Repräsentant & Märtyrer in Jugoslawien – Mark Thompson erforscht „Die Geschichte von Danilo Kiš“. Von Wolfram Schütte. In diesen Tagen wäre der jugoslawische Schriftsteller Danilo Kiš 80 Jahre alt geworden, wenn der Kettenraucher nicht schon 1989 im Alter von 54 Jahren gestorben wäre. Unter den Klassikern der europäischen Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg war Kiš – der Zeitgenosse von z.B. Kundera, Perec, Calvino, Gadda, Gustafsson, Goytisolo – der avantgardistischste Schriftsteller Jugoslawiens. Sein schmales, hochkonzentriertes & literarisch komplexes Oeuvre aus Romanen (z.B. „Garten, Asche“ & „Die Sanduhr“) & Erzählungen („Ein Grabmal
Read More Mit Kinderaugen im Kongo – Der zehnjährige Michel lebt mit seiner Mutter Pauline – einer Zweitfrau – in dem von seinem Stiefvater Roger für sie gekauften Häuschen in Pointe-Noire, in der Republik Kongo. Ende der 70er Jahre ist das Land beinahe 20 Jahre unabhängig, steckt nach einem brutalen Krieg in einer Diktatur unter Mobutu Sese Seko fest und wird zerfressen von Korruption und politischer Willkür. Der preisgekrönte frankophone Autor Alain Mabanckou (ein CM-Interview finden Sie hier), der in diesem Jahr für den Man Booker International Prize nominiert ist, schaut auf
Read More Das Gedächtnis des Kommunismus – Hierzulande ist Lucio Magri (1932-2011) vor allem durch seine fulminanten Aufsätze zum Pariser Mai 1968 und als Mitbegründer der Tageszeitung Il Manifesto bekannt. Er war ein Repräsentant der Neuen Linken, die sich in Frankreich und Italien vor 1968 neu formierte. In Frankreich wurden ihre Anhänger vor 1968 aus der stalinistisch geprägten Kommunistischen Partei ausgeschlossen, in Italien danach. Im Fall von Lucio Magri geschah dies 1969. Er begründete mit anderen 1974 die Proletarische Einheitspartei für den Kommunismus, deren Generalsekretär er wurde. 1984 löste sich diese in
Read More Posted On März 25, 2015By Lucy Renner JonesIn Bücher, Litmag
Wie wird deutschsprachige Literatur eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft einen ungewöhnlichen Blick auf aktuelle Neuerscheinungen. Lucy Renner Jones übersetzt (u.a.) deutschsprachige Literatur ins Englische – und klopft für uns in unregelmäßigen Abständen Neuerscheinungen interessanter Autoren auf ihre Aussichten auf dem englischsprachigen Markt ab. Diesmal hat Sie Doris Knechts Roman „Wald“ gelesen. A disenchanting move to the countryside There are plenty of books and films that deal with the topic of Man in the Wild, trying to ‘find’ himself. The gruesome but marvellous Grizzly Man springs to mind, or Into
Read More Unterwegs zum „Übermenschen“ – James Ellroy ist unterwegs, um seinen neuen Roman „Perfidia“ zu promoten. Ein Autor, der, wie es so schön heißt, schon immer polarisiert. Was ist Provokation, was ist mehr als grenzwertig? Und ist er wirklich ein Großer? Oder nur ein sehr Lauter? Alf Mayer hat ihn getroffen. Am Ende gehört er mir, der Ort meiner Geburt, zitiere ich – James Ellroy ergänzt wie aus der Pistole geschossen, „… und seine Sprache besitzt mich“. Dieser Satz von Ross MacDonald stand 1992 als Motto „White Jazz“ voran. Es war
Read More Der Führer is amused – Nehmen wir mal an, das United Kingdom und das Deutsche Reich hätten nach Dünkirchen einen Waffenstillstand zu beider Nutz und Frommen geschlossen … Davon geht Jo Waltons Roman „Die Stunde der Rotkehlchen“ aus. Brillantes Buch, meint Thomas Wörtche. Ach, Merry Old England – satte, grüne Wiesen, am tiefblauen Himmel die Sonne, die Vögel singen, und „als wäre das alles noch nicht genug, bog die Straße alle paar Meilen in ein kleines Dorf mit einer Kirche, einem Pub, einer Post und reetgedeckten Häusern ab … eines
Read More Viel Rauch um nichts – Martin Suters Roman „Montecristo“ über Banken und Paranoia bleibt letztlich biss- und zahnlos. Eine Besprechung von Susanna Mende. Ich beginne mit dem Buchtitel: „Montecristo“ ist, jedenfalls in dieser Schreibweise, eine kubanische Zigarre, und Zigarren sind ein männliches Statussymbol für Wohlstand und Genussfreude, die eine gewisse Kultiviertheit suggerieren. „Montecristo“ erinnert aber auch an den Abenteuerroman „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas. In Suters Roman spielt der Abenteuerroman als Inspirationsquelle für einen Film eine Rolle, die Zigarre bleibt allerdings ungenannt, wenn auch das Milieu, in
Read More Fracking! Eva Karnofsky hat aus einem Thema einen Roman gemacht: „Opferfläche“. Interessant, findet Anne Kuhlmeyer. Eine Opferfläche schaffen, ist ein treffender Begriff für ein zynisches Vorgehen: Von einem schützenswerten Territorium wird ein Teil bewusst geopfert, will heißen – der ökologischen Zerstörung hingegeben, verdreckt, verseucht, verwüstet, um den Rest zu „retten“. Wüssten die Menschen, was Fracking für die Landschaft, für den Rhein, ihre Heimat bedeutet, würden sie es sicher nicht zulassen, davon ist der Bürgermeister der kleinen niederrheinischen Stadt Wesel überzeugt. Für die Information der Öffentlichkeit über die Verschmutzung ihres Trinkwassers,
Read More Der Krisen-Manager – Jimmy Rabbite ist zurück! Eigentlich hatte Roddy Doyle 1991 mit „Fish & Chips“ die Barrytown-Trilogie abgeschlossen, die er mit seinem Debüt „The Commitments“ 1987 eingeleitet hatte. Die Romane um die Familie Rabbite im fiktiven Dubliner Vorort Barrytown begründeten den literarischen Ruf des früheren Erdkunde- und Englischlehrers. Die Verfilmungen aller drei Romane haben ebenfalls ihr Teil dazu beigetragen – allen voran Alan Parkers genialer Musikfilm „The Commitments“. Von Frank Schorneck Nun nimmt Doyle nach über 20 Jahren wieder den Schicksalsfaden Jimmy Rabbites auf und als Leser fühlt man
Read More Tückischer Dschungel, rasende Ratten, teuflisches Greene-Land – Als Graham Greene 1935 zusammen mit seiner Cousine nach Liberia und Sierra Leone aufbrach und seine Erfahrungen in „Journey without Maps“ beschrieb, hielten die meisten Zeitgenossen den Autor einfach nur für einen durchgeknallten Abenteurer. Die jetzt erschienene deutsche Ausgabe hätte nach der Veröffentlichung mehrerer Greene-Biografien neuere kritische Einschätzungen dieses extremen Dschungel-Trips beleuchten können – doch der Liebeskind-Band liefert weder kommentierende Fußnoten noch ein Nachwort, das den verwirrten Leser über Greenes wahre Absichten oder seine Auftraggeber aufklären könnte. Von Peter Münder „Den größten Teil
Read More Manifeste einer klugen, selbstbewussten Frau –Manche Biografien lesen sich so unglaublich, als seien sie die Erfindung besonders phantasievoller Drehbuchschreiber – im Falle Helen Hessels war es vielmehr so, dass ihre Geschichte zum Filmemachen inspirierte. Konkret: Die 1886 in Berlin geborene und aufgewachsene Helen Grund, später verheiratet mit Franz Hessel, lebte ein so pralles, kühnes Leben, dass Francois Truffaut es in seinem Klassiker „Jules et Jim“ unsterblich machte. Von Christina Mohr Helen entstammt einer Berliner Bankiersfamilie, wollte zunächst Malerin werden, war Schülerin von Käthe Kollwitz. Als sie 1912 studienhalber nach Paris
Read More Das Leben ist anderswo – Vor zwei Jahren schrieb sich Tanja Maljartschuk mit ihrem wunderschönen Roman „Biographie eines zufälligen Wunders“ in die erste Liga der zeitgenössischen Literatur. Mit „Von Hasen und anderen Europäern“ beweist sie, dass sie genau dort hingehört. Von Andreas Pittler Hört man das Wort „Ukraine“ dieser Tage, so denkt man an kriegerische Auseinandersetzungen, politische Muskelspiele und verbales Säbelrasseln. Doch die Ukraine ist ein Staat, in dem Millionen von Menschen Tag für Tag leben und überleben wollen. Was selbst dort nicht so einfach ist, wo es ganz offiziell
Read More Das Böse trägt Krokodil – Nach seiner zu Recht vielgepriesenen „Rachetrilogie“ (dazu hier mehr auf CM) über die sozial- und psychopolitischen Spätfolgen der Apartheid in Südafrika, beschäftigt sich Mike Nicol auch in seinem neuen Roman „Bad Cop“ mit den Verwicklungen der offiziellen und klandestinen Politik des Landes mit allen möglichen Formen des organisierten Verbrechens. Eine Rezension von Thomas Wörtche. Die erstaunliche Blüte südafrikanischer Kriminalliteratur hat vermutlich einen eher betrüblichen Grund: Gewalt und Korruption bedrohen das nach der Apartheid noch keinesfalls stabile Miteinander der Ethnien, Verteilungskämpfe und ein irrwitziges Gefälle zwischen
Read More Uramerikanisches Schauerepos und Metafiction Ein einsames Haus und ein Schriftsteller, der blockiert ist. Kennen wir irgendwoher. Der Wald, according to Ambrose Bierce, ist auch kein kuscheliger Ort. Aber dann kommt alles ein bisschen anders. Joachim Feldmann über Brendan Duffys Debütroman „Die Augen des Waldes“. Eigentlich spricht alles dafür, New York zu verlassen und irgendwo weit weg von der Großstadt ein neues Leben zu beginnen. Zumal, der Immobilienkrise sei Dank, The Crofts, ein renovierungsbedürftiges Herrenhaus in idyllischer Berglandschaft, billig zu haben ist. Ehefrau Caroline hat gerade ihren hochdotierten Wallstreet-Job verloren, Sohn
Read More Salut für einen großen Text – Alf Mayer über Norman Mailer und die 1000 Tage der Präsidentschaft des John F. Kennedy. Dieses Buch ein Coffeetable-Book zu nennen, grenzt an üble Nachrede. Es kommt in einem eigenen Koffer, ist reich bebildert, auch inhaltlich überaus gewichtig. Lehrreich ist es, ja aufregend. Es ist ein Zeitdokument, eine kulturhistorische Expedition, ein Bericht von einem archimedischen Punkt der Politik im 20. Jahrhundert, ein Lehrstück auch der Berichterstattung über sie. Aufwendig recherchiert und betreut, noch die Bildunterschriften verblüffen mit ihrem Inhaltsreichtum, ist dies eine Zeitreise ins
Read More Zwischen PS, Poetik und Revolution – Mit vielen Vorschusslorbeeren der amerikanischen Literaturkritik versehen und gelobt von Kollegen wie Jonathan Franzen oder Colum McCann, ist Rachel Kushners voluminöser Roman „Flammenwerfer“ jetzt auch auf Deutsch erschienen. Eines kann vorweg genommen werden: Er ist alles andere als ein typischer amerikanischer Roman nach den erprobten Erfolgsrezepten aus den Creative-Writing-Laboren. Von Karsten Herrmann. Die 1968 in Oregon geborene Rachel Kushner erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Reno, die ebenfalls aus dem tiefen Westen und aus einer armen, „draufgängerischen, unsentimentalen Familie“ stammt. Ihre Passionen sind
Read More Ein erstaunlicher Debütant – Wolfram Schütte über João Ricardo Pedros Portugiesische Erzählungen rund um Lebensmomente der Familie Mendes. Regional-lokale Eigenheiten & historische Anspielungen müssen keine Sperre sein für den Zugang zu einem fremdsprachigen Roman, der sich darauf bezieht. Einige der größten Erzählwerke der Moderne besitzen solche Orts- & Zeitverhaftungen. Denken wir z.B. nur an das Oeuvre Faulkners, an den „Ulysses“ von Joyce oder an Döblins „Berlin Alexanderplatz“. Der 1973 geborene Portugiese João Ricardo Pedro möchte mit seinem „Wohin der Wind uns weht“ in dieser “literarischen Liga“ mitspielen, obwohl das schmale
Read More Roman aus einer Kriegszone – Der Erfolg von James Lee Burkes „Regengötter“ hat schöne Konsequenzen: Das deutschlesende Publikum darf sich endlich an „Sturm über New Orleans“ erfreuen, einem Buch aus der Dave-Robicheaux-Serie aus dem Jahr 2007. Kein bisschen gealtert und immer noch ein wichtiges Buch, findet Alf Mayer. An die 30 Plünderer habe er in New Orleans in den Nachwehen des Hurrikans Katrina erschossen, prahlte der Scharfschütze und Navy SEAL Chris Kyle, der gerade von Clint Eastwood in dem Oscar-nominierten „American Sniper“ zum Helden verklärt wird – aber das werden
Read More Wenn die Organe versagen – Selfpublisher goes Verlag. David Gray hat mit „Kanakenblues“ diesen Schritt gewagt. Eine Besprechung von Anne Kuhlmeyer. Ob das gut geht? September 1999: Boyle, der farbige Kriminalbeamte mit den blauen Augen, und sein Jugendfreund Teddy – Boss der „Koscha Nostra“, wie seine Russentruppe scherzhaft genannte wird, Bordellbesitzer und Jude, tauschen Drogen aus der Asservatenkammer gegen Geld und Informationen mit einem der Großen der Hamburger Unterwelt. Boyle hat einen guten Grund, sich an zwei Kollegen zu rächen, die er mittels der erkauften Informationen vom Polizeidienst in den
Read More Bloody Chops – woooosh, wooosh und woooosh! Beil: Frank Rumpel (rum), Alf Mayer (AM), Thomas Wörtche (TW) Chop: Thomas Raab: „Still“, Bill Browder „Red Notice. Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde“, Wolf Schneider: „Der Soldat. Eine Weltgeschichte von Helden, Opfern und Bestien. Ein Nachruf.“ Längen und Schlaufen (rum) In einem kleinen österreichischen Nest wird Karl Heidemann geboren, einer, der schon im Mutterleib an der lärmigen Welt krankte. Denn Karl hat ein sehr empfindliches Gehör, weshalb er seine Kindheit in einem gedämmten Kellerraum verbringt, nicht spricht, bleich bleibt und fett
Read More Posted On Februar 25, 2015By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Jüdische Lebensläufe zwischen Kiew, Jerusalem & New York – Molly Antopol erinnert in ihren Erzählungen „Die Unamerikanischen“ u.a. von der McCarthy-Ära. Von Wolfram Schütte Die 1979 geborene Molly Antopol ist mit ihrem 2014 erschienenen „The UnAmericans“ eine relativ späte Debütantin der neueren US-Literatur. Dafür sind die 8 Erzählungen, welche die junge Frau damit vorlegt, ein literarisches Ereignis. In den USA wurde zum Vergleich ihrer eigenartigen Qualität auf Philip Roths literarisches Debut „Goodbye, Columbus“ hingewiesen. Das ist naheliegend, weil Antopols Erzählungen, die in Kalifornien & Maine, Tel Aviv, Jerusalem & Osteuropa
Read More Eulen aus Berlin – Eulen nach Athen, zu viel des Guten – wem wäre diese Redensart in den letzten Wochen nicht in den Sinn gekommen? Sie brauchen nichts, dort in Athen, weiß der Volksmund seit ewigen Zeiten? Falsch, ganz falsch, informiert uns amüsiert Desmond Morris in seinem Buch „Eulen“ aus der Reihe „Naturkunden“ im Berliner Verlag Matthes & Seitz. (Weiter unten mehr zu dieser wunderschönen Reihe.) Eulen zu Hauf und in jeder Hinsicht könnten die Athener gerade jetzt gut brauchen, macht er uns klar. Von Alf Mayer Überfluss. Und dies
Read More Knapp vorbei ist auch mitten hinein – Es sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Berufen in Florian Wackers Kurzgeschichten. Und er beschreibt lakonisch und unaufgeregt den Moment in ihrem Leben, der nicht mehr ganz so normal ist. Von Zoë Beck. Da gibt es den Amateurfunker, dessen Freund Muffe immer öfter Petra heißt und deshalb sterben muss. Den Zugführer, der kurz vor Schichtende einfach aussteigt und einem Fuchs folgt, um dann eine fremde Nacht zu erleben. Den Busfahrer, der eine verletzte junge Eule auf den Beifahrersitz packt. Den jungen Mann,
Read More Posted On Februar 25, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Das dunkle Herz Amerikas verfehlt – T.C. Boyle ist ein Meister des süffigen Schreibens voller Welt, Sinnlichkeit und schräger Charaktere. Die thematische Klaviatur des unermüdlichen Vielschreibers reicht dabei von aktuellen Umweltthemen über Hippie- und Aussteiger-Geschichten bis zu historischen Romanen – wie über den Verfasser des Kinsey-Reports oder zuletzt in „San Miguel“ über das Leben auf einer abgeschiedenen Insel zwischen Hölle und Paradies. In „Hart auf Hart“ kehrt er nun in die unmittelbare Gegenwart zurück und nimmt die Abgründe Amerikas ins Visier, in dem Verschwörungstheorien, Paranoia und Waffenwahnsinn brodeln. Und es
Read More Eigentlich unmöglich – Ein Romanerstling aus Neuseeland und ein neuer Verlag für Noir. Ben Atkins: „Stadt der Ertrinkenden“ im Polar Verlag, Alf Mayer hat sich beides genauer in den verschiedenen Kontexten angeschaut. Spätestens beim nun fünften Buch des noch jungen Hauses kann man das sagen: Crime-Welt aufgehorcht, es legt da jemand einen Verlagsstart hin, der jedes Hinschauen verdient. Nach den zu Recht positiv aufgenommenen Büchern „Die Wut“ von Gene Kerrigan und „Dead Money“ von Ray Banks in diesem Jahr (CM-Besprechungen hier und hier) ist jetzt im Polar Verlag mit Ben
Read More Knast in Belfast – Millionenraub in New York: Sam Millars „True Crime“-Lehrjahre – Was für eine Karriere, was für ein Typ: Erst landete Sam Millar im berüchtigten Belfaster Longkesh-Knast, dann überfiel er in New York das Geldtransport-Unternehmen Brinks und hortete die Millionenbeute bei einem Priester – seine Abenteuer hat er im autobiografischen Krimi „True Crime“ festgehalten – ein Fest für Freunde des Brutalo-Realismus. Eine Rezension von Peter Münder Als Lee Child in Belfast bei einer Preisverleihung für Sam Millar versuchte, die düstere, unvergleichliche Noir-Faszination von Belfast zu umschreiben, da meinte
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