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Posted On September 28, 2013By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: Another Day, Another Massacre

Another Day, Another Massacre Gun industry shills to America: ‘Ho-hum’  By Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock NEW YORK, near America Here’s what happened the other day to two motorists engaged in a tiff over traffic etiquette in a small town of the Middle West, a region of the United States that enjoys touting itself as chock full of dear hearts and gentle people: each man drew a pistol from his belt and commenced blasting. What might have been merely a pair of punched noses are instead twoRead More

Posted On September 28, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – swusssssch, hack, sprotz …. Heute am Beil: Frank Rumpel (rum) zu Adrian McKinty: „Der katholische Bulle“, Alf Mayer (AM) zu Garry Dishers „Dirty, Old Town“ und Stefan Linster (SL) zu Corinna T. Sievers „Maria Rosenblatt“.   Unter Katholiken (rum.) Einen klasse Nordirland-Roman hat Adrian McKinty mit „Der katholische Bulle“ vorgelegt, dem ersten Teil einer neuen Trilogie, die im Belfast von 1981 beginnt, einer Stadt in bürgerkriegsähnlichem Zustand, über der Tag und Nacht die Hubschrauber kreisen, in der sich IRA und deren protestantische Gegenspieler, Militär und Polizei gegenüberRead More

Posted On September 28, 2013By Lena BlaudezIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Lena Blaudez: Bescheidener Vorschlag

Frauen sind zu bescheiden. Auch wenn´s ums Töten geht. Deswegen ein bescheidener Vorschlag wie immer mit hartem statistischem Unterbau von Lena Blaudez. Never kill softly! Liebe Damen, Sie machen grundsätzlich etwas falsch! Sie kennen die Zahlen: 30 Prozent weniger Verdienst für genau den gleichen Job, Nullkommanochwas Prozent  Anteil an den wichtigen und gutbezahlten Jobs, all das! Aber eine Sache rutscht  immer wieder aus dem Blickfeld: Die Emanzipation an der Waffe. Ich fordere Sie auf: Schluss mit der traditionellen Rollenverteilung bei Mord und Totschlag! Was ist Mord? Eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung letztendlich,Read More

Posted On September 28, 2013By Elly BoeslIn Bücher, Crimemag

Jewgeni Lukin: Unter dem Räubermond

In die Wüste geschickt – Jewgeni Lukins russischer Kult-Sci-Fi-Roman „Unter dem Räubermond“ bleibt aus westlicher Sicht irgendwie unbefriedigend, findet Elly Bösl. Der junge Nomade Ar-Scharlachi hat ein Problem: Aufgrund einer Verwechslung wird er für den berüchtigten Räuberhauptmann Scharlach gehalten, und damit ist sein beschauliches Leben als Nomade, Herumtreiber und Säufer vorbei. Während seiner ersten Nacht im Gefängnis lernt er die ebenso schöne wie gefährliche Aliyat kennen, die die Geliebte des Räuberhauptmannes war. Sie alleine könnte den Irrtum aufklären, doch sie schweigt, denn statt des Galgens erwartet Ar-Scharlachi eine Reise inRead More
2010 debütierte sie mit dem Roman „Und im Zweifel für dich selbst“, nun ist im Berlin Verlag Elisabeth Ranks zweites Buch erschienen: „Bist Du noch wach?“, in dem die Generation der etwas verlorenen Dreißigjährigen im Mittelpunkt steht. Isabel Bogdan hat sich mit der Autorin per E-Mail unterhalten. Isabel Bogdan: Liebe Lisa, eigentlich finde ich diese wiederkehrende Frage, wie viel von einer Autorin in ihrer Protagonistin steckt, immer ganz fürchterlich. Aber Rea ist ja von den äußeren Umständen her schon sehr nah an Dir dran; Alter, Stadt, Job usw. Deswegen frageRead More

Posted On September 25, 2013By Wolfram SchuetteIn Kolumnen und Themen, Litmag

Wolfram Schütte zum drohenden Aus der Filmabgabe

Mit allen Tricks & Finten: Ist die Filmförderung am Ende? – Multiplexe rufen wg. „Filmabgabe” Verfassungsgericht an. Von Wolfram Schütte. Sollte die Mutmaßung der SZ v. 21.8. 13 zutreffen & das Verfassungsgericht in der Verhandlung am 8. Oktober 2013 die sogenannte „Filmabgabe” kippen, welche die Kinos, die Videobranche & die TV-Anstalten an die „Filmförderungsanstalt“ (FFA) abführen, dann wäre die deutsche Filmförderung halbwegs am Ende. Denn die FFA wäre obsolet geworden & mit den Bundesfilmpreisgeldern allein eine deutsche Filmproduktion nicht auf die Beine zu stellen & zum Laufen zu bringen. NieRead More

Posted On September 25, 2013By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Peter Kurzeck: Der radikale Biograph

„Aus Böhmen und ohne Haus“ –Dass dieser Bildband zustande kam, um Peter Kurzecks 70. Geburtstag zu feiern (eine Liste der Gratulanten, sprich Sponsoren, findet sich im Anhang, und stolze Buchhandlungen sind darunter), ist ein Glück. Mit Klugheit und Empathie zusammengestellt, schön gedruckt auf schönem Papier, ist dies ein Geschenk, wie es ein Autor nur wünschen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite erzeugt das Buch jene singuläre Kurzeck – Wehmutsfreude, die alle, die zu seinen Lesungen pilgern oder seine unvergleichlichen CDs hören, immer aufs Neue suchen. Von Gisela Trahms.Read More

Posted On September 25, 2013By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Viktor Jerofejew: Die Akimuden

Verstörend wie die Wirklichkeit –Der neue Roman von Viktor Jerofejew lässt einen irritiert und ratlos zurück. Und es braucht eine gute Weile, bis einem die Erkenntnis dämmert, dass dies ja auch für die Zeit, in der wir leben, gilt. Und damit hat der Autor, aller Absurdität seines Texts zum Trotz, dann schließlich doch seine Hand am Puls der Gegenwart. Von Andreas Pittler Also einmal ganz ehrlich: „Die Akimuden“ sind alles andere als ein leicht verdauliches Buch. Schon der Plot ist mehr als bizarr. Da wird in Moskau die Botschaft einesRead More

Posted On September 25, 2013By Friederike MoldenhauerIn Bücher, Litmag

Haiku-Rezensionen

Kritik mal anders: Friederike Moldenhauer hat über aktuelle Neuerscheinungen meditiert – herausgekommen sind Haiku-Rezension, die die Sache ohne viele Worte auf den Punkt bringen. Pierre Bayard Reiseberichte Jetzt nunmehr aus dritter Hand Ach, wie ermüdend Pierre Bayard: Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist. Übersetzt von Lis Künzli. Verlag Antje Kunstmann, 2013. 224 Seiten. 18,95 Euro.   Cederström / Fleming Arbeit ist Leben Kapitalismus 2.0 Arbeiter ist tot Carl Cederström und Peter Fleming: Dead Man Working. Die schöne neue Welt der toten Arbeit. Übersetzt von Norbert Hofmann.Read More

Posted On September 25, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

William T. Vollmann: Europe Central

Monumentales Manifest gegen das Vergessen – Seien Sie gewarnt: Dieses Buch ist ein Panoptikum des Schreckens und der Grausamkeit, ein gewagter Höllentrip in das Herz der Finsternis. Erzählt wird der Zweite Weltkrieg. Die Gewalt zweier totalitärer Systeme. Die Auslöschung der Juden in Europa. Lichtblicke gibt es keine. Von Karsten Herrmann. (Ein CM-Porträt des Autors William T.Vollmann finden Sie hier.) Auf gut 1000 Seiten und in 37 Kapiteln mit verschiedenen realen und fiktiven Personen durchmisst William T. Vollmann inklusive Prolog und Epilog die Jahre des Zweiten Weltkriegs. Die Liste Protagonisten reichtRead More
The boring fifties? The roaring fifties! In „treibhaus“, dem Jahrbuch zur deutschsprachigen Literatur der fünfziger Jahre, knöpfen sich akribische Autorenphilologen eine Dekade vor. Bruno Arich-Gerz stellt die Publikation in unserer neuen Rubrik „journaille. der zeitschriftencheck“ vor. Mit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts assoziiert man vielerorts Mief und Muff, Langeweile und Stillstand, dazu Adenaueranästhesie und Restauration in der BRD und grimmige Selbstlegitimation durch fragwürdige Verfahren wie das Niederknüppeln von Volksaufständen in der DDR. Auch auf literarischem Gebiet, so die landläufige Ansicht, ging es eher verschnarcht zu. Dass dem nicht soRead More

Posted On September 25, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Andréa del Fuego: Geschwister des Wassers

Biographisch-magischer Realismus aus Brasilien – Andréa del Fuego schreibt in ihrem Debutroman die Geschichte der eigenen Familie. Doch haben wir keine trockene Familiengenealogie vor uns, sondern einen ziemlich, ja tatsächlich, nassen Roman, der an orale Erzähltraditionen Lateinamerikas erinnert und magische Elemente mit viel Wasser einflicht. Witzig und mit ganz eigenen Erklärungen für die Phänomene von Natur und Kultur ersteht die Geschichte der drei Waisen Nico, Júlia und Antônio Maláquia und wir lassen uns entführen in die brasilianische Serra Morena, wo ein Tal zum Stausee wird. Von Christiane Quandt. Gleich zuRead More

Posted On September 25, 2013By Gabriele RechbergerIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Peter Köpf

Geschichten des Kalten Krieges aus einer ungewohnten Perspektive – Die Fußnote eines Textes machte Peter Köpf auf ein Phänomen aufmerksam. Etwa 200 Nato-Soldaten flohen in den 1950er Jahren in die DDR. Köpfs Neugier war geweckt: Wer waren diese Männer? Was waren ihre Beweggründe, ausgerechnet in die mutmaßlich “falsche” Richtung, in Richtung Kommunismus zu desertieren? Was geschah mit ihnen in der DDR? Zu jedem Fall fand Köpf eine minutiös geführte Stasi-Akte, aber mit Zeitzeugen zu reden – das gestaltete sich schwierig. Über die Vorgeschichte, die zu einem spannenden Tatsachenroman führte, sprachRead More

Posted On September 25, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Freakshow (im Kopf) 1 bild / 100 worte KABINETT 1. Unendlichkeit, die Vorstellung davon. KABINETT 2: Die Vorstellung von einem Endpunkt (die Mauer am Ende des Universums, und NADA dahinter). KABINETT 3: Das NADA hinter der Mauer am Ende des Universums. KABINETT 4: Der Blick nach Außen: Die Außenwelt als optische Täuschung (des Hirns). KABINETT 5: Und wer hat dann warum das Hirn erschaffen? KABINETT 6: Sofern ICH das Universum bin. KABINETT 7: Ohne ICH kein Universum (MonadICH). KABINETT 8 = KABINETT 3. KABINETT 10: Lückensprung (KABINETT 9 gibt esRead More

Posted On September 21, 2013By Alf MayerIn Bücher, Crimemag, Interview

Interview mit Robert Wilson

„Ich denke, die Kleinfamilie hat einen interessanten Punkt erreicht“ – Alf Mayer hat exklusiv für CrimeMag ein Interview mit Robert Wilson geführt – dessen neuer Roman „Stirb für mich“ gerade bei uns erschienen ist. Wir hatten vor Jahren schon einmal Kontakt gehabt. Robert Wilson, damals mit seiner Frau im portugiesischen Hinterland lebend, hatte mit seiner Freundlichkeit verblüfft und seiner Auskunftsfreude. Dieses Mal waren meine Fragen überschaubar und sehr knapp gehalten – umso ausführlicher und ergiebiger seine Antworten, hier exklusiv für CrimeMag. Offenkundig hatte ihm die Kategorie „welthaltig“ gefallen, die ichRead More
Welthaltiger Thriller mit Tiefgang – Robert Wilsons „Stirb für mich“. Eine ausführliche Analyse mit Erweiterungen von Alf Mayer. Die nächtliche Maiden Lane in London, eine Gruppe ausgelassener, angetrunkener junger Menschen in Partystimmung. Die Industriellentochter Alyshia mittendrin. Plötzlich von einem Schwindelgefühl erfasst, wird sie von einem Freund in ein Taxi gestoßen, das mit ihr davonbraust. „Wir wissen, wohin wir fahren“, sagt der Fahrer zu der Entführten. Zumindest im englischen Original sind diese ersten drei Seiten auch sprachlich beschleunigt („The paella yawn in the cruella dawn“), die deutsche Übersetzung („Paella verdauen im Morgengrauen“)Read More

Posted On September 21, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Carlos ist vielseitig. Deswegen spricht er heute zu uns, auf dass das Geistige nicht zu kurz komme, über: das Gedicht. Der Bücherherbst wird groß, oh Herr! Warum immer in den Niederungen des Krimis, des Schrillers waten, warum nicht hinauf in die Sphären der Ätheren, der ewigen Kunst, der Literrrrrrrrrrratur (Marcel R. R.)? Diese Titel warten noch, gründeln im Urschlamm des reich gedüngten weiten Feldes der Poesie. Wer wird sie mäeutisch dem Schlamm (igitt!) entreißen? Rainer „Gedicht“ Kunze Depp? UNTERBRECHUNG! Wie kann man es wagen, diesen verdienten Mann so zu bezeichnen!Read More

Posted On September 21, 2013By Elly BoeslIn Bücher, Crimemag

Rob Reid: Galaxy Tunes

„Per Anhalter durch die Galaxis“ für die Generation iPod – Rob Reid erklärt in „Galaxy Tunes“ die Welt des Urheberrechts in einer humorvollen Space Opera, die vor nichts und niemandem halt macht. Von Elly Bösl Die Galaxis wird beherrscht von der Kultivierten Liga, einem Zusammenschluss unterschiedlichster Alien-Zivilisationen, die frei, gleich und in Frieden leben. Jede Spezies, die es geschafft hat, sich während ihrer Entwicklung nicht selbst zu vernichten, kann in die Kultivierte Liga aufgenommen werden. Natürlich legt man in der Kultivierten Liga sehr viel Wert auf Kultur, und so gehenRead More

Posted On September 21, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore lenkt heute unseren Blick auf die spannende Frage, was man eigentlich mit delinquenten Greisen macht, die geriatrisch auffällig sind. Gleich erschießen ist so gesehen eine Option … In the Age When Old Men Are Shot In an AP wire report out of Pine Bluff, Arkansas, a hard of hearing 107-year-old man barricaded himself into a room with a weapon. The police dispatched a SWAT squad. One of the cops, Sgt. David DeFoor, who shot and killed centenarian Monroe Isadore, had been placed on administrative leave but notRead More

Posted On September 21, 2013By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 20

Pick of the Week N° 20 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieserRead More

Posted On September 18, 2013By Senta WagnerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Festivalbericht Sprachsalz Nr. 11

11. Internationale Tiroler Literaturtage Hall (13.–15. September 2013) – Auch Sprachsalz getauft. Ein Festivalbericht von Senta Wagner. Zu viel davon soll ja schädlich sein: Salz. In der speziellen Form, wie es jetzt in Hall in Tirol dargereicht wurde, ist es unbedenklich in jeder Menge: als Sprachsalz. Geschmackssache bleibt es trotzdem. Tirol bedeutet zunächst einmal hohe Berge. Hall ist im Inntal in der Nähe von Innsbruck gelegen, umgeben also von solchen, die in dieser Jahreszeit entweder schneebedeckt sind, als schroffe Felsen oder weiche grüne Almen daliegen. Das dreitägige herbstliche Festival SprachsalzRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Labyrinth, St. Petri-Kirche, Dortmund. (Alle Folgen hier). Zweiundfünfzigste Ausfahrt: Ankunft Seit wenigen Jahren erst weiß ich, dass in Dortmund drei der köstlichsten gotischen Kirchen stehen, die es in deutschen Landen zu sehen gibt, nah beieinander, im Herzen der Stadt. Vom BahnhofRead More

Posted On September 18, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reis: Abschied und Aussicht

Zum Abschied – Zweiundfünfzig Mal haben wir jetzt Woche für Woche gemeinsam den Hafen verlassen und uns auf eine SEH-REISE gemacht. Unsere Seh-Karten waren gerade mal zehn auf fünfzehn Zentimeter, das bescheidene Format einer Postkarte. Ein gutes Jahr unserer Lebenszeit ist dabei auf der Strecke geblieben, als wir durch Zeiten und Räume geschippert sind. Jetzt ist der Heimat-Hafen angelaufen, und jeder von uns kann wieder seine eigenen Wege gehen, wohin es ihn zieht, mit offenen Augen. Doch das wissen wir. Lange hält es SEH-LEUTE nicht an Land. Dann kommt esRead More

Posted On September 18, 2013By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag

Else Holmelund Minarik / Maurice Sendak: Der Kleine Bär

Mutter Bär ist nicht zu trauen – Lange war es vergriffen, nun hat der Hamburger Aladin-Verlag „Der kleine Bär“ in einer neuen Übersetzung herausgebracht. „Little Bear“, mit Illustrationen von Maurice Sendak („Wo die wilden Kerle wohnen“), war das erste Buch, das unsere Autorin selber lesen konnte. Auf Englisch – schließlich lebte sie damals in den USA. Grund genug, sich über eine Katze mit Hut, lesepädagogische Verfahren, die Fibel „Fun with Dick and Jane“ und die Frage, inwieweit Mutter Bär zu trauen ist, Gedanken zu machen. Von Brigitte Helbling. Als ichRead More

Posted On September 18, 2013By Thomas AdcockIn Kolumnen und Themen, Litmag

Thomas Adcock: Left Turn in the Big Apple

Die Demokraten haben in ihrer Vorwahl klar für den linken Kandidaten Bill de Blasio gestimmt, er dürfte der nächste Bürgermeister werden. Und unser US-Amerikakorrespondent Thomas Adcock freut sich: Der amerikanische Liberalismus ist zurück in “Big Apple”. Left Turn in the Big Apple  ‘Start Spreading the news…’  By Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock NEW YORK, near America A working-class Italian-American guy from Brooklyn—married for twenty years to an African American social activist, poet, former lesbian, and mother of the couple’s two teenagers—put his faith in the better angelsRead More

Posted On September 18, 2013By Eva KarnofskyIn Bücher, Litmag

Eduardo Mendoza: Der Friseur und die Kanzlerin

Eine Aneinanderreihung von Klischees und Klamauk – Seit sein großer Barcelona-Roman „Die Stadt der Wunder“ 1989 auf Deutsch erschien, ist Eduardo Mendoza auch hierzulande eine feste Größe auf dem Buchmarkt. Von ihm liegt inzwischen ein rundes Dutzend Romane in deutscher Übersetzung vor. Und die meisten überzeugten. Als sich der Katalane allerdings an ein aktuelles politisches Thema wagte – die Veränderungen, die ein Politiker durch den Wahlkampf erfährt („Mauricios Wahl“, 2007) – kam nichts sonderlich Gutes dabei heraus. Sein neuer Roman befasst sich wieder mit der aktuellen Politik, mit dem EinflussRead More