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Posted On Januar 28, 2015By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Die Welt geschrumpft 1 bild / 100 worte Die Welt geschrumpft auf einen Tisch, Razzia (Streichhölzer), wo mal ein Kino war. „Fühle deine Stadt!“, Gratiszeitschrift (vom Japaner mitgenommen), „Liebesverrat“, schrieb der Professor, Betty Butter, da waren Brownies drin. Tasse, Tee, Flasche, Biogetränk, Tape, für das Kleben von Malrändern, Paketen, und Bildern an Wände, und Mündern und Haarrissen und der kaputte Weltall-Lampenschirm. Der Tisch selbst ist mittleres Ikea. Die Energiespar-Birne darüber geizt mit Stufen-Lichtaufkommen. Birnen gibt’s ebenfalls, auf dem Tresen nebenan. Wer hätte gedacht, dass Birnen und rote Beete zusammenpassen? DerRead More

Posted On Januar 28, 2015By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Pere Gimferrer

III. Wie die Männer, die sich vollenden in der Tat oder im Verlangen oder mit einem warmen Körper am Ende einer Gasse, im Hintergrund eines Dioramas, wie es sie früher im Kolumbusdenkmal gab, welche die Entdeckung Amerikas im Stil der Kompositionen des vergangenen Jahrhunderts darstellten, wenngleich sich das Papier etwas bewegte, auf das die Agaven gemalt waren mit einem grünen Drachen im Hintergrund, der die Reißzähne zeigte, und alle im Kanu – die wir das schwarze Gewässer des Lethe durchqueren, so leidet das Gedicht an dem dringenden Bedürfnis, das WirklicheRead More
Chronist der Mafia & anderer Verbrechen Von Wolfram Schütte Der 1922 in Neapel geborene Francesco Rosi stand lange im Schatten seiner großen, älteren zeitgenössischen italienischen Kollegen wie Michelangelo Antonioni, Federico Fellini & Luchino Visconti, bei dem er mehrfach als Regieassistent arbeitete. Nur einmal überstrahlte er für einen Moment alle seine zeitgenössischen Konkurrenten. Das war 1962, als er mit seinem dritten Film, „Salvatore Giuliano“, in Form einer fingierten Dokumentation von Sizilien, dem Aufstieg & Tod des Nachkriegsbanditen Salvatore Giuliano & der Mafia erzählte. Es war aber nicht das erste Mal, dassRead More

Posted On Januar 21, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand

Der Clown und der Staatsmann – Michael Köhlmeier, der zuletzt mit dem grandiosen „Die Abenteuer des Joel Spazierer“ aufhorchen ließ, erzählt in seinem neuen Roman von der wundersamen Freundschaft zwischen Charlie Chaplin und Winston Churchill. Von zwei Giganten der Weltgeschichte also, die politisch und weltanschaulich eigentlich so gut wie gar nichts zu verbinden scheint. Von Karsten Herrmann Charlie Chaplin und Winston Churchill treffen sich in diesem Roman das erste Mal bei einer mondänen Party in Santa Monica und begeben sich auf einen langen Strandspaziergang. Sofort haben sie gegenseitig ihr tiefeRead More
Pack den Derrida in den Tank! „Rendezvous mit dem Weltgeist“ heißt das schöne Erinnerungsbuch, das der Schriftsteller, Europapolitiker und Erotomane Nicolaus Sombart über seine Heidelberger Studienjahre schrieb. Nun mag Sombart, der in der unmittelbaren Nachkriegszeit studierte, vielleicht tatsächlich ein gewisses Recht gehabt haben, sich mit dem Weltgeist auf Du und Du zu wähnen. Verbreiteter ist wohl das Missverständnis, die Zeit des eigenen Erwachsenwerdens und die darin gemachten Entdeckungen mit den Weihen gesamthistorischer Bedeutsamkeit zu verstehen. Sympathisch wirkt dagegen der Ansatz Ulrich Raulffs: Raulff, der heute das Deutsche Literaturarchiv in MarbachRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Das Fresko „Die Anbetung der Hirten” von Domenico Ghirlandaio. Jupp, überwältigt Sie meiden die Leere, als niste der Leibhaftige dort,Read More

Posted On Januar 21, 2015By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, Sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Treffen sich zwei Schachtelsätze auf dem Zauberberg, sagt der eine zum anderen: "Hat Mann Dich auch hier ausgesetzt?" Lustig, oder? — Naum Burger (@Naum_Burger) January 14, 2015 „Finde heraus ob dieses Gedicht für dich geeignet ist, sende LYRIK an 0190 vier mal die vier, 0190 vier mal die vier. “ — Amon Barth (@fluxusfilm) January 15, 2015 Und wenn D. Bowie ansetztRead More
Literaturtage Südostasien: Entdeckungsreise in die Vielfalt – eine literarische Kontaktaufnahme Mit Südostasien steht eine riesige, kulturell äußerst heterogene Region im Fokus, die die Länder östlich von Indien und südlich von China umfasst. Südostasien blickt auf eine lange Kolonialgeschichte zurück; in seiner historischen Rolle als Handelsknotenpunkt liegt die bemerkenswerte kulturelle und religiöse Diversität begründet. Eine Region voller Mythen und Legenden, die starkem gesellschaftlichem und politischem Wandel unterworfen ist – in Westeuropa weitgehend terra incognita mit einer nahezu unbekannten Literatur. Die „Literaturtage Südostasien“ in Frankfurt/Main sollen eine Entdeckungsreise in die Vielfalt sein,Read More

Posted On Januar 21, 2015By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Neues aus dem All 1 bild / 100 worte Roveresse Curiosity hat auf dem Mars ein martialisches Objekt entdeckt. ESA-Teleskop empfängt „mysteriöses“ Signal aus einer fernen Galaxie. N24: „Was wäre unsere Erde ohne das Universum?“ Das Objekt auf dem Mars sieht aus wie ein Helm aus dem Ersten Weltkrieg. Hinterlassenschaft eines Deserteurs oder einer Mars-Armee… Und ich sagte zu ihr: „Es ist, als würde man zusammen in eine Nussschale steigen und einfach davonfahren.“ Sie aber mag lieber das Partyschiff, an dessen Reling die Freunde stehen und rufen: „Steig ein, steigRead More

Posted On Januar 21, 2015By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Uroš Zupan

Immer bleibt das Andere Es ist gut, von Leben zu Leben zu wandern. Die Luft wird stickig, das Gedränge unerträglich. Die Alten meinen, mit ihnen höre alles auf, die Jungen, alles beginne mit ihnen. Du öffnest die Tür und gehst, hast keinem was getan. Hast eine Spur hinterlassen, keine einen Fingerabdruck, keinen, vielleicht den Duft der vergangenen Jahre (denn die Liebe verliert ihren Duft nicht), keinen, auch gut. Man wird dich zitieren, von dir sprechen mit Achtung und Angst, dich vorführen als Inbegriff von Dummheit und schlechtem Geschmack, auch gut.Read More
Einspruch Von Wolfram Schütte In zwei Nachbetrachtungen des SZ-Feuilletons (14.1.15) zu den Charlie-Hebdo-Morden zeigt Sonja Zekri sich besorgt über die Probleme der europäischen Muslime & Lothar Müller lässt sich zwar von dem derzeitigen „Charlie-Hebdo“- (Ersatz-) Chefredakteur dazu bewegen, den Ausdruck eines „laizistischen Fundamentalismus“, der bislang in der SZ des öfteren pejorativ unter dem Titel eines „Aufklärungs-Fundamentalismus“ kursierte, künftig zu meiden, findet aber den „aggressiven Laizismus“, mit dem ein ehemaliger Chefredakteur der deutschen Satire-Zeitschrift „Titanic“ jetzt sagte, „man sollte jeden Glauben verachten“, auch nicht akzeptabel: „Gnade uns Gott“, beschließt Müller mitRead More
Sprich, Erinnerung (zu & von mir) – Neben H.M. Enzensbergers autobiographischen „Tumult“(- Fragmenten) & Botho Strauss´ Bemerkungen zu seiner „Herkunft“ sind jetzt noch einige andere Autobiografica deutscher Autoren erschienen, die zeigen, wie jeder einen anderen Weg eingeschlagen hat – beim literarischen Memorieren der eigenen Biographie. Von Wolfram Schütte Ich meine Hans Stiletts „Eulenrod“, Hermann Peter Piwitts „Lebenszeichen mit 14 Nothelfern“ & Jochen Schimmangs „Grenzen, Ränder, Niemandsländer“. Die Autoren sind 1922, 1935 & 1948 geboren, sie gehören nicht zu den bekanntesten oder gar erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Epiphanischen Kindheitsaugenblicke Hans Stilett, derRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute endet diese Reise. Genau sieben Milliarden Jahre vor dem Tod unseres Sonnensystems. Das unvermeidliche Ende Wir kennen das Ende. Das ist eine der bizarren Tatsachen der Wissenschaft. Wir wissen, wie die Geschichte ausgehen wird. Jedenfalls die Geschichte der Sonne, dieser lange, nicht enden wollende Film über Schwerkraft, Wasserstoff, Kernfusion, und vor allem Licht, eine quälendRead More
Die Seismographinnen – Lucy Fricke und Nina Jäckle spüren der Katastrophe von Fukushima nach. Von Frank Schorneck Freitag, 11. März 2011: Bei einem Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala und einem hierdurch ausgelösten Tsunami kommen im Nordosten Japans über 11.000 Menschen ums Leben. 17.000 weitere werden vermisst. Im Kernkraftwerk Fukushima kommt es zu Explosionen und schwerwiegenden Kettenreaktionen. Von den über 18.000 Menschen, die später für tot erklärt wurden, noch immer sind über 1.000 spurlos verschwunden. Die Strahlungsgefahr ist bis heute alles andere als gebannt, lediglich von anderen Katastrophen undRead More
Apokalypsen der Moderne am Ende der Welt oder: „Neues aus Büttenwarder“– Lokale Beispiele mit globalem Modellcharakter. Essay und Satire, von Markus Pohlmeyer. I Mentalitätsgeographisches Es war einmal eine Gemeinschaft, gelegen im fernen Norden Deutschland, regiert von einem korrupten und intriganten Bürgermeister (Mitglied einer nicht näher genannten Volkspartei) – durchaus mit einem Hang zum Nepotismus; die Untertanen, pardon: die demokratisch mündigen Bürger, sind meistens verarmte Bauern; darunter ein Stallknecht und ein Gastwirt. Kuno, der Knecht, bewegt sich auf dem Bildungsniveau eines Grundschülers, und Shorty, der Wirt, ist ein mehrfaches Scheidungsopfer. BildungRead More
Idealisierung des großen Hassers: Ein krauses Projekt? Wer liest heute noch Karl Kraus, wer will schon den Mythos vom egomanischen, hyper-polemischen „Fackel“-Herausgeber in diesen Facebook-Google-Twitter-Zeiten wiederbeleben? Ausgerechnet der amerikanische Bestseller-Autor Jonathan Franzen hat sich auf das kontroverse „Kraus-Projekt“ eingelassen Von Peter Münder Der „Korrekturen“-Bestseller-Autor Jonathan Franzen beschreibt seinen nostalgisch verklärten „Blick zurück mit Karl“ im Stil eines Denkmalpflegers, der Risse, Löcher und Einsturzgefahren einer adretten Fassade beflissen ignoriert, weil dies seiner idealisierten Projektion eines Wunderbaus widerspricht. Franzen hatte sich 1982 als Student und Fulbright-Stipendiat in Berlin intensiv mit Kraus (1874-1936)Read More

Posted On Dezember 17, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Yannick Haenel: Die Bleichen Füchse

Poesie der Revolte – Mit „Die Bleichen Füchse“ hat Yannick Haenel einen Roman der Revolte, des Aufstands gegen eine Gesellschaft geschrieben, in der sich das Soziale auflöst und in der das Heer der Pass-, Namen- und Heimatlosen anfängt eine kritische Masse zu bilden – bis sie nur noch einen Funken zum Ausbruch benötigt. Von Karsten Herrmann. Haenels Protagonist ist der 43jährige Jean Deichel, der seit ein paar Monaten „ziemlich von der Rolle ist“ und von seiner Vermieterin auf die Straße gesetzt wird: „Man braucht nicht mehr als ein paar Tage,Read More

Posted On Dezember 17, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Geschenktipp: Film Noir – 100 All-Time Favorites

Liebe, Tod & (meist weibliche) Teufel – Wolfram Schütte mit einem Geschenktipp für alle Cineasten: Paul Duncan und Jürgen Müllers fabelhaftes Kompendium des „Film Noir“ (siehe auch CM vom 09.08.14). Mit seinen 3,5 kg & seinen 688 (gewissermaßen brokat-) schweren schwarzen Seiten ist diese Sammlung des „Film Noir“ eines jener „Coffee Table Books“, das einen zarten Beistelltisch in die Knie zwingen könnte. Lesen, besser noch: betrachtend in ihm sich umzusehen, kann man wohl am besten, wenn der ebenso kompakte wie beeindruckende Band auf einer soliden Grundlage liegt, auf einem SchreibtischRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „An die Schönheit” von Otto Dix. Kaputt amüsieren Dieses durchdringende, alles aufsaugende Schwarz: Es ist die Wucht des schwarzen HintergrundsRead More

Posted On Dezember 17, 2014By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Maxim Leo

Meine Eltern über die Zeit in der DDR zu befragen, war wie eine Gruppentherapie –Eine Lesung in Amsterdam. Auf dem Podium Maxim Leo, der Anlass 25 Jahre Mauerfall und sein Buch “Haltet Euer Herz” bereit. Dem Gastgeber gehen ein wenig die Fragen aus, so vertraut ist er mit den Feinheiten des Ostens und der ehemaligen DDR nun mal nicht. Da erzählt Maxim Leo einfach ein paar DDR-Witze und holt mit einem Schlag ein Gefühl von längst vergangenen Zeiten zurück. Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. InRead More

Posted On Dezember 17, 2014By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, Sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Jetzt passiert hier mal was und ausgerechnet heute habe ich keine Meinung dabei. Na toll. — Michael Bukowski (@mbukowski) December 10, 2014 Ich hätte Google News ja nicht geschlossen. Ich hätte es verpixelt. Man muss der Dummheit ein Mahnmal bauen. — crackpille (@crackpille) December 11, 2014 Die Vögel hocken im Dunkeln und schunkeln, schunkeln, schunkeln. Es stürmt ganz schlimm, es windet doll, sie ham langsamRead More

Posted On Dezember 17, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wetterberichte 1 bild / 100 worte Schnee und Wind bei aufgehender Sonne in Savognin. Genf, durchzogen, 10°. Der See ruhig. U-Boote nicht sichtbar. Venus säurebewölkt, in Hamburg Nieselregen. Neptun: stürmisch! Auf dem „zehnten Planeten“ herrscht gewohnte, tiefe Weltraumkälte, minus 240°, das ist kein Wetter, das ist Stillstand. Dagegen Ehrwald: Da kann es einen auch frösteln bei minus 5°, doch lustig tummeln sich die fluffigen Wolken zwischen sonnenbeschienenen Gipfeln… Allgemein ist noch kein laufender Winterbetrieb. Leer stehen die Hänge, selten stapft ein Mensch durch den Schnee, ab und an fällt einRead More

Posted On Dezember 17, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Joseph Brodsky

Der Weihnachtsstern Im frostigen Winter war eine Gegend – gewöhnt an Glut mehr als an Kälte, an Fläche mehr als an Berge – offenbar gut für die Geburt des Kindes, das da kam zu retten die Welt. Der Schnee fiel in solchen Mengen, wie er nur in der Wüste fällt. Dem neugeborenen Kind kam alles gewaltig vor: die Brust der Mutter, die Nüstern des Ochsen, Kaspar, Melchior, Balthasar und deren Geschenke, die man hereintrug. Den Kern bildete aber das Kind selber. Und das war der Stern. Aufmerksam, ohne zu zwinkern,Read More

Posted On Dezember 16, 2014By coerIn Litmag, Rätsel

Preisrätsel Winter 2015 – Krypti©oer

Das vierteljährliche Preisrätsel – finden Sie das gesuchte Lösungswort und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und einen Buchpreis gewonnen hat Dirk Koopmann aus Köln. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On Dezember 10, 2014By Wolfram SchuetteIn Film/Fernsehen, Litmag

Filmstart: Nuri Bilge Ceylans „Winterschlaf“

Der hoffnungsvolle Steinwurf des kleinen Jungen oder: Wohin treibt die Türkei? –Wolfram Schütte über Nuri Bilge Ceylans grandiosen Film „Winterschlaf“. Der 55jährige türkische Regisseur Nuri Bilge Ceylan ist bisher mit keinem seiner außergewöhnlichen Filme mit der Redseligkeit seiner Protagonisten aufgefallen; durch die Länge seiner schweigsamen epischen Meditationen schon. Aber nun hat er sie mit der Länge von 3 Stunden und 18 Minuten für seinen in Cannes ausgezeichnetes Meisterwerk „Winterschlaf“ alle übertroffen; und sich durch die Redseligkeit der drei Protagonisten, die geradezu aus der familialen Debattenwelt des Iraners Asghar Farhadi („NaderRead More