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Posted On September 24, 2014By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Tim Wiese soll also Wrestler werden. Habt ihr auch Angst, dass uns keiner mehr braucht, wenn die Realität die Pointen jetzt selbst schreibt? — Franz Rockenbauer (@rock_galore) September 17, 2014 Wenn man hier im Bergland the road less travelled by nimmt, bleibt man häufig in irgendwelchem Dickicht stecken. Wie im Leben auch. — elbjuristin (@elbjuristin) September 18, 2014 Nur einmal bei offenemRead More

Posted On September 24, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wer ist dran 1 bild / 100 worteWer ist dran, wer ruft an, mit Flammenschwert, noch nicht bekehrt, aus der Geisterbahn, von der Mars-Umlaufbahn, wer ruft an, wer ist dran, wer war das noch, Leonard Cohen. Ha. Einmal, nur ein einziges Mal, soll d* Leser*In mitbekommen, worum es hier geht. Verdammt! Ach. Und worum ginge es nicht, auch das Wogegen ist klar festgelegt, denn wir sind gegen den Rassismus. Und den Sexismus, Roxanne, put out the red light. Schalt das Rotlicht aus, man sieht ja vor lauter Lichtverschmutzung die SterneRead More

Posted On September 24, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Amelia Rosselli

Meine zerfetzte Seele musste notwendig zu deiner werden. Besiegt von deiner Seele kümmerte sich meine Seele nicht um sich und wurde du. Besiegt von dir habe ich dir einen starken Körper geschenkt, sanftes Begehren, Täuschungen vielleicht Nun öffnet sich nicht mehr der Sarkophag meiner Wünsche. Übersetzt von Georg Dörr   Kein Geringerer als Pier Paolo Pasolini hatte großen Anteil an dem literarischen Werdegang von Amelia Rosselli. Eine erste Auswahl früher Gedichte von der 1930 in Paris als Tochter einer Engländerin und eines bedeutenden liberalen Antifaschisten geborene Lyrikerin stellte Pasolini 1963Read More
Fünfzig Tage und 50 Nächte im Kongo – Bei diesem Buch macht es Sinn, erst einmal das kluge und informative Nachwort des Publizisten und Verlegers Klaus Bittermann zu lesen. Da nämlich erklärt er, was es mit dem Gonzo-Journalismus auf sich hat und woher der Begriff Gonzo stammt: Bezeichnet werde damit im irischen Boston-Slang derjenige, „der nach einem Saufgelage als letzter aufrecht am Tresen steht“. Gonzo, das heißt auch bizarr und hemmungslos, ist eine Form von subjektiven Journalismus, „wild und hektisch“ geschrieben. Hunter S. Thompsons Reportagen ab Ende der Sechziger JahreRead More

Posted On September 17, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

José Saramago: Kain

Der Mensch als lebender Widersprecher – Wolfram Schütte über José Saramagos letzten vollendeten Roman: „Kain“. Sein letzter, noch zu seinen Lebzeiten erschienener Roman ist sein kürzester. Der neunzigjährige portugiesische Nobelpreisträger hat sich mit seinem „Kain“ den literarischen Spaß eines Häretikers erlaubt, der auf dem schmalen Gebiet literarischer Religionskritik würdig neben Voltaires „Candide“ steht. Saramagos „Kain“ teilt mit Voltaires “Candide“ die lakonische Zielstrebigkeit des Erzählens & ist wegen seines Witzes ein ebenso großes Lesevergnügen wie die Abenteuer, die Voltaires Held in „der besten aller Welten“ zu bestehen hat, bis er zuRead More

Posted On September 17, 2014By Christina BacherIn Kunst, Litmag, Porträts / Interviews

Der Künstler Martin Wanka im Interview

„from poor to rich“ – Martin Wanka hat die Kontoauszüge aus der Zeit seines Studiums als Diplomarbeit abgegeben. Die Biografie in Form von Kontobewegungen gibt Auskunft darüber, wie der Student Wanke gelebt, gegessen und geliebt hat. Auch heute macht der Kölner aus seinen Finanzen kein Geheimnis. In der Folge-Aktion „from poor to rich“ versteigert er seine aktuellen Kontoauszüge auf Ebay. Mit Erfolg. Christina Bacher hat mit ihm gesprochen. Schön, dass wir uns kennenlernen, bevor bei dir der Reichtum ausbricht … Da ich es geschafft habe, mein Diplom mit Kontoauszügen zuRead More

Posted On September 17, 2014By Bernd JoossIn Bücher, Litmag

Georg Fink: Mich hungert

Wichtige Wiederentdeckung – Fünfundachtzig Jahre ist es her, seit Georg Finks Roman „Mich hungert“ zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Eine außerordentliche Geschichte, die die Zeit vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin eindringlich skizziert. Bernd Jooß freut sich über eine wichtige Neuentdeckung. Mich hungert … Damit beginnt mein bewusstes Leben. Meine erste Erinnerung ist dieses: mich hungert … Bis dahin lag ich im selig Unbewussten, noch immer wie im warmen Dunkel des Mutterleibs, im heiligen Schutz der einzigen Liebe. Und dann riss mich das lebendige Leben hinaus, ichRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Grabmal des heiligen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde” und „Bamberger Reiter” von Tilman Riemenschneider. Das Flämmchen Eintausend Jahre deutscherRead More

Posted On September 17, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Toter Geologe 1 bild / 100 worte Die NASA meldet: Auf dem „Roten Planeten“ ist Roveresse Curiosity am Fuß des „Mount Sharp“ angekommen. Denken Sie an den Himalaja! Dort: Schneebedeckte Gipfel, Klangspur: „Stapf stapf stapf“. Hier (da Mademoiselle auf Rädern): „Rollll Rollll“. „Mount Sharp“ blieb immer C.s Ziel auf dem Mars. Einst war der Hügel namenlos, man kann ja nicht jeden Pups auf fremden Gesteinsbrocken benamsen. 2012 jedoch brachte die NASA „Mount Sharp“ in Umlauf. Einspruch! meldete daraufhin gleich die  Namenskommission der IAU, planetare Berge dürfen nicht nach Menschen heißen!Read More

Posted On September 17, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Albert Ostermeier

accademia die nacht sinkt nieder und wir sollten uns verlassen wie vielfach dämmerung mag noch in unsere venen passen wann können wir uns lassen ohne uns anzufassen es fassen das rote violett den abschied unter jedem lid ein bild ein pinsel der kreise zieht ein tropfen der ins wasser fällt eine träne die den kanal am fliessen hält.   Fast alle Gedichte von Albert Ostermaier in seinem neuen Band mit dem Titel „Ausser mir“ ( Berlin, 2014 ) sind länger. Einige sogar wesentlich länger als ‚accademia‘. Aber abgesehen von der Länge ähnelnRead More
Wahnsinnig Verliebt: Gisèle Freund bei Frida Kahlo und Diego Rivera in Mexiko – Das erste, was auffällt (was mir auffällt): die exaltierten Muster der Stoffe; Dolores del Rios Kleid mit Blätterranken und Zitrusfrüchten auf weißem Grund, die dunkle Bluse mit hellen, fleischigen Blumen an Frida Kahlo in dem Bild, das sie mit ihrem Arzt, Dr. Farill, zeigt, die Malerin in einer hellen Bluse, übersät mit zart-stilisierten Federn. Der Ort ist Mexiko, die Protagonistinnen sind Kosmopolitinnen, solche Stoffe trugen stilvolle Frauen in den 1950ern auch in Europa, in Paris. Die meistenRead More

Posted On September 3, 2014By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 3.9.14

Liebes CULTurMAG-Publikum, das LitMag geht auf Reisen. Wolfram Schütte folgt Hannelore Schlaffer durch das Straßenleben deutscher Citys, Michael Zeller schaut auf das holländische Barock des Jan Vermeer und mit Ukrainer Autoren auf den Kiewer Maidan, Brigitte Helbling reist mit Gisèle Freund zu Frida Kahlo und Diego Rivera nach Mexiko, Carl Wilhelm Macke erklärt Wallace Stevens „Idee der Ordnung in Key West“, Hanspeter Ludwig landet mit Jack London & Riff Reb’s in der Bucht von San Francisco, Aleks Scholz streift durch den Weltraum – und Stella Sinatra geht recht früh zurückRead More
Das kalte Herz der deutschen Stadt –Hannelore Schlaffer entdeckt & kartographiert die „City“. Von Wolfram Schütte Die Germanistin Hannelore Schlaffer gehört zu den herausragenden Vertreterinnen ihres Berufs; und zwar deshalb, weil sie neben ihrer akademischen Tätigkeit ihren privaten essayistisch-journalistischen Passionen in Zeitungen & Zeitschriften nachgeht. Möglicherweise ist sie in dieser „Kür“ auffälliger als bei der Verfolgung ihrer akademischen Pflichten; gewiss aber als Autorin interessanter & origineller. Zumindest sind ihre journalistischen Arbeiten, z.B. über Mode, bekannter als ihre akademischen Titel. Mit ihrer jüngsten Sammlung verstreuter Essays hat sie sogar einen PreisRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Die FAQs der Astronomie. Die drei einfachen Fragen Was it a heliocopter, or an airplane, or ufo, or else. – Email aus Serbien, Juli 2014 Frage 1 “Was ist das helle Ding da am Himmel” ist die klassische Standardfrage für Astronomen. Wer die nicht beantworten kann, sollte den Job wechseln. Dabei sehen wir heute fastRead More
Augenzeugen der Revolution – Atem zu schöpfen in einer Zeit, da Tag für Tag die Ereignisse schneller sich überschlagen – so ließe der Versuch des Suhrkamp-Verlags sich umschreiben, einmal von innen heraus den aktuellen politischen Umbruch in der Ukraine einem deutschen Lesepublikum nahe zu bringen. Von Michael Zeller „Euromaidan“ heißt der kürzlich erschienene Sammelband, ein handliches Taschenbuch darüber, „Was in der Ukraine auf dem Spiel steht“. Vierzehn Autoren fassen darin in Originalbeiträgen zusammen, wie sie persönlich die „klassische Volksrevolution“ als Augenzeugen erlebt haben, die im Februar dieses Jahres vom MaidanRead More

Posted On September 3, 2014By Hanspeter LudwigIn Comic, Litmag

Riff Reb’s: Der Seewolf nach Jack London

Von Bullies, die sich durchsetzen – Ich gebe es zu, meine letzte Begegnung mit Jack London liegt ein paar Jahre zurück. Es muss etwa in der 7. Klasse passiert sein, als wir im Deutschunterricht genau dieses Buch besprochen haben, und ich erinnere mich nicht daran, dass es übermäßig großen Spaß gemacht hätte. Vermutlich verdankte sich diese eine Ausnahme im recht drögen Goethe- und Schiller Deutschunterrichts-Einerlei der gerade erschienenen Verfilmung des Werkes mit Raimund Harmstorf. Hängen geblieben ist davon nichts. Heute ist mir das kaum noch erklärlich, denn »Der Seewolf« bietetRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Brieflesendes Mädchen am Fenster” von Jan Vermeer. Von Engen und Weiten Wie winzig früher die Zimmer der MenschenRead More

Posted On September 3, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

ZE MOVIE 1 bild / 100 worte Fangen wir gleich an! (Darauf hätte ich ein paar witzige Antworten parat gehabt, aber ich behielt sie für mich.) Schwarze Löcher gibt es in zwei Kategorien: Groß und riesig. Der Klang eines schwarzen Lochs… ist 3/2tel Kreuzschlag, wie im afro-kubanischen Obatalá-Tanz: Zang. Zagazag. Zang. Zagazag. Zang. Zagazag. – Neunzehnter Weg: lebt hinter einem Vorhang, zweiter Weg: zittert, will mit einem weißen Tuch bedeckt werden. Alles paletti? B-Movie-Tipp: ZE MED SCIENTIST ET ZE UNIVERSITY. Und die Dame, „darauf müssen wir gleich noch einen trinken.“ Jedoch:Read More

Posted On September 3, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Wallace Stevens

Die Idee der Ordnung in Key West Sie sang über den Genius des Meers hinaus. Das Wasser war nie zu Geist oder Stimme geformt, Wie ein Leib, der, ganz Leib, mit seinen leeren Ärmeln flattert; und doch schuf seine mimetische Geste ständigen Schrei, bewirkte ständig einen Schrei, Der nicht unsrer war, obwohl wir verstanden, Nicht menschlich, der des wahrhaften Ozeans. Das Meer war keine Maske. Nicht mehr war sie. Lied und Wasser waren nicht vermischter Klang, Selbst wenn ihr Gesang das war, was sie hörte, Da ihr Gesang Wort fürRead More

Posted On August 27, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Michael Kleeberg: Vaterjahre

Charly lernt konservative Tugenden zu leben – Wolfram Schütte über Michael Kleebergs zweiten Epochen-Roman „Vaterjahre“. Befremdlicher noch als sein rätselhafter Titel „Vaterjahre“ ist das Paar türkisfarbener Boxhandschuhe, die auf braunem Holzuntergrund des Schutzumschlags drapiert sind. Wer den zweiten Roman gelesen hat, den der Autor seinem Helden Karl Renn widmet, wird den Titel im Sinn von „Die Jahre als Vater“ verstehen. Aber das Bildsymbol der Boxhandschuhe, das allenfalls zum „sportiven“ Part des ersten Charly-Renn-Romans („Karlmann“) gepasst hätte – wenngleich es doch der Tennis ist, der dort eine symptomatische Rolle spielt –,Read More
Leidenschaft für Musik und Texte – Kerstin Grether ist Mitherausgeberin der Buchhommage „Madonna und wir“ und war eine der Organisatorinnen der Berliner SlutWalk-Demonstrationen. Sie ist außerdem Sängerin und Songwriterin bei Doctorella und arbeitet seit ihrer Jugend als Popkultur-Journalistin, derzeit u.a. wieder für „Spex“. CULTurMAG hat sich mit ihr über den neuen Roman „An einem Tag für rote Schuhe“ unterhalten. Die Harmonielehre hat Clarissa, besser bekannt als Lilly Vegas, kein Glück gebracht: Die Sängerin des Electro-Swing-Duos Café Prag ist aus heiterem, nur ganz leicht bewölktem Himmel von ihrer großen Liebe IvorRead More

Posted On August 27, 2014By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Hermann Peter Piwitt: Lebenszeichen mit 14 Nothelfern

Reduziert aufs Maximum – Es hätte allen Grund prätentiös zu sein und ist doch der Unprätentiöseste von allen: Hermann Peter Piwitt legt eine dünne Autobiographie vor. Von Tina Manske Nächstes Jahr wird er 80 Jahre alt: Hermann Peter Piwitt, seit den 60er-Jahren kritischer Begleiter des bundesrepublikanischen Alltags, ob als Romanautor oder als Publizist für z. B. „konkret“. Sein Roman „Jahre unter ihnen“, erschienen 2006, machte diesen großen Stilisten auch einem größeren Publikum bekannt. Bereits 2002 hatten seine Tagebuchaufzeichnungen „Steinzeit“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Aber es ist schon so: für die großenRead More

Posted On August 27, 2014By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (74): Ludwig Richter

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Überfahrt am Schreckenstein” von Ludwig Richter. Biedermeierliche Pastete Du mein Güte, was hab ich heute für ‘nen KitschRead More

Posted On August 27, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Die Zeit der Traurigkeit 1 bild / 100 worte „Die Zeit der Traurigkeit ist vorbei!“, notiert das schwarze Loch in seinem gilbigen Tagebuch. „Gilbig ist meine Lieblingsfarbe“, flüstert Orion ihm ins Ohr. Und Loch weiter: „Ein Silberstreifen zeigt sich am Ereignishorizont.“ Mmmmmh… er ist jünger. Als Loch noch Stern war, war Orion noch gar nicht auf der Sternenkarte. Er wird Loch wohl recht bald „davonlaufen“. Das sagen die anderen Löcher, manche sind Lichtjahrtausende weg, aber deswegen nicht weniger meinungsstark. – Fürs erste aber fühlt sich das schwarze Loch wundervoll, und seinRead More

Posted On August 27, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Miodrag Pavlović

Altweibersommer Was die einen ‚Indian Summer‘ nennen die andern ‚Altweibersommer‘, geschieht diesen Herbst: es reihen sich die schönen Tage und das gelbe Laub fällt nicht vom Zweig, alles dauert rund und reif, auch die Frauen altern nicht, siehst du, die Laster sind süßer als voriges Jahr. Das Ende dieses Sommers kennen wir aus der Geschichte: der Überfall kommt – der barbarische Winter, es platzen die Häuser, Ohren erfrieren und die äußerst strenge Reinheit stößt vor. Böswillige Köpfe hinter der Ecke warten nur daß die Sonne untergeht um Gericht abzuhalten: gerichteteRead More

Posted On August 20, 2014By Peter MuenderIn Kolumnen und Themen, Litmag

Beckett-Festival in Enniskillen

Happy Days am Lough Erne – Beim Beckett-Festival im nordirischen Enniskillen konnte man das Werk des großen Iren unter allen möglichen Aspekten erleben  oder im Rahmenprogramm Diskussionen, Konzerte und Ausstellungen goutieren. Vielfalt, selten gespielte Stücke, alternative Interpretationen, stimulierende Ambivalenzen standen im Mittelpunkt dieses aufregenden Festivals. Peter Münder war dabei. Als der G-8-Gipfel im letzten Jahr im noblen Lough-Erne-Resort direkt am herrlich gelegenen See und Golfplatz bei Enniskillen tagte, hatte sich die nordirische Kleinstadt damit auch einen Platz auf der weltpolitischen Landkarte erobert. Bis dahin kannte wohl kaum jemand dieses gemütliche,Read More