Verruchte Priester in Bogotá – Der neue Roman von Evelio Rosero (*1958, Bogotá) mit dem Titel „Gute Dienste“ ist in Wirklichkeit schon etwas angestaubt. Er erschien ursprünglich 2001 in Kolumbien und wurde 2006 vom spanischen Tusquets Verlag wiederaufgelegt. Bei uns kam er erst nach Roseros hochkarätigem „Zwischen den Fronten“ (2008) heraus und ist mit Vergleich zu diesem ein enttäuschender Abstieg. Besser hätte ihm bekommen, als vielversprechende Vorankündigung auf die späteren Werke des Autors gelesen zu werden. Von Doris Wieser Ein buckliger junger Mann namens Tancredo betreut die Armenspeisungen einer Kirchengemeinde
Read More Posted On Februar 27, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Verzweifle nicht an dieser Welt – Ein Roman über gute Amerikaner und mutige Schweizer. Carl Wilhelm Macke hat ihn gelesen. „Die Amis“ – das wird im deutschen Alltagsverständnis immer noch mit einem leichten, manchmal auch unüberhörbar negativen Unterton gesagt, wenn von ‚den Amerikanern‘ die Rede ist. Entweder sind ‚die Amis‘ für alle möglichen politischen Schweinereien rund um den Globus verantwortlich: Variante ‚links‘. Oder ‚die Amis‘ zerstören mit ihrem ‚Way of life‘ die über viele Generationen gewachsene traditionelle europäische, genauer deutsche Alltagskultur: Variante ‚rechts‘. Ganz genau kann man zwar nicht das
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Carl Schuch: Stillleben mit Zinnkrug. (Alle Folgen hier). Dreißigste Ausfahrt Mitte der achtziger Jahre sah ich im Lenbachhaus in München die Ausstellung eines Malers, der für mich bis dahin gerade nur ein Name gewesen war: Carl Schuch. Seine Bilder machten
Read More Posted On Februar 27, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag
Erinnerungen, ach – Hans Zengelers zweiter Band der Bloch-Trilogie ist gerade im VAT Verlag André Thiele erschienen. Anne Kuhlmeyer hat sich berauschen lassen. Josef Bloch und seine Alter-Egos sind in einem absolut zuverlässig und perfekt: im Scheitern. Das ist das, was er wirklich im Griff hat, der Josef. Dabei ist es nicht so, dass er nicht ständig auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm wäre. Aber wenn es damit nichts wird, dann eben nicht, kann er sich mit bitterer Selbstironie eingestehen. Da ist man doch mit dem Scheitern besser dran.
Read More Der Himmel über Aleks Scholz 1 bild / 100 worte Zahlreiche Leserzuschriften erreichten uns nach dem letzten URknall, mit der Frage: Wer sind denn nun diese geheimnisvollen, aber doch attraktiv wirkenden „rübis“ & „stübis“? Sind es Männer, Frauen, Dämonen, kleine nervige Hunde? Wer Hunde liebt, den nerven sie nicht, der sagt gelassen nur: Sie freut sich dich zu sehen! Ja, ja, und mein Hosenbein in ihrer Schnauze? Interpretationssache. WAU WAU WAU. Bitte? Geh weg, du HÄSSLICHKEIT, stör unsere Hunderunde nicht. – Wer RÜBIS kennt, der weiß, dass diese feinsinnige Entität
Read More Old Man Travelling Animal Tranquillity and Decay, a Sketch — The little hedge-row birds, That peck along the road, regard him not. He travels on, and in his face, his step, His gait, is one expression ; every limb, His look and bending figure, all bespeak A man who does not move with pain, but moves With thought – He is insensibly subdued To settled quiet : he is one by whom All effort seems forgotten, one to whom Long patience has such mild composure given, That patience now doth
Read More Posted On Februar 20, 2013By Roland OsswaldIn Bücher, Litmag
Football Season is over – „No More Games. No More Bombs. No More Walking. No More Fun. No More Swimming. 67. That is 17 years past 50. 17 more than I needed or wanted. Boring. I am always bitchy. No Fun – for anybody. 67. You are getting Greedy. Act your old age. Relax – This won’t hurt.“ Hunters letzte Notiz, bevor er sich mit einer .45er Magnum in den Kopf schoss, vor acht Jahren. Von Roland Oßwald. Drama, Roman, Lyrik, Short Story oder Reportage. Die Reihenfolge spielt keine Rolle.
Read More Posted On Februar 20, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Die Globalisierung und ihrer Verlierer – Dave Eggers ist einer der wenigen Autoren, die sich in ihren Werken beständig im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Fiktion bewegen und dies auch noch mit einem breit gefächerten gesellschaftlichen Engagement verbinden. Nach seinem vielfach ausgezeichneten Tatsachenroman „Zeitoun“ führt er dem Leser in „Ein Hologramm für den König“ nun eine sich selbst ad absurdum führende wirtschaftliche Globalisierung vor Augen. Von Karsten Herrmann Im Zentrum seines neuen Romans steht der alternde Alan Clay, Inhaber einer Ein-Mann-Consultingfirma, geschieden und so gut wie pleite. Nun hofft er auf
Read More Posted On Februar 20, 2013By Henrike HeilandIn Litmag
Intensiv und packend inszeniert – Ein Klassiker der feministischen Literatur und eine der besten Erzählungen über ausbrechenden Wahnsinn: „Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman hat auch heute noch eine höchst verstörende Wirkung. Eine Frau, offenbar von postpartalen Depressionen geplagt, zieht sich mit Mann, Kindermädchen und Baby aufs Land zurück, um zu genesen. Doch das Gegenteil tritt ein, und die Tapete wird zum Auslöser unkontrollierbarer Halluzinationen. Dieser Stoff wurde nun an der Berliner Schaubühne dramatisiert. Henrike Heiland ist beeindruckt. Katie Mitchell inszenierte Lyndsey Turners Bühnenfassung der Gilman-Erzählung als live produzierten
Read More Posted On Februar 20, 2013By Christina MohrIn Bücher, Litmag
Grausamkeiten und brüllender Witz – Jenny Lawsons Blog-Biografie „Das ist nicht wahr, oder?“ ist der erste Titel des ersten Programms des neugegründeten Metrolit-Verlags aus Berlin – Christina Mohr stellt das prächtig ausgestattete Buch vor. In Jenny Lawsons Leben – und das unterstreicht die „Bloggess“ mit jedem Satz – ist rein gar nichts normal oder vorhersehbar, außer dass alles garantiert anders läuft als gedacht. Auch die dramatischen Momente des Lebens: So kann die in Wall, Texas aufgewachsene Jenny Lawson etwas einiges zum traurigen Thema Fehlgeburt beisteuern – und so böse es
Read More Heiter bis schnoddrig – Wie sehr die schönsten Geschichten dem Leben abgetrotzt sein können, zeigt Katrin Seddig virtuos in ihrem „Eheroman“. Selten hat eine Autorin so wissend, traurig, heiter und schnoddrig zugleich über das Kommen und Gehen der Liebe in heutiger Zeit geschrieben. Ob das an Aufnahmegerät und Notizbuch liegt, die Seddig in der U-Bahn mit sich führt, um besondere Alltagssituationen mitzuschneiden? Sicherlich nicht, denn letztendlich verwirft sie das gesammelte Material und schöpft das Geschriebene komplett aus ihrer Erinnerung. Im „Interview Lounge“-Gespräch plaudert die Expertin über eines der letzten Mysterien,
Read More Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele – „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Diesmal: poet und Text + Kritik. poet Nr. 13 Während manche Zeitschrift sich verschlankt, treibt es den poet auch im 13. Anlauf auf die hohe See der Seitenzahlen. Und erneut gelingt dank starker Beiträger ein starkes Heft, das bspw. eine neue Folge der Braun-Buselmeierschen Deutungen zeitgenössischer Gedichte enthält, darunter Norbert Hummelts „dunst“, Rainer Malkowskis „Bist du das noch?“, Wilhelm Lehmanns „Auf sommerlichem Friedhof (1944)“ und Jörg Burkhards „in
Read More Posted On Februar 20, 2013By Anne KuhlmeyerIn Litmag
Rollenspiele – Eine Alltags-Story von Anne Kuhlmeyer. Es ist sechs Uhr morgens, Birgit sammelt vor dem Haus die Dachpfannen ein, die der Sturm heruntergerissen hat. Sie wohnt jetzt oben. Hoffentlich regnet es nicht rein. Ich trete zu ihr, bin noch im Bademantel und schaue hoch. Mein Oberstübchen ist in Ordnung. Gott sei Dank. „Willst’e ’n Roten?“ Birgit ist meine Nachbarin und wir trinken auch schon mal ’n Roten zusammen. Nur nicht morgens um sechs. Bis jetzt nicht. „Ich muss gleich …“ Zur Arbeit, wollte ich sagen, doch sie ist schneller. „Ja,
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Michelangelo Caravaggio: Johannes der Täufer, mit dem Lamm spielend. (Alle Folgen hier). Neunundzwanzigste Ausfahrt Was meinen Blick hoch vom Spülbecken der Küche in dieser Woche am meisten beschäftigt hat: Das Gemälde des Michelangelo Caravaggio („Johannes der Täufer, mit dem Lamme
Read More Posted On Februar 20, 2013By Senta WagnerIn Litmag
Was, wo, Wartholz? 6. Literaturwettbewerb Wartholz in Reichenau an der Rax. Ein kurzer Vorbericht aus Österreich von Senta Wagner. In Österreich gibt es nicht nur Klagenfurt und den Ingeborg-Bachmann-Preis, sondern auch Reichenau an der Rax (NÖ) und den Literaturwettbewerb Wartholz – sofern es um die Disziplin des Wettlesens geht. Wenn nicht, wie damals, galt Reichenau an der Rax der k.u.k. Sommerfrische und als Refugium berühmter Schriftsteller wie Doderer und Schnitzler. Ein guter Ort für Literatur also. Die diesjährige sechste Ausgabe des Events findet statt vom 22. bis 24. Februar 2013
Read More Sexy Lady 1 bild / 100 worte Entweder: 6 Monate zuvor schon damit anfangen, oder: 6 Minuten davor noch verweigern. FAREWELL! Moment – HELLO, buenos tardes, amigos, my dear friends, ist schon wieder 5 de Maio (a Tuesday), when – PENG. AIII! – we hoped to see each other again??? MEXIKO. Buntes Land der Mädchenkiller, so schwebst du durch unsere Wachträume. – Am Flughafen steht die Parkuhr wie eine sexy Lady am Ausgang. KÜSSCHEN! Nächstes Mal bitte mehr fettig Gebratenes, dann gittert der Schnaps den Kopf nicht so zu. WINKEN.
Read More Geschichte Wir sind die lange Treppe hinaufgelaufen Haben kaum geachtet auf mögliche Details links und rechts, Überraschungen eines Fensters offen zur Welt hinter den Scheiben, Spiegelungen, Reminiszenzen dessen, der vor uns hinaufstieg. Rasch überquerten wir die nutzlose Rast des Treppenabsatzes, liegengebliebene Rosen, alles andere als echt, die Ranken des immer auf seine unauslöschliche Weise blinden Himmels. Wir stiegen und stiegen ewig das Gleiche hinauf, nur wurde das Licht immer schwächer, der Schacht immer tiefer. Übersetzt von Angelica Amman Man glaubt schon einige Dichterinnen und Dichter zu kennen, die mit ihrer
Read More Mücken und Molybdän – Am 7. Februar ist es wieder so weit: Präsentiert u. a. von CULTurMAG, beginnt mit HAM.LIT 2013 der literarische Frühling. In der mittlerweile vierten „langen Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“ lesen im Hamburger Club „Uebel & Gefährlich“ 15 Autorinnen und Autoren spannende Literatur. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa gibt der Abend einen Einblick in die junge deutsche Literaturszene. Zwischen den Lesungen und danach gibt es jeweils ein Konzert. Mit dabei ist auch Matthias Nawrat (21:30 Uhr, Terrace Hill), der im
Read More Posted On Februar 6, 2013By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. An diesem Donnerstag findet im Hamburger „Uebel & Gefährlich“ zum vierten Mal Deutschlands ungewöhnlichstes Literaturfestival statt, die HAM.LIT 2013, präsentiert u.a. von CULTurMAG. Auf drei Bühnen lesen 15 Autorinnen und Autoren, über die man spricht oder über die gesprochen werden wird, weil sie in diesem Jahr ihr literarisches Debüt geben werden. Mit dabei ist auch Matthias Nawrat, dessen Debütroman „Wir zwei allein“ im letzten Jahr erschienen ist – und den Gisela Trahms für uns in Berlin zu einem Gespräch getroffen hat.
Read More Status und Stereotype – Tom Wolfe hat seinen neuen Roman „Back to Blood“ in Miami angesiedelt: Hier streiten die etablierten weißen „Anglos“ mit Hispanos, Haitianern und Exilkubanern in einem erbitterten Rat Race um Status und Anerkennung. Von Peter Münder Die großen Realisten Émile Zola, Sinclair Lewis, Dickens und Balzac hat Tom Wolfe, 81, immer als leuchtende Vorbilder verehrt. Vor allem der in finstersten Kohleschächten für „Germinal“ recherchierende Zola, den ein unter Tage geborenes Grubenpferd faszinierte, das nie das Tageslicht erblickt hatte, war dem US-Propheten eines „New Journalism“ ein enormer Ansporn
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Diesmal betrachtet er den Sigma-Orionis-Sternhaufen. Die Sumpfgas-Irritation Zunächst war es nur ein winziger heller Fleck. Bilder von einem Riesenteleskop zeigten ein Himmelsobjekt an der Grenze der Empfindlichkeit, westlich des hellen Sterns Sigma Orionis. Der Fleck wurde von seinen Entdeckern, einem Team aus spanischen Astronomen, „SOri 70“ genannt. SOri 70 ist ein Methanzwerg, ein Objekt, dessen Atmosphäre
Read More Posted On Februar 6, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag
Schriftsteller auf der Flucht – J.D. Salinger und die Öffentlichkeit: Es war – und ist es immer noch – eine interessante Frage, warum dieser Schriftsteller, der einen so großen Erfolg mit seinem berühmten Roman „Der Fänger im Roggen“ hatte, sich so aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Der jahrzehntelange Rückzug Salingers war – folgen wir Kenneth Slawenskis Biografie „Das verborgene Leben des J.D. Salinger“ – noch radikaler als vorgestellt. Seit 1965 hat er nichts mehr veröffentlicht; er gab so gut wie keine Interviews (sein letztes datiert aus dem Jahr 1980) und
Read More „Was hätte ich getan?“ Ein Roman über das Dritte Reich und den Stalinismus von einem 36-jährigen. Geht das? Nir Baram gilt in Israel als eine Art literarisches Wunderkind. „Gute Leute“ ist sein dritter Roman, den er neben seiner Tätigkeit als Herausgeber einer historischen Reihe und als politischer Kolumnist geschrieben hat. Der Roman stand in Israel vier Monate auf der Bestsellerliste und dreht sich um zwei scheinbar normale Menschen unter zwei extremen Regimes. Ein deutscher Mitläufer und eine russische Kollaborateurin versuchen unter dem Terror von Hitler und Stalin so gut wie
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Besprechungen zu David Foster Wallace („Schicksal, Zeit und Sprache“), Katherine Mansfield („In einer deutschen Pension“) und Luc Bondy („Toronto“), geschrieben von Friederike Moldenhauer (FM), Christina Mohr (MO), Carl Wilhelm Macke (CWM). Haiku Rezension Ist der Wille frei? Bestimmt das Schicksal den Lauf? Gedankenspiel pur (FM) In „Schicksal, Zeit und Sprache“ sind neben David Foster Wallaces Abschlussarbeit in Philosophie weitere Aufsätze versammelt, die in das Thema Fatalismus und Determinismus einführen. Das ist auch bitter nötig, denn es geht um die akademische Abschlussarbeit DFWs, mit der er sein
Read More Zwei Brüder – Es gibt ihn noch: den jungen deutschen authentischen Film, der mit eindrucksvollen Bildern und bewegendem Inhalt statt mit Hightech und Klamauk daherkommt. Andrea Henkens war für uns im Kino. Etwa in dem Kinofilm „Nordstrand“, der die Geschichte zweier Brüder erzählt, die sich nach Jahren in ihrem verlassenen Elternhaus an der Nordsee wiedersehen. Hauptschauplatz des kammerspielartigen Dramas ist das idyllisch liegende Familienhäuschen in den Dünen. Hier treffen sich nach langer Zeit Marten und Volker wieder. Der ältere Marten will Volker dazu bewegen, gemeinsam die Mutter aus dem Gefängnis
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Abbildungen in den Calixtus-Katakomben. (Alle Folgen hier). Achtundzwanzigste Ausfahrt Achtlos scheint das Graffito auf den rauen Putz geworfen, von flüchtiger Hand, in groben Umrisslinien. So ähnlich könnte es heute in einer S-Bahn-Unterführung zu sehen sein. Hier geht es offensichtlich nicht
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