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Posted On Januar 15, 2014By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, Sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Ich könnte statt des letzten Kapitels auch drei Seiten "ftwrx" schreiben. Würde den Leser überraschen und für mich vieles einfacher machen. — Matthias Sachau (@MatthiasSachau) January 8, 2014 Babys sind wie Radiohead. Nur wenige Leute mögen sie wirklich. Die anderen tun nur so als ob. — Königin Victoria (@SpeedleDum) January 9, 2014 Im nächsten Leben werde ich auch Philosoph. Freiberuflich. Ich betreibeRead More

Posted On Januar 15, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Exodus 1 bild / 100 worte Vorwürfe: Meine Schwäche für geniale Lehrer. Dagegen führe ich an: Ihre Schwäche für mich. Abgehundet. Andere nenne ich sphärische Bastarde und begrüße sie mit den Worten: „Und wer zum Teufel sind Sie?“ Da haset der Jungphysiker davon, schreibt er später ein Buch, komme ich darin schlecht weg. Nun, so kehre ich an den Schreibtisch zurück. Unsere Milchstraße zieht durch das Universum, mit der Sonne als Raketenantrieb, der sich lenken ließe, bitte, das ist Ihnen jetzt nicht neu. Die Lösung ist simpel. Temperaturveränderungen in denRead More

Posted On Januar 15, 2014By coerIn Litmag, Rätsel

Preisrätsel Winter 2014 – Fadenkreuz

Das vierteljährliche Preisrätsel – finden Sie das gesuchte Meer und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On Januar 15, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Forugh Farrochsad

Das Geschenk Ich rede vom Ende der Nacht Ich rede vom Ende der Dunkelheit Und vom Ende der Nacht rede ich Wenn du zu meinem Haus kommst, bring mir, du Lieber, eine Lampe Und eine Luke, aus der ich Das Gedränge der glücklichen Gasse sehen kann. Aus dem Persischen übertragen von Kurt Scharf Unabhängig voneinander schenkten mir zwei im Iran geborene Freunde zum letzten Weihnachtsfest Gedichte von Forugh Farrochsad. Da interessiert man sich schon seit längerer Zeit für lyrische Stimmen aus aller Welt und muss – nicht ganz ohne SchamRead More
Hinter der Linie, vor dem Spieltag – Eine Kolumne von Mara Braun. Niemals ist es so gefährlich, sich morgens vom Radiowecker aus dem sanften Schlummer reißen zu lassen, wie in der Vorweihnachtszeit, wenn der Horror einen Namen hat: Wham – Last Christmas. Selbstredend berechnet sich die Antwort auf die Frage, wie man durch den Advent gekommen ist, denn auch so: Tag, an dem man dem Song erstmals zum Opfer fiel, geteilt durch 24; mein Ergebnis lautet in diesem Jahr 0,71 – ich hatte also Glück. (Schlimmer dran ist, wer denRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Senta WagnerIn Litmag, Porträts / Interviews

Der Septime Verlag im Porträt

Mit Vollgas unterwegs in Sachen Bücher und Autos – Ein Verlagsporträt von Senta Wagner. Es gibt Häuser und es gibt Bücher. Aber nur ein Haus der schönen Bücher. Mit diesem Attribut schmückt sich der in Wien ansässige Septime Verlag, der 2008 von Jürgen Schütz gegründet wurde. Und über das Schöne der Bücher wird zu reden sein. Das Gespräch findet jedoch nicht in jenem Haus statt, denn Schütz führt seinen Buchverlag vom Laptop aus, sondern im Raucherabteil eines Kaffeehauses. Bis heute, der Frühjahrsvorschau 2014, ist das Buchprogramm beachtlich angewachsen auf etwaRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Die harte Arbeit der Himmelsdurchmusterung. Die kosmische Fake-Langeweile Der Himmel ist voll mit Sternen. Schon mit bloßem Auge sind es ein paar Tausend. Ein kleines Fernrohr, ein Spielzeug, sieht eine Million. Ein solides Profi-Teleskop eine Milliarde. Fast alle sind entsetzlich langweilig. Fast alle senden zu fast jedem Zeitpunkt einen fast gleichmäßigen Strom aus Photonen. TausendRead More
„Ich hasse die ganze Welt.“ Die Welt ist grau in grau. Die einzige Farbe, die in dieses Grau leuchtet, ist das rot der Hakenkreuzfahne. Es ist nicht viel zu erzählen. Der graue Himmel. Der Hunger. Der Regen. Der Hunger. Die Schläge. Der Hunger. „Papa, du wiederholst dich“, sagt der diesen Comic erzählende Sohn mehrmals. Auch er wiederholt sich. Aber gerade das muss mit diesen keineswegs redundanten Wiederholungen erzählt werden, denn der Hunger, der Regen, die Schläge waren ständige Begleiter des Kriegsgefangenen. Von Ole Frahm „Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im StalagRead More
Der einzigartige “Michel” – Ein “deutscher Michel” ist er gewiss nicht, obwohl ein Deutscher – und “Michel” nennen ihn alle, die zeigen wollen, dass sie mir ihm vertrauten Umgang haben, obwohl er Michael Krüger heißt, im Dezember 70 Jahre alt wurde & noch bis zum Jahreswechsel der geschäftsführende Verleger des C. Hanser-Verlages ist. Von Wolfram Schütte Er verlässt den Münchner Verlag nicht aus eigenem freiem Willen, nachdem er (& einige andere mit ihm) das einst konservative Haus – erst als Lektor, dann als Verleger – zu dem neben Siegfried UnseldsRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Terézia Mora: Das Ungeheuer

Der Weg ist das Ziel – oder auch nicht ‒ Terézia Moras neuer Roman wurde mit Auszeichnungen überhäuft. Mehr als zu Recht. Kaum ein Werk beschreibt unsere Zeit und unser Sein besser. Ein Text, der das Zeug zum Klassiker hat. Von Andreas Pittler Als Terézia Mora vor knapp zehn Jahren die Welt der Literatur betrat, tat sie dies auf mehr als beachtliche Weise. Ihr Roman „Alle Tage“ war für mich, der ich damals eine Kolumne für die „Wiener Zeitung“ zu osteuropäischer Literatur schrieb, ein potentielles „Buch des Jahres“. Mit einerRead More
Revolution, schwarz auf weiß – „Cherry Guevara“, so heißt ein in Australien verkauftes Eis-am-Stiel der beliebten Magnum-Reihe von Langnese. Auf der Verpackung steht: „Der revolutionäre Kampf der Kirschen wurde erstickt, als sie zwischen zwei Schokoladenschichten in die Falle tappten – möge ihr Andenken in Ihrem Mund weiterleben!“  Von Patrick Spät Ja, der Kapitalismus versteht sich meisterlich darin, seine Gegner einfach zu verwursten und für sich zu nutzen. Auf der Eisverpackung prangt auch das weltberühmte Konterfei des „Guerillero Heroico“ Che, fotografiert 1960 von Alberto Korda. Natürlich darf dieses Bild, das auchRead More
An average white South African’s take on Madiba – Aus Südafrika von Sandi Baker. When I heard the news that F W De Klerk had unbanned the ANC and that Nelson Mandela was to be released, I was stunned. It was unexpected; I thought it was a trick. I was part of a generation of white South Africans who were at that stage contemplating leaving South Africa to live overseas as there was no opportunity in South Africa, there was increasing unrest and there sanctions against South Africa. I hadRead More
Neuer Bücher von Junot Diaz, Jelle Behnert, Hans Magnus Enzensberger und Konrad Lorenz – kurz vorgestellt von Karsten Herrmann (KH), Frank Göhre (FG), Carl Wilhelm Macke (CWM) und Brigitte Helbling (HEL). Ein Erzähler wie ein Vulkan (KH) Der Pulitzer-Preisträger und gebürtige Dominikaner Junot Diaz ist einer der wichtigsten literarischen Vertreter des farbigen Amerika. In seiner kurioserweise als „Roman“ titulierten Kurzgeschichtensammlung „Und so verlierst du sie“ erzählt er vom Leben und Lieben der (dominikanischen) Einwanderer in New Jersey. Hauptprotagonist ist der Ich-Erzähler Junior, der wie alle Helden bei Diaz eigentlich „kein schlechter KerlRead More
Franziskus, Retter Snowdens? Wie der Papst seinem Namenspatron nacheifern & Ehre machen könnte. Von Wolfram Schütte In der TAZ streiten Michael Braun & Daniel Scholz darüber, warum Time zu seinem „Mann des Jahres“ Papst Franziskus gekürt hat und nicht den Whistleblower Edward Snowden, der bei dem US-Newsmagazin nur auf Platz 2 gekommen ist. Immerhin. Man kann man darüber trefflich streiten, wer der „Mann des Jahres 2013“ sein sollte. Ob es Feigheit war, was die Time-Redakteure am Ende für den argentinischen Papst votieren ließ, wie Scholz unterstellt, sei dahingestellt. „Herkulisch“ sindRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Anne SchuesslerIn Bücher, Litmag

Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Die Faszination des schlechten Bestsellers – Ein Buch steht auf Bestsellerlisten und gewinnt Preise. Dabei gehört es zu den ärgerlichsten Veröffentlichungen des Jahres. Wie das nur sein kann, fragt sich Anne Schüßler. Ich lese selten schlechte Bücher. Oder anders gesagt: Ich lese selten Bücher, die ich schlecht finde. Das mag zum einen daran liegen, dass ich grundsätzlich vor allem erwarte, dass ich über eine Spanne von 300 bis 800 Seiten ausreichend unterhalten werde, und solange ein Buch das irgendwie schafft, auch geneigt bin, das okay zu finden. Zum anderen vielleicht auch,Read More

Posted On Dezember 18, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Bernardo Kucinski : K. oder die verschwundene Tochter

„Alles ist erfunden, doch fast alles ist geschehen“ – Von Christiane Quandt. Brasilien scheint auf den ersten Blick kein Land, wo Vergangenheitsbewältigung großgeschrieben würde. Eher die Gegenwart, Tanz, Körperkult und Karneval scheinen in diesem Land wichtig. Denkmäler, Orte der Erinnerung an die Opfer der verschiedensten Phasen von Gewalt verfallen tatsächlich eher, als dass sie so gewürdigt würden wie die Erinnerungsorte und Mahnmale des 2. Weltkrieges in Europa, vor allem in Deutschland. Auch in Lateinamerika ist Brasilien (noch) eines der Länder, die erst langsam eine aktive Erinnerungskultur bezüglich ihrer blutigen MilitärdiktaturRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Gerbrand Bakker

“Ich bin ein Hinterkopfschreiber”, sagt Gerbrand Bakker über seine Schreibweise. Ein paar Elemente, ein Anfang und dann schreiben. Wenn das Buch fertig ist, überlässt er es seinem Lektor, das Thema zu bestimmen. Die Elemente von “Der Umweg”: Nordwales, Emily Dickinson und eine Heldin, die viele Schmerztabletten schluckt. Gerbrand Bakkers erstes Buch “Oben ist es still” (zur CM-Rezension) über einen Sohn, der seinen alten Vater ins Obergeschoss seines Hofes verbannt, machte ihn in den Niederlanden zum neuen Star der Literaturszene. Der Roman ist gerade verfilmt worden. Der diplomierte Gärtner, der sichRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Siebengestirn 1 bild / 100 worte Advent im Kreis der Sieben, die im Kerzenflackern ein Rehlein verzehren („sah ein Knab ein Rehlein stehn, Rehlein war ein Heide“) und besungen habens den Braten auch schon („hab acht!“), wenngleich recht schlecht. Hier gilt: Je älter, desto fälscher die Töne. Wer aber sind die Sieben? Hinter der Sternversammlung stecken die Pleiaden, je nach Kulturkreis auch mit sechs bis neun Himmelskörpern bestückt. Festrelevante Eckdaten: Der Sehungsbogen ist bei klarem Bethlehem mit 14,5° bis 15,5° anzusetzen; bei Stalllicht mit 19,5° bis 20,5°. Mit klangreiner VerkündungRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, Sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Endlich weiß ich, wofür ich Altgriechisch gelernt habe: um die Weihnachtseinkaufszettel besser verschlüsseln zu können. — Pia Ziefle (@FrauZiefle) December 11, 2013 Da denkt man: "Komm gehste in die Bibliothek, da gibts nix was dich ablenkt" und dann sind so Löcher an der Decke, die man zählen kann. — Nina (@nicest_nini) December 12, 2013 "Willst du auch ein Stück von meiner Schokolade?" "Nö,Read More

Posted On Dezember 18, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Biagio Marin

Ohne Titel Ich, um zu geben nur Worte hab ich bereit nur das Gedicht das Atemkleid. Die hab ich gebreitet über die Insel ein tiefblauer weiter beständiger Himmel. Dann wehte der Jahreswind der Nord oder West das Sein bleibt nicht fest und sie schwinden. Übersetzt von Riccardo Caldura, Maria Fehringer und Peter Waterhouse   Wie entdeckt man eigentlich Dichter und ihre Gedichte? Vielleicht auf Umwegen über die Werke anderer Schriftsteller, wo man zum ersten Mal den Namen eines unbekannten Dichters liest. Die lange Reise von Claudio Magris entlang der DonauRead More
Grundrechte für Tiere?! Die Literary Review of Canada nennt es „das wichtigste Buch über die Mensch-Tier-Beziehung seit Singers ‚Animal Liberation’“, und wer einmal einen tieferen Bick in „Zoopolis“ geworfen hat, der wird diesem Urteil nur zustimmen können. Der Titel allein sagt schon viel über den Inhalt: Tatsächlich ist „Zoopolis“ der Versuch, die Tierrechtsbewegung auf neue, staatsbürgerschaftliche Füße zu stellen. Ganz konkret vertreten die Autoren die These, dass die Praxis der Staatsbürgerschaft auch auf Tiere angewandt werden und so zu einem ebenso transparenten und einheitlichen wie ethisch akzeptierbaren Umgang mit ihnenRead More

Posted On Dezember 11, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 11.12.13

Liebes CULTurMAG-Publikum, das MusikMag pausiert, im LitMag werfen wir uns in dieser Woche einen (kritischen) Blick auf einige interessante Neuerscheinungen. Tina Manske ist überzeugt von der zukunftsweisenden Kraft, mit der Sue Donaldson und Will Kymlicka in „Zoopolis“ eine „politische Theorie der Tierrechte“ entwerfen. Auch Karsten Herrmann ist voll des Lobes über Ben Lerners originell und intelligent konzipierten und geschriebenen Künstlerroman „Abschied von Atocha“. Ganz zufrieden, wenn auch mit leichten Einschränkungen, ist Christiane Quandt mit Benjamin Mosers umfangreicher Biografie über die brasilianische Literatur-Ikone Clarice Lispector. Deutlich kritischer beurteilt Carlo Schäfer UrsRead More

Posted On Dezember 11, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Ben Lerner: Abschied von Atocha

Auf der Suche nach der verlorenen Erfahrung – In seinem Debütroman lässt der amerikanische Lyriker Ben Lerner den amerikanischen Lyriker Adam Gordon ein Jahr als Stipendiat in Madrid verbringen und ein ebenso unterhaltsames wie tiefsinniges „Forschungsprojekt“ rund um die Themen Ich-Bewusstsein, Kunst und Politik durchführen – Ähnlichkeiten zwischen dem Autor und dem Held sind dabei wohl nicht ganz ausgeschlossen. Von Karsten Herrmann Die meiste Zeit seines Forschungsprojektes verbringt Adam Gordon ganz relaxt mit Kaffetrinken, Kiffen, Schlucken von Anti-Depressiva und Besuchen im Prado, wo er die flämischen Meister meditativ betrachtet undRead More

Posted On Dezember 11, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Benjamin Moser: Clarice Lispector. Eine Biographie

Das bewegte Leben der brasilianischen Literatur-Ikone Clarice Lispector – Wie die ersten Bände der Werkausgabe der ‚Grande Dame‘ der brasilianischen Literatur erscheint diesen Herbst auch die erste ins Deutsche übersetzte Biographie von Clarice Lispector im Schöffling-Verlag. Es verwundert etwas, dass dieser umfangreiche Text von Benjamin Moser, einem US-Amerikaner, zur Übersetzung ausgewählt wurde und nicht etwa eine der Lispector-Biographien aus Brasilien. Dennoch ist es erfreulich, dass sich Schöffling dieser enigmatischen Autorin annimmt und nicht nur ihre Werke, sondern auch ihre Lebensgeschichte dem deutschen Publikum zugänglich macht. Von Christiane Quandt Das LebenRead More

Posted On Dezember 11, 2013By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Michael Stavaric: Königreich der Schatten

Durch den Fleischwolf gedreht – Michael Stavarics schrieb einen Roman über Fleisch. Herausgekommen ist Brei. Von Andreas Pittler. Michael Stavaric zählt schon seit geraumer Zeit zu den absoluten Modeautoren. Und das anfangs durchaus zu Recht. Er arbeitete sich von kleinen, nahe am Selbstzahler angesiedelten Verlagen hoch zu den österreichischen Platzhirschen, wo 2006 der Roman „Stillborn“ erschien, eines der wenigen Werke des Autors, das eine 2. Auflage erlebte. 2007 kam „Terminifera“ auf den Markt, auch dies ein durchaus gefälliges Stück Literatur. Seitdem ist er aus der österreichischen Literatur nicht mehr wegzudenken.Read More

Posted On Dezember 11, 2013By Carlo SchaeferIn Bücher, Litmag

Urs Widmer: Gesammelte Erzählungen

Es raunt – Warum ich über Urs Widmers gesammelte Erzählungen nichts schreiben kann: S. 13: Es ist schwierig Donald Duck zu beschreiben. Vielleicht ist sein Name Eugen. In Bodio hat es immer Rauch. Eugen: Rote Haare und eine hohe Stirn, auf der Schweißperlen perlen. Es ist elf Uhr, Eugen kommt, den rechen geschultert von der Mahd. Er hat lustig zwinkernde Augen und ein markiges Kinn. Wenn Eugen die Mahd nicht nackt vornemmt, trägt Eugen Krawatten von Annas Onkel Donald, rufen Tick, Trick und Track: Onkel Dagobert. S. 62/63: Der BäckerRead More