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Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: die Präsepe-Geschichte. Das Bienenstock-Narrativ Der Himmel ist ein Meta-Hologramm: Ein Bild, das je nachdem, durch welche Brille man es anschaut, neue Dimensionen zeigt. Betrachtet man den Himmel mit Hilfe von großen Teleskopen und Präzisionsinstrumenten, dann entsteht aus der zweidimensionalen Sphäre das dreidimensionale Universum. Verwendet man eine Infrarotkamera, dann kommen Wolken zum Vorschein, die nur wenigeRead More

Posted On März 27, 2013By Tristan MarquardtIn Litmag, Neuer Wort Schatz III

Neuer Wort Schatz 3: Ron Winkler

Viel Raum in wenig Ron Winkler und später dann paraboläpfel am atem Vorgestellt von Tristan Marquardt   und später dann paraboläpfel am atem für Emily Dickinson unten der Garten. der spezialisierte Wald. oben das endlose π der Sonne. und Schönheit als eher Unscheinbarkeit. also Wolken. insofern Wolken. dazwischen das infernalische Obst. das infernalische Obst. waren dort nicht auch Grizzlyhasen? nicht auch dort? am Zaun? und dschungelartige Würfel wie zu Boden geschrieene Vögel? jemand drückte in diese sehr, sehr verreiste Stimmung hinein die Räuspertaste seiner Heckler & Koch. das war nichtRead More

Posted On März 27, 2013By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag

Ismet Prcic: Scherben

Kraftvoll, ergreifend ­­– Ein junger Bosnier sitzt mit seinem jüngeren Bruder und den Eltern im Sommerhaus. Der Vater leugnet, die Mutter spricht es aus: „Es wird Krieg geben.“ Sophie Sumburane hat Ismet Prcic’ Debütroman gelesen. Der Bosnienkrieg von 1992 bis 1995 ist schon einmal erfolgreich literarisch verarbeitet worden mit „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ von Saša Stanišić. Ismet Prcic wählt einen neuen literarischen Weg. Einen grandiosen, mitreißenden, der einen zum Schreien bringt. Einen Weg, von dem der Leser am Ende nicht mehr weiß, ob man selbst, der Autor autobiografischRead More
Im Auftrag – Pünktlich zu dessen 60. Geburtstag (29.3.) beschenkt der Rowohlt Verlag seinen Autor Georg Klein mit einer opulent ausgestatteten Sammlung seiner Arbeiten für die Tagespresse. Joachim Feldmann hat sich die „77 abverlangten Texte“ angesehen. Am 18 Januar 1907 teilt der 28-jährige Robert Walser seinem Lektor Christian Morgenstern mit, dass die Zeitschrift „Zukunft“ einen Beitrag von ihm angenommen habe. „Zeitschriftenlieferant“ allerdings, so der selbstbewusste Jungautor, wolle er nicht werden, lieber ginge er „unter die Soldaten“. Dass Walser sich nicht an diesen Vorsatz gehalten hat, sondern in den kommenden zwei JahrzehntenRead More

Posted On März 27, 2013By Gabriele RechbergerIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Jan Christophersen

18 Geschichten vom Meer – Leipzig liegt am Meer. Nicht ganz. Aber fast – wenn es nach Salzwasser-Freund Jan Christophersen geht. Der Absolvent des Leipziger Literaturinstitut, der mit seiner Familie zwischen Nord- und Ostsee lebt, stellte auf der Leipziger Buchmesse seine neue Anthologie vor, für die er 18 Kollegen um Geschichten rund um das ambivalente Nass gebeten hatte. Zum Gespräch traf ihn „Interview Lounge“-Mitarbeiterin Gabriele Rechberger nicht auf der Messe selbst, sondern, passend zu den Kurzgeschichten, im Aquarium des Leipziger Zoo. Das Brummen eines imaginären Fischkutters im Hintergrund ist natürlichRead More

Posted On März 27, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (34): Grant Wood

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Grant Wood: American Gothic. (Alle Folgen hier). Vierunddreißigste Ausfahrt Die Karte mit Grant Woods „American Gothic“ habe ich von meiner ersten Amerikareise mitgebracht, 1979. Ich hatte damals natürlich auch Chicago besucht (per Autostop von Minneapolis aus), und dort selbstverständlich dasRead More

Posted On März 27, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Himmelsschau 1 bild / 100 worte Das Alter des Universums: 13’820’000’000 Jahre. Gelegte Hühnereier, heuer in Bayern: über 1’000’000’000. Das macht im Schnitt 300 Eier pro Henne. Was sagt der neue Papst dazu? – Warten wir bis Ostern, wenngleich ohne große Spannung: „Andere Völker haben ein Gebiet mit festen Grenzen: Nur bei dem römischen deckt sich die Stadt mit dem Erdkreis“. Die Hennen, gestresst: Wir haha-ha-ha-haha-haben Burn Out. Das Universum, via BABELFISH: What else is new. Franziskus, lateingewandt: Amen. Zurück zur Sonne, zurück zur Erde, zur Uhr und zum ZeigerRead More

Posted On März 23, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Sara Gran: Das Ende der Welt

Sara! Gran! Kriminalliteratur ist ein sich stets neu erfindendes System. Selbst Schrott-Lawinen, Dumpf-Tsunamis, middle-of-the-road-Langweiler, lächerliche Pseudoavantgarde, Wannabe-Murks und Verblödelung kriegen es nicht tot. Innovationen kommen aus unerwarteten Ecken und sorgen für Verwirrung. Dafür sind Sara Grans Romane um die Privatdetektivin Claire DeWitt ein schönes Beispiel. Der neue Roman heißt „Das Ende der Welt“ – Thomas Wörtche hat ihn gelesen. „Das Ende der Welt“ ist der zweite Roman um die sich selbst megaloman-ironisch die „beste Detektivin der Welt“ nennende Claire DeWitt. Der Vorgänger, „Die Stadt der Toten“, wurde entweder (zu Recht)Read More

Posted On März 23, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Carlos ist im Urlaub – und das lässt er uns spüren. Mit Besinnlichem … Also: Stuttgart 21 … … wird viel, viel teurer. Heute ginge ein Volksentscheid ganz anders aus. Es waren diese nie zufriedenen Wutbürger, diese schlecht angezogenen Querulanten, Habenichtse, Übelwoller und – im wahrsten Sinne des Wortes – Verblendeten, die das gesagt haben. Die demnach Recht hatten. Sogenannte Bankberater sind Pfeifen, Beutelschneider, wenn nicht einfach nur dumm. 47 000 000 Beweise seit Anbeginn der Krise, in der wir alt werden. (Eigenes Erlebnis hierzu: Im Zuge der Finanzierung meinerRead More
Für ein neues Romanprojekt ist der südafrikanische Autor Andrew Brown im Süd-Sudan unterwegs. Für CrimeMag hat er zwei Miniaturen aus dem tödlichen Wahnsinn geschrieben, die wir Ihnen heute und nächste Woche präsentieren … A layer of AK-47 “I’m pushing on with this thing that people call life.” Aisha says it with a smile, a flash of white teeth showing before she takes a generous gulp of her beer. She has a turn of phrase that can wrench your heart from your chest. We are sitting at the Bedouin Bar inRead More

Posted On März 23, 2013By Henrike HeilandIn Crimemag, DVD

DVD: The Field of Blood

Cynics are just heartbroken idealists – Denise Mina ist eine wichtige, seriöse schottische Kriminalautorin, abseits des Tartan-Noir-Gedömmels. Fernsehstoff vom Feinsten, aber obwohl sich die BBC Mühe gegeben hat, ist die Mini-Serie nach Minas Roman „Der Hintermann“ angesichts dessen Komplexität doch ein wenig simpel geraten. Wenn auch nicht ganz daneben. Henrike Heiland über „The Field of Blood“. Anfang der 80er Jahre war ein copy boy ein copy boy, ganz egal, ob männlichen oder weiblichen Geschlechts. Paddy Meehan, ein junges Mädchen aus Glasgow, will unbedingt Journalistin werden, und dazu muss sie erstRead More

Posted On März 23, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Comic, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – übersichtlich, gerecht und manchmal sehr blutig. Heute auf dem Hackblock von Joachim Feldmann (JF) Lucie Flebbes „77 Tage“ und Christian Davids „Mädchenauge“, auf dem von Thomas Wörtche (TW) Darwyn Cooks „Parker“-Comic. Grund zur Freude (JF) Wie üblich hatte der Zug Verspätung. Technische Probleme, oder wie das heißt. Auf jeden Fall dauerte die Rückfahrt von der Leipziger Buchmesse länger als geplant. Da traf es sich gut, dass mir am Stand des Grafit-Verlags der vierte Kriminalroman von Lucie Flebbe in die Hand gedrückt worden war. In „77 Tage“ ermittelnRead More
Der Unvergleichliche Ein paar (persönliche) Jean-Paul-Notizen zu seinem 250. Geburtstag am 21. März. Von Wolfram Schütte 1. Der erste Exzerptenband ist dem 15-jährigen (Jean Paul) so wichtig, dass er einen Schreiber aus Schwarzenbach namens Wolfram beauftragt, den Titel „Verschiedenes aus den neuesten Schriften, Erster Band. Schwarzenbach an der Saale – 1788“ in Schönschrift auf den Umschlag zu schreiben. (Pfotenhauer: „Jean Paul“, München 2013, S. 34) * 2. Jedes Buch, das etwas taugt, spielt mit seinem Leser (TWA) „Es war im Jahr 1763, wo der Hubertsburger Friede zur Welt kam undRead More
Am 31. Januar trat Nora Gomringer zusammen mit dem Wortart Ensemble im Hamburger Literaturhaus auf. Wie es mir gefallen hat, steht hier – Kurzfassung: Ich war schwer begeistert und beeindruckt und habe Nora gleich danach gefragt, ob ich sie für CulturMag interviewen darf. Ich durfte. Wir haben das Interview per E-Mail geführt. Isabel Bogdan: Hast Du eigentlich das Vorlesen oder Vortragen gelernt? Hast Du Sprechunterricht oder eine Schauspielausbildung oder so was? Denn das war sehr beeindruckend. Oder hast du so viele Slams absolviert, dass sich das quasi von ganz alleinRead More

Posted On März 20, 2013By Fabian ThomasIn Litmag, Neuer Wort Schatz III

Neuer Wort Schatz 3: Ann Cotten

μελαγχολία Ann Cotten De atra bile Vorgestellt von Fabian Thomas   De atra bile A terrible claw has hit me es wohnt in der fototapete frag mich nicht I don’t know what it is aber es ist atrum ein schwarzes great es gibt weniger vokabel at the edge of cigarettes nett nur mehr furchtbar war der huf an der schläfe die kante von etwas less denn what I’ve ever been vornüber wenn ich sie zumache ein schlüssel zu was ich nicht wissen will at four at night in a darkRead More

Posted On März 20, 2013By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren

Crash und Kamele – Stell dir vor, es ist Staatsbankrott und du sitzt in der Wüste – wäre das nicht übel? Jonas Lüschers Debüt „Frühling der Barbaren“ erzählt auf knapp 120 Seiten die Finanzkrise als Privatkatastrophe. Von Gisela Trahms Eine Gruppe junger britischer Touristen, allesamt im Finanzsektor tätig, will in dem Luxusresort einer tunesischen Oase eine Hochzeit feiern, hübsch exotisch und abgeschirmt vom Rest der Welt. Doch kaum ist die Zeremonie vollzogen, gibt es breaking news vom Zusammenbruch der Banken und dem Ruin Großbritanniens. Die dramatischen Auswirkungen erwischen die FeierndenRead More

Posted On März 20, 2013By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Abbas Khider: Brief in die Auberginenrepublik

Blick auf die Apparate der Despoten –Kaum vorstellbar in Zeiten von sekundenschneller Kommunikation via Email oder Chat: dass eine kleine Nachricht wochenlang unterwegs sein kann, unter abenteuerlichen Umständen, mit großer Verlustgefahr, für eine Bezahlung, die weit höher ist als ein Monatsgehalt… Von Ulrich Noller. Genau so geschieht es aber mit dem Brief, den Salim Al-Kateb, 27, an seine Geliebte Samia schreibt. Wir befinden uns im Jahr 1999, das Internet ist eine ferne Utopie. Salim, ein Iraker, ehemals Student, ist seit zwei Jahren im Exil, wegen des Lesens eines unerlaubten Buches.Read More

Posted On März 20, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (33): Franz Marc

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Franz Marc: Hirsche im Wald. (Alle Folgen hier). Dreiunddreißigste Ausfahrt „Ich werde Dir nun meine Theorie von Blau, Gelb und Rot auseinandersetzen“, schreibt Franz Marc an den Kollegen August Macke, 1910: „Blau ist das männliche Prinzip, herb und geistig. GelbRead More

Posted On März 20, 2013By Die RedaktionIn Litmag, Neuer Wort Schatz III

Neuer Wort Schatz 3: Vorwort

Vorwort zur Fortsetzung von Neuer Wort Schatz – Ein Feld wird bestellt, dann kommt das Wachstum. Das Wachstum kommt und dann die Blütezeit. Wir haben die Wahl: Wir können das Gewächs samt Wurzel herausreißen. Roden wir dieses Feld oder reicht uns die Ernte? Wir behalten das im Kopf, nehmen das auf. Wir haben keine Wahl, weil uns nichts davon reicht. Ernte hier, Ernte da, was wir gegessen haben, braucht keine Wurzeln mehr. Neuer Wort Schatz wird keinen dritten Teil erhalten. Wir nehmen das gleiche Feld und ernten und roden wasRead More

Posted On März 20, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Ein stolzer Tag 1 bild / 100 worte Ein stolzer Tag für Amerika. NASA: „Schon wieder!“ Unser neugieriger Mars-Explorer hat gerade einen Mars-Stein angebohrt, der den Namen John Klein trägt. Die WELT meldet: „Feine Adern durchziehen den Stein“ – gemeint ist John Klein – und Bob Dylan horcht auf: „Der Text ist mein! An die Arbeit, Bobbilein!“ – „You walk into the room, John Klein, oh no, you can’t walk, ’cause you’re a Stein, don’t you whine, John Klein, with your 50 Dollar Special Cuvée named after some fancy FrenchRead More
Besser blödeln mit MH? Jetzt schlagen „Ausländer“ zurück: neue deutsche Comedy-Krimis mit russischen und türkischen Wurzeln. Ein paar Bemerkungen von Ulrich Noller. Nach dem Kayankaya-Prinzip: Mark Zaks Debütroman „Glaube, Liebe, Mafia“ Er heißt Bondar, Josif Bondar. Schon klar, ne „kleine“ Reminiszenz an: Bond, James Bond. Ach ne, oder? Kann ja nix sein, denkt man, ein auf lustig getrimmter Kriminalroman, der schon so daherkommt, mit so einer superplatten Überdrehtheit halt, die für den Rest der Geschichte bloß das Allerschlimmste befürchten lässt … Ist aber nicht so, das belegt die Lektüre vonRead More

Posted On März 16, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Darf Carlos das? Carlos darf das! Behinderte (Vorab: Ich bin sogenannter funktionaler Einäuger und habe seit dreißig Jahren einen Tinnitus, mit dem man einen Sennenhund trockenföhnen könnte. Ich darf also alles Folgende.) Der unklare Fall des Paralympioniken und neuerdings auch Meisterschützen Oscar Pistorius hat in vielen Foren praktisch gleichlautende Statements evoziert: „Aber er hat doch so viele Menschen inspiriert!“ Nun, mich nicht. Ich möchte betonen, dass Behinderte erst dann wirklich in der Gesellschaft aufgenommen sein werden, wenn man beispielsweise die ein oder andere ihrer sportlichen Tätigkeiten lächerlich und verzichtbar nennenRead More
Am Mittwoch hatte sich unser USA-Korrespondent Thomas Adcock mit den selbstmörderischen Aspekten von Dummheit unter den Republikanern beschäftigt. Heute liefert er ein paar Beispiele – wanted! – die dümmsten Kongressabgeordneten: The 10 Dumbest Members of the U.S. Congress … and a (very) few of the hundreds of stupid things they’ve said by Thomas Adcock VIRGINIA FOXX — North Carolina Rep. Foxx was unmoved by the 1998 murder of University of Wyoming student Matthew Shepard, who was tortured, pistol-whipped, and nailed to a fence post to die—because he was gay, accordingRead More

Posted On März 16, 2013By Tobias GohlisIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen

DVD: Romanzo Criminale

Sound & Frau Del Rauso – Stefano Sollimas TV-Serie „Romanzo Criminale“ nach dem Drehbuch und dem Roman von Giancarlo De Cataldo ist eine Apotheose der 70er Jahre in Rom. Eine Heimatgeschichte der Gewalt, ein Epos vom Aufstieg einer Gruppe von Vorstadtdieben zu den kriminellen Herren der italienischen Hauptstadt und ihrem Niedergang. Als TV-Serie ein Meilenstein und ein Hauptwerk jener jüngeren europäischen Kriminalepik, die erst auf dem Bildschirm volle Gestalt annimmt. Von Tobias Gohlis Ein paar Jungs aus der römischen Vorstadt Nach 8 DVDs oder 22 mal 55 Minuten schließt sichRead More

Posted On März 16, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Crimemag

Bettina Raddatz: Die Kanzlerkandidatin

Typisch für den Sumpf in Hannover! Es hätte ein guter Politthriller werden können, dieser letzte Teil der Trilogie von Bettina Raddatz. Die Autorin hat jahrelang in der niedersächsischen politischen Administration gearbeitet und Insiderwissen schadet nie. Aber Christiane Geldmacher ist enttäuscht … Nach dem „Spitzenkandidat“ und der „Staatskanzlei“ geht es auch in der „Kanzlerkandidatin“ um Macht und Morde im politischen Milieu. Das Problem ist: Man muss sich bei Raddatz durch zu viele Klischees lesen, als dass es wirklich interessant werden könnte. Da gibt es die tüchtige, aber humorlose Büroleiterin; die langweiligenRead More

Posted On März 16, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Seit einigen Wochen beschäftigt sich Christopher G. Moore mit Affekten und ihren gewalttätigen Folgen. Auch heute geht es um „anger & crime“. Anger and the medical solution As a crime fiction writer, anger is an emotion that figures into the emotions of the characters in a narrative where people are threatened, intimidated, disrespected, frustrated, or their worldview/belief system is attacked or challenged. Anger is on the A-list of negative emotions. If anger were an actor, he would never be out of work. Drama is basically what authors and film directorsRead More