Des Meisters Erfolgsrezept: Der Klassik-Krise mit Bezug zu aktuellem Kontext beikommen! –Peter Münder über Kent Naganos „Erwarten Sie Wunder“. In der nächsten Spielzeit wird Kent Nagano in Hamburg als Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Oper sowie der Philharmoniker den Spielplan gestalten. Der Dirigent ist zwar kein Missionar, aber er will unbedingt verhindern, dass sich der Dornröschenschlaf in den Konzerthallen fortsetzt, wo ein eher betagtes Publikum sich an einen Spielplan mit Evergreens der klassischen Musik gewöhnt hat und keine neuen Impulse mehr erwartet. Nagano will dagegen sozusagen als „Groß-Motivator“ der Klassik ein
Read More Posted On November 5, 2014By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Heute hier, morgen dort – Elfriede Müller über Olga Grjasnowas zweiten Roman. Die Globalisierung brachte ein internationales akademisches Prekariat nach Berlin, das sich von früheren Einwandergenerationen mehr unterscheidet als von eingeborenen Hipstern. Wenn Vertreter dieser Spezies literaturtauglich sein sollen, muss ihre Originalität durch Ursprungsmythen begründet werden. Die preisgekrönte Autorin Olga Grjasnowa bemüht „den wilden Kaukasus“, wie ihre Heimatstadt Baku in Aserbaidschan im Klappentext genannt wird, um „Jules und Jim“ zu erzählen. Das sind Leyla, Altay und Jonoun. Altay und Jonoun lieben Leyla und Leyla liebt vor allem sich selbst. Weil
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Der verlängerte Arm des Diskuswerfers” von Bernd Klötzer. Eisen & Ton Versuchen Sie sich mal an große Momente des Essens
Read More Es ist nie zu spät 1 bild / 100 worte Es ist nie zu spät, das zu werden, was man immer werden sollte, lasen wir neulich im Leibblatt mit leichtem Stirnrunzeln. Was wir nie werden wollten: Kindergärtner, Hortbetreuer, Jugendfußballtrainer. Grundschullehrer. Überhaupt alles Professionelle mit Kindern, die ständig, hey! hey! um einen herumwuseln. Dagegen gerne Holzfiguren-Schnitzer, Neutronenjäger am CERN… Dann wieder: dieses Werden an sich! Wer Hesse liest (was wir nur selten tun), wird belehrt, es gehe um andere Ziele, und allerdings faszinierte uns einst die Figur des Goldmund, der frauenverführend
Read More Worte (für Beverly) Die Zunge ist das erste Blatt des Rückgrats Sprachwälder umstehn es Durch Spracherde gräbt sich die Zunge – ein Maulwurf In Bögen aus Schrift fliegt die Zunge – ein Vogel Die Zunge ist gefiedert und allein im Mund Aus dem Englischen von Hans Jürgen Balmes John Berger hat dieses Gedicht 1980 geschrieben. Ein weiteres, seiner Frau gewidmetes Gedicht stammt aus dem Jahre 1974. Beverly, mit der zusammen er viele Reisen, unendlich viele Museumsbesuche und Jahrzehnte in Quincy, einem Bergdorf in Hochsavoyen (Frankreich) gelebt hat, ist
Read More Das Hohe Lied der Freundschaft –Auf den 48. Hofer Filmtagen mit Wolfram Schütte. In dem bizarrste Film, den der in allen Ehren buchstäblich ergraute Festivalleiter Heinz Badewitz für seine 48. Internationalen Hofer Filmtage ausgewählt hat („Snow in Paradise“), wird (ausgerechnet) der Islam als besänftigender Friedensstifter anempfohlen. Der Kleingangster & Drogendealer Dave wird am Ende einer von Kokain befeuerten Odyssee durch das mörderische Kriminellenmilieu des Londoner Eastends von einer Gruppe bärtiger junger Männer in einer Moschee vor dem teuflisch Bösen gerettet, der einen Spitzbart trägt, den jungen Mann zum Mord an
Read More Posted On Oktober 29, 2014By Joachim FeldmannIn Bücher, Litmag
Altbekanntes, wohlformuliert –Zu Beginn des 19. Jahrhunderts machte sich der Verlagsangestellte Johann Gottfried Seume vom sächsischen Grimma auf in die Welt. Zweimal musste er während dieser Wanderung, die ihn bis nach Sizilien führen sollte, seine Stiefel neu besohlen lassen. Bereits 1803 erschien sein Reisebericht „Spaziergang nach Syrakus“ und wurde ein beachtlicher Erfolg, der ein neues Genre begründen sollte. Schon bald waren allerorten Schriftsteller zu Fuß unterwegs, um anschließend ihre Erfahrungen zu Papier zu bringen. Auch im ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhundert war der literarische Reiz der Wanderung ungebrochen: Der
Read More HOWARD DEAN (left), a presidential candidate in 2004 and former chairman of the Democratic Party, defies media ‘wisdom’ and predicts surprises for political pollsters on November 4. An unnamed woman (right) begs a photo opportunity with Rick ‘Specs’ Perry, the Republican Tea Party dotard who governs Texas. She gestures a rude opinion of his presidential ambition. ‚Butt-Kicking‘ Time U.S.A. to Repugnant Party: ‘Here’s your hat, what’s your hurry?’ by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America The American mainstream media, which now more than
Read More Posted On Oktober 29, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Ausflug in die Unterschicht – Schon lange beklagt das deutsche Feuilleton, dass gerade auch in der jungen Literatur hierzulande das wirkliche Leben am sich vergrößernden Rande der Gesellschaft ausgeblendet bleibt und die mehr oder weniger vom Ennui geprägte Selbstbespiegelung bürgerlich-akademischer Mittelschichts-Töchter und –Söhne vorherrsche. Dankbar wurde daher Thomas Melles in der Welt der Discounter und der Pornos, der Tafeln und Obdachlosenasyle angesiedelte Roman „3000 Euro“ aufgenommen und prompt auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises gehievt. Doch leider erweist sich Melles Ausflug in die Unterschicht beim näheren Lesen als Flop. Im
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Taumel” Wladyslaw Podkowinski. Der schwarze Hengst An diesem mächtigen Ölschinken aus dem späten neunzehnten Jahrhundert kann man sich nicht einfach
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: So ein Stern kann ja vieles bedeuten. Toll, zum Beispiel. Gefällt mir! Oder »Eigentlich wollte ich den Tweet darunter besternen. Ach, egal.« — gallenbitter (@gallenbitter) October 22, 2014 Junger, fortgeschritten betrunkener Mann erklärt in der S-Bahn seinen Sitznachbarn, dass Jesus Brot in Essen verwandeln konnte. — Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) October 23, 2014 Ich erwarte von Inneneinrichtung im Wesentlichen, dass sie mich in
Read More So be it 1 bild / 100 worte Nun schaut doch mal: Da benimmt sich das Elektron wie sein Atom, ganz einfach, indem es sich von seinem Atomkern entfernt hat und auf eine höhere Bahn gehievt wurde. Von wem? Von Mr. Viel-Energie. Vielleicht auch von Ms. Power. Kreist rum, sieht sein Habitat nur noch verschwommen (dies sind seriöse wissenschaftliche Auskünfte) und gebärdet sich wie sonst die Herrschaft. Das Con-Atom. Gestaltenwandler? Klingt nach einem Schocker aus dem vorvorigen Jahrhundert, heute wär’s eine Serie in Südstaaten-Sümpfen. So be it. Mit Vogelzwitschern, wenn
Read More Posted On Oktober 29, 2014By Die RedaktionIn Litmag
Lange Nacht des eBooks in Hamburg – An diesem Wochenende finden in Hamburg zwei spannende Veranstaltungen statt: Am Freitag präsentieren sich Hamburger Verlage, Institutionen und Buchhandlungen einen ganzen Abend lang mit Lesungen, Vorträgen und Diskussionen rund ums digitale Lesen auf der Langen Nacht des eBooks. Mit dabei ist auch Hamburgs einziger Digitalverlag, „CulturBooks„: Von 20:00 Uhr – 21:00 Uhr stellen Zoë Beck und Jan Karsten im Büchereck Niendorf ihre Ideen und das Prinzip E-Book vor. Gelesen wird auch – und zwar von Stefan Beuse aus seinem Buch „Warten auf die Löwen“
Read More Bitte Komm wieder auf die Wiese auf die du noch niemals kamst und leg dich ins Gras in dem du schon immer liegst laß den Uferstaub durch die Finger rinnen wie Mehl; Wieder ist nie immer zum ersten Mal Komm wieder über den Sand der über dich weht komm wieder über das Wasser das dich bedeckt still der noch Unbegegneten Trennungskummer: Nie ist nun zum ersten Mal wieder Immer Sag wieder daß du da bist klopf wieder an sing dein Vergessen daß ich es lernen kann Wein in die
Read More Posted On Oktober 22, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Glück & Elend der Pubertät –Wolfram Schütte über den vielgesichtigen Internatsroman „Was sie begehren“. Wer mag bei Hanser Berlin auf den Autor gestoßen & auf die Idee gekommen sein, Kenneth Mackenzies Roman „The Young Desire It“ nun unter dem deutschen Titel „Was sie begehren“ zu publizieren? Schließlich passiert es ja nicht alle Tage, dass einer unserer Verlage ein 1937 ersterschienenes Buch eines für uns ohnehin völlig unbekannten australischen (!) Autors übersetzen lässt & ohne publizistischen „Begleitschutz“, gewissermaßen „schutzlos“, dem deutschen Markt zuführt, auf dem die Kritiker wie die von ihnen
Read More Die Betriebswirtschaftler des Digitalen, die Bücher als Produkte und Inhalte als substituierbaren Content betrachten, verkaufen sie uns aus eigenen ökonomischen Interessen als unvermeidliches Naturgesetzt: Die Bücher-Flatrate. Die Kollateralschäden (eine Verknappung der literarischen Vielfalt, ein Aufweichen der Buchpreisbindung, Minderung der „Wertigkeit“ eines literarischen Werkes, weitere Konzentration der Marktmacht) werden schulterzuckend in Kauf genommen. Nicht vollkommen überraschend tut sich bei diesem fragwürdigen Geschäftsmodell ein Wettbewerber besonders hervor: Amazon mit seiner Flatrate Kindle Unlimited. Einige Verlage machen mit, andere haben Konkurrenz-Flatrates aufgebaut, viele warten ab, was dort auf sie zukommt. Und die Autoren?
Read More Posted On Oktober 22, 2014By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag
Kratzen am Klischee –Die alleinerziehende Marianne kommt gerade von einem Arbeitsaufenthalt in Nepal, als der Anruf ihrer Mutter aus ferner Vergangenheit sie erreicht. Mariannes Vater, der die Familie über Jahre hinweg tyrannisierte, ist gestorben. Sie soll zur Beerdigung kommen und gerät in einen Sog zurück in ihre Kindheit. Von Sophie Sumburane Mit ihrem Debüt-Roman „Restwärme“ war die Lyrikerin Kerstin Preiwuß beim Bachmann-Preis angetreten, musste sich dort jedoch von der Jurorin Daniela Strigl anhören, der vorgetragene Textausschnitt über den kriegstraumatisierten Familienvater in der DDR, der auf einer Nerzfarm arbeitend für das
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Aquarelle aus Griechenland” von Mila Getz. Nachrichten von der Großtante Vor sieben, acht Jahren fand ich einen dicken Brief im
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Endlich Montabaur. Eine Weile hatte sie befürchtet, die Zivilisation nie wieder zu sehen. Gut, dass sie noch den Puffreis hatte. — Angela Leinen (@innere_simone) October 15, 2014 Perhaps the most reliable method of finding typos in a manuscript is to review it out of pride after clicking submit. — Shit Academics Say (@AcademicsSay) October 16, 2014 Einem plötzlich gespielten Song von Andreas
Read More Hangman 1 bild / 100 worte I dreamt I saw the hangman, saw him hanging from a tree, I dreamt I saw the hangman, and the hangman, he saw me. Die Suppe schmeckt nicht, der Grappa will nicht, nur die Fluppe versieht ihren Dienst. Dass die Hüfte schmerzt, liegt vielleicht daran, dass ich bis zum Morgengrauen mit dem Engel rang? (You wish). Kameraschwenk, Blick auf SEHR GROßE TELESKOPE in attraktiven Wüsten. Eine globale Teleskop-Besichtigungs-Reise täte ich gerne buchen, Chile, hier I come, schlägt Kreuzfahrten um Längen, und auch das Zotteln
Read More Gedicht gegen die Angst Streichle das Blatt küsse den Hund tröste das Holz hüte den Mund zähme den Kamm reime die Lust schmücke den Schlaf plätte den Frust neige das Glas wiege das Buch liebe die Luft rette das Tuch schaue das Meer rieche das Gras kränke kein Kind iss keinen Frass lerne im Traum schreibe was ist nähre den Tag forme die Frist lenke die Hand eile und steh zögere nicht weile wie Schnee öffne die Tür lade wen ein schenke dich hin mache dich fein prüfe dein Herz
Read More Die Autorin Raja Alem aus Saudi-Arabien erhält für ihren Roman „Das Halsband der Tauben“ (Unionsverlag) den LiBeraturpreis 2014. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Gesellschaft Litprom vergeben und wurde am 11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse überreicht. Die Laudatio stammt von Karl-Markus Gauß. Meine Damen und Herren, sehr geehrte Raja Alem, die Welt ist reich an materiellen Gütern, die nur leider sehr ungleich verteilt sind, an sozialen Errungenschaften, die heute freilich oft als Ideale von gestern verächtlich abgetan werden, an kulturellen Werten, die niemals ein für alle
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Der Umgang mit dem Unbekannten. Die Walfischverschwörung Vielleicht sind die Sterne am Ende wirklich unwichtig. Im fünften Band des “Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” lässt Douglas Adams die Astrologin Gail Andrews erklären, wie ihr Beruf funktioniert: “In astrology the rules happen to be about stars and planets, but they could be about ducks and drakes.
Read More Ein eigenwilliges Testament aus Kap Verde – Napumoceno da Silva Araújo aus der Stadt Mindelo auf der kapverdischen Insel São Vicente hinterlässt ein höchst eigenwilliges Testament, das Licht auf die verborgenen Seiten seines scheinheiligen Lebens als mustergültiger Kaufmann und Wohltäter der Armen wirft. Nicht genug damit, dass er seinen Neffen enterbt, der Zeit seines Lebens in seiner Firma gearbeitet und bis zuletzt die Geschäfte verantwortungsvoll geführt hat, er verkündet darüber hinaus, erfüllt von väterlichem Stolz, eine uneheliche Tochter zu haben, die er als Alleinerbin einsetzt. So beginnt Germano Almeida (*1945,
Read More Posted On Oktober 15, 2014By Tina ManskeIn Comic, Litmag
Humorvolles Spiel mit Mythen und Traditionen – Die Zeichnerin Katharina Greve ist für ihre trockenen, melancholischen Strips bekannt, in denen beispielsweise die uns umgebenden technischen Geräte urmenschliche Gefühle entwickeln. Ihr Strich ist klar, man erkennt einen Greve-Comic sofort. Spätestens nachdem sie in einem ihrer Panels den Rücktritt des Papstes vorhergesagt hat, ist Greve auch über die Grenzen der Graphic-Novel-Spezialisten hinaus einem breiteren Publikum bekannt. Ihr neuestes Buch „Hotel Hades“ dreht sich um letzte Dinge (weshalb es in Onlineshops bereits als Ratgeber zum Thema Tod eingeordnet wurde – eine schöne Pointe).
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „The Brooklyn Bridge: Variation On An Old Theme” von Joseph Stella. Über diese Brück-ke musst Du gehn Jenseits aller Stilarten,
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