NEW YORK, near America March 10th, and spring has come at last. On this Thursday, the scrivener’s search for the man he’s wondered about and worried about through the most terrible winter in memory is at a close. Maybe the only place to find him is in caring to know about someone else: a conundrum. The scrivener has poked around in the usual places where men on the margins are consigned to sanctuary: merciful soup kitchens that ask few questions of their patrons, and the sermonizing sort that dish up
Read More Der Krisen-Manager – Jimmy Rabbite ist zurück! Eigentlich hatte Roddy Doyle 1991 mit „Fish & Chips“ die Barrytown-Trilogie abgeschlossen, die er mit seinem Debüt „The Commitments“ 1987 eingeleitet hatte. Die Romane um die Familie Rabbite im fiktiven Dubliner Vorort Barrytown begründeten den literarischen Ruf des früheren Erdkunde- und Englischlehrers. Die Verfilmungen aller drei Romane haben ebenfalls ihr Teil dazu beigetragen – allen voran Alan Parkers genialer Musikfilm „The Commitments“. Von Frank Schorneck Nun nimmt Doyle nach über 20 Jahren wieder den Schicksalsfaden Jimmy Rabbites auf und als Leser fühlt man
Read More Tückischer Dschungel, rasende Ratten, teuflisches Greene-Land – Als Graham Greene 1935 zusammen mit seiner Cousine nach Liberia und Sierra Leone aufbrach und seine Erfahrungen in „Journey without Maps“ beschrieb, hielten die meisten Zeitgenossen den Autor einfach nur für einen durchgeknallten Abenteurer. Die jetzt erschienene deutsche Ausgabe hätte nach der Veröffentlichung mehrerer Greene-Biografien neuere kritische Einschätzungen dieses extremen Dschungel-Trips beleuchten können – doch der Liebeskind-Band liefert weder kommentierende Fußnoten noch ein Nachwort, das den verwirrten Leser über Greenes wahre Absichten oder seine Auftraggeber aufklären könnte. Von Peter Münder „Den größten Teil
Read More Manifeste einer klugen, selbstbewussten Frau –Manche Biografien lesen sich so unglaublich, als seien sie die Erfindung besonders phantasievoller Drehbuchschreiber – im Falle Helen Hessels war es vielmehr so, dass ihre Geschichte zum Filmemachen inspirierte. Konkret: Die 1886 in Berlin geborene und aufgewachsene Helen Grund, später verheiratet mit Franz Hessel, lebte ein so pralles, kühnes Leben, dass Francois Truffaut es in seinem Klassiker „Jules et Jim“ unsterblich machte. Von Christina Mohr Helen entstammt einer Berliner Bankiersfamilie, wollte zunächst Malerin werden, war Schülerin von Käthe Kollwitz. Als sie 1912 studienhalber nach Paris
Read More Das Leben ist anderswo – Vor zwei Jahren schrieb sich Tanja Maljartschuk mit ihrem wunderschönen Roman „Biographie eines zufälligen Wunders“ in die erste Liga der zeitgenössischen Literatur. Mit „Von Hasen und anderen Europäern“ beweist sie, dass sie genau dort hingehört. Von Andreas Pittler Hört man das Wort „Ukraine“ dieser Tage, so denkt man an kriegerische Auseinandersetzungen, politische Muskelspiele und verbales Säbelrasseln. Doch die Ukraine ist ein Staat, in dem Millionen von Menschen Tag für Tag leben und überleben wollen. Was selbst dort nicht so einfach ist, wo es ganz offiziell
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Abschied (Heinrich IV. zwischen Ruhm und Liebe)” von Angelika Kauffmann. Muse und Markt Ein durchaus gefälliges Gemälde in Komposition und
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: "vielen dank, dass ich ihre politische meinung im internet erfahren darf" (Textbaustein, bereitliegend) — Christoph Kappes (@ChristophKappes) March 11, 2015 Gestern fand ich mitten in der Innenstadt eine nagelneue Rolle Alufolie. Das ist vom prallgefüllten Geldkoffer ja nun nicht so weit weg. — Bronko Bierdurst (@olle_Meia) March 12, 2015 Ich werde mich gleich auf die Seite rollen. Seien auch Sie live dabei!
Read More Schick ’ne Karte 1 bild / 100 worte Aufwachen. Über eine Hungerkur nachdenken, einfach um zu sehen, ob ARTE recht hat… Derweil, unter der eisigen Oberfläche Europas, „rufen“ uns gewaltige, lebendige Ozeane. Vergesst den Mars, nehmt Kurs auf Jupiter! So würde die Losung lauten, wären da nicht die vielen, Mars-fixierten Pfrundhalter der NASA. Die Kommentar-Spalte dazu: Warum denn immer dieselben Akteure, kann doch mal ein anderer ins All fliegen! Der Beitrag ausführlich, die Orthografie außerirdisch, kommt nicht gut an bei den Kollegen. Flott wird geantwortet: Flieg doch selbst in den
Read More Die Zeit ist schneller Vogelschatten Weit offen meine Augen in ihren Bildern Um das tiefgrüne Glück der Blätter Großes Erleben der Schmetterlinge Während die Unschuld Sich ihrer letzten Lüge entkleidet Süßes Abenteuer süßes Leben. Übersetzung: Barbara Vierneisel-Schlörb und Antigone Kasolea Um das schnelle Vergehen der Zeit in Worte zu fassen, gibt es im Deutschen eine ganze Reihe von alltäglichen Redewendungen. „Mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht“ oder, beliebt bei Altherren-Geburtstagen: „Wir werden alle älter mit der Zeit“. Oder lakonisch kurz geseufzt: „Ist es schon wieder so weit?“ Oder
Read More Alpenflug 1 bild / 100 worte Blick von oben: Das Nebelhorn ganz im Nebel, in Nauders stehen die Gondeln. Fendels, leichter Schneefall, die rote Spielplatz-Rutsche verwaist. Obergurgl dramatisch! Wolken kleben wie Zuckerwerk am Berg, die Bahn in Betrieb, verschmierte schwarze Punkte kurven ins Tal. Viel Schnee ist am Hochzeiger nicht, aber kalt, minus 5 Grad, und gute Sicht. Hintertuxer ganz verdeckt. Im Ötztal fahren sie auch schon. Livigno, bräunlich schlieriger Schnee und fanatisch blauer Himmel, ich selbst ziehe das Schnalstal vor, wegen der gläsernen Sonne und weil das Licht grad
Read More Salut für einen großen Text – Alf Mayer über Norman Mailer und die 1000 Tage der Präsidentschaft des John F. Kennedy. Dieses Buch ein Coffeetable-Book zu nennen, grenzt an üble Nachrede. Es kommt in einem eigenen Koffer, ist reich bebildert, auch inhaltlich überaus gewichtig. Lehrreich ist es, ja aufregend. Es ist ein Zeitdokument, eine kulturhistorische Expedition, ein Bericht von einem archimedischen Punkt der Politik im 20. Jahrhundert, ein Lehrstück auch der Berichterstattung über sie. Aufwendig recherchiert und betreut, noch die Bildunterschriften verblüffen mit ihrem Inhaltsreichtum, ist dies eine Zeitreise ins
Read More Bücher für Langstreckenleser – Ein Porträt des Müry Salzmann Verlags von Senta Wagner. Die Stadt Salzburg hat viel Selbstbewusstsein. An ihr kleben Etiketten wie „Rom des Nordens“, „Blenderstadt“, „Bühne der Welt“, „Kraftort“, „Mozartstadt“. Der Regen in Salzburg heißt Schnürlregen, weil er eine Art niedergehender nasser Fadenvorhang ist. Auch das muss man wissen, denn Salzburg ist eine Stadt der Sehenswürdigkeiten, wie hingemalt für Touristenschwärme. In ihrer Mitte birgt sie mit ihrer Altstadt ein Weltkulturerbe. Nicht zu vergessen die weithin sichtbare Festung, diverse Schlösser, die Salzburger Festspiele, das Salzburger Literaturfest. Ganz rege
Read More Posted On März 4, 2015By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CulturMag-Publikum, willkommen beim Double Feature von LitMag und MusikMag. Senta Wagner porträtiert den österreichischen Müry Salzmann-Verlag; Alf Mayer freut sich über einen Prachtbildband aus dem Taschen Verlag, der sich mit Norman Mailers großem JFK-Essay „Supermann kommt in den Supermarkt” beschäftigt; Karsten Herrmann ist beeindruckt von Rachel Kushners großem Wurf „Flammenwerfer“; Wolfram Schütte sieht in João Ricardo Pedro und seinen Debüterzählungen ein großes literarisches Talent – und Christopher Werth nimmt Abschied von Leonard Nimoy. Im MusikMag empfiehlt Christine Mohr das neue Album von SoKo und die Blitzbeats beschäftigen sich mit
Read More Das Paradox des Mr. Spock In den letzten Tagen wurden tausendfach Fotos von voneinander abspreizten Mittel- und Ringfingern gepostet, um ein ungelenkes V zu bilden. Oft verbunden mit dem Zitat „Live long and prosper“. Christopher Werth hat darüber nachgedacht, warum gerade diese komplizierte, für Ungeübte schwer zu koordinierende Geste mit so viel Emotionen verbunden ist. 1773 veröffentlichte Denis Diderot sein Essay „Paradoxe sur le comédien“. Einer seiner Thesen darin ist, das nur der innerlich kühle, absolut präzise agierende Schauspieler Emotionen darstellen kann, die auch beim Zuschauer Emotionen auslösen. Damals wie
Read More Zwischen PS, Poetik und Revolution – Mit vielen Vorschusslorbeeren der amerikanischen Literaturkritik versehen und gelobt von Kollegen wie Jonathan Franzen oder Colum McCann, ist Rachel Kushners voluminöser Roman „Flammenwerfer“ jetzt auch auf Deutsch erschienen. Eines kann vorweg genommen werden: Er ist alles andere als ein typischer amerikanischer Roman nach den erprobten Erfolgsrezepten aus den Creative-Writing-Laboren. Von Karsten Herrmann. Die 1968 in Oregon geborene Rachel Kushner erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Reno, die ebenfalls aus dem tiefen Westen und aus einer armen, „draufgängerischen, unsentimentalen Familie“ stammt. Ihre Passionen sind
Read More Ein erstaunlicher Debütant – Wolfram Schütte über João Ricardo Pedros Portugiesische Erzählungen rund um Lebensmomente der Familie Mendes. Regional-lokale Eigenheiten & historische Anspielungen müssen keine Sperre sein für den Zugang zu einem fremdsprachigen Roman, der sich darauf bezieht. Einige der größten Erzählwerke der Moderne besitzen solche Orts- & Zeitverhaftungen. Denken wir z.B. nur an das Oeuvre Faulkners, an den „Ulysses“ von Joyce oder an Döblins „Berlin Alexanderplatz“. Der 1973 geborene Portugiese João Ricardo Pedro möchte mit seinem „Wohin der Wind uns weht“ in dieser “literarischen Liga“ mitspielen, obwohl das schmale
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Lesender bei Lampenlicht” von Georg Friedrich Kersting. Der Schatten an der Wand Einer, der im Kopf auf Reisen geht, fiel
Read More Der winterliche Uranus 1 bild / 100 worte Auf der Südhalbkugel des Uranus bricht ein Winter an, der zwanzig Jahre dauern wird. Stürme toben, Methan leuchtet, it’s the fashion, nur wo die Energie herkommt, weiß keiner. Ein Rätsel! – und spricht M. anders mit mir, seitdem ich seine Autobiographie in einem Nischenverlag veröffentlichte (ohne sein Wissen, naturellement, der halbe Spaß), oder war davor schon zwischen uns ein Abgrund? Der Abgrund des Todes, peut-être, den Krebspatienten auf LSD sehen, Psilocybin, schaltet das Synapsenfeld im Hirn aus, das für die Ich-Sortierung zuständig
Read More Drüben Erst jenseits der Kastanien ist die Welt. Von dort kommt nachts ein Wind im Wolkenwagen und irgendwer steht auf daher. Den will er über die Kastanien tragen: „Bei mir ist Engelsüß ein roter Fingerhut bei mir –“ Erst jenseits der Kastanien ist die Welt…» Dann zirp ich leise, wie es Heimchen tun, dann halt ich ihn, dann muß er sich verwehren: ihm legt sich mein Ruf ums Gelenk! Den Wind hör ich in vielen Nächten wiederkehren: «Bei mir flammt Ferne, bei dir ist es eng…» Dann zirp ich leise,
Read More Posted On Februar 25, 2015By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Jüdische Lebensläufe zwischen Kiew, Jerusalem & New York – Molly Antopol erinnert in ihren Erzählungen „Die Unamerikanischen“ u.a. von der McCarthy-Ära. Von Wolfram Schütte Die 1979 geborene Molly Antopol ist mit ihrem 2014 erschienenen „The UnAmericans“ eine relativ späte Debütantin der neueren US-Literatur. Dafür sind die 8 Erzählungen, welche die junge Frau damit vorlegt, ein literarisches Ereignis. In den USA wurde zum Vergleich ihrer eigenartigen Qualität auf Philip Roths literarisches Debut „Goodbye, Columbus“ hingewiesen. Das ist naheliegend, weil Antopols Erzählungen, die in Kalifornien & Maine, Tel Aviv, Jerusalem & Osteuropa
Read More Eulen aus Berlin – Eulen nach Athen, zu viel des Guten – wem wäre diese Redensart in den letzten Wochen nicht in den Sinn gekommen? Sie brauchen nichts, dort in Athen, weiß der Volksmund seit ewigen Zeiten? Falsch, ganz falsch, informiert uns amüsiert Desmond Morris in seinem Buch „Eulen“ aus der Reihe „Naturkunden“ im Berliner Verlag Matthes & Seitz. (Weiter unten mehr zu dieser wunderschönen Reihe.) Eulen zu Hauf und in jeder Hinsicht könnten die Athener gerade jetzt gut brauchen, macht er uns klar. Von Alf Mayer Überfluss. Und dies
Read More Knapp vorbei ist auch mitten hinein – Es sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Berufen in Florian Wackers Kurzgeschichten. Und er beschreibt lakonisch und unaufgeregt den Moment in ihrem Leben, der nicht mehr ganz so normal ist. Von Zoë Beck. Da gibt es den Amateurfunker, dessen Freund Muffe immer öfter Petra heißt und deshalb sterben muss. Den Zugführer, der kurz vor Schichtende einfach aussteigt und einem Fuchs folgt, um dann eine fremde Nacht zu erleben. Den Busfahrer, der eine verletzte junge Eule auf den Beifahrersitz packt. Den jungen Mann,
Read More Posted On Februar 25, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Das dunkle Herz Amerikas verfehlt – T.C. Boyle ist ein Meister des süffigen Schreibens voller Welt, Sinnlichkeit und schräger Charaktere. Die thematische Klaviatur des unermüdlichen Vielschreibers reicht dabei von aktuellen Umweltthemen über Hippie- und Aussteiger-Geschichten bis zu historischen Romanen – wie über den Verfasser des Kinsey-Reports oder zuletzt in „San Miguel“ über das Leben auf einer abgeschiedenen Insel zwischen Hölle und Paradies. In „Hart auf Hart“ kehrt er nun in die unmittelbare Gegenwart zurück und nimmt die Abgründe Amerikas ins Visier, in dem Verschwörungstheorien, Paranoia und Waffenwahnsinn brodeln. Und es
Read More Virologe mit trophy wife – Eine kleine niederländische Heimatkunde: In den Niederlanden ist es Tradition, dass sich die Buchhändler in der Woche des Buches bei ihren Lesern (und Kunden) bedanken. Das geschieht mit einem nur für die Buchwoche geschriebenem Büchlein, das jeder Käufer eines Buches ein geschenkt bekommt. Diese „Buchwochengeschenke“ gibt es nur in dieser Woche und viele werden später Sammlerstücke. So ein Geschenk schreiben zu dürfen, ist so ziemlich die höchste Ehre, die einem niederländischen Schriftsteller passieren kann. Arnon Grünberg und Conny Palmen, waren auch schon mal dran –
Read More Mond, Steine 1 bild / 100 worte Ein Modell für die Entstehung und Verteilung von Sedimenten auf dem Mars vorgeschlagen: In diesem Modell ist der geschwindigkeitsbestimmende Schritt Versorgung von flüssigem Wasser aus saisonalem Schmelzen von Schnee oder Eis. Das Modell ist für eine reine CO2-Atmosphäre, staubigen Schnee und Sonnenlichtstärke um 23%. Für diese Bedingungen Schnee schmilzt nur in der Nähe des Äquators, wenn Schief und Exzentrizität hoch sind, und Sonnennähe in Tag- und Nachtgleiche eintritt. Die globale Verteilung der Schneeschmelze hat Maxima im Valles Marineris, Meridiani Planum und Gale-Krater. Das
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Dancing Column (Tanzende Säule)” von Tony Cragg. Kolossaler Tanz Man kann schon außer Atem geraten, wenn es in Serpentinen diese
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