Nach dem Verschwinden — Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Im November ist es ein Ausschnitt aus dem Roman »Die Mädchen« der CM-Autorin Brigitte Helbling, der bei CulturBooks erschienen ist. Zürich Ende der 1970er. Vier 17-Jährige sind verschwunden, alle vier waren Schülerinnen am städtischen Mädchengymnasium. Wurden sie entführt? Sind sie verunfallt? Haben sie sich einer revolutionären Bewegung angeschlossen? Ein Polizist ermittelt. Eltern sorgen sich. Ein jüngerer Bruder wird zum Detektiv, ein Schriftsteller sucht Material für seinen nächsten Roman, und ein Lehrer verzweifelt an seinem Beruf. Nur die Klassenkameradinnen,
Read More Cool Fool 1 bild / 100 worte Okay, die Cassini-Sonde, und das schreibe ich hier noch „avant la lettre“ (oder: „les fotos“), steht kurz davor, in schock-gefrostete Meerwasser-Fontänen über dem Saturn-Mond Enceladus einzutauchen. Lala-lala tin can! Enceladus, naturellement, war ein Gigant. Wer könnte vergessen, wie Pallas Athena im Kampf einst mit ganz Sizilien nach ihm warf. Wir alle würden mit Ländern um uns werfen, wenn wir Göttinnen wären, so aber werfen wir höchstens mit Gläsern, und ich weiß nicht, soll ich jetzt um 20:15 ESA-Zeit, NASA-Zeit oder Saturn-Zeit meine Gedanken
Read More Die Jagd nach dem weißen Loch 1 bild / 100 worte Der irre Wissenschafter mit seiner roten Fliege und den Nike-Tupfenschuhen ist zurückgekehrt. Trippel-tripp! Er war abgängig; verzweifelt am Zufall: Nichts von all dem, was er gelernt (und gelehrt) hat, hält dem neusten Blick auf ALLES stand. Seine Rückkehr aber ist triumphal. Es gilt (so unser Freund) nunmehr HALALI HALALA die weißen Löcher zu erjagen! Die sind so imaginär wie ein Einhorn. Das lesen wir auf phys.org, auch dort der Schreiber SELTSAM gut gelaunt. Woher das Schmunzeln? Verirrt sich auch
Read More TERROR-STRICKEN TABLOIDS Stop the presses! Bare-breasted buskers the ballyhoo of Broadway! The ‘Tit Squad‘ Cops Battle a Scourge of Naked Lady Parts …with help from pious pols & Officer Jesus by Thomas Adcock Copyright © 2015 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Be warned, ye horny gents on holiday here, the Public Morals Division of the New York Police Department is watching you! Yes, you—all you drooling out-of-towners landed here to behold the promenade of semi-naked ladies in the so-called Crossroads of the World. The forces of
Read More Kleingehacktes Sie sind kürzer geworden, unsere Chops, aber mehr. Erstmal mit dabei am Beil und das gleich mit einer heftigen Heldin: Katja Bohnet. Ihr zur Seite: Joachim Feldmann, Alf Mayer und Marcus Müntefering. Im Einzelnen: Katja Bohnet (KB): Carol O’Connell: Kreidemädchen. Joachim Feldmann (JF): Thomas Beckstedt: 1888; Claus Cornelius Fischer: Die letzte echte Frau; Martin Calsow: Atlas. Alles auf Anfang; Tim Parks: Mr. Duckworth sammelt den Tod; Katharina Höftmann: Tote Kameraden. Alf Mayer (AM): einzlkind: Billy; Suzanne Rindell: Die Frau an der Schreibmaschine; Anders Roslund, Stefan Thunberg: Made in Sweden;
Read More Wie von ferne her vertraut Die Kriminalromane von Friedrich Ani, einem unserer besten deutschen Autoren auf diesem Feld, haben einen eigentümlichen, besonderen Reiz. In seinem neuesten, in „Der namenlose Tag“, gibt es Sätze, die an Adalbert Stifter erinnern und dessen „Welch ein Sommer hätte sein können, wenn einer gewesen wäre!“. Bei Ani, mit seiner neuen Figur, dem pensionierten Kriminalhauptkommissar Jakob Franck, liest sich das als: „In seinem Arbeitszimmer, das ein Kinderzimmer hätte werden sollen, brannte das weiße Windlicht im Glas.“ Joachim Feldmann sind weitere Resonanzböden in Anis Werk aufgefallen –
Read More Nicht Bond, sondern Borges Wenn es im China der 1950er und später eine Entsprechung zur NSA gegeben hat und gibt, dann war und ist das die fiktive, aber nicht weit von der Wirklichkeit entfernte Einheit 701. Wie der MI5 seinen John le Carré hat und die CIA ihren Robert Littell, so gibt es in China einen Autor, der auf höchstem Niveau Spionageromane schreibt, in denen nicht ein einziger Schuss fallen muss, um Nerven- und Gehirnkitzel zu fördern. Alf Mayer stellt ihn vor. „Das verhängnisvolle Talent des Herr Rong“ ist der
Read More Eskapismus in Zeiten der Massentötung Agatha Christies 125. Geburtstag im September wurde bereits weithin gedacht, meist jubelnd, selten erfreulich kritisch. Zoë Beck ärgerte sich vor fünf Jahren bereits in der ZEIT über den Christie-Kult. Hier ist ihr Artikel von damals, aktualisiert und leicht überarbeitet. Es gibt unterschiedliche Angaben über die Gesamtauflage von Agatha Christie, aber irgendeine schwer auf einem Haufen vorstellbare Büchermenge zwischen zwei und vier Milliarden wird es wohl sein. Die Bibel wurde öfter ausgeliefert, ansonsten kann mit ihr wohl nur Shakespeare konkurrieren. Übersetzt wurden ihre Werke in wenigstens
Read More Der Ausdruck der Hände Er ist ein junger Fixstern am japanischen Literaturhimmel, jetzt hat Fuminori Nakamura mit „Der Dieb“ den ersten Auftritt im deutschsprachigen Leseraum. Alf Mayer fühlt sich an große Namen des Noir erinnert. Kühl und präzise wie ein Film von Robert Bresson, minimalistisch, existentialistisch, dabei sinnlich und metaphysisch, mit einem Ende für die Magengrube im Kopf, das ist Fuminori Nakamuras „Der Dieb“. Wir erleben ihn sogleich in Aktion, wie er auf einen Bahnsteig in Tokio mitten im Gewühl einem wohlhabenden Mann die Geldbörse aus der Manteltasche zieht. Wir
Read More A coherent and gripping whodunit Unsere Afrika-Korrespondentin Sandi Baker durfte von diesem Buch schon einen frühen Entwurf lesen. The Kalahari Killings von Jonathan Laverick thematisiert eine unrühmliche britische Vergangenheit in einem Land, das heute wieder Botswana heißt, und spürt einem sensationellen Mordfall aus dem Jahr 1943 nach. In 1943 two trainee RAF pilots were forced to abandoned their aircraft in deep Botswana. They left a note explaining they were looking for supplies and were never seen again. Local Bushmen in the area who had been hunting Giraffe were later charged with their murder
Read More „Weil es sich rechnet“ Unser monatlicher Ausflug in den alltäglichen Wahnsinn dieses Mal als Hinweis auf sechs Sachbücher, deren undosierter Genuss leider geeignet ist, an der Vernunft als eine besondere menschliche Eigenschaft zu zweifeln. Wobei hier zweifellos lauter vernünftige Leute am Werke sind, denen eben der Zweck die Mittel heiligt – weil es sich rechnet. Die Wissens-Betrüger (AM) Er läuft und läuft, der große Betrug. Manipulation und die Verschleierung von Wissen und Informationen gehören zum Alltag der Ökonomie entfesselter Märkte, es gäbe geradezu marktwirtschaftliche Anreize zur Unehrlichkeit, sagt Colin Crouch,
Read More Überflieger, Tiefenschürfer, Entertainer Er war der jüngste britische RAF-Kampfpilot, Journalist bei einem Provinzblatt und wurde mit dem Bestseller „Der Schakal“ weltberühmter Autor: Frederick Forsyth, 77, wirft in seinen Memoiren „Outsider“ einen Blick zurück auf abenteuerliche Recherche-Trips für seine Polit-Thriller, Kurierfahrten für den Geheimdienst und komische Episoden und hat nun entschieden: „Dies ist mein letztes Buch!“ Peter Münder hat sich mit ihm getroffen. Seinen großen Traum, der ihn so stark prägte, hatte der fünfjährige Freddie im Sommer 1944 auf dem kleinen Flugfeld von Hawkinge, wo ihm sein Vater während der deutschen
Read More Cyborg Finance – Sie sind unter uns Finanzkapitalismus 2.0, was wissen wir, was wissen Autoren und Leser von Kriminalromanen davon? Klar und verständlich wie selten ist davon in einem Buch zu erfahren, das Alf Mayer sich zu Gemüte geführt hat. BlackRock ist ein Vermögensverwalter. So wie Versailles ein Sommerhaus ist oder die Pyramiden Grabsteine sind. Mit diesem Bild macht die wunderbar anschaulich und verständlich schreibende Heike Buchter die Dimensionen klar, mit denen man es bei diesem Finanzimperium zu tun hat. BlackRock ist die größte Fondsgesellschaft der Welt, sie verwaltet und
Read More Bloody Questions – The Crime Questionnaire (Vol. 9) von Marcus Müntefering, beantwortet von Bill Moody Ab sofort exklusiv als Vorabveröffentlichung bei CrimeMag die von Prousts legendärem Fragebogen inspirierten “Bloody Questions – The Crime Questionnaire”, mit denen Marcus Müntefering ausgesuchten Kriminalautorinnen und -autoren so manche erhellende Auskunft entlockt. Die Reihe begann mit James Lee Burke, heute ist als Nummer 9 nun Bill Moody dran (ganz unten gibt es Links zu den bisher erschienenen Fragebögen auf MMs Blog Krimi-Welt). Nebenan, von seiner Kolumne „In a Mellotone“ her, winkt dem hier Gegrillten sein alter
Read More Ein musikalischer Spaziergang (AM) Wer die Charlie-Resnick-Romane kennt, weiß, dass John Harvey ein überaus kundiger Jazzliebhaber ist. Weiß, dass diese Art von Musik zu seinem Alltag gehört. „Bluer Than This“ lautete der Titel seines zweiten Gedichtbandes (1998, Smith/ Doorstop Books). Seine Romane charakterisierte die New York Review of Books einmal so: „He sings the blues for people too bruised to carry the song for themselves.“ Uns CrimeMag-Lesern stellt er dieses Mal – und das zudem kommentiert – seine ganz alltägliche Playlist zur Verfügung, die er derzeit bei seinen vormittäglichen Spaziergängen
Read More On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und ungleiche Mittel (1) Max Annas über Pietro Germis „La città si difende“ Max Annas wird auf CrimeMag künftig regelmäßig je einen Film auf seine Idee von und seine Haltung zu Crime, Abweichung, Ordnung und im Zweifelsfall ihre Wiederherstellung untersuchen. Diese Serie beginnt mit einem Film des italienischen Regisseurs Pietro Germi, mit „La città si difende“ von 1951. In der BRD trug er den Titel „Jagd ohne Gnade“, in der DDR hieß er „Bis zum bitteren Ende“, auf Englisch er „Four Ways Out“ und in Frankreich
Read More Nolite necare nuntium – Tötet nicht den Boten Im Kino ein Flop, hat „Kill the Messenger“ dennoch eine wichtige und wahre Geschichte zu erzählen. Alf Mayer hat sich mit den Hintergründen beschäftigt und ist dabei vielen unter den Teppich gekehrten Schweinereien sowie einem frühen Beispiel des Internet-Journalismus begegnet. Man stelle sich vor, die Journalisten Woodward und Bernstein, die den Watergate-Skandal aufdeckten, wären nicht als „Die Unbestechlichen“ (1976) berühmt geworden, hätten damit keine Preise gewonnen, keine Karriere gemacht, sondern diese Arbeit hätte sie ruiniert, hätte sie Reputation, Karriere und zehn Jahre
Read More Kaiserliche Dschihad-Planspiele am Hindukusch Steffen Kopetzkys historischer Roman „Risiko“ beschreibt die geheime deutsche Hindukusch-Expedition von 1915: Diese 60 Mann starke Niedermayer-Hentig-Expedition sollte während des Ersten Weltkriegs in Afghanistan einen Dschihad anzetteln und das Deutsche Reich als dominierende Großmacht gegen die Russen und Engländer im „Great Game“ positionieren. Von Peter Münder „Es war ein Bürokratenplan, trotz seiner sachkundigen Details. Die Durchquerung der persischen Wüste war für sie nur ein Satz: Die Wüsten Persiens werden durchquert… So sehr Niedermayer die britische Weltherrschaft verabscheute und alles dafür tun wollte, sie zu beenden, mit
Read More Lyrical, humane, amused and precise A Lee Harwood Obituary by John Harvey. I’m still in shock after hearing of Lee Harwood’s death. A friend for a good number of years, Lee was a singular and fine poet, one whose work synthesised the early influences of American writers of the New York School, John Ashbery in particular, and the European surrealism of Tristan Tzara, into something that somehow embraced the breadth of the world while maintaining, it seemed to me, something quintessentially British, English even, at its heart. I first came across
Read More Buch mit Herzschlag-Faktor Die Geschichte der Buchkunst mag ein Orchideenfach sein, die Kunst der Buchgestaltung eine aus scheinbar zweiter Reihe, weil sie ja nur „angewandte Kunst“ ist. Ja, es gibt sogar Bibliothekare und Leser, die Buchumschläge für überflüssig halten. Sie mögen sich fernhalten von einer Schatzkammer, in der Alf Mayer sich umgesehen hat. Schon länger träume ich von einer Halle auf der Frankfurter Buchmesse, in der die Uhren auf die Jahre 1919 bis 1933 zurückgestellt worden sind. Zu sehen und nur gaaanz vorsichtig anzufassen gäbe es dort NUR jene 1000
Read More EINLEITUNG DER REDAKTION: Es gibt Reden, die klug sind, passend zum Anlass, eloquent und witzig, und eine halbe Stunde später hat man sie vergessen. Und dann gibt es Reden, die fallen einem ein halbes Jahr später noch ein. Eine solche Rede hielt der Autor, TV-Regisseur und Comic-Journalist Thomas von Steinaecker im Mai dieses Jahres anlässlich der Verleihung des ersten Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung an die Künstlerin Birgit Weyhe. Sie erzählt von Kunst und Zeit, von Comic-Künstlern und Fördertöpfen und von einem Medium, das gemessen an seinem monetären Ertrag eigentlich
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Besprechungen von Adelle Waldman („Das Liebesleben des Nathaniel P.“), Daniel Schreiber („Nüchtern. Über das Trinken und das Glück“), James Tiptree Jr. („Sämtliche Erzählungen in 7 Bänden“), Helga Maria Wolf („Verschwundene Bräuche“), Adam Thirlwell („Grell & süß“), P H Gruner („Zikaden mit Zahnrad. Glossen“), Dave Eggers („Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig?“), Fulvio Pelli, Béatrice Acklin, Yann Grandjean (Hg.) („Was heisst denn heute liberal? Liberale Antworten auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“) und Ianina Ilitcheva („183 Tage“) – geschrieben von Karsten Herrmann (KH), Zoë Beck (ZB),
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Im ewigen Kreislauf des Kapitals Ulrich Peltzer gehört zu jenen avancierten deutschen Autoren, welche unserer komplexen Hochgeschwindigkeitsgegenwart mit ihren mannigfachen Verwerfungen an Orten wie in Berlin („Teil der Lösung“) oder New York („Bryant Park“) nachspüren und literarisch zu durchdringen versuchen. In „Das bessere Leben“ widmet er sich dem Raubtierkapitalismus, der an keine Orte mehr gebunden ist, sondern sich in globalen Netzwerken austobt. Eine der Hauptrollen in einem größeren und nur locker verbundenen Figurenensemble besetzt in diesem Roman der bisher sehr erfolgreiche, nun jedoch kurz vor dem Absturz stehende Sales-Manager Jochen
Read More Faszinierendes, dramatisiertes Zeitdokument Der vielseitige Roman „Frauenkaserne“ der französischen Autorin Tereska Torrès (1920-2012) gilt manchen als erster lesbischer Pulp-Roman, ist aber ebenso eine ernste, autobiographisch gefärbte Schilderung der Erlebnisse der Autorin während des zweiten Weltkriegs. Inka Marter, die die gerade im Louisoder Verlag erschienene Neuübersetzung besorgt hat, schreibt in LitMag über die interessante Entstehungs- und Editionsgeschichte des über vier Millionen Mal verkauften und in 14 Sprachen übersetzten Buches. In „Frauenkaserne“ wird erzählt, wie die junge Tereska während der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg nach England flieht und sich in London
Read More Nichts wie rein und wieder raus aus dem Grünen Immer kann sich ja ein Autor in seinen Geschichten nicht an den Rändern bewegen und von Verlieren schreiben. So macht der österreichische Schriftsteller Bernhard Strobel in seinem seit 2007 – da war er gerade Mitte zwanzig – nunmehr dritten Erzählungsband einen Schwenk ins bürgerliche Milieu mit Haus im Grünen. Ob es da besser zugeht? Von Senta Wagner Tatsächlich strebt die Mehrheit der Österreicher nach einem Eigenheim mit Garten fern der Stadt, aber nicht zu fern – Albtraum jeder seriösen Landschaftsarchitektur. Die
Read More Die Geschichten der Geflüchteten In ihrem Roman „Gehen, ging, gegangen“ lässt Jenny Erpenbeck einen emeritierten Professor in Berlin auf Flüchtlinge aus Afrika treffen – und nutzt diese Gelegenheit, um deren Geschichten zu erzählen. Von Ulrich Noller Richard war Altphilologe, ein anerkannter Experte für die Sprachen des antiken Rom und Athen also – zunächst in der DDR, später als Beamter der BRD. Er wurde vor nicht allzu langer Zeit in den Ruhestand verabschiedet, seine Frau ist schon gestorben, die junge Geliebte längst aus seinem Leben verschwunden. Kinder hat er nicht, dafür
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