutsche Medien hat sie viel berichtet über Kühe, Kiffer und Kalvinisten. Jetzt ist ein Buch daraus geworden, in dem Schweighöfer ihre persönliche Geschichte mit Wissenswertem und Hintergrundinformationen über „den Holländer“ verbindet. Britta Behrendt traf die
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