Litmag Category

Posted On August 21, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Keller 1 bild / 100 worte Sitzt ein struppiger, glasiger Trinker in der Öpfelchammere. Mit einem Mal trübt sich das Licht. Was ist mit euch, „Augen, meine lieben Fensterlein“? Aja. Kein anderer ist’s als der Gottfried Keller. Viel schrieb und dichtete der Schweizer, doch mit den Frauen wollte es nicht klappen, und so soff er vor sich hin. Die Öpfelchammere mit ihrem hölzernen Oberstübchen steht bis heute, auch wir tranken einst da, zwar keinen Schnaps, und noch erloschen unsere Augen nicht, glimmten nicht innerlich zwei Sternlein, die Wanderschuhe stecken weiterRead More

Posted On August 21, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Slavko Bronzic‘

An den Reporter Schreib auf, so viel Du kannst, Mein Freund, Aber berichte der Welt nicht nur Die Zahl der Getöteten Auf den goldenen Feldern Slawoniens. Weil eine Zahl keinen Namen hat Und keine geraubte Zukunft Berichte der Welt, Es waren Johann und William Und Victor und Francesco, Die getötet wurden, Mitten in Slawonien, Und dass Gabriel und György Und vielleicht auch Du Morgen getötet werden. Schreib auf, soviel du kannst, Mein Freund, Aber berichte der Welt nicht nur Die Zahl der Getöteten Auf den blutenden Feldern Slawoniens. Slavko Bronzic‘Read More

Posted On August 14, 2013By Hanspeter LudwigIn Comic, Litmag

Lars Fiske: Herr Merz, Steffen Kverneland: Munch.

Nerds nehmen Nerds ins Visier, das Ergebnis: Großartig. – Auch Nerds werden erwachsen. Zumindest steht das zu vermuten. Im Idealfall kommen dabei Werke heraus, wie die von den Norwegern Lars Fiske und Steffen Kverneland. Ganz Nächte lang saß man einst da und studierte seine Idole, betrachtete das Storytelling, berauschte sich an der Linienführung. Man traf sich mit Freunden – oder wenigstens Gleichgesinnten – und beriet darüber, mit welchem Werkzeug der Künstler wohl seine Zeichnungen ausgeführt haben mag. Die Köpfe wurden heiß diskutiert, weil fundierte Informationen rar gesät waren, und obwohlRead More

Posted On August 14, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 14.8.13

Liebes CULTurMAG-Publikum, nach dem samstäglichen CrimeMag melden sich nun auch LitMag und MusikMag zurück aus der Sommerpause. Natürlich mit einem entspannten Urlaubsbericht: Isabel Bogdan hat mal wieder Sachen gemacht und war in Schottland, beim Folkfestival in Stonehaven zum Musik hören, Singen lernen und Kamm blasen. Ansonsten haben wir uns in den Ferien um Klassiker gekümmert: Doris Wieser bespricht Graciliano Ramos psychologisch dichten Brasilianischen Klassiker „Karges Leben“, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse (bei der Brasilien das Gastland sein wird) neu aufgelegt wurde. Wolfram Schütte hat sich mit Else Lasker-Schülers kurioser,Read More
Sommer in Schottland – Isabel Bogdan hat lange keine Sachen mehr gemacht – aber jetzt lässt sie es wieder krachen, beim Sommerurlaub in Schottland. Nach dem unspektakulären kleinen Heavy-Metal-Festival vor zwei Jahren wagt sie sich nun an richtig krassen Hardcore und war auf dem Folkfestival in Stonehaven. Faster, Harder. Louder. Ich bin ja gar nicht so ein Folkie. Der Mann dafür umso mehr. Und deswegen sind wir nun also für ein paar Tage im Marine Hotel direkt am Hafen von Stonehaven, an der schottischen Ostküste. Es ist bereits das 25.Read More

Posted On August 14, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Graciliano Ramos: Karges Leben

Ein Leben mit zyklischen Dürrekatastrophen – In kurzen, beinahe autonomen, psychologisch dichten Momentaufnahmen schildert Graciliano Ramos (1892–1953) in „Karges Leben“ (ursprünglich 1938 erschienen) die Geschichte einer mittellosen Landarbeiterfamilie im brasilianischen „Sertão“, jener semi-ariden Zone, die ihren Bewohnern durch die periodisch auftretenden Dürren das Leben zur Hölle macht. „Karges Leben“, ein Klassiker der brasilianischen Literatur, wurde anlässlich der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Brasilien neu aufgelegt und zwar in Willy Kellers zeitloser Übersetzung von 1966. Doris Wieser hat das Buch gelesen. Graciliano Ramos erzählt vom Überlebenskampf von Menschen in extremenRead More

Posted On August 14, 2013By Wolfram SchuetteIn Kolumnen und Themen, Litmag

Wolfram Schüttes Petits riens

Petits riens (V) – Wolfram Schütte über die Weigerung Deutschlands, den bedrohten Whistleblower Edward Snowden zu schützen; die von Nico Hofmann produzierte Filmbiografie des Heinrich George und die opportunistischen schauspielernden Mitläufer des Naziregimes; den einstigen Chef des Bundeskriminalamtes – Rasterfahnder Horst Herold – und über das Versagen der Verfassungsschutzämter, das endlich ganz und gar aufgeklärt und vollständig untersucht werden sollte. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf – Der sogenannte Whistleblower Edward Snowden hat nicht nur der Weltgemeinschaft die geheimen Über- & Angriffe der angloamerikanischen Geheimdienste auf die NetzteilnehmerRead More
Wenn Zeilenhuren alles selber machen – Das geile Bookzine 05 der Ruhrbarone. Von Alf Mayer Länger her, dass ein Printmagazin mir beim ersten Hineinblättern derart den Puls beschleunigte und mich fiebrig werden ließ. Ich denke, es war McSweeny‘s großformatige San-Francisco-Ausgabe. Und jetzt die Ruhrbarone. Fettes Ding, das Bookzine 05 zum Thema „selber machen!“ „Das wird mir keiner glauben, ich hab auf jeden Fall die beste Story auf der Party“, denkt sich da ein junger Mann, als er die Tür öffnet, ihn ein Faustschlag mitten ins Gesicht trifft und die WohnungRead More

Posted On August 14, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Else Lasker-Schüler: Die kreisende Weltfabrik

Furiose Auftritte – Wolfram Schütte über Else Lasker-Schülers Berlin-Prosa. Etwas Ähnliches wie die erst kürzlich von Günther Rühle entdeckten & wiederveröffentlichten journalistischen „Briefe aus der Reichshauptstadt“ von dem berühmten Theaterkritiker Alfred Kerr darf man sich von den „Berliner Ansichten und Porträts“ Else Lasker-Schülers nicht erwarten. Was die Germanistin Heidrun Loeper in dreißig Beispielen unter dem vielversprechenden Titel „Die kreisende Weltfabrik“ in einem mit zahlreichen zeitgenössischen Illustrationen versehenen Band des Transit-Verlags versammelt hat, sind Artikel, Betrachtungen, Offene Briefe & Porträts aus dem weniger bekannten Prosawerk der 1869 in Wuppertal-Elberfeld geborenen undRead More

Posted On August 14, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Zum Tod von Rolf Schwendter

Vom Glück einen Menschen getroffen zu haben – Vom Glück einen Menschen getroffen zu haben…Das sagt sich so leicht, aber letztlich gibt es immer nur wenige Menschen, auf die dieses Glücksbekenntnis zutrifft. Rolf Schwendter war gewiss so einer.  Von Carl Wilhelm Macke. Vielleicht bin ich ihm zwei-, drei Mal in meinem Leben persönlich begegnet und jedes Mal war es ein Glückserlebnis. Und immer war es im Umkreis des heute leider fast vollkommen „Sozialistischen Büros“, das vor allem in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts versucht hat, zwischen dem Terrorismus der RAFRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Domenico Fetis „Jakobs Traum von der Himmelsleiter“. (Alle Folgen hier). Siebenundvierzigste Ausfahrt Gern habe ich mir das Bild angeschaut, eine Woche lang, in dem Domenico Feti „Jakobs Traum von der Himmelsleiter“ erzählt, zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts. Der italienische Barockmaler hatRead More

Posted On August 14, 2013By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Beste Absage bei einer Facebook-Veranstaltung: „Oh nein, schade, ich würd so gern kommen, aber bin zum Jonglieraustausch in Bulgarien!“ — André Herrmann (@nnamrreherdna) August 7, 2013 Wir wissen alle nichts, aber wer dabei niedlich aussieht, sieht zumindest niedlich aus. — Ute Weber (@UteWeber) August 8, 2013 ‘Bitte ein Briefmarke für innerhalb der Schweiz.’ – ‘A-Post oder B-Post?’ – ‘Oh, was ist daRead More

Posted On August 14, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

We have many winners! 1 bild / 100 worte Seid gegrüßt, Erdlinge. Wer die letzten Wochen nicht auf culturmag unterwegs war, weiß eventuell nicht, dass sich die NASA in die Fußstapfen von Basho et alii begeben hat. HAIKU TO MARS lautete der Wettbewerbsaufruf der MAVEN-Rakete, die demnächst loszischt, um Atmosphärentests einzuholen und Mars-Roboter Curiosity von Malcolm, Buddy und Evita aus dem Labor zu grüßen. Hello! Und hier also der Sieger-Haiku: It’s funny, they named Mars after the God of War Have a look at Earth Nebenbei: Alle Haikus im Wettbewerb,Read More

Posted On August 14, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Cees Nooteboom

Dichterlesung in Còrdoba Wie sie träumen, die Leute – Sie mit den beigen Stiefeln, die Fotos macht vom Tisch mit dem lachsroten Tuch, sechs kleine Flaschen Mineral, sechs Mikrophone, wo später die Dichter hinkommen mit ihren druidischen Worten. Klein der Saal, spanische Stimmen, verputzte Wände, Gezwitscher von tausend Vögeln, die auf Gedichte warten, Reiher, Bussarde, Krähen, Spatzen, bis die Stille herunterschneit und die heiligen Amseln beginnen. Übersetzt aus dem Niederländischen von Ard Posthuma.   Als Lyriker war der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom bislang im deutschen Sprachraum kaum bekannt. Dabei hatRead More
Die Zukunft aller ist in jeder Handlung enthalten – Harald Welzer fordert dazu auf, „selbst“ zu „denken“ & zu handeln. Von Wolfram Schütte. „Selbstdenken“ nennt der Sozialpsychologe Harald Welzer sein jüngstes Buch, das mit seinen 329 Seiten auch noch eine „Anleitung zum Widerstand“ sein will. Der kürzlich gestorbene 96jährige Stéphane Hessel hatte mit seinem appellativen humanistischen Essay „Empört Euch!“ den Nerv des weitverbreiteten Unbehagens an einer durchökonomisierten Weltgemeinschaft getroffen, in der sich allerorten & auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen (auch ohne Hessels an die europäische Jugend gerichteten Appell) Rumor, Wut,Read More

Posted On Juli 3, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, 03.07.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und  MusikMag! Die Frage, wie man leben soll, was man anstellen soll um dem Komfort des radikal destruktiven Kapitalismus zu entkommen, beschäftigt immer mehr Menschen. Harald Welzer gibt in seinem Buch „SELBST DENKEN“ eine „Anleitung zum Widerstand“ – Wolfram Schütte ist angetan. Aleks Scholz ist bei seiner Reise quer über den Nahthimmel bei „61 Cygni“ angekommen, einem orangenen, langsam rotierenden Stern. „Satan, Dein Name ist Pubertät“. So auch in Joey Goebels coming-of-age Geschichte „Ich gegen Osborne“, die Julia Hess gelesen hat. AußerdemRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: 61 Cygni und die Parallaxe. Die parallaktische Supersackgasse „61 Cygni“ ist ein relativ langweiliger Stern. Ein wenig kleiner als die Sonne, ein bisschen weniger heiß, ein bisschen älter, von orangener Farbe, langsam rotierend. Es gibt Milliarden Sterne dieser Sorte in der Milchstraße. 61 Cygni ist gerade so mit bloßem Auge erkennbar, aber wirklich nur, wenn manRead More

Posted On Juli 3, 2013By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

Mana Neyestani: Ein iranischer Alptraum

Ein „Hä?“ und seine Folgen Das Jahr ist 2006, der Teheraner Frühling ist heiß und die Kakerlaken haben wieder einmal die Wohnung übernommen, in der der politische Cartoonist Mana Neyestani mit seiner Frau Mansoureh lebt. Seit reformorientierte Zeitungen im Iran verboten wurden (im Jahr 2000, nachdem die Reformisten bei den Parlamentswahlen erneut die Mehrheit erhalten hatten), hält sich Neyestani mit Kinder-Comics über Wasser. Der Anfang der Geschichte zeigt den Zeichner bei der Arbeit; die Lage in seiner Wohnung verführt ihn zu einem Beitrag mit dem Titel: „Wie man gegen KakerlakenRead More

Posted On Juli 3, 2013By Wolfram SchuetteIn Kolumnen und Themen, Litmag

Wolfram Schüttes Petits riens

Petits riens (IV) – Wolfram Schütte über die usamerikanische „fürsorgliche Ausspähung“ unter „politischen Freunden“; einen philosophierenden Fußballtrainer, „Oral History“ und das Justiz- & Psychiatrieopfer Gustl Mollath. Fürsorgliche Belagerung – Man stelle sich für einen Augenblick vor, der russische Geheimdienst hätte sich in der europäischen Netzwelt so ungeniert & selbstverständlich umgesehen, bzw. zuhause gefühlt wie bis zu Edward Snowdens Enthüllungen via „Guardian“ die uasamerikanischen und britischen Geheimdienste. Diplomatisch wären solche Eingriffe kaum noch zu behandeln gewesen. Aber glücklicherweise hat Snowden nur die „fürsorgliche Ausspähung“ unter „politischen Freunden“ offenbart – vorsorgliche Verhaltensweisen,Read More

Posted On Juli 3, 2013By Julia HessIn Bücher, Litmag

Joey Goebel: Ich gegen Osborne

Alles Schlampen, außer James – In seinem neuen Roman liefert Joey Goebel eine klassische Coming-of-Age-Story ab, die nach einer Verfilmung verlangt. Kein Wunder, denn der Autor würde selbst gerne Drehbücher schreiben. Auch wenn der Protagonist eher in eine Tragikomödie passen würde, von klischeehaftem Highschool-Kiffer-Klamauk ist „Ich gegen Osborne“ dennoch gar nicht so weit entfernt – und das ist in diesem Fall wirklich kein Nachteil. Von Julia Hess James Weinbach ist schlicht der Gegenentwurf zum amerikanischen Durchschnittsteenager. Er steht nicht auf Rap-Musik, hippe Kleidung oder die neuesten Blockbuster und lehnt Drogen undRead More

Posted On Juli 3, 2013By Hanspeter LudwigIn Comic, Litmag

Brecht Evens: Die Amateure

Fesselnde Bilderrätsel und Kunstzitate – „Die Amateure“ ist ein Comic für Dechiffriermeister von Bilderrätseln und Bildwitzen. Dazu braucht es Zeit. Das Werk ist eine der Entdeckungen dieses Jahres und Evens sicher einer der Zeichenkünstler, die in Zukunft im Auge zu behalten sind. Von Hanspeter Ludwig Es ist schon ein Kreuz mit der Kunst: Ein Leben lang beschäftigt sich der Künstler mit dem Objekt seiner Begierde, lernt, übt, analysiert, übt weiter und wird doch, berechtigterweise oder nicht, zu den 95 Prozent gehören, die von ihrer Kunst nur mäßig oder gar nichtRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Antiker Sarkophag in der Kirche Maria Sopra Minerva. (Alle Folgen hier). Sechsundvierzigste Ausfahrt Von der Schwarz-Weiß-Fotografie geht oft ein größerer Ernst aus als von ihrer bunten jüngeren Schwester. Die Beschränkung auf die Nicht-Farbe Grau, in all ihren Valeurs, zieht den BlickRead More

Posted On Juli 3, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Shazam! 1 bild / 100 worte Und wer sitzt in dem lecken Atom-U-Boot? Der Russe zum Schein, tatsächlich aber Captain Marvel, der sich der Auslieferung entziehen möchte, nach Hause will er nicht, nach Hause kann er nicht, nicht nach all den „Geheimnissen“, die er im Feindesland ausgeplaudert hat, sorgsam unvollständige Bauanleitungen, Bestandslisten mit eingebauten Fehlern, „Amerika“ liegt ihm weiterhin am Herzen, aber das von damals, das Bessere, Schönere, Heilere und der Krieg ist schon lange vorbei, auch der kalte, sein Boot leckt, egal, mit SHAZAM schießt er Raketen ab, mitRead More

Posted On Juli 3, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Fedia Filkova

Das Leben ist immer anderswo Selten nur ist eine Treppe derart eng, steil und gefährlich wie in diesem Fall. Du gehst sie vor meinen Augen seelenruhig nach getaner Arbeit hoch. Rückblickend ins Atelier ist es auf dem Bild das Kleid nur, das noch zuckt. Denn der Körper ist woanders. Wo ist er? Das sag ich später dir, dreh dich nicht um jetzt, sieh, da kommt die letzte Stufe. Aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner   Wie wenig wir doch wissen von der zeitgenössischen Kultur aus Ländern, die von uns einmalRead More
Das vierteljährliche Preisrätsel – finden Sie das gesuchte Gedicht und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und einen Buchpreis gewonnen hat Elke Jahn aus Meißner. Herzlichen Glückwunsch!Read More