Film. Fiktion. Philosophie Woody Allen und Philosophie. Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Kunst und Literatur, das ist gut vorzustellen. Aber Philosophie und Film?, also Philosophie im Film – und nicht eine Philosophie des Films –, während doch das genuine Forum der Philosophie: der athenische Marktplatz, der Hörsaal, der Seminarraum, das Symposion und vor allem das Buch vertrauter scheinen. Vittorio Hösle diagnostiziert, dass philosophische „Themen in Allens Filmen auf zwei unterschiedlichen Niveaus wichtig“ seien: „[…E]inerseits gibt es ständige Anspielungen auf philosophische Probleme in seinen Wortspielen und Witzen […]; andererseits konzentrieren sich
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag
Impossible Comic-Lesung: Walt Disney trifft Carmilla unter Palmen in den Weiten des Universums. Im Rahmen einer Vorveranstaltung des Comicfestivals Hamburg lasen vergangenen Sommer vier junge Comiczeichner in einem Plattenladen im Schanzenviertel aus ihren Comics. Anlass, sich das Format näher anzuschauen – „Comic-Lesung“: qu’est-ce que c’est? von Brigitte Helbling „WEißT DU, MEIN JUNGE, DIE ASTRONOMIE KANN AUCH AUCH SPANNEND SEIN.“ (Vismann: Nomaden) Der erste war Jan Vismann. Zeichner aus Hamburg, Mitarbeiter bei Luks, eine Comiczeitschrift aus dem Hamburger HAW-Studenten-Zeichnerbecken, die sich vor kurzem mit Crowdfunding bereits ihre zweite (von bisher vier)
Read More Licht und Schatten in Österreichs Literaturszene Drei Events mit unterschiedlicher Resonanz prägten den literarischen Herbst in der Alpenrepublik. Von Andreas Pittler I. Wenn in Wien etwas länger als einige Jahre überlebt, dann wird es zur „Institution“ und damit gleichsam sakrosankt. An dieser Stelle regiert dann nämlich ein „Das war schon immer so, das bleibt auch so“. Und in einigen Fällen ist das durchaus von Vorteil. Bei der „Wiener Kriminacht“ zum Beispiel, die ihresgleichen im deutschen Sprachraum wohl vergeblich sucht. Heuer ging bereits die 14. Auflage des Festivals über die Bühnen
Read More Neue Bücher von Silvia Bovenschen („Sarahs Gesetz“), Dariusz Muszer („Schädelfeld“), Chaboutè & Herman Melville („Moby Dick“), Lena Gorelik („Null bis unendlich“), Hassan Blasim („Der Verrückte vom Freiheitsplatz und andere Geschichten über den Irak“) und Nora Bossong („36,9°“) – besprochen von Tina Manske (TM), Michael Zeller (MZ), Alf Mayer (AM), Jörg Borges (JB), Michael Höfler (MH) und Karsten Herrmann (KM). Und mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Nicolas Mahler („Partyspaß mit Kant“). Haiku-Rezension Mit Kant an der Bar das Buffet ist eröffnet reine Unvernunft Nicolas Mahler: Partyspaß mit Kant. Philosofunnies.
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Zerrissen und zerhackt So kurz. Die Sätze. Was soll. Das wird doch kaum die nächsten 250 Seiten so. So weitergehen? Von Frank Schorneck Eimar McBride macht es ihren Lesern keineswegs leicht mit ihrem Romandebüt „Das Mädchen ein halbfertiges Ding“. Ihre Prosa zieht den Leser nicht in die Geschichte hinein, sie sperrt ihn aus. Die einzelnen Wörter scheinen sich ineinander zu verhaken, sich über Punkte und andere Satzzeichen hinweg zu verzahnen. Wer sich von diesem Bollwerk voller versteckter Widerhaken abschrecken lässt, wird das Buch nach kurzer Zeit verwirrt und möglicherweise verstört
Read More Neue Sachbücher von Ines Geipel, Joachim Walther („Gesperrte Ablage. Unterdrückte Literaturgeschichte in Ostdeutschland 1945 – 1989“), Hans Joachim Schellnhuber („Selbstverbrennung. Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff“), Haus Bartleby (Hg.), („Sagt alles ab!. Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik„), Florian Werner, Judith Schalansky (Hg.) („Schnecken“), Urs Hafner („Subversion im Satz. Die turbulenten Anfänge der Neuen Zürcher Zeitung“), NZZ Geschichte („Die Akte F. Max Frisch“), Ludwig Salvator Erzherzog von Österreich-Toskana („Mallorca“) und Kai Diekmann (Hg): („Das BILD-Buch“) – besprochen von Michael Höfler (MH) und Alf Mayer (AM). Der fünfte Zensor (AM)
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Die große Leere − György Dragomán beweist in seinem neuen Roman „Der Scheiterhaufen“, dass Demokratie mehr sein muss als bloß ein neues Etikett auf einer alten Flasche. Von Andreas Pittler Emma ist 13 und verwirrt. Plötzlich steht da eine alte Frau, die behauptet, ihre Großmutter zu sein. Die Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, und Emma hat nichts mehr als ein paar vage Erinnerungen, also folgt sie der Frau in eine fremde Stadt. Dort erfährt sie, dass auch ihr Großvater tot ist. Ermordet, erzählt die Oma, von einem
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Michael HoeflerIn Bücher, Litmag
Wenn die Komik Tränen trägt Bereits im Februar ist der zweite von Frank Schulz‘ Onno-Viets-Romanen erschienen, die Fortsetzung der Geschichte über den hinreißend gutmütigen, willigen, aber für das Arbeitsleben völlig untalentierten Tollpatsch Onno, der nun auf die Sechzig zugeht. In „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ hatten ihn die Umstände zum Privatdetektiv und Spielball einer komplett übergeschnappten Gesellschaft mit finalem Geiseldrama gemacht. Die onnoseits davongetragene posttraumatische Belastungsstörung ist die Brücke zum zweiten Teil, „das Schiff der baumelnden Seelen“. Von Michael Höfler Auf dem titelgebenden Kreuzfahrtschiff („elf Stockwerke hoch aufragend
Read More Kassensturz beim Schatzsucher Auf der Suche nach dem legendären Kirchenschatz von Lima , der von Piraten auf einer abgelegenen Insel im Pazifik versteckt sein soll, machten sich Generationen von Schatzsuchern auf den Weg nach Cocos Island vor der Küste Costa Ricas, ohne jedoch irgendwelche Preziosen zu finden. Auch der „Schatzinsel“-Autor Robert Louis Stevenson, der sich 1889 auf Samoa niederließ, war fasziniert von dieser Legende. Alex Capus beschreibt in „Reisen im Licht der Sterne“ Stevensons mysteriöse Affinität zu Samoa und spekuliert über die Existenz einer „wahren Schatzinsel“, die offenbar nur Stevenson
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Drei Tage im Leben des Heinrich Vogeler − Im Falle Heinrich Vogelers übertrifft sein Leben seine Kunst an Spannungskurven, Wendungen und Brüchen. Klaus Modick beschreibt in „Konzert ohne Dichter“ seine – im Vergleich zu dem, was folgte – langweiligen Anfänge und erzählt dabei ganz im Duktus der Akteure von der kurzen Geschichte der Künstlerkolonie Worpswede und von der Sackgasse des Jugendstils, der von einem seiner wichtigsten Schöpfer aufgegeben wird. Von Elfriede Müller. Der Roman beschreibt Vogeler auf dem Höhepunkt seines Erfolges als Allroundkünstler: Grafiker, Architekt, Maler und Designer, der sich
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Grizel DelgadoIn Bücher, Litmag
Eine (akademische) Liebeserklärung an das Laufen Aufwärmen: Schön in einer Schutzfolie verpackt bekam ich ein Exemplar von „Die Philosophie des Laufens“. Ich wurde rasch neugierig, da auf dem Buch ein schickes und vielversprechendes Coverbild mit zwei modisch gekleideten Läufern in Neonfarben prangte. Von Grizel Delgado. Der Innenteil mit seinen blauen Untertiteln und seinem sorgfältigen Layout erweckt einen hervorragenden ersten Eindruck. Dieses Buch wurde definitiv für LäuferInnen mit Geschmack gemacht. Aber nun muss ich langsam mit dem Lesen anfangen, denn es erwartet mich eine „Strecke“ mit herausforderndem Profil: 200 Seiten bestehend
Read More Elf Perspektiven auf aktuelle Debatten Ein Roman in elf Geschichten muss natürlich etwas mit Fußball zu tun haben. Oder umgekehrt, wer über Fußball schreibt, kommt um die Zahl elf nicht herum. Und so, wie es auf dem Platz pro Mannschaft elf Spieler mit ihren ganz eigenen Geschichten gibt, erzählt der Berliner Autor Imran Ayata die elf Teile seines Romans „Ruhm und Ruin“ aus elf verschiedenen Ich-Perspektiven. Von Zoë Beck Ein Roman in elf Geschichten muss natürlich etwas mit Fußball zu tun haben. Oder umgekehrt, wer über Fußball schreibt, kommt um
Read More Posted On Dezember 5, 2015By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Das Selbstmitleid der Dichter − Leonardo Padura glänzte im „Havanna Quartett“ mit einer Hymne auf die Freundschaft und der alles durchdringenden Melancholie einer verratenen Revolution. „Der Mann, der die Hunde liebte“ ist ein starkes Stück Zeitgeschichte, in dem Padura die Geschichte von Leo Trotzki und die seines Mörders Ramon Mercader im kubanischen Exil erzählt. Überhaupt ist das Exil ein immer wiederkehrender Topos seiner Literatur. So auch in „Die Palme und der Stern“, die das Leiden des kubanischen Poeten José María Heredia unter dem unfreiwilligen Exil schildert. Das verbindet ihn mit
Read More Ganz großes Kino! Alf Mayer über das ultimative Chaplin-Buch. Er mochte keine trickreichen Effekte, kein Filmen am brennenden Holz vorbei aus dem Kamin heraus oder aus einem Kühlschrank, keine Parallelfahrten für einen Schauspieler, der nur gerade durch eine Hotelhalle geht. Seine Filme waren Liebesbriefe eines Künstlers an die Welt. Er hat die Schönheit gesucht, das Schöne in der Welt, das auch in einer Träne, in Not und Lachen, immer aber eben in einer gewissen Würde liegen konnte. Mit einem Prinzen und mit Shakespeare-Themen konnte er sich nie identifizieren. Er war
Read More Auf Empfang aus aller Welt „Weltempfänger“ heißt die Litprom-Bestenliste zur Literaturübersetzung, die vier Mal im Jahr herausragende literarische Stimmen, die im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken sind, vorstellt. Eine neunköpfige Jury aus Literaturkritikern, Schriftstellern und Kulturjournalisten nominiert sieben Titel unter allen Neuerscheinungen der ins Deutsche übersetzten Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und stellt ihre Auswahl mit Kurztexten vor. Wir freuen uns sehr, diese außergewöhnliche Liste, die echte literarische Entdeckungen bereithält, regelmäßig im CulturMag präsentieren zu dürfen. In der Winterausgabe des Weltempfängers steht Eka Kurniawans Roman „Tigermann“
Read More Deutsch-hebräische Zwillingsstränge Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Im Dezember ist es eine Story aus Pippa Goldschmidts Geschichtensammlung „Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen“, die bei CulturBooks erschienen ist. Pippa Goldschmidt schreibt brillante, witzige, verstörende, skurrile, präzise und hochkomplexe Geschichten über Naturwissenschaften, deren Protagonisten wie Robert Oppenheimer oder Alan Turing, über den latenten Antisemitismus auf vielen Ebenen und über den Wissenschaftsalltag. Sie erzählt historische und Science Fiction-hafte Geschichten über unsere Welt und über Welten, die ein paar Millimeter daneben liegen. Realismus, Hyperrealismus, Surrealismus, Gender-Thematik, Satire und subtile
Read More Sterne über Hillsborough 1 bild / 100 worte Orion hängt über unsern Köpfen, so dicht, gleich stürzt er auf uns herab, bereitet dem Wundern ein Ende, arm/reich, „einheimischer Terrorismus“, Wagen voller Clowns. – „Wann sagt der Präsident endlich, wie’s ist?“ – Die einen suchen Veränderung, andere warten auf den Meteoriten, das Ende der Menschheit, den zweiten Niedergang Roms… Er aber stellte bei der Golden Gate Bridge sein Auto ab, wo man es später fand. Ihn sah man nie wieder. Heute wäre er ein alter, alter Mann. Froher vielleicht? Sein Robinson
Read More Neulich am Telefon 1 bild/100 Worte Neulich am Telefon: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ Etwa im Lotto? O Jubel, und was täte man dann? „Die GALA abonnieren!“ sprach eine Comic-Zeichnerin, die es satt hatte, sich im Stammcafé mit andern um die neuste Ausgabe zu kloppen. Leute. Bald ist Weihnachten. Legt zusammen, für ein Abo, und schenkt es der jungen Frau. – Oder aber der Anruf kommt von Juri Milner, Stifter des „Breakthrough Prize in Fundamental Physics“, der heuer 1370 Neutrino-Forscher durchtelefonieren muss. Sie alle haben gewonnen, insgesamt drei Millionen, Wahnsinn!
Read More Farewell, Pal – Robert Leuci (1940-2015) New York On those occasions when a mutual friend passed, my pal Bob Leuci and I would get on the telephone together or meet up somewhere to talk over the amusing and important things the dearly departed said, or did. Bob called such things “the music of an absent friend’s life.” Recollections exhausted, we then fell into companionable silence. Soon one or the other of us would grimly say, “The shots are getting closer, boy.” I am left alone now to write about the music
Read More Jack Reacher auf neuen Pfaden? Nach „Personal“ (2014, vgl. dazu Alf Mayer auf CrimeMag) und der Short Story „Small Wars“ ist „Make Me“ der zwanzigste Band von Lee Child, in dem sein Anti-Held Jack Reacher für Recht und Ordnung sorgt. Zeit für einen Quick Check: Ist „Sherlock Homeless“, dieser genügsame Tramper mit Klappzahnbürste und nachhaltiger Kopfnuß-Technik, der seinen Dienst als Militärpolizist quittierte, noch zeitgemäß? Mischt Lee Child sein Spannungsrezept immer noch mit denselben ziemlich berechenbaren Zutaten an ? Wird Reacher jetzt etwa ein PC-affines Image verpasst? Was ist dran an
Read More KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Wahnsinn Nicht „gekürzt“ – mehr als halbiert: Die Cop-Memoiren von Edward Conlon auf Deutsch Erst hatte er sich über ein schön gestaltetes Nonfiction-Buch gefreut und dass die Erinnerungen des New Yorker Polizisten Edward Conlon nach mehr als zehn Jahren endlich auf Deutsch erscheinen. Dann sah Alf Mayer sich das Buch näher an und ist seither anhaltend geschockt. Klarer Fall von Autorenverstümmelung und Grund genug für ein KickAss. Das, Ihr wilden Kerle vom Ankerherz-Verlag, dem für echte Männer, Seebären und Piraten aller Art, ist dann
Read More Von Narben und Wunden Der Schriftsteller Harry Crews (1935 – 2012) von Anna Veronica Wutschel Die Welt ist aus den Fugen geraten, mit der Welt stimmt etwas nicht. Das ist eine der größten Urängste des Menschen, der, ohne darum gebeten zu haben, in Systeme hineinkatapultiert wird, die womöglich nicht funktionieren, und der sich diesen letztlich wie ohnmächtig ausgeliefert fühlt. Harry Crews wurde in so ein System geboren und hat seine fast unerträglich schwere, von Armut, Krankheit und Gewalt gezeichnete Jugend im ländlichen Georgia in einer hochgelobten Autobiographie „A Childhood. The
Read More Bloody Chops – November 2015 Sie sind kürzer geworden, unsere Chops, aber mehr. Verstärkung erhalten wir dieses Mal von Alexander Roth (auch als der „Schneemann“ bekannt) und von Max Annas („Die Farm“ und bald „Die Mauer“). Ihnen zur Seite: Joachim Feldmann, Tobias Gohlis, Kees Jaratz (Ralf Koos), Alf Mayer, Marcus Müntefering und Frank Rumpel. Im Einzelnen: Max Annas (MA): Matt Burgess: Cops; Adrian McKinty: Gun Street Girl. Joachim Feldmann (JF): Jörg Juretzka: Equinox. Tobias Gohlis (TG): Antonio Ortuño: Die Verbrannten. Kees Jaratz (KJ): Dominique Manotti: Abpfiff. Alf Mayer (AM): Luc
Read More Von Vladimir Alexeev © Karl Waldmann Museum, Quelle Mephistopheles: Nun sind wir schon wieder an der Grenze unsres Witzes, da, wo euch Menschen der Sinn überschnappt. Es spukte in den herbstlichen Feuilletons. Eine mysteriöse Geschichte, ein Skandal, ein Kriminalfall! Ein Phantom. Ein Geist. Ein Betrüger! Dann war plötzlich alles wieder ruhig, als ob das Gespenst die Erinnerungen der Augenzeugen beraubte. Pafff! Was war das? Setting, oder “Was bisher geschah…” Die offizielle Vorgeschichte (s. “Umstände der Entdeckung der Werke und Analyse” von P. Polar, PDF) ist karg an Fakten und bei jedem Satzteil müsste
Read More Go Girl! Weibliche Berufsverbrecher, überhaupt Berufsverbrecher, wenn sie nicht Angestellte oder Kontraktoren des Organisierten Verbrechens sind, haben seit den Tagen von Charley Varrick – der Don-Siegel-Film mit Walter Matthau ist von 1973 – eher Seltenheitswert. Wallace Stroby kennt die Klassiker des Genres und setzt mit seinen Crissa-Stone-Romanen eine Tradition fort. Sonja Hartl hat sich angeschaut, wie gut er das macht. Katzen im Kriminalroman haben derzeit einen schlechten Ruf. Aber bei Wallace Strobys „Kalter Schuss ins Herz“ handelt es sich glücklicherweise nicht um einen Katzenkrimi. Die schwarze Katze mit dem ausgefransten
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Max Annas über „Deprisa, deprisa“ von Carlos Saura Max Annas untersucht auf CrimeMag regelmäßig je einen Film auf seine Idee von und seine Haltung zu Crime, Abweichung, Ordnung und im Zweifelsfall ihre Wiederherstellung. Nach Pietro Germi mit „La città si difende“ von 1951 ( „Jagd ohne Gnade“ bzw. „Bis zum bitteren Ende“) nun „Deprisa, deprisa“ (Los, Tempo!) von Carlos Saura aus dem Jahr 1981. Simca, Seat, Renault, die Kamera verharrt schließlich auf einem weiteren Seat. Irgendwo in Spanien. Die Kamera sieht zwei junge Männer in
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