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Posted On Februar 1, 2016By Karsten HerrmannIn Litmag, News, Porträts / Interviews

HAM.LIT-Special: Heinz Helle im Interview

Heinz Helle, 1978 in München geboren, liest am 4.Februar auf der HAM.LIT 2016. In seinem zweiten Roman verbringt eine Gruppe junger Männer ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet, die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Ein Endzeitszenario in 69 Einzelbildern, das gnadenlos und doch wehmütig ist. Karsten Herrmann hat sich mit Heinz Helle unterhalten. Karsten Herrmann: Ihr neuer Roman ist ein knallhartes Endzeitdrama, in dem fünf junge Männer von einem Alpen-Berghütten-Trip in eine vom KriegRead More
2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More

Posted On Februar 1, 2016By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag

HAM.LIT-Special: Anke Stelling: Bodentiefe Fenster

Schau dich nicht um, Kassandra geht um – In diesem Roman wird selten gelacht. Mütter nehmen sich nicht frei und gehen abends einfach mal aus, ins Kino oder ins Konzert, mit Nichtmüttern oder Mitmüttern, Arbeitskollegen, Sportkollegen, Nachbarn… Stattdessen sorgen sie sich um die eigenen Kinder, sind genervt von den Kindern der andern. Auch die Freunde geben Anlass zur Sorge, und mehr noch die Freundinnen, jede auf ihre Art dabei, direkt in den Abgrund zu schlittern. Sandra, die Erzählerin in „Bodentiefe Fenster“, weiß das. Sie spricht unablässig davon. Der Kindername „Kassandra“,Read More

Posted On Februar 1, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

HAM.LIT-Special: Ulla Lenze: Die endlose Stadt

Tale of two cities – Zwei Megacities spielen die Hauptrolle in Ulla Lenzes viertem Roman, und schon der Titel deutet an, dass die Autorin Parallelen zieht zwischen Istanbul und Mumbai, und dass sie sie sich dem Begriff der Stadt als solcher nähert. Von Frank Schorneck Schon in ihrem 2003 erschienenen Debüt „Schwester und Bruder“ blickte die Berliner Autorin weit über den europäischen Tellerrand hinaus, verarbeitete sie ihre Erfahrungen aus einem eigenen Lebensabschnitt in Indien. Als Stadtschreiberin von Damaskus und mit Aufenthaltsstipendien in Istanbul und Mumbai wurde sie auch von politischenRead More

Posted On Februar 1, 2016By Michael HoeflerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Einwurf: Dialogkultur mit Zwangsmonologikern

Wir kennen sie alle (und sie scheinen sich gerade jetzt exponentiell zu vermehren): Menschen, mit denen man sich nicht unterhalten kann, selbst wenn man sich noch so viel Mühe gibt, weil sie jedes Gespräch sofort unter einem endlosen Redeschwall ersticken. Michael Höfler mit einem kleinen Vorschlag zum Umgang mit diesen Zwangsmonologikern. Ein Phänomen, das ich schon länger zu beobachten glaube, ist das des urbanen Zwangsmonologikers: Zeitgenossen meist männlicher Herkunft in einem Alter, in dem der homo sapiens eigentlich seit Jahrzehnten wissen sollte, dass er sein Gegenüber besser mit Höflichkeit undRead More

Posted On Februar 1, 2016By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag

HAM.LIT-Special: Monique Schwitter: Eins im Anderen

Vom Kommen und Gehen – An einem Freitagabend im Januar 2013 sitzt die Schriftstellerin mit Schreibblockade an ihrem Computer, die Kinder im Bett, der Mann beschäftigt, und googelt den Namen ihres Ex-Freundes Petrus. Und stößt auf die Nachricht seines Todes. Wie von selbst laufen jetzt die Bilder der verflossenen Liebe vor ihrem inneren Auge ab, was folgt ist ein erfreulich unlarmoyantes Panorama der modernen Lieben. Was heißt es zu lieben, warum kommt sie, warum geht sie. Gespickt mit Autobiografischem ist „Eins im Anderen“ mehr, als eine Sammlung von Liebesgeschichten. VonRead More

Posted On Februar 1, 2016By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

HAM.LIT-Special: Jackie Thomae: Momente der Klarheit

Witzig und böse – Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen, jedenfalls keine romantische, die „bis der Tod euch scheidet“ haltbar wäre, nicht unter den Kreativ-Berlinern in Jackie Thomaes Debütroman. Die 1972 in Halle geborene Journalistin und TV-Autorin erzählt die Geschichten urbaner Normalneurotiker*innen, die miteinander befreundet, verwandt, liiert, verheiratet oder irgendwie um die Ecke verbandelt sind. Einige von ihnen halten plötzlich inne und stellen fest, dass die Liebe fort ist, jenes Phänomen, von dem sie glaubten, es begründe ihre Zweisamkeit, ja ihr Leben. Von Anne Kuhlmeyer Da ist Bender,Read More

Posted On Februar 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Stories: Adam Johnson: Nirvana

Trotziger Lebenswille und skurriles Lebensglück – Der 1967 in South Dakota geborene Adam Johnson ist einer der neuen Stars der amerikanischen Literaturszene – vor zwei Jahren wurde er für seinen in Nordkorea spielenden Roman „Das geraubte Leben des Waisen Jun Do“ mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete und jetzt erhielt er für seine Kurzgeschichtensammlung „Nirvana“ auch noch gleich den National Book Award. Von Karsten Herrmann. Wie viele seiner Kollegen ist Adam Johnson durch die Schule des Creative Writings gegangen und lehrt es heute selber an der ehrwürdigen Stanford University. Doch im GegensatzRead More

Posted On Februar 1, 2016By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Autobiografie: Peter Scholl-Latour: Mein Leben

„Abu Scholls“ Autobiografie: Spannende Reportagen, unbequeme Einsichten, genaue Analysen – Peter Scholl-Latours Reportagen aus Kriegs- und Krisenregionen waren auch klarsichtige Analysen, die mit historischen Exkursen garniert waren: Indochina, besonders Vietnam, übte immer die größte Faszination auf ihn aus, wie sein grandioser Band „Tod im Reisfeld“ von 1979 zeigte. Aber Scholl-Latour (1924-2014) war auch in Algerien und Kenia, in Ägypten, im Kongo, Angola und im Goldenen Dreieck als Reporter im Einsatz, wo er mit großem Scharfblick die mörderischen Auflösungserscheinungen des Kolonialismus sezierte. In „Mein Leben“ mischt er seine letzten Impressionen ausRead More
Danke! Bitte! Setzen! Mara Brauns Fußball-Highlights des Monats. Tor des Monats Da sich das CULTurMAG den Dezember über in der Winterpause befand, schauen wir in der heutigen Kolumne sogar auf zwei Monate zurück, nämlich besagten Dezember und den nun zu Ende gehenden Januar. Dennoch kann es keinen Zweifel daran geben, welcher Treffer hier zu nennen ist: Es handelt sich dabei selbstverständlich um das grandiose Sitztor, welches der Mainzer Jairo Samperio am 15. Spieltag im Hamburger Volksparkstadion erzielte. Halb sank er und halb zog man ihn, halb war’s das Schienenbein undRead More
Fairy tales and nightmares –Hans Fallada’s real name was Rudolph Ditzen – allegedly a combination of names from characters in Grimm’s fairy tales. But his life story was closer to a lurid nightmare than a fairy tale – and Hinrichs has successfully portrayed this with stunning images. By Lucy Renner Jones. Mental breakdowns and psychiatric confinement, morphine addiction, the early murder of his best friend in a double suicide pact, ostracism then intimidation under the Nazi regime and his near-fatal shooting of his first wife. On the inside cover of hisRead More

Posted On Februar 1, 2016By Eva KarnofskyIn Bücher, Litmag

Roman: Roberto Schopflocher: Das Komplott zu Lima

Eine Geschichte der Judenverfolgung – Robert Schopflocher wurde 1923 in Fürth geboren, 1937 musste die jüdische Familie Schopflocher vor den Nazis nach Argentinien fliehen. Aus Robert wurde Roberto. 1980 legte er einen ersten Roman auf Spanisch vor, 1998 das erste Buch auf Deutsch, über seine Kindheit in Fürth. Der Ende Januar in Buenos Aires im Alter von 92 Jahren verstorbene Autor konnte noch einen ambitionierten historischen Roman über die Inquisition in Lateinamerika beenden. Von Eva Karnofsky Auf Druck Spaniens und der Inquisition der katholischen Kirche verfügte Portugals König Manuel I.Read More
Wen der Hunger nährt – Martín Caparrós klärt leidenschaftlich, aber in wohlgewählter, sachlicher Sprache über die Hintergründe für den Hunger auf der Welt auf. Von Michael Höfler Was ist Hunger? Die Frage mutet simpel an. Der aus Argentinien stammende Martín Caparrós beginnt sein Buch, indem er den nichthungernden Lesern vor Augen führt, dass sie Hunger für das Bedürfnis halten, etwas zu essen, wenn ihnen danach ist. Dabei sei richtiger Hunger ein existenzieller Zustand, der das Leben auf die Frage reduziere, woher man die nächste Mahlzeit bekommt: „Zukunft ist der LuxusRead More

Posted On Februar 1, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

KidBits: Neue Bücher für Kinder

Neue Kinderbücher von Kai Lüftner, Alexander von Knorre („Superjunge“), Mikael Engström („Kaspar, Opa und der Monsterhecht“), Friedbert Stohner („Ich bin hier bloß das Pony“), Alexandra Helmig („Lua und die Zaubermurmel“) und Ross Montgomery („Alex, Martha und die Reise ins Verbotene Land“). Vorgestellt von Frank Schorneck. Normal ist superer Ursprünglich war „Super-Junge“ nur ein Song auf der großartigen „Rotz’n Roll Radio“-CD, auf der Kinderbuch- und Comedyautor, Sozialarbeiter, Musiker und überhaupt Multitalent Kai Lüftner mit ausgesuchten Freunden und Musikern beweist, wie hörbar Kindermusik sein kann. Die Geschichte eines Angebers, den vermeintlich alleRead More
Zukunftsvisionen – Kaum erschien Thomas Schulz‘ Buch über Google, änderte der Konzern seinen Schriftzug, und weil vermutlich nicht wenige von uns jeden Tag diesen Schriftzug vor Augen haben, wirkt das Cover schon ein wenig überholt. Was auch inhaltlich leicht passieren kann bei einem solchen Thema, gerade wenn der Titel vermittelt, es ging um die Zukunft. Und Zukunft ist ja immer so eine Sache. Von Zoë Beck. Was Schulz mit seinem Buch allerdings wirklich versucht (um den Titel zu bemühen), ist zunächst Google zu erklären, weil er findet: „Wer die ZukunftRead More

Posted On Februar 1, 2016By Baerbel ReinkeIn Bücher, Litmag

Briefe aus Québec : Top 3 der besten Romane 2015

2015 war ein großartiges Jahr für die québecer Literatur. Es ist nicht leicht nur drei Romane auszusuchen. In meinem Fall sind es zwei Erstlingswerke von Juliana Léveillé-Trudel und Daniel Grenier und der zweite Roman von Anaïs Barbeau-Lavalette. Von Bärbel Reinke. „Nirliit“ von Juliana Léveillé-Trudel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die wie die Wildgänse (Nirliit) im Winter Richtung Süden zieht. Sie verbringt ihre Sommer in Salluit, um sich dort um die Kinder zu kümmern, wenn die Schulen geschlossen sind. Die sie davon abhalten soll, zu trinken, zu rauchen, Klebstoff zuRead More

Posted On Februar 1, 2016By Claudia FiedlerIn Crimemag, Litmag

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 01.02.2016 bis 29.02.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner mit “Totenhaus“: 21.02.2016         Gewölbekeller im Gerberhaus, A-Fehring, Beginn 18:00 Uhr 22.02.2016         Stadtbibliothek, A-Knittelfeld, Beginn 19:00 Uhr 23.02.2016         Galerie im Forum Rathaus, A-Knittelfeld, Beginn 19:00 Uhr 24.02.2016         Lesung im Rahmen des Fine Crime-Festivals Graz 29.02.2016         Weltrad Manufaktur, Schönebeck, Beginn 20:00 Uhr Weitere Infos hier. Friedrich Ani präsentiert “Der namenlose Tag“ und „Der einsameRead More

Posted On Februar 1, 2016By coerIn Litmag, Rätsel

Preisrätsel Winter 2016 – Traumwirren

Das vierteljährliche Preisrätsel – ordnen Sie die Traumwirren und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On Februar 1, 2016By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Roberto Juarroz

Die Abwesenheit Gottes bestärkt mich, Ich kann seine Abwesenheit besser anrufen als seine Anwesenheit. Die Stille Gottes läßt mich sprechen. Ohne seine Stummheit hätte ich überhaupt nicht sprechen gelernt. Statt dessen stelle ich jedes Wort in eine kleine Pause der Stille Gottes, auf ein Fragment seiner Abwesenheit. Aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt   Der englische Schriftsteller, Kunsthistoriker und Essayist John Berger, hat einmal von den Gedichten gesagt, sie seien Gebeten näher als Geschichten. Vielleicht komme ich mit dieser Feststellung eines ganz und gar nicht religiös-gläubigen Intellektuellen meinerRead More
„Neue Weltliteratur und der Globale Süden“ – Wenn wir die Globen in den Schulen, die Karte in der Tagesschau, die Maps von Google-Earth auf den Kopf stellten, was würden sie uns erzählen? Dass es auf dem Planeten kein Oben und Unten, kein Zentrum und keine Peripherie gibt, aber unterschiedliche Perspektiven auf die Welt. Am 22. und 23. Januar 2016 lädt Litprom – der Verein zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika – Sie zu den fünften Literaturtagen im Literaturhaus Frankfurt ein. Mit Podiumsdiskussionen, Workshops, Performances und Lesungen wollenRead More
Der Schriftsteller Ashraf Fayadh wurde in Saudi-Arabien zum Tode verurteilt. Am 14. Januar finden unter dem Motto „Leben und Freiheit für Ashraf Fayadh“ weltweit Lesungen statt, um den palästinensischen Lyriker und Kunst-Kurator zu unterstützen und seine Freilassung zu fordern. In Wuppertal nehmen die beiden CulturMag-Mitarbeiter Safeta Obhodjas und Michael Zeller an der Lesung teil. In der City-Kirche in Elberfeld trägt der Schauspieler Olaf Reitz Texte von Ashraf Fayadh vor. Die Schriftstellerin Safeta Obhodjas liest aus ihrem neuen Roman „Die Bauchtänzerin“, die Autoren Michael Zeller und Andreas Steffens lesen ebenfalls eigeneRead More
Staub saugen und Betten machen Nicht nur auf dem ganzen Globus gibt es Hotels, auch in den Künsten kommen sie vor. Dann gibt es unzählige Gäste und noch unvergleichlich viel mehr Zimmermädchen. Kein Hotel funktioniert ohne ihre stillen, unsichtbaren und stereotypen Dienste. Auch Irene ist ihrem Metier auf eine gewisse Art verfallen. Sie ist die Heldin in dem Roman „Das Zeichen für Regen“ der jungen Schriftstellerin Jana Volkmann, bei der es erfrischend hinaus in die Welt geht. Senta Wagner hat sich mit der Autorin über ihren Debütroman unterhalten. Volkmanns ProtagonistinRead More
Der Wind der Schritte, der Atem des Seils Selten noch ist ein 3 D-Film seinem Metier so gerecht geworden, wie Robert Zemeckis das in „The Walk“ auf die Leinwand bringt. Fast geniert man sich, welche Gefühle dieser leichtfüßige, feinsinnig anarchistische Film über die schönste und sinnloseste Kunstaktion des 20. Jahrhunderts in einem auszulösen vermag, wie man sich hier über ein Wagnis – dessen Ausgang wir ja eigentlich kennen – sorgt und sich über sein Gelingen freut: Am Morgen des 7. August 1974 balanciert der Franzose Philippe Petit illegal zwischen denRead More
Keine andere Kunstform kann das Der 3 D-Film „The Walk“ hat die vielleicht schönste Kunstaktion des 20. Jahrhunderts wieder ins Bewusstsein gerufen, den illegalen Hochseillauf von Philippe Petit zwischen den Türmen des World Trade Centers am Morgen des 7. August 1974. Am 12. Juni 1994, abends um 17.15 Uhr, lief Petit 300 Meter, und die stark ansteigend, zwischen der Frankfurter Paulskirche und dem Dom. 300.00 Zuschauer folgten ihm atemlos, danach war die Stadt voller Freude und Gleichheit, weil alle gemeinsam etwas gesehen und erlebt hatten, was Paul Auster in seinemRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Peter MuenderIn Bücher, Litmag, News

Sachbuch: Emil Bobi: Der Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis: eine „globale Meinungsmonarchie?“ − Der österreichische Krisenreporter und „Profil“-Enthüllungsjournalist und Autor Emil Bobi („Agentenstadt Wien“) wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen des Osloer Friedenspreiskomitees und untersucht, ob die Verfügungen des Waffenproduzenten und Preisstifters Alfred Nobel für die Vergabe des Friedenspreises noch berücksichtigt werden. Denn anlässlich der jüngsten kontroversen Entscheidungen des Komitees für die EU, Barack Obama u.a. ergibt sich laut Bobi der Eindruck, dass man in Oslo die Auszeichnungen auch gern für die eigene prestigeträchtige Imagepflege instrumentalisiert. Von Peter Münder Wenn am 10. Dezember, dem Todestag vonRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag, News

Roman: Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an Dich

Auswandererträume in Flammen − Eine traurige Geschichte? Luiz Ruffatos „Ich war in Lissabon und dachte an Dich“ wirft aktuelle Fragen auf. Von Christiane Quandt Es ist ein kleines und ästhetisch ansprechendes Buch, das man mit „Ich war in Lissabon und dachte an Dich“ in den Händen hält. Das Cover verwendet das Detail einer Fotografie einer typischen Lissabonner Hausfassade mit blaubemalten Fliesen und einem hölzernen Fensterrahmen mit Metallschnörkeln, die wahrscheinlich das Fenster vergittern. Und ebenso wie die Buchdeckel mag der Entstehungskontext von Ruffatos Roman im Rahmen der Aktion amores expressos –Read More