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Posted On September 18, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Barbara Ireland (Hrsg.): 36 Hours. 125 Wochenenden in Europa

36 Stunden, 125 Wochenend-Trips, 644 Seiten – Ein Starker Reiseführer auch für weniger bekannte europäische Locations. Von Peter Münder. Ein Wochenende in Barcelona, eine Woche Schottland, eine fünftägige Radtour an der Donau – keine Frage: Touristische Kurztrips sind schon seit Jahren beliebt und der Trend hält weiter an. Die „New York Times“ hat mit ihren Reise-Tipps für „Thirty Six Hours“ einen so enormen Erfolg, dass man die Empfehlungen für Weekend-Trips seit 2006 auf Europa ausdehnte und die 2011 in Buchform veröffentlichten Kolumnen über Kanada und die USA nun sogar inRead More

Posted On September 18, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Adriana Lisboa: Der Sommer der Schmetterlinge

30 Jahre danach gegen das Vergessen – Farben, Formen, Töne und Körperspuren, Schweigen und Schuld spielen in dem Roman der brasilianischen Autorin Adriana Lisboa eine zentrale Rolle. Die Schwestern Maria Inês und Clarice werden in ihrer unterschiedlichen Umgangsweise mit einer traumatischen Vergangenheit begleitet. Dreißig Jahre nach dem Ereignis, das erst Bildfragment für Bildfragment in seiner ganzen Abscheulichkeit offenbar wird, treffen sie sich wieder an dem Ort, wo das Unaussprechliche stattgefunden hat. Von Christiane Quandt. Wege der Erinnerung Spiralförmig nähert sich der Erzähldiskurs diesem Ereignis an, man erahnt immer mehr, dassRead More

Posted On September 18, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Die Autos 1 bild / 100 worte Nachkommen, Freunde, Anverwandte: Das sei Euch hinterlassen – ein Kinderbett von Grand-Maman, diverse Pappschachteln (Behälter verschollener Turnschuhe), Schreibtischlampe, brauchten die Nachbarn nicht mehr, Starwars-Figuren, stammen aus Plastikeiern, die Zimmerpflanze, die nicht aufhören will zu wachsen, der Tisch aus der Kneipe, gibt es sie noch? die Kollegen hinten im Garten. Dies ist ein Testament: Vergesst nicht den Teppich, sein Rot das Blut von Minderjährigen, und den leicht ausgefransten Regenmantel. Und ja: Die Ewigkeit ist ein Gerücht, wir kehren zurück zum Kreis. Die Kinder AbrahamsRead More

Posted On September 14, 2013By Michael RobothamIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Michael Robotham: When Children Don’t Come Home

Am 16. September, also am Montag, erscheint: „Sag, es tut dir leid“ von Michael Robotham. Für CrimeMag hat er kurz skizziert, warum er dieses Buch mit der prekären Thematik verschwundener Kinder schreiben musste. When Children Don’t Come Home by Michael Robotham Everyone reacts differently to the disappearance of a child. Some husbands and wives look straight into each other’s eyes without needing words, while others are like strangers lying side by side at night, still as corpses, staring at the ceiling. There are men who want to beat someone soRead More
Internationale Meisterklasse – Michael Robothams neuer Thriller „Sag, es tut dir leid“. Es gibt sie, jene Ausnahmeautoren, die einen makellosen Kriminalroman nach dem anderen vorlegen. Der Australier Michael Robotham gehört zu dieser internationalen Meisterklasse. Das ist sie auch schon, die Kurzkritik zu seinem achten Thriller, „Sag, es tut dir leid“ betitelt und hier bei CrimeMag um einen exklusiven Text von Robotham himself ergänzt. „When Children Don’t Come Home“ erklärt seine persönlichen Bezüge zu diesem grausamen Thema und zu seinem neuen Roman. Im Mittelpunkt von „Sag, es tut dir leid“ (Say You’re Sorry)Read More

Posted On September 14, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Carlos hat in seinen Archiven gegraben und kulturell Wertvolles gefunden, dass er uns nicht vorenthalten will – und dazu noch eine kryptische Bemerkung über Karl Karst, die wir zur gegebenen Zeit dechiffrieren werden. Flämischer Marzipan, Nordkorea & Karl Karst Der Diktator fragte, was es zu essen gebe. Der Koch verbeugte sich, gab Artigkeiten von sich des Inhalts, dass es sich beim Generalissimus um ein ewiges Licht handle, um die Blüte des Volkes, den Bezwinger der Finsternis, das Gewirk göttlicher Schmiedekunst, ein Diadem der Ewigkeit mithin, das Ein und Alles einesRead More
„Ich will doch nur eine Geschichte erzählen …“ Im Moment geistern mal wieder diverse Reihenkonzepte heimlich durch die virtuelle Landschaft. Man kennt solche Konzepte vom TV, wenn zum Beispiel neue Autorinnen für eine bereits laufende Serie oder Reihe gebrieft werden oder eine neue Serie eben im Entstehen ist und sich Produzentin, Redakteur und andere beteiligte Menschen bereits einiges an Gedanken gemacht haben, um die Autoren einzunorden. Die Konzepte kennt man auch aus dem Bereich des Heftchenromans, denn auch, wenn immer derselbe Autorname draufstehen mag, steckt ein Pool dahinter, weshalb dieRead More

Posted On September 14, 2013By Tobias GohlisIn Bücher, Crimemag

Wolfram Fleischhauer: Schweigend steht der Wald

Deutsch, brav und schweigend Tobias Gohlis über Wolfram Fleischhauers „Schweigend steht der Wald“. Das ist ein sehr deutsches Buch. Das bedeutet: Es ist ernsthaft, es ist politisch korrekt, und es ist brav. Man kann es als Schulbuch empfehlen. Der Wald steht im Zentrum. Der deutsche Wald. Nicht nur im Titel, der an der Deutschen Lieblingslied erinnert. Einmal heißt es: „Manche Völker schauen aufs Meer. (..) Aber wir schauen in den Wald. So sind wir eben. Da kommen wir her und da gehen wir immer wieder hin.“ Bei Faunried steht er,Read More

Posted On September 14, 2013By Elly BoeslIn Bücher, Crimemag

John Scalzi: Redshirts

Hey, look what I just got!1 – John Scalzi gewinnt mit „Redshirts“ den Hugo Gernsback Award 2013 in der Kategorie „Bester Roman“ – allerhöchste Zeit, dass Elly Boesl einen Blick in das Buch wirft. Ein Redshirt ist, wie dem eifrigen SF-Leser, -Zuschauer und Rollenspieler sicherlich bekannt, ein Begriff geprägt durch „Star Trek – The Original Series“ und bezeichnet eine Figur, die mehr oder weniger sofort stirbt. Redshirts sind Kanonenfutter, die armen Schweine, die bei Einsätzen auf fremden Planeten dran glauben müssen, um den anderen Figuren (in andersfarbiger Oberbekleidung) das ÜberlebenRead More

Posted On September 14, 2013By Christopher G. MooreIn Bücher, Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore diskutiert die Schnittstellen von Politik und Ästhetik, die für alle realitätsbearbeitende Literatur so wichtig ist anhand von Orwells berühmter Besprechung des Skandalromans jener Jahre: Henry Millers „Wendekreis des Krebses“. An Orwellian Look on Henry Miller George Orwell’s 1940 review of Tropic of Cancer is worth revisiting for several reasons. Not least of which is the critical lens that one novelist uses to examine, evaluate and analyze another novelist’s work. Reviews often reveal as much about the biases of the reviewer as they do with the book underRead More
Wolfram Schütte über die große Enttäuschung Barak Obama, die USA als tobender, ohnmächtiger, taumelnder militärischer Goliath, vorgeführt von zwei Davids und über Cees Nootebooms deutsche Übersetzerin Helga van Beuningen. Obama revised. Man scheut sich, es zuzugeben: der derzeitige usamerikanische Präsident ist für alle, die mit ihm sympathisiert haben, die größte Enttäuschung auf diesem Posten in diesem Jahrhundert. Der Verdacht, er sei nur wiedergewählt worden, weil die Republikaner so dumm & verbohrt waren, einen bereits schon wieder vergessenen politisch-gesellschaftlichen Extremisten ihres rechten Flügels zu nominieren, ist nicht von der Hand zuRead More

Posted On September 11, 2013By Christina MohrIn Bücher, Musikmag

Mohr Music: Mohr Books

Christina Mohr hat gelesen: Journalistische Texte zu Popkultur und Feminismus von Tine Plesch, Lyrics von Jarvis Cocker und eine Reportage von Alexander Dluzak über Punk und Politik in Myanmar. Spitze Feder Als im Dezember 2005 das erste Nürnberger Ladyfest stattfand, war die wichtigste Initiatorin bereits seit über einem Jahr tot: Bettina „Tine“ Plesch starb am 4. November 2004 im Alter von 45 Jahren an den Folgen eines septischen Schocks, ausgelöst durch eine Blutvergiftung. Ein völlig unerwarteter Tod, der FreundInnen und KollegInnen erschütterte und in den deutschen Popjournalismus eine riesige LückeRead More

Posted On September 11, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Clemens Meyer: Im Stein

Literatur, die auf’s Ganze geht – Clemens Meyer hat den Sprung auf die Shortlist des „Deutschen Buchpreises“ geschafft, mit einem Roman, der sich wenig schert um Konventionen oder Erwartungshorizonte. Karsten Herrmann ist gepackt, fasziniert – und ein wenig genervt. In einem Interview bezeichnete sich der 1977 in Halle an der Saale geborene Clemens Meyer selber einmal als „Kind der Straße“, das „in der Gosse rumkrebste“. Auch später, während seines Studiums am Literaturinstitut Leipzig, schlug er sich als Bauhelfer, Wachmann und Möbelpacker durch und landete sogar einmal im Jugendarrest. Die AnnahmeRead More

Posted On September 11, 2013By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Alsterlauf

Zehn Kilometer! Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal war sie laufen. Blogeintrag vom 8. August: „In einem Augenblick geistiger Umnachtung – oder vielleicht auch in einem Augenblick besonderer Klarheit und Weitsicht, wer weiß das schon immer so genau, und vielleicht ist es auch das gleiche – habe ich mich zum Alsterlauf angemeldet. Der findet am 8. September statt und geht über 10 km. ZEHN! KILOMETER! Das ist ganz schön krass. So weit bin ich nochRead More
„Voll das Hippieding“ – Karl Schmidt, das ist der eher unscheinbare Typ, der in Sven Regeners Erfolgstrilogie um Frank Lehmann immer mal wieder auftaucht, aber nicht weiter auffällt, und den „Herr Lehmann“ dann in der Nacht des Mauerfalls mit einem akuten Nervenzusammenbruch im Berliner Urban-Krankenhaus abliefert. In „Magical Mystery“ spielt Schmidt nun die Hauptrolle. Von Tina Manske Sven Regener hat einmal gesagt, er hege eigentlich schon immer mehr Sympathie für Karl Schmidt (auch Charlie genannt) als für Frank Lehmann, weil der Erstere ein größeres Herz habe. Nun schlägt sich dieseRead More

Posted On September 11, 2013By Lena BlaudezIn Kolumnen und Themen, Litmag

Lena Blaudez: Bescheidener Vorschlag

Lena Blaudez hat eine Reihe praktischer und doch ganz modester Vorschläge, dem allgemeinen Wahnsinn der Welt zu begegnen. Diesmal gibt sie Ornithologische Warnhinweise – Jüngste wissenschaftliche Studien lassen aufhorchen, die Population einer gewissen Raben-Art wächst rasant – und man muss sagen, mit nicht unerheblichen Risiken für die Umwelt. Wie jedem Naturliebhaber, Umweltfreund, Angler oder Jäger bewusst ist, gefährdet die Überhandnahme einzelner Tierarten das Gleichgewicht der Umwelt und damit die Harmonie des Großen und Ganzen. Gemeinhin wird – zum Wohle aller – dann dazu aufgerufen, eine nötige Anzahl der überschüssigen ArtRead More

Posted On September 11, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Beatriz Bracher: Antonio

Vielfältige Familienstimmen und –geheimnisse – Die brasilianische Autorin Beatriz Bracher, deren Name auf ihre deutschen Wurzeln verweist, hat in Brasilien bereits, neben etlichen Erzählungen und Drehbüchern, vier Romane publiziert. Ihr drittes größeres Werk, wurde im Zuge der Frankfurter Buchmesse als bislang einziger ins Deutsche übersetzt. Und kann sich durchaus sehen lassen, findet Christiane Quandt. Haroldo hat fünf Kinder, aber eines davon ist tot. Mit dieser enigmatischen Aussage beginnt sich eine komplexe und verschlungene Familiengeschichte voller Geheimnisse zu entspinnen. Antonio, die titelgebende Figur kommt hierbei nur am Rande vor, hat tatsächlichRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Liebeszauber im Mittelater. (Alle Folgen hier). Einundfünfzigste Ausfahrt Die Kunstkarte „Liebeszauber“ habe ich von einer meinen Reisen in die „Deutsche Demokratische Republik“ mitgebracht, aus dem „Museum der bildenden Künste“ Leipzig. Das kräftige Orange der Schrift hinten auf der Karte war eineRead More

Posted On September 11, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Black ’n‘ White 1 bild / 100 worte Robert Carlyle, der in dem Promo-Video von Johnny Walker läuft und läuft und läuft, als wolle er der Kamera davonlaufen… Was die Whiskyfirma uns im Zuge ihres Kurzfilms aus dem Jahr 2009 noch mitgab: Carlyle wuchs auf der Straße auf, wurde jedoch von seinem Vater liebevoll dazu ermuntert, ein international gefeierter Schauspieler zu werden. WAY TO GO! „Er ist unser De Niro!“ sagt Regisseur Jamie Rafn (who the dickens??). Die Botschaft bleibt kryptisch, und Carlyle ein Star, in Schwarz & Weiß &Read More

Posted On September 7, 2013By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: The Lone Ranger Rides Again

The Lone Ranger Rides Again  ‘Heigh-ho the derry-o, the Cheese Stands Alone’ By Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock NEW YORK, near America As a young boy in Detroit, once a grand city and a programming pioneer at the dawn of television, I was enthralled by broadcasts via station WXYZ of a weekly show called “The Lone Ranger,” which is not to be confused with this summer’s Hollywood flop movie of the same title. In the TV version of my early youth—the series ran from 1949 to 1957—anRead More

Posted On September 7, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Carlos wird experimentell – écriture automatique oder pensées sauvage oder littérature délirante – wer weiß das schon? Ich nehme mir jetzt genau fünfzehn Minuten Zeit, um einen Text über sinnvolles Alltagsleben zu schreiben. Ich habe in dieser Sekunde noch keine Ahnung, was ich schreiben soll, aber ich bin sicher, dass man das gar nicht braucht. Die Taube Kennen Sie den Ruf der Taube, lieber Leser, liebe Leserin? Er war einmal sehr gut! Man sah die Taube als Symbol des Friedens und der Reinheit. Viele Menschen hielten sie zu Hause, auchRead More
Peter Kürten ‒ Eine Chronik des Grauens ‒ Der Düsseldorfer Serienmörder Peter Kürten schockierte in den Jahren 1929/30 ganz Deutschland, seine Morde und Überfälle waren Tagesgespräch, auch im europäischen Ausland und den US-amerikanischen Metropolen bewegten die Berichte Menschen und Medien. Der Düsseldorfer Historiker und Journalist Hanno Parmentier hat sich über Monate mit den Polizei-und Gerichtsakten beschäftigt – Thomas Backs interviewte ihn zu seinem Werk „Der Würger von Düsseldorf“. A little girl has lost her way, with hair of gold and eyes of grey. We lie beneath the autumn sky, myRead More

Posted On September 7, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Crimemag

Ana Paula Maia: Krieg der Bastarde

Was ein Chihuahua alles fressen kann oder Jäger machen keinen Urlaub – „Den Verkommenen, Maßlosen und Abtrünningen“ ist „Krieg der Bastarde“ von Ana Paula Maia gewidmet. Gut, dass Brasilien dieses Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, sonst hätten wir diesen kapitalen Roman womöglich verpasst. Auf dem WELTEMPFÄNGER N° 20 ist sie schon. Eine Besprechung von Christiane Quandt. Nichts in diesem Roman scheint zufällig, jedes scheinbar noch so nebensächliche Detail wird wieder aufgegriffen und bekommt einen Sinn. Der Erzähler Dimitri hat eigentlich am wenigsten mit der ganzen Sache zu tun, erRead More

Posted On September 7, 2013By Elfriede MuellerIn Bücher, Crimemag

Walter Mosley: Manhattan Fever. Ein Leonid-McGill-Roman

Mit allen notwendigen Mitteln Leonid McGill ist eine Art Wiedergänger des klassisch chandleresken PIs. Und das ist als Methode des Erzählens gar nicht falsch, findet Elfriede Müller, die „Manhattan Fever“ gelesen hat. Walter Mosley erfreut sich nicht nur im CrimeMag großer Beliebtheit, wo jedes seiner auf Deutsch erschienenen Bücher Beachtung findet (zum Beispiel hier, hier und hier). Trotz der Manie des Verlags, auch aus den besten Titeln Mosleys, wie dem aktuellen „All I did was shoot my man“, New-York-Reiseführer machen zu wollen, ist diese Leonid-McGill-Geschichte die spannendste. Auch wenn sichRead More
Arche Noah in einer weit, weit entfernten Galaxis – George R. R. Martin ist zurzeit als Autor der Vorlage zu „Game of Thrones“ in aller Munde. Aber er kann auch weniger episch. Elly Bösl hat den frühen Episodenroman „Planetenwanderer“ gefunden und sich gut unterhalten. Irgendwann in ferner Zukunft: Die Menschheit hat sich über das All ausgebreitet, Planeten kolonisiert und sich zum Teil stark verändert. Es gab Begegnungen mit Aliens, die nicht immer konfliktfrei abliefen, und ein Imperium, das vor Jahrtausenden in einem Krieg vernichtet wurde. Haviland Tuf ist ein intergalaktischerRead More

Posted On September 7, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz, hart, aber gerecht … Heute auf dem Block: Marisha Pessl: „Die amerikanische Nacht“ gechopt von Karsten Hermann (KaHe), Pontus Ljunghill: „Der Mann im Park“, bearbeitet von Joachim Feldmann (JF) und der 18. Reacher-Roman von Lee Child: „Never go back“, am Beil Alf Mayer (AM). Im Sog des Bösen (KaHe) Sieben Jahre nach ihrem Debüt „Die alltägliche Physik des Unglücks“ legt die junge US-Amerikanerin Marisha Pessl einen packenden Spannungsroman vor, der die Grenzen der Wirklichkeit auslotet und auf ihre dunklen und magischen Seiten führt. Im Mittelpunkt stehenRead More