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Entspannte Angelegenheit – Um es sofort vorwegzunehmen, „Internet: Segen oder Fluch“ (man beachte das fehlende Fragezeichen im Titel) von Kathrin Passig und Sascha Lobo ist ein wunderbar entspanntes Buch, weil es genau die Erwartungen, die man, sofern man über die Autoren einigermaßen Bescheid weiß, an das Buch und seine Schlussfolgerungen haben könnte, überhaupt nicht erfüllt. Aber Vorsicht: Auch das Gegenteil ist nicht der Fall. Von Anne Schüßler. Vielmehr wagt sich das Autorenduo daran, das Internet zu erklären, mit Missverständnissen aufzuräumen und die vielen Probleme, die sich darum ranken, in einenRead More
  ELEPHANT GRAVEYARDS: The Caucus Room restaurant in Washington [photo at left, from fall 2012] was once popular with leaders of the Republican Party, affectionately symbolized by the elephant in nineteenth-century newspaper illustrations drawn by German-born political cartoonist Thomas Nast. Not far from the restaurant—in the rotunda of the Smithsonian Museum of Natural History—is a work of taxidermy popular with Republican tourists: a huge armature of wood and metal lathe, stuffed with clay and girdled in the two-ton hide of a dead male African rogue elephant. Suicide by Stupidity: HowRead More

Posted On März 13, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Adelbert von Chamisso: Reise um die Welt

„Die Heimat lag hinter uns, vor uns die Hoffnung“ Mit „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ ist Adelbert von Chamisso (1781–1838) berühmt geworden, doch sein faszinierender Bericht der dreijährigen „Reise um die Welt“ ist kaum bekannt. Der herrlich illustrierte, jetzt veröffentlichte Band ist ein bibliophiles Prunkstück. Von Peter Münder Das Meer ist weit, doch die Kajüte eng, dunkel und unbequem – das behagte dem 24-jährigen Lyriker, „Schlemihl“-Verfasser (1814 war die Novelle erschienen) und Forscher Adelbert von Chamisso überhaupt nicht, als er im August 1815 im Hafen von Kopenhagen auf der russischen 600-Tonnen-BriggRead More

Posted On März 13, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Lena Blaudez: Das Ehe-Quiz

„Ehe ist, wenn man trotzdem lacht!“ Der Zustand unserer Gesellschaft aus dem Ehebett betrachtet. Von Anne Kuhlmeyer Rosa ist der Einband des Buches mit Icons darauf wie Sticker: Brautleute und Herzchen (man ist versucht, sie abzuziehen). Außerdem kommt es im Stil von Frauenzeitschriften und als Quiz, wie der Titel schon sagt, daher. Ganz harmlos, eigentlich. Doch gleich auf den ersten Seiten werden wir gewarnt. Und das zu Recht! Der Klappentext erklärt noch, dies sei ein Buch für „Heiratswillige und Frischverheiratete“. – Mag sein, ja, das auch. Doch vielmehr ist esRead More
Der Wunsch, einen Spiegel zu zerbrechen: Inventionen – Kein mystifizierender Obskurantismus, sondern Aufklärung 2.0: Das unabgegoltene Anliegen avancierten französischen Denkens wird mit dem Jahrzehnte überfälligen Erscheinen zweier Übersetzungen auch dem deutschsprachigen Rezipientenkreis langsam aber sicher nachvollziehbar. Tillmann Reik hat sich die Bände näher angesehen: Heraklit von Ephesos, der einzig in Fragmenten überlieferte Vorsokratiker, bekam von seiner Zeit den Beinamen ὁ Σκοτεινός (ho skoteinos), der Dunkle, verliehen. Deshalb, fügt Heidegger hinzu, „weil er fragend in die Lichtung denkt“. „Aber seine angebliche Dunkelheit, über welche die Böotier aller Zeiten Klage führen, istRead More

Posted On März 13, 2013By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

Chris Ware: Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt

Überwältigend. Es gibt in der Geschichte des Comics eine Zeit vor Chris Ware, und es gibt die Zeit danach. Kein Künstler hat wie er das grafische Gesicht eines ganzen Mediums geprägt, mit Ausläufern in die Gestaltung von Buch- und Plattencovers („Absolute Beginner“, als ein deutsches Beispiel) bis hin zur Design-Ausrichtung von Avantgarde-Magazinen wie „The Believer“. Wares Acme Novelty Library erschien ab 1993 in Heften, die in Gestaltung, Format, Narrationsansatz immer anders, immer überwältigend waren. In Fortsetzungen wurde da die Geschichte von Jimmy Corrigan, dem „klügsten Jungen der Welt“ erzählt, derRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Hieronymus Bosch: Winterlandschaft. (Alle Folgen hier). Zweiunddreißigste Ausfahrt So richtig kalt will es dem Betrachter in der holländischen „Winterlandschaft“ des Hieronymus Bosch gar nicht werden. Dieser Winter hat etwas durchaus Warmes. Im Goldbraun des breiten Flusses, auf dessen Eisfläche dasRead More

Posted On März 13, 2013By Die RedaktionIn Litmag

Hausmitteilung: Neuer eBook-Verlag gegründet

CULTurBOOKS produziert elektrische Bücher Im Sommer 2013 startet der neue eBook-Verlag „CULTurBOOKS – Elektrische Bücher“. Das Programm zielt auf Literatur abseits des Mainstreams: Belletristik, Genre und eBook-spezifische Kurzformen stehen im Mittelpunkt; Kurzgeschichten, Novellen, Essays und journalistische Formate reagieren auf Aktualitäten. Dazu wird der Verlag die digitale Aufbereitung vergriffener oder nicht als eBook erhältlicher Printtexte betreiben. CULTurBOOKS wurde gegründet von Zoë Beck, Jan Karsten, Kirsten Reimers und Thomas Wörtche. www.culturbooks.deRead More

Posted On März 13, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Noch mehr Indianer 1 bild / 100 worte Verkürzt gesagt, der Indianer reitet, die Zügel fallen ab, und später auch der Kopf des Pferdes. Ende der Story! Wenn man von einer Story sprechen kann. Ein Film lässt sich daraus nicht machen, höchstens ein Experimentalfilm oder ein Kunst-Video, das dann in einer abgelegenen Museumskammer lauert und arglose Besucher vier Stunden lang gefangen hält. Was uns’ URknall bei „Lauern“ noch so einfällt? Schwarze Löcher. Die Dinger „sind“ mittlerweile überall, sonnennah und „weiter weg“, in Protonenschleuder-Tunnels und in kleineren, vollmöblierten „Raumstationen“ – lauernRead More

Posted On März 13, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Margherita Guidacci

Perdita di memoria Tutto quel che hai imparato si stacca da te come un petalo vizzo. Tu stessa sei la neve che ti cade d’intorno E non hai più bisogno d’alzare gli occhi al cielo grigio per capir quanto poco ti avanza del tuo giorno. Gedächtnisverlust Alles, was du gelernt hat, löst sich von dir wie ein welkes Blütenblatt. Du selbst bist der Schnee, der um dich herum fällt. Und du brauchst nicht die Augen zum grauen Himmel zu heben, um zu begreifen, wie wenig dir bleibt von deinem Tag.Read More
Wie wird deutschsprachige Literatur und Kunst eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft einen ungewöhnlichen Blick auf einheimische Autoren und Künstler. Lucy Renner Jones (übersetzt u.a. deutschsprachige Literatur ins Englische) betrachtet in unregelmäßigen Abständen interessante Werke in Hinblick auf ein mögliches Interesse des englischsprachigen Auslands. Diesmal hat Sie sich mit Christoph Schlingensiefs Hörbuch „Ich weiß, ich war’s“ beschäftigt. Angry Sprechtheater in a box Some time ago in Berlin, there was anger. There was fury, gall, and rancour, spleens vented, sabres rattled, stages stamped on in Brecht’s footprints and staccato slogans shoutedRead More

Posted On März 6, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 6.3.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Heute fliegen wir mit Aleks Scholz in Richtung Milchstraße und Lucy Renner Jones hört das letzte Hörbuch von Christoph Schlingensief; Wolfram Schütte, langjähriger Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Rundschau, kommentiert die Übernahme der FR durch die FAZ, Karsten Herrmann liest den Debütroman von Nick Dybeck; Sophie Sumburane rezensiert Alain Mabanckou, Carl Wilhelm Macke beschäftigt sich mit Tuvia Tenenbom und Britta Behrendt interviewt Kerstin Schweighöfer, die ein Buch über ihre Zeit als Journalistin in den Niederlanden geschrieben hat. Dazu im LitMag: Michael Zeller betrachtetRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute gehts Richtung Osten. Die Milchstraßen-Reconaissance Allmählich verlassen wir Orion, die blinkende Monsterstadt am Winterhimmel. Wir bewegen uns in Richtung Osten. Das nächste Ziel ist das Sternbild Krebs, eine unscheinbare Ansammlung von Sternen am Frühlingshimmel. In der Mitte des Krebses steht Präsepe, die Krippe, der Bienenstock, ein Sternhaufen, nur halb so weit von uns entfernt wieRead More
Verhaltene Begleitmusik zu einem Rettungsszenario – Klinische Euphorie nach der Hochzeit der FAZ mit der FR: Ein Kommentar von Wolfram Schütte. Schon immer, seit ich ihn zum ersten Mal vor mehr als 50 Jahren gehört hatte, hat mich der O`Neill-Titel „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ fasziniert. In den letzten Jahren schien es mir, als sei die tief melancholische Beschreibung eines absehbaren Endes die Zustandsbeschreibung des Weges, den die „Frankfurter Rundschau“ seit Beginn des neuen Jahrtausends genommen hatte, in denen erst die SPD-Holding DDVG allein, dann zusammen mit derRead More

Posted On März 6, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Nick Dybek: Der Himmel über Green Harbor

Grandioses Debüt – Mit einem grandiosen Debüt lässt der junge US-Amerikaner Nick Dybek aufhorchen: In „Der Himmel über Greene Harbor“ erzählt er auf mitreißende Weise vom Erwachsenwerden und dem Ende der Unschuld auf der abgeschiedenen Halbinsel „Loyalty Island“ im Bundesstaat Washington. Dybeks Protagonist und Ich-Erzähler ist der 14-jährige Cal, der die Romane von Robert. L. Stevenson und die frei weiterfabulierten Geschichten seines Vaters rund um Käpt’n Flint liebt. Sein Vater ist Fischer wie bereits Generationen seiner Vorfahren und seine Mutter ist aus dem sonnigen Kalifornien in die Aura der EinsamkeitRead More

Posted On März 6, 2013By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag

Alain Mabanckou: Zerbrochenes Glas

Busch oder nicht Busch, das ist hier die Frage oder auch nicht, haben sich doch alle Protagonisten des Buches „Zerbrochenes Glas“ von Alain Mabanckou für die Stadt entschieden, oder viel mehr für die Bühne des Buches, einer Bar, deren Besitzer Sture Schnecke den Namen Angeschrieben wird nicht zum Kredo macht, der seinem Stammgast Zerbrochenes Glas ein Heft und einen Auftrag mitgibt, nämlich alles aufzuschreiben was in dieser Bar passiert, der ehemalige Lehrer, der durch den Alkoholismus alles verlor und seitdem nur noch in der Bar herumhängt soll schreiben, was sollRead More

Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Tuvia Tenenbom: Allein unter Deutschen

Kistenweise Bier und Deutschland-Fahnen – Ein amerikanischer Journalist reist einmal quer durch Deutschland. Notiert, was ihm während dieser Reise in diesem Land so an Merkwürdigkeiten auffällt, an den Gewohnheiten der Menschen, ihrem Verhältnis zur jüngeren Geschichte und gegenüber der Rolle Deutschlands in der Welt. Von Carl Wilhelm Macke. Tenenbom ist verwundert über viele Eigenarten der Menschen zwischen Hamburg und Neuschwanstein, zwischen Frankfurt und Weimar. Er kann gut und schnell festhalten, was ihm an Erstaunlichem in diesem Land widerfährt. Trifft bedeutende Journalisten, Bar- und Hotelbesitzer oder „Menschen wie du und ich“Read More

Posted On März 6, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Kerstin Schweighöfer

Auf Heineken eineken – Das Wurst-Käse-Szenario: Als frischgebackene Journalistin mit dem ersten Job in der Tasche verliebt sich die Autorin beim Sprachkurs in Spanien ausgerechnet in einen Holländer. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und heute – mehr als 20 Jahre später – ist Kerstin Schweighöfer etablierte Auslandskorrespondentin in den Niederlanden. Für den Deutschlandfunk und andere deutsche Medien hat sie viel berichtet über Kühe, Kiffer und Kalvinisten. Jetzt ist ein Buch daraus geworden, in dem Schweighöfer ihre persönliche Geschichte mit Wissenswertem und Hintergrundinformationen über „den Holländer“ verbindet. Britta Behrendt traf dieRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Alexej von Jawlenski: Große Meditation V. (Alle Folgen hier). Einunddreißigste Ausfahrt Bei diesem Bild, der „Großen Meditation V“ des Alexej von Jawlenski, stößt mein ästhetisches Sehen an seine Grenze. Ohne das, was ich über die Umstände seiner Entstehung weiß, bliebeRead More

Posted On März 6, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nicht das Wahre 1 bild / 100 worte „Wie es sich anfühlt, das Leben in der Mitte des Universums? Konzentrisch und steif und sündenschwer: Uns umtanzen Planeten, Sonne, Sterne; vollendete Kreise…“ Galileo Galilei stockt, trinkt Saft, greift wieder zum Stift: Verehrter Copernicus, weit lieber wär ich Cherokee geworden, tagsüber mit Pfeil und Bogen unterwegs, nachts mit meiner Squaw unter der Bärenhaut im Tipi, stattdessen: Gelobt seist du Bruder Feuer, gelobt Schwester Tod, usw., der Indianergesang unserer Zeit, nicht das Wahre, nicht einmal nahe dran. Mit viel Einsicht und Weisheit schriebstRead More
Das monatliche Preisrätsel - entschlüsseln Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Bei Dao

An einem Abzweig Vergangene Tage tadeln die Blüte des Augenblicks All die Nächte, die Frühlinge stolz machen rollen mit dem Gestein dahin Sie zerschlagen alles Glas im Traum Warum nur weile ich hier? Briefe aus der Lebensmitte verbreiten eine weite Wehmut Schuhe, die nie einen Zweifel kannten, wechseln Stümpfe oder ihre List Ohne jeden Plan schweife ich bei irgendeinem Konferenzbericht noch weiter in die Ferne Ich folge einer Partikel und biege ab Gemeinsam mit armen Seelen heiße ich an einem Abzweig das Abendlicht willkommen. Aus dem Chinesischen von Wolfgang KubikRead More

Posted On Februar 27, 2013By Senta WagnerIn Litmag, Porträts / Interviews

Vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz

Das Sozusagen in der Literaturkritik – Bericht vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz (22.–24.02.2013) in Anlehnung an den Vorbericht von Senta Wagner. Unter Umständen verstellen die Berge den Blick auf das Wesentliche oder aber sie tun das Gegenteil, sie umstellen es. Der Schnee hat zum Gefühl der Einbettung ein Übriges getan. Mit Literatur pur apostrophiert entsprechend der Literaturwettbewerb Wartholz sein Lesefestival, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfand: Wartholz VI. Wir sind nicht in Klagenfurt. Wir sind in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax (= hochalpines Plateau). Reichenau istRead More

Posted On Februar 27, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 27.2.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag.  Am Wochenende fand in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax der 6. Literaturwettbewerb Wartholz statt. Senta Wagner war für uns dabei. In den „Petits riens“ denkt Wolfram Schütte nach über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Roloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorischeRead More
Wolfram Schütte über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Rohloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorische Frage“ vorgelegt hat, ob er noch weiterhin seine Kolumne schreiben solle. Angstattacke Ob der ein- & ausfallsreiche FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher mit seinen jeweils alarmistischen Büchern recht hat & ob er als Journalist, dem kein helfender Lektor beim Blessing-VerlagRead More

Posted On Februar 27, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Peter Buwalda: Bonita Avenue

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. Von Karsten Herrmann Im Mittelpunkt von „Bonita Avenue“ steht Siem Sigerius, ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten: Als niederländischer Judo-Meister und brillanter Mathematiker hat er es zum hoch geachteten Rektor der Tubantia University in Enschede gebracht und wohnt mit seiner Familie in einem gemütlichenRead More