1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Andrew Wyeth: „Christina’s World”. Aufbruch Das Mädchen auf einer Wiese. Nur Wiese um sie, so weit sie schauen
Read More Wettlesen im Salon – 7. Literaturwettbewerb Wartholz (14.– bis 16. Februar 2014). Kurzer Vorgeschmack von Senta Wagner. Letztes Jahr im Februar leuchtete die Literatur unter Schneetürmen hervor. Auch in diesem Jahr gibt es Literatur zu entdecken, ob mit oder ohne Schnee. Vom 14. bis 16. Februar 2014 findet in Reichenau an der Rax am Fuße des Schlosses Wartholz in der Schlossgärtnerei in diesem Jahr zum siebten Mal der angesehene Literaturwettbewerb Wartholz statt. Das malerische Ganze ist eingebettet in die niederösterreichische Bergwelt. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Publikumspreis
Read More Fliegen 1 bild /100 worte Worauf wir gleich an Glausers „Chinesen“ denken mussten, wegen der Hexen, deren Unwesen sich durch surrende Fliegenschwärme ankündigte… unser Fluggetier dagegen ist die Art von fliehendem Gedanken, der etwa mit der Frage auftaucht, wie viel Wissen um das Vorhandensein einer Individualperspektive – das Ich als gläserner, verschatteter, unkennbarer Solist – in unserm Blick auf die Welt über die Jahre noch mitschwingt, oder ob sich eben dieses Ich-Bewusstsein irgendwann auf strahlenförmigen Achsen im Universalgeschehen verflüchtigt, das Ei im All aufgelöst; und ja, auch dies: Zwei atomare
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Das Abendland geht unter und ich hab nichts anzuziehen! — Ute Weber (@UteWeber) February 5, 2014 Statt "Adobe" lese ich oft zuerst "Adorno". Das Soziologie-Studium war doch nicht umsonst. — frank krings (@frank_krings) February 6, 2014 Heute hat Charles Dickens Geburtstag. Zum Andenken in der Kantine "Kann ich bitte mehr?" fragen. — Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) February 7, 2014 Ich verstehe weder Liebe
Read More Do Not Go Gentle Into That Good Night Do not go gentle into that good night, Old age should burn and rave at close of day; Rage, rage against the dying of the light. Though wise men at their end know dark is right, Because their words had forked no lightning they Do not go gentle into that good night. Good men, the last wave by, crying how bright Their frail deeds might have danced in a green bay, Rage, rage against the dying of the light. Wild men who
Read More Das eBook aka „Das Böse“ Friedrich Forssmans Artikel „Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt“ macht gerade die Runde. Ich möchte ihn fast so zusammenfassen: Das eBook schmutzt, nässt und ist bissig. Außerdem ist es ständig besoffen und kotzt überall hin. Also: ein betrübliches Ding, dieses eBook. Nicht der Rede wert. Und doch redet man ständig darüber. Schließlich tritt man ja jeden Morgen in seine Kotze. So in etwa. Ich wurde Herrn Forssman einmal kurz vorgestellt, wobei ich nicht glaube, dass er sich daran erinnert, und auch ich
Read More Kraftwerk forever – Club Liberitas, Bochum, im Sommer 1969, und ich schrieb damals: „Norbert auf jeden Fall saß da neben mir, und wir saßen ganz vorn, wie immer, und er schlug auf den Tisch, weil ihn die Gruppe auf der Bühne mitriss, umhaut, sagte er, die fünf da hauen mich um! Die fünf aus Krefeld, die sich Organisation nannten. Ein Iraker, Basil Hammoudi, ja, den Namen habe ich behalten, den merkt man sich, wenn man ihn einmal spielen gehört hat. Also, der hockte vor einem Arsenal Klangkörpern, Trommeln und so,
Read More In Cold Blood – Philip Seymour Hoffman ist am 2. Februar tot in seiner New Yorker Wohnung gefunden worden. Für CULTurMAG hat sich Christopher Werth einen seiner wichtigsten Filme noch einmal angesehen: Capote. Für die Rolle wurde er 2006 mit dem Oscar für die beste Hauptrolle ausgezeichnet. Von Christopher Werth Mit Nebenrollen fing es an. Damit wurde er zur Kultfigur. Er hat nie gedacht, Mist, eigentlich müssten mir diese Idioten die Hauptrolle geben, naja, spiel’ ich die kleine Drecksrolle mal eben schnell runter. Mit radikaler Ernsthaftigkeit hat er das Potential
Read More Posted On Februar 5, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Fritz Bauer zum Eingedenken – Alexander Kluges literarische Berührungen mit dem Holocaust. Von Wolfram Schütte Der achtzigjährige Alexander Kluge ist immer noch ein Tausendsassa. Seit er vor mehr als zwanzig Jahren aufgehört hat, Filme fürs Kino zu drehen & nur noch mit Eigenprogrammen im Fernsehen auftritt, hat er sich wieder hauptsächlich der Literatur verschrieben. Dabei hatte der Kopf des Neuen deutschen Films, der mit preisgekrönten Filmen wie “Abschied von gestern” oder “Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos” international reüssierte, 1962 & 1964 mit seinen “Lebensläufen” & dem Roman “Schlachtbeschreibung” als
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: David Dawson: „Lucian Freud Painting the Quen”. Malen vor Thronen Ein Maler muss selbst erst zum König seiner
Read More Posted On Februar 5, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Der Preis des Krieges – Was geschieht mit Menschen, die ihre heimischen Komfortzonen in Westeuropa verlassen und auf einem einsamen Vorposten im afghanischen Gulistan mit Krieg, Angst, Tod und der Frage nach Schuld konfrontiert werden? Dies zeigt der Italiener Paolo Giordano in seinem Antikriegs-Roman „Der menschliche Körper“ auf eindringliche und facettenreiche Weise. Von Karsten Herrmann. „Der menschliche Körper“ ist ein vielperspektivischer Roman, in dem rund ein Dutzend Protagonisten vor, während und nach ihrem Afghanistaneinsatz begleitet werden. Da sind zum Beispiel der Obergefreite Ietri, ein Muttersöhnchen und noch „Jungfrau“ und sein
Read More Tempo 1 bild / 100 worte Angenommen, v(t1) und v(t2) liegen irrsinnig weit auseinander, ja, gar in zweierlei Seins-Beschleunigungs-Befindlichkeiten (Gal1 und Gal2?) – (Wer ist nun John Galt?! Fiel mir grad Ayn.) He. – Was mich umtreibt, ist folgendes: In unserem entschleunigten Universum bleibt das Mysterium von Sternbildern und Milchstraßen für Astrologen, Apokalyptiker und Liebende bestehen, wer aber nur einmal das Tempo schauen könnte, mit dem dieses Anordnungsfeld einer metauniversellen Spieleridentität – oder sind es mehrere – erscheint, für uns Äonen, für sie ein Augenzwinkern, und erfasste darin das multidimensionale
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Angry Birds wird ausspioniert? Gut, dann wissen die immerhin, dass ich nie irgendetwas durchs Werfen von irgendwas anderem kaputt bekomme. — Sushi Su (@StereoSushisu) January 28, 2014 Die Quadratur des Kreises ist der Pizzakarton. 500 Jahre Mathematik umsonst. — Henning Rucks (@henningrucks) January 30, 2014 Geniale Idee: Postkarten mit Sprüchen. Das könnte den Postkarten-mit-Sprüchen-Markt revolutionieren. — Peter Breuer (@peterbreuer) January 31, 2014
Read More Zukunftspläne Jeder, der einen Sohn großzieht, wünscht diesem einen klaren Verstand. Ich nicht! Schließlich brachte mir mein wacher Geist ein Leben lang nur Verdruss. Viel lieber hätte ich daher einen völlig unbedarften Jungen, der ein sorgenfreies Dasein am Ende mit einem Ministerposten krönt. (um 1080) Beiläufige Notiz Einsam und allein bin ich: ein kranker Greis, das weiße Haar zerzaust wie Reif im Wind. Kräftig ist nur die Farbe im Gesicht: zur Freude meines Sohnes, der mich zum Lachen bringt, weil er nicht merkt, dass dieses Rot vom Trinken rührt. (entstanden
Read More – Wir freuen uns sehr über diese Neuerung: Ab sofort präsentieren wir Ihnen auf CulturMag jede Woche eine Folge des Kurzhörspiels „John & Maus“. Brigitte Helbling erklärt, was es mit John und der Maus auf sich hat. Chill-Out mit Maus „John war besorgt“, so fängt die Geschichte an. „Wie jeden Tag hatte er die Dinge aufgezählt, die er mochte. Dann die Dinge, die er nicht mochte. Es war eine Übung – begonnen in der Hoffnung, ihn mit seinem Schicksal auszusöhnen – damit er wusste, woran er war.“ Burn-Out? Depressionen? Es sind
Read More Weg mit der kummervollen Bürde! – „Wie wir verschwinden“ nannte Mirko Bonné seinen 2009 veröffentlichten wunderbaren Roman über zwei französische Jugendfreunde, in dem die Rückblende auf turbulente Erfahrungen verquickt ist mit der Momentaufnahme des tragischen Autounfalls von Albert Camus. Im neuen Roman „Nie mehr Nacht“ beschreibt Bonné die Krise des Hamburger Grafikers Markus Lee, der den Selbstmord seiner Schwester nie verkraftet hat und sich während eines Aufenthalts in der Normandie am liebsten aus dem Leben davonschleichen möchte Von Peter Münder Mag sein, dass Mirko Bonné, 48, in Hamburg lebender Romancier
Read More Posted On Januar 29, 2014By Die RedaktionIn Litmag
HAM.LIT 2014 – Am morgigen Donnerstag, dem 30.1.2014 ist es wieder so weit. Zum bereits 5. Mal trifft sich Hamburgs Literaturszene ab 19:30 Uhr auf der HAM.LIT, der „Langen Nacht junger Literatur und Musik“ im Uebel & Gefährlich zur ersten großen Literaturveranstaltung des Jahres. Der Bunker an der Feldstraße in Hamburg-St.Pauli wird für eine Nacht wieder zur literarischen Flaniermeile: 15 Autoren und Autorinnen lesen parallel auf drei Bühnen spannende Literatur. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa und zurück, verspricht der Abend einen Einblick in die junge
Read More Posted On Januar 29, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Am morgigen Donnerstag, dem 30.1., findet zum 5. Mal die „HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur & Musik“ im Hamburger Club Uebel & Gefährlich statt. Mit dabei ist auch Stefanie de Velasco, deren Debütroman Ihnen Karsten Herrmann vorstellt. Aus der Zeit gefallen – In seinem Romandebüt „Das kalte Jahr“ schickt Roman Ehrlich seinen Protagonisten auf einen (alb-)traumhaften Trip in eine landschaftliche und menschliche Einsamkeit voller Poesie, Sprachlosigkeit und Rätsel. Von Karsten Herrmann Unvermittelt bricht Ehrlichs Ich-Erzähler eines Tages aus einer Universitätsstadt im Norden auf und wandert durch eine tief verschneite
Read More Posted On Januar 29, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Am morgigen Donnerstag, dem 30.1., findet zum 5. Mal die „HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur & Musik“ im Hamburger Club Uebel & Gefährlich statt. Mit dabei ist auch Stefanie de Velasco, deren Debütroman Ihnen Karsten Herrmann vorstellt. Über Freundschaft, Liebe und Verzweiflung – Stefanie de Velasco erzählt in ihrem Debüt eine klassische Coming-Out-Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verzweiflung in einer Welt, die nie so richtig heil war und immer mehr auseinanderzufallen droht. Seit sie denken können, sind die in einer Berliner Multikulti-Siedlung aufwachsenden Nina und Jamelaah unzertrennlich. Das Lieblingsgetränk
Read More Posted On Januar 29, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Le Can Can als Tanz mit der Historie – Pierre Michons merkwürdiges Buch “Die Elf”. Von Wolfram Schütte. Wenn man einen umständlichen Redner charakterisieren will, der zwar vom Hundertsten ins Tausendste & dennoch oder lange nicht zu Potte kommt, dann resümiert man dessen fahrige Ausführungen mit dem Satz: er erzähle “von hinten durch die Brust ins Auge”. Mit diesem quasi Morgensternhaften Paradox soll gewissermaßen die unmögliche Verlaufsbahn eines Geschosses im Körper des Betreffenden beschrieben sein. Seine Rede wird dabei als Metapher zum Körper, der Erzählvorgang zum Schuss & dessen Ziel
Read More Posted On Januar 29, 2014By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Der Geruch des Geldes –Rafael Chirbes hat nie optimistische Romane oder erbauliche Literatur geschrieben. Der 1949 geborene Autor übernahm die Fackel von Max Aub, dem literarischen Chronisten des Spanischen Bürgerkrieges, und schuf ein hellsichtiges und literarisch überragendes Porträt des franquistischen und postfranquistischen Spaniens bis heute. Von Elfriede Müller. Trotz oder gerade wegen seiner Illusionslosigkeit ist Rafael Chirbes ein erfolgreicher Autor, dem im Laufe der Jahre intellektuelles Lob und viele Preise zufielen. Diese Anerkennung hat seinen kritischen Geist nicht gebändigt. Seine beiden letzten Romane „Krematorium“ und „Am Ufer“ lassen kein gutes
Read More Posted On Januar 29, 2014By Christopher WerthIn DVD, Litmag
Mind the Gap – Auch in einer Spalte zwischen Pepsi und Popkorn kann man Trüffel finden. Christopher Werth entdeckt in Guiliermo del Toros Actionkracher “Pacific Rim” subversive Spuren von Literatur. Aber alles der Reihe nach. Außerirdisches Leben bedroht die Menschheit. Aber nicht aus dem Weltraum. Die Gefahr lauert seit vielen Millionen Jahren unter der Erde. Es sind Kolonialisten, die schon unzählige Planeten bevölkert haben und für die die Menschheit nur ein kurzlebiges Ungeziefer ist. Sie haben es schon mal versucht und die Dinos geschickt. Das hat bekanntlich nicht auf Dauer
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Gustave Caillebotte: „Dächer mit Schnee”. Ein Wunder von Balance Die Grußkarte von Fabrizia, auch dieses Jahr wieder, kam
Read More Die Götter 1 bild / 100 worte Ihr sollt das wörtlich verstehen, als Vorhersage. Der Planet Krypton einer nicht lange zurückliegenden Comic-Jetzt-Zeit verwandelt sich in einem komplexen anagrammatischen Verfahren der sechsten Dimension zur Erde der Zukunft – eine Zukunft, die unsere Zivilisation in die Selbstauflösung geführt hat, und nur ein Kind unter allen und allem, was die „Menschheit“ einst war, wird dem Untergang entkommen: Ach, Clark. Wie soll sich die alte „Erde“ bloß auf der nächsten (Kepler 69-K?) fortpflanzen. Und, verzeih die Frage, aber ist denn dein Samen auch ein
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Ich habe gerade Buchstabennudeln auf meine Tastatur geklebt. Ich bin der Erfinder der Pastatur. — … (@happyfeeling81) January 22, 2014 Ein Baumstamm liegt im Weg.
Früher: Alle gehen drumherum.
Heute: Alle bleiben stehen, schimpfen und starten eine Anti-Baumstamm-Petition. — Ute Weber (@UteWeber) January 23, 2014 Futuristische Filme sind erst dann realistisch, wenn 60% der Rentner ganzkörpertätowiert sind und ausgeleierte Schlabberohrläppchen haben. — Pamela Brühschwein
Read More Gedicht Zerstörte Landschaft mit Konservendosen, die Hauseingänge leer, was ist darin? Hier kam ich mit dem Zug nachmittags an, zwei Töpfe an der Reisetasche festgebunden, Jetzt bin ich aus den Träumen raus, die über eine Kreuzung wehn. Und Staub, zerstückelte Pavane, aus totem Neon, Zeitungen und Schienen dieser Tag, was krieg ich jetzt, einen Tag älter, tiefer und tot? Wer hat gesagt, dass sowas Leben ist? Ich gehe in ein anderes Blau. Ein kurzer autobiographischer Exkurs ist unumgänglich: Brinkmann wie der Schreiber dieser Zeilen stammen aus Südoldenburg. Aber wo
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