Einspruch gegen eine vorherrschende Stimmung – Von Carl Wilhelm Macke. Alles an dem spontan nach der Vertrauensabstimmung vom 14. Dezember geschriebenen empörten Kommentar von Ulrich Ladurner in Zeit-Online trifft ja zu. Die Verzweiflung über die jetzt schon nicht mehr zählbaren Vertrauenserklärungen von Seiten einer Mehrheit der beiden italienischen Kammern (Senat und Abgeordnetenkammer) ist gut begründet. Wieso schafft es dieser korrupte, macht- und sexgeile alte Unternehmer aus Mailand immer noch, bei den Wahlen innerhalb und außerhalb der Parlamente die Mehrheit für sich gewinnen? Können denn ‚die Italiener’ nicht lesen, nicht zur
Read More Was braucht man vor allem fürs Übersetzen? Neben Sprachgefühl und Fachkenntnis? Neugier! Denn ohne die Fähigkeit, sich in fremde Personen und Situationen hineinzuversetzen, bleibt jede Übersetzung schal. Isabel Bogdan ist neugierig – aber ob sie deswegen Übersetzerin geworden ist, oder ob sie vom Übersetzerinsein so neugierig wurde, das wissen wir nicht. Jedenfalls wird sie für unsere neue Kolumne „Sachen machen – Isabel Bogdan probiert’s aus“ in den nächsten Monaten viel Skurriles, Abseitiges und Abenteuerliches ausprobieren, was gar nichts mit dem Übersetzen zu tun hat. In der ersten Folge wagt sich
Read More Klaus Sander und supposé (2): Die Ordnung des Feldes – Klaus Sander trifft Wissenschaftler und Künstler und bringt sie zum Sprechen. Wie er das macht, bleibt sein Geheimnis, denn man hört ihn nicht...
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Henrike HeilandIn Bücher, Litmag
Auf der Suche nach dem großen Thema – Die deutschen ledigen Väter waren begeistert: Endlich schrieb mal jemand über ihre Gefühle! Und darüber, wie schwer sie’s haben, so als entrechtete Väter eben. Aber geht’s im Roman wirklich darum? Von Henrike Heiland. Bei diesem Buch stand gleich mit seinem Erscheinen mehr das Thema Sorgerecht im Vordergrund als der Text selbst, von der Gesetzesänderung zugunsten lediger Väter, die fast zur gleichen Zeit stattfand, mal ganz abgesehen. Endlich, freute sich so mancher, endlich mal die Perspektive eines hilflosen Vaters, der nichts tun kann
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Der Sound einer neuen Generation – Mit „PLAY.REPEAT.“ hat der erst 23-jährige Marcel Maas ein bemerkenswertes Debüt geschrieben, in dem er jenseits konventioneller Genregrenzen mit Stilmitteln des Technos und der digitalen Medien ein literarisches Crossover zubereitet. Von Karsten Herrmann Als Protagonisten tauchen in diesem als „Prosa-Set“ gekennzeichneten Textwerk Carlos, Marlene, Lilly und ein Ich-Erzähler auf, dessen Ich weit entfernt ist von stiller Nabelschau. Dieses Ich ist auch kein klassisch auktorial erzählendes mehr, sondern ist durchdrungen und okkupiert von den verbalen und visuellen Bruchstücken der Konsum- und Medienkultur. Die Ich-Realität, das
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Am Ende der Worte liegt ein Haus am See – Der Calwer Hermann-Hesse-Preis, mit dem herausragende Literaturzeitschriften ausgezeichnet werden, wurde in diesem Jahr an den poet verliehen. Erwachsen ist das Magazin aus dem Internetprojekt poetenladen, das erst seit 2005 existiert, aber die Literaturszene ungemein bereichert hat. Neben dem Magazin bringt der poetenladen-Verlag nun auch vermehrt Einzeltitel auf den Markt. Das gute Gespür aus der Magazinarbeit stellt das Team um Andreas Heidtmann auch hier unter Beweis. Noch druckfrisch ist Katharina Hartwells Erzählband „Im Eisluftballon“. Katharina Hartwell, geboren 1984 in Köln, studiert
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Die Banalisierung des Bösen – In „Antisemit!“ kommt Moshe Zuckermanns Verzweiflung über die israelische Politik genauso zum Ausdruck wie seine Empörung über die Instrumentalisierung des Antisemitismus zum herrschaftlichen Bekenntnis in Israel und Deutschland. Von Elfriede Müller Moshe Zuckermann legt in seinen Texten und Stellungnahmen immer Wert darauf, Kritik an den herrschenden Verhältnissen auf den jeweiligen Kontext zu beziehen. Sein 1998 erschienenes Buch „Zweierlei Holocaust: der Holocaust in den politischen Kulturen Israels und Deutschlands“ setzte ideologiekritische Maßstäbe für die Diskursanalyse israelischer und deutscher Gedenk- und Erinnerungspolitik. Zwölf Jahre später hat sich
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Eva KarnofskyIn Bücher, Litmag
Kopfgeburt – Es gibt Romane, für die bin ich wohl zu schlicht, um sie zu goutieren. Bleibt mir nur, den Hut zu ziehen vor den Kritikern, die aus ihnen die klügsten Dinge herauszulesen verstehen und sich bestens mit ihnen unterhalten, während ich mich gelangweilt, ja genervt von Seite zu Seite quäle. „Geschichte der Tränen“ des Argentiniers Alan Pauls ist ein solcher Roman. Von Eva Karnofsky Der Inhalt ist schnell erzählt. Ein namenloser Mann erinnert sich – und ein allwissender Erzähler gibt es in Fragmenten wieder – an Episoden seiner Kindheit
Read More Posted On Dezember 15, 2010By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Lenin, Gorki und ich – Die große Gelassenheit des „grand old man“ Stanley Moss ist in jedem seiner „Gedichte“ spürbar – sie sind, in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger, ein wunderbares literarisches Geschenk. Von Carl Wilhelm Macke Zum Ende des Jahres hin, vornehmlich vor den Weihnachtstagen, werden jetzt wieder die üblichen Fragen an alle (noch) Bücher lesenden Menschen gestellt: Was war für Sie das Buch des Jahres, was war Ihre größte literarische Entdeckung, was war die wichtigste neue Stimme auf dem Literaturmarkt usw. usw. Obwohl man einige Vorbehalte gegen
Read More Weißer Zwerg – 1 bild / 100 worte – Auf der diesjährigen Wunschliste des Weißen Zwergsterns stehen: Ringelsocken, Kernfusionen, Kaviar. Und die Silver Surfer Moebius Statue von Attakus aus Porzellan. – Teure Stella! Hab ich Euch je von meiner Liaison mit einem Gestirn aus dem Orionnebel erzählt? Die Kleine war heiß, Novae produzierten wir am Laufmeter, jedoch sie starb. Wie, fragt Ihr? In einer lauen Planetennacht hielt ich sie umschlungen, da verpuffte sie in einer Supernova. – Auch einen Hund wünscht sich der Zwergstern. Einen Bernhardiner. Was er damit will,
Read More Denise Mina: „Schreiben ist Arbeit, aber das will keiner hören“ – Denise Mina hat vor kurzem ihre dritte Krimireihe begonnen. Wieder steht mit Alex Morrow eine Frau im Mittelpunkt, die wirklich gar nichts gemein hat mit den selbstbewussten, hochintelligenten und attraktiven Ermittlerinnen, die man aus TV und Bestsellern so kennt. Und das findet die Schottin Mina sehr gut so. Zoë Beck hat sich mit ihr in Glasgow unterhalten ZB: Ich treffe dauernd Krimiautoren, die sagen, dass sie gar keine Krimiautoren sind und auch gar nicht verstehen können, warum man
Read More Heute ist Carlo als Sinngeber in einer rätselhaften Welt zugange, als Übersetzer und Transmitter von Schrott in wahrhaft erschütternde Bedeutung … Enjoy! Es gibt eine Maschine, die das, was Menschen sagen, in Geräusche übersetzt, die den wahren Informationsgehalt des Gesagten schlüssig wiedergeben. Darüber hinaus bezieht die Maschine auch die gesamte psychische Allgemeinbefindlichkeit respektive Verkommenheit der gesprochen habenden Person in die Geräuschbildung ein, was der Sache soundtechnisch – laienhaft gesprochen – den letzten Schliff gibt. Ich besitze diese Maschine, jawohl! Das Christkind hat sie mir gebracht, gestern. Ich sagte: „Aber Christkind,
Read More Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten
Read More Viva Sisyphos! Journalisten gehören allerspätestens seit Eric Ambler zum Grundbestand des Polit-Thrillers. Und in der realen Welt werden sie, siehe die Vorgänge um WikiLeaks, nicht nur von tyrannischen Regimen oft ungern gesehen. Ihr Blick auf die Welt, ihre Erfahrungen, ihr Wissen lässt sich – siehe u.a. David Ignatius oder Robert Littell – nur fiktionalisieren. Aber erst einmal muss man aus dem Schlamassel wieder rauskommen. Carl Wilhelm Macke erinnert an ein paar unschöne Tatsachen. Christiane Amanpour, Starkorrespondentin von CNN, liebt die direkte Rede. „Egal ob Staaten, Paramilitärs, Aufständische – alle wollen
Read More Posted On Dezember 11, 2010By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD
Ambitioniert produziert: “Hautnah – Die Methode Hill” beeindruckt auch in der 5. Staffel mit viel Experimentierfreudigkeit. Doch exakt diese Lust, auf vielfach abgelaufenen Krimiserienpfaden immer wieder etwas Neues auszuprobieren, etwas Originelles zu wagen, könnte die Macher der Serie Kopf und Kragen gekostet haben. Wurde die weltweit so erfolgreiche Reihe um den eigentümlichen klinischen Psychologen Dr. Tony Hill doch wegen zu hoher Produktionskosten nach der sechsten Staffel eingestellt. Schickte man Tony Hill also wegen zu kostspieliger Exzentrik in Frührente? Anna Veronica Wutschel hat hingeschaut und konnte zumindest keine Spuren von Altersmüdigkeit
Read More Ein gefallener König – Sie gelten als verschwiegen und pressescheu und sind die Strippenzieher im weltweiten Kampf um wertvolle Ressourcen wie Erdöl, Bauxit und das immer begehrtere Koltan: Rohstoffhändler. Wie wertvoll deren Marktkenntnisse, Analysen und Beziehungen zu den jeweiligen Ländern sind, mit denen sie Handel treiben, zeigt die von dem Schweizer Journalisten Daniel Ammann spannend geschriebene und hervorragend recherchierte Biografie über Marc Rich, der wohl schillerndsten Figur der Branche im 20. Jahrhundert. Aus der Grauzone von big business und organized crime berichtet Susanna Mende. Rich kam mit seinen Eltern 1944
Read More Pandahäppchen – Nehmen wir mal an, ein durchgeknallter Koch beschließt, Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo zu klauen und allerliebst zubereitet einer Herde devianter Gourmets zu servieren – no problem with me, aber stellen Sie sich das öffentliche Geschrei vor. Ähnliches muss sich Kurt Barcharz gedacht haben, weniger hinsichtlich Knuts als eines womöglich noch knuffigeren Pandabärchens, das man sieden, schmoren, braten … Na ja, Sie wissen schon … Aber das ist nur eine Idee unter vielen, vielen anderen seltsamen Gedankengängen, die uns Kurt Bracharz in seinem neuen Roman „Der zweitbeste
Read More Heute choppen für Sie: Kirsten Reimers (KR), Peter Münder (PM), Thomas Wörtche (TW) und Friedemann Sprenger (Frisp). Dreiundzwanzig, vierundzwanzig, fünfundzwanzig … (KR) Verstümmelte Frauenleichen in einer amerikanischen Kleinststadt – ganz klar: Da ist ein Serienmörder unterwegs. Linda Castillos Erstlingswerk hat ein beinah anrührend altmodisches Konzept, findet Kirsten Reimers. In einem verschlafenen Painters Mill im Staate Ohio wird in einer eisigen Winternacht die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie trägt das Markenzeichen des sogenannten „Schlächters“: eingeritzte römische Ziffern. Zwei Jahrzehnte war der Killer nicht mehr aktiv. Kate Burkholder, seit kurzem
Read More Blutige Splitter – Die sicherlich kurioseste Nummer der letzten Tage stammt von Dörte Graul. In einem Fragebogen des Buchmarkts ärgert sich die Pressefrau von Ariadne bei Frage 2: „Worüber haben Sie sich 2010 am meisten geärgert? Über Vertreter der Presse, die mir auf meine Nachfrage, ob sie rezensieren, genervt und larmoyant von den übergroßen Bücherstapeln vor ihnen berichteten.“ Was ärgert Sie da genau? Dass andere Verlage auch Bücher schicken? Dass nicht alle sofort und pausenlos Ariadne-Bücher rezensieren? Dass Sie mit solchen Aktionen nicht die einzige Pressedame sind? Oder dass wir
Read More Der Festschmaus von Ludwig Rubiner Vergiftet sind die gelben Berberfische, Eh noch der Wagen mit den Trustherrn naht. DETEKTIV GREIFF erfährt dies durch Verrat. FRED schleppt den Fallschirm in die Schloßturmnische. DER FREUND – das keiner aus dem Haus entwische Vom prassenden Getreidesyndikat – Legt um den runden Saal Elektrodraht. Die Gäste stürzen sterbend auf die Tische. GREIFF hat das Schloß mit Militär umstellt. Der Luftschirm trägt die Freunde fort und fällt. Man dringt ins Haus. GREIFF tritt auf den Kontakt. Spät birgt man Leichen, blutig und zerhackt. FRED fälscht
Read More In unserer Online-Galerie stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Arbeiten interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. Zum Auftakt zeigen wir Ihnen fünf Bilder des Malers Dieter Glasmacher. Oral History. Verschiedene Materialien auf Holz. 200 x 150 cm Fehlversuch. Acryl auf Holz. 200 x 150 cm Verzerrter Blick. Acryl auf Holz. 200 x 150 cm Wer spricht kriegt Licht. Acryl auf Holz. 200 x 150 cm Expecto Eso. Acryl auf Holz. 200 x 150 cm Ein erzählender Maler Dieter Glasmacher wurde 1940 in Krefeld geboren und lebt heute in der Nähe von
Read More Am 6. Dezember ist die Jazz-Legende Dave Brubeck 90 Jahre alt geworden, und noch immer steht er auf der Bühne als agiler Musiker. Tina Manske bringt ein kleines Ständchen.
Read More Die Ton-Trägerin – Für ihren Auftritt anlässlich des Macondo-Festivals 2010 in Bochum hat die Buchpreisträgerin Melinda Nadj Abonji einen Ausschnitt aus ihrem Roman „Tauben fliegen auf“ gemeinsam mit dem Beatboxer Jurczok 1001 einstudiert. Der gleichmäßig schwingende Sprachfluss Abonjis wird zunächst dezent untermalt von Windhauch und fernem Eisenbahngeratter, auch die Violine unterstützt die Dramaturgie des Textes. Die Lesung wurde von Thomas Frank für den WDR mitgeschnitten; Macondo und CULTurMAG präsentieren exklusiv Auszüge aus der Veranstaltung. Melinda Nadj Abonji – Live (1) Während Deutschland sich angeblich abschafft, schafft die Schweiz demnächst aus,
Read More Klaus Sander und supposé: Die Reize der Mündlichkeit – Klaus Sander lebt in Berlin, in einer jener Altbauwohnungen des alten Westens, in die man sofort einziehen möchte. Hohe Räume, Regale bis an die Decke, bestückt mit Büchern, vor allem aber natürlich mit den eigenen CDs. Klaus Sander ist das Audio-label supposé. Ein Porträt von Gisela Trahms supposé ist ein Solitär, denn es produziert keine Hörbücher, sondern erzählte Welt. Jede CD ist Teil des umfassenden Projekts, das vergängliche gesprochene Wort in eine ihm gemäße Kunstform zu überführen. Aber jede CD steht
Read More Posted On Dezember 8, 2010By Thomas WoertcheIn Bücher, Litmag
Autos, Autos, Autos … – „Objekte im Rückspiegel sind oft näher, als man denkt“ – und ein Buch über Autos, das diesen Titel führt, ist kein bisschen so, wie man denkt. Oder dann doch: Denn schon Roland Barthes bestand in seiner Mutter aller kultursemiotischen Analysen mit Witz und in lesbarer Prosa darauf, gegen das sich überall manifestierende „Selbstverständliche“ zu opponieren. Nicht, dass Matthias Penzel gleichmal opponieren möchte – das kriegen wir später, auch da frei nach Barthes, nach der „Feinanalyse“. Aber eine Kulturgeschichte des Autos derart unsystematisch zu schreiben, um
Read More Rasende Mitläufer aus der Vorstadt – In seinem zu Lebzeiten unveröffentlichten Roman „Stimmen der Straße“ versucht sich der Science-Fiction-Autor Philip K. Dick an der realistischen Beschreibung des von Paranoia und Bedrohung gezeichneten Lebensgefühls der 1950er-Jahre, scheitert aber an seinen zu hohen Ambitionen. Von Jörg Auberg Als Philip K. Dick 1982 mit 53 Jahren an den Folgen eines Schlag- und Herzanfalls starb, galt er als Geheimtipp für Eingeweihte, der einem Mainstream-Publikum weitgehend unbekannt war. Erst als seine Science-Fiction-Romane von Regisseuren wie Ridley Scott oder Steven Spielberg als Vorlagen für Filme wie
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