Zusammenleben mit Tieren – In seinem neuen Buch „Tiere in der Stadt“ nähert sich Bernhard Kegel dem Phänomen, dass sich immer mehr Tiere in Großstädten wohl fühlen. Selbst die Gefahren des Autoverkehrs oder Straßenlärm und Luftverschmutzung können sie nicht davon abhalten, die Nähe der Menschen zu suchen. Dass Bernhard Kegel ein besonderes Verhältnis zu Tieren haben muss, zeigte sich sehr deutlich beim Gespräch mit Interview Lounge-Mitarbeiterin Gabriele Rechberger im Leipziger Zoo. Sprach der Autor über Vögel, fingen die Vögel an, zu zwitschern. Sprach er über Füchse, drängelte sich der Langfellwolf,
Read More Posted On Mai 15, 2013By Kirsten Reimers und Andre LuthardtIn Litmag
Untotes Modern – Kirsten Reimers und André Luthardt haben sich Ibsens loderndes Familiendrama im Thalia Theater Hamburg angesehen. Durch die gläsernen Wände sieht man undeutlich eine düstere, von gleichmäßigem Regen verschleierte Fjordlandschaft. Widerwillig fegt Stubenmädchen Regine (gespielt von Liliane Amuat) das düstere, heruntergekommene Haus der Gutsfamilie Alving und schiebt den Dreck kurzerhand unter den Teppich. Im Hintergrund übermächtig, weit mehr als lebensgroß, alles beherrschend das Porträt des verstorbenen Kammerherrn Alving. Bereits diese erste Szene macht deutlich, worum es an diesem Abend geht. David Böschs moderat modernisierte Inszenierung von Henrik Ibsens
Read More Feingewebte Glasfaserstoffe – Gedichte, so ein oberflächliches Klischee, sind kurze, mehr oder weniger gereimte Textchen, die kein Mensch (außer dem Autor selbst) versteht. Oder sie sind lang, kulturhistorisch wertvoll, ebenso unverständlich und man muss sie auswendig lernen, weil die Deutschlehrerin das so will. Sie werden von Menschen unter zwanzig geschrieben (weil die keine Zeit haben für was Längeres, dafür jede Menge Probleme, die der Entäußerung bedürfen) oder von welchen jenseits der Sechzig (die sowieso nie Zeit haben, aber endlich mal sagen wollen, wie das Leben geht). Kann sein. Muss aber
Read More All Work & No Play 1 bild / 100 worte All work & no play makes Jack a dull boy. Morgenstund hat Wind im Mund. Der frühe Vogel fängt die Eisenbahn. Piep piep piep, Gold hat euch alle lieb. Welcher Gold? Samuel Gold, der große Gauner mit der Maske. Und was tut er mit der Maske? Sexuelle Kinkerlitzchen, vermutet der Boulevard. Verbrechen tätigt Gold dagegen nur mit Panzer vom Typ 68/88, basierend auf 68/75, hergestellt in Thun, Switzerland, aktuell mit neuer Kommandantenluke, neuer Feuerleitanlage, neue Brandunterdrückungsanlage & ABC Schutzanlage. Auch
Read More Auf die Nacht der Bilder zu Als wir noch die gleichen Träume hatten Und die gleichen Segel Wie die Seefahrer der Liebe Als wir ihre Gestade entdeckten: Ebbe und Flut, wir erheben uns und wir sinken nieder Mein Leib reiste in einem Schiff Aus Sehnsucht, Und meine Gesänge in einem Schiff Aus Funken – Auf die Nacht der Bilder zu. Unsere Liebe – Wir sollten ihre Wälder vermählen Mit der dort anbrandenden Luft – Unsere Liebe durchforstet die Berge und Ebenen, die sie Ringsum umzingeln Unsere Liebe – eine Treppe
Read More Mixtum Compositum – Warum Rushdies „Joseph Anton“ gescheitert ist & dennoch nicht enttäuscht. Von Wolfram Schütte. Ich kann mich an kein Buch erinnern, dessen Lektüre ich so oft (aus Ärger über den Autor) vorzeitig beenden wollte & zu dem ich dann doch immer wieder (aus moralischen Gründen) zurückgekehrt bin wie Salman Rushdies „Joseph Anton“. Aus „moralischen Gründen“? Ja: So oft ich mich auch abwenden wollte bei dieser Autobiografie, die sich vor allem mit dem knappen Jahrzehnt beschäftigt, in dem der indischstämmige britische Autor des Romans „Die satanischen Verse“ nach der
Read More An der Grenze zwischen dem gesprochenen und dem geschriebenen Wort – Carola Saavedras dritter Roman „Landschaft mit Dromedar“ (zur CM-Rezension hier) ist ein erfrischendes, auf allen Ebenen überzeugendes Werk. Anspruchsvoll, vielschichtig und intelligent – und ganz klar eins der Highlights der aktuellen Buchsaison. Doris Wieser hat sich mit der Autorin für CULTurMAG unterhalten. Doris Wieser: In deinem Roman geht es im Wesentlichen um Kunst und Liebe. Das Thema hat also nicht direkt etwas mit Brasilien zu tun. Was ist der Grund dafür? Ist das eine allgemeine Tendenz in der brasilianischen
Read More Von einer Insel, auf der Dromedare leben – Kunst und Liebe, aber auch Tod und Trauer sind die Themen von „Landschaft mit Dromedar“, dem ersten übersetzten Roman der Brasilianerin Carola Saavedra (zum CM-Interview geht es hier): Ein skurriler Spaziergang durch eine unwirkliche Landschaft mit Dromedaren auf dem Weg zur Bewältigung einer fundamentalen Lebenskrise. Von Doris Wieser Érika und Alex sind Konzeptkünstler. Sie entwerfen Installationen und leben in einer sich langsam aufbrauchenden Beziehung, in der die innere Kommunikation abzureißen droht. Doch dann tritt Karen in ihr Leben, eine von Alexʼ Studentinnen,
Read More „What are we doing here?“ Natürlich hat Bill Bryson Recht. „Die Besteigung des Rum Doodle“, das jetzt zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erscheint*, ist tatsächlich das lustigste Buch, das Sie je lesen werden.** Aber darum geht es gar nicht. Von Aleks Scholz. Rum Doodle ist ein zwölftausend Meter hoher Gipfel im Land Yogistan, der gewaltigste Berg der Welt. Zum ersten Mal bezwungen wurde er – natürlich – von einer englischen Expedition, unterstützt nur von ein paar tausend einheimischen Trägern. Es sind die 1950er Jahre, die 8000er fallen, das Wort
Read More Feuerwanzen unter der Bank Jan Kuhlbrodt Stötzers Lied Vorgestellt von Artur Krutsch Stötzers Lied (Auschnitt aus dem Versepos) Ich war überrascht, als ich ihn kürzlich hier traf; weil das Beständige ihm ein Ärgernis ist, hätte sich Anblick des Platzes für ihn über die Jahre abnutzen müssen; die Flucht hinaus zum Völkerschlachtdenkmal, Bedeutungsklotz, wie er es nannte, unnütz und hässlich, zumal hier schon lang keine Messen mehr stattfanden, mit ihrem Gefitze aus Sprachen und Dialekten, jenes Gewirr also, das uns einmal die Welt ersetzt hatte. Die Welt als Anklang, als verhallendes
Read More Es gibt keinen anderen Weg hinaus – Was hat sich der Autor dabei gedacht? Eine Frage, die vornehmlich von Deutschlehrern gestellt wird. Eine Frage, die man sich eigentlich nicht stellen sollte, trotzdem drängt sie sich auf, wenn man beginnt David Vanns „Dreck“ zu lesen. Was hat sich Suhrkamp dabei gedacht? Sophie Sumburane geht der Frage nach. Dieser Roman ist rund 300 Seiten stark – dieser Roman ist stark. Doch nicht von Anfang an. Er kippt so ziemlich genau in der Mitte. Vor dem Leser beginnt plötzlich ein Horror, dargestellt an
Read More Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer Hohle Glückssuche Mit oder ohne Obdach Heimatsehnsucht bleibt Jörg-Uwe Albig: Ueberdog. Tropen-Verlag 2013. 224 Seiten. 19,95 Euro. Der Glamour der Straße Der Hamburger Jörg Uwe Albig erzählt in seinem neuen Roman „Ueberdog“ eine rauschhafte Metropolengeschichte, die vom glitzernden Glamour in den Dreck der Straße führt und doch eine Art Erweckungsgeschichte ist. Von Karsten Herrmann Albigs Ich-Erzählerin Stella Sachs ist eine Jüngerin des Pops, des schönen Scheins, der reinen Oberfläche. Mit ihrer Kamera zieht sie durch Vernissagen, Modenschauen und After-Shows, sieht sich und ihre Bilder als „Botschafterin
Read More Gehen wir gemeinsam Horror genießen im Park – Die Idee des „Dark Tourism“ hat uns bereits vor einem Monat beschäftigt – der französische Soziologe Bruce Bégout hat sie in seinem Roman „Der ParK“ auf die Spitze getrieben: Im Freizeit-Themenpark auf einer Insel bei Borneo kann eine Plutokraten-Elite Nervenkitzel und menschenverachtende Todesspielchen genießen. Es ist eine brillant formulierte utopische Vision, die nicht so abwegig ist, wie sie scheint. Von Peter Münder. Die „Faszination des Schreckens“ sei ein starkes Motiv für die enorme Zunahme des „Dark Tourism“, konstatiert der Paderborner Tourismus-Forscher Professor
Read More Petits riens (III) Wolfram Schütte über den Euphemismus „Panne“, der sich inflationär in der deutschen Pressesprache ausgebreitet hat, die Namensänderung des Moderators Dieter „Max“ Moor – und traumatische Ängste, die früheste Erinnerungen an Kino-Bilder beim Autor hervorgerufen haben. Panne – kein Synonym für „Unfall, Schaden, Störung“ (besonders bei Fahrzeugen) hat in der letzten Zeit eine solche Gebrauchs-Inflation erlebt wie „Panne“. Wann immer von einer „Panne“ die Rede oder Schreibe war, war auch die NSU in der Nähe, wenngleich durch die „Pannen“ nicht nahe genug erkannt, so dass sich der selbsternannte
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Edgar Ende: Büßerinnen. (Alle Folgen hier). Achtunddreißigste Ausfahrt Dieses leuchtend rote Quadrat ist es gewesen, frontal in den Vordergrund gesetzt, das meinen Küchenblick für eine Woche auf sich gezogen hat. Es drängt sich aus dem Bildzusammenhang, ein Solitär, so selbstbewusst
Read More Bodenlos 1 bild / 100 worte Da steht der irre Wissenschaftler, an seiner Seite Emma, der Königspudel. Regen auf seinem Kopf, aber es regnet ja auch auf den Hund, die Marquise und die Straße, die Scheibe und die Polizei, die vor dem Diner steht, drinnen Neonlicht, draußen kalte Nacht. Riecht nach Bratfett. An der Mauer: Graffiti. PÄNG kollabiert eine Micky Maus, AAAAA ruft ein Mini-Zyklop, der Wurm grinst BUM. Mir ist so bodenlos, singt ein Polizist unhörbar, er bewegt nur den Mund. Mir ist so bodenlos, summt der Wissenschaftler mit,
Read More Die Straße Ich seh‘ mir eine Straße meiner Stadt an, durch die ich tausend Male schon gegangen bin, und mir kommt vor, ich habe sie niemals angeschaut. Die blassgelben Fassaden, die Geschäfte, die Bar, Autos und das bisschen hin und Her. Gerade so wie unser Leben: gelebt, am Ende schon und doch so unvertraut. Aus dem Triestiner Italienisch von Hans Raimund Schreibt jemand in seinem heimatlichen Dialekt, so scheint – zumindest im deutschsprachigen Raum – das Urteil schon festzustehen: fast immer wird Dialektdichtung mit „Heimattümelei“ oder „Naivität“ oder „Kitsch“
Read More Immer die Nase im Wind Nachruf auf Lutz Schulenburg, Verleger der Edition Nautilus. Von Tobias Gohlis. Er hatte immer ein Päckchen Tabak und einen Stift in der Brusttasche. Die Drahtbrille, durch die er unternehmungslustig, amüsiert und provokant in die Welt guckte – he, wo ist die nächste Herausforderung – und die weiß gewordenen langen Haare waren sein Erkennungszeichen: Lutz Schulenburg, Verleger, seit vierzig Jahren unterwegs im Büchermeer. Buchmessen machten ihm immer Kopfschmerzen. Auch in diesem Jahr dachte er, aus der Leipziger Hektik zurück in der Hamburger Wohnung, die Schmerzen würden
Read More Das in den Brunnen gefallene Kind ersäuft. Das Münchner Oberlandesgericht & seine Vergabe der Presseplätze zum NSU-Prozess: – das ist offenbar eine ebenso unendliche wie unendlich peinliche Geschichte. Was die Münchner Juristen da vollführen, gleicht den Spitzentanz eines dämlichen Elefanten in einem Porzellanladen. Ein ebenso wahnsinniges wie wahnwitziges Unternehmen. Von Wolfram Schütte Nachdem man in München erst versucht hatte, die Presseplätze nach dem Grundsatz der schnellsten Nachfrage (wie beim Winterschlussverkauf) zu vergeben, war man nun zum Lotto- oder Zufallsprinzip fortgeschritten, also zu der säkularen Form des mittelalterlichen Gottesurteils. Sollte nun
Read More Hotel Marrakesch Eine Zeitreise. Von Frank Göhre Es ist durchgehend geöffnet. In den frühen Morgenstunden haben allerdings nur die Orangensaftverkäufer zu tun. Ein großes Glas Saft kostet 4 Dirham, etwa 40 Cent. Danach kann man auf der Terrasse des Café de France Platz nehmen und Kaffee und Croissant ordern, le petit-dejeuner, auf dem „Logenplatz an Afrikas berühmtester Straßenbühne“. Der Blick auf den Djemma el Fna am Morgen. Hubert Fichte korrigiert sich: „Djemma el Fna heißt gar nicht Der Platz der Gehenkten. Djemma heißt Die Moschee, Die Versammlung. Also vielleicht Der
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Nebeljäger. Die Nebel-Spinnerei Die nördliche Hemisphäre hat ein Problem: Es mangelt ihr an Nebeln. Sterne gibt es genug, Planeten auch, aber Nebel kann man lange suchen. Anzahl der Nebel, die mit bloßem Auge sichtbar sind: zwei. Andromeda und Orion, beides winzige Flecken, unscheinbare Features, die allenfalls als Accessoire in Mythen oder als Fußnote in wissenschaftlichen
Read More Herzogs Vision von ekstatischer Wahrheit – Werner Herzog hatte sich mit Filmen wie „Aguirre“, „Cobra Verde“ oder „Fitzcarraldo“ längst den Ruf eines genialen Extremkünstlers erarbeitet. Doch in den letzten Jahren kaprizierte er sich auf ungewöhnliche Doku-Fiktionen, mit denen er offenbar neue Dimensionen zwischen Realität und Fiktion filmisch darstellen will. Vor allem diese bisher weniger bekannten Aspekte beleuchtet Chris Wahl in seinem faszinierenden Reader „Lektionen in Herzog“. Von Peter Münder. Sein monumentales „Fitzcarraldo“-Projekt drohte zwar mehrmals zu scheitern, doch die verrückte Geschichte vom irischen Kautschukbaron Fitzcarraldo, der mitten im brasilianischen Dschungel
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Mies van der Rohe: Der Pavillon von Barcelona. (Alle Folgen hier). Siebenunddreißigste Ausfahrt An den ersten Besuch im rekonstruierten Pavillon des Ludwig Mies van der Rohe, den er zur Weltausstellung des Jahres 1929 in Barcelona gebaut hat, kann ich mich gut
Read More Immer schön cremig bleiben – „Auf Fett Sieben“, der vierte Roman der österreichischen Schriftstellerin Gabriele Kögl, stellt die Verhältnisse provokant auf den Kopf: Eine hippe Elterngeneration gibt ihrem Nachwuchs den Rest und nicht andersherum – wie sonst oft. Von Senta Wagner Vornamen sind bekanntermaßen mehr als bloß Vornamen. Soziologen haben das längst durchschaut. Gebildete Schichten haben es zum Beispiel mit der griechischen Mythologie, und so hat es auch die adoleszente Icherzählerin des Romans schlimm erwischt: Sie heißt Iphigenie Elektra Persephone, für ihre Freunde kurz Phigie. Glücklicherweise ist allgemein ein Trend
Read More Citizen-Stranger in a Strange Land: On Being a Foreign Correspondent at Home By Thomas Adcock NEW YORK, near America In days of yore, when people used stamps and stationery and fountain pens to communicate via public post, my dear friend Gisbert Haefs addressed letters to me in care of a place he christened “New York, near America.” He was confident that mail from Bonn would accordingly reach me, here in my ugly-beautiful city along the eastern coast of the United States. It always did. Thus did Herr Haefs, my comrade
Read More Das verloren geglaubte Glück – Ein Stück Weltliteratur in des Wortes doppelter Bedeutung: Ulrich Noller ist begeistert von Taiye Selasis Debütroman. Kweku stirbt ohne Pantoffeln. Was erstaunlich ist, weil der Mittfünfziger eigentlich niemals ohne Pantoffeln durchs Haus läuft. Anders an diesem Morgen, der seinen Tod bringen soll. Kweku wacht früh auf, schleicht leise aus dem Wohnzimmer seines Hauses in Accra/Ghana, barfuß, hinaus zur Terrasse, in den Garten. Den stechenden Schmerz in seiner Brust registriert Kweku kaum, obwohl er es besser wissen müsste, denn er ist Arzt. Noch eine Stunde hätte
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