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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
Seines Auges Apfel — Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Im April ist es eine Erzählung aus der Sammlung „Fish’n’Chip Shop Song“ von dem neuseeländischen Autor Carl Nixon, die bei CulturBooks erschienen ist. „Seines Auges Apfel“ wurde übersetzt von Martina Schmid.  Sein Name war Coutts, und er hatte einen Obstladen, der für seine auf Hochglanz polierten Früchte in der Auslage berühmt war. Jeden Morgen bei Anbruch des Tages kam Coutts aus seiner Wohnung über dem Geschäft und reihte die Früchte in verbeulten Ablagen auf Tapeziertischen im Eingang und auf dem gefegtenRead More
Das vierteljährliche Preisrätsel – bringen Sie Ordnung in den Vogelzug und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On April 1, 2016By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Giorgio Caproni

Abschied des förmlich Reisenden Freunde, es wird wohl besser sein, wenn ich anfange, mein Gepäck herunterzuholen. Ich weiß zwar nicht recht, wann ich eintreffen soll und welche Stationen vor meiner noch kommen, aber nach allem, was mir von der Gegend bekannt ist, sagen mir sichere Zeichen, daß ich mich bald von euch trennen muß. Bitte entschuldigt die kleine Störung, die ich verursache. Mit euch zusammen zu sein, war mir vom ersten Moment an eine Freude, und ich bin euch wirklich sehr dankbar für diese wunderbare Gesellschaft. Noch lange möchte ichRead More
Die richtige Lösung eingeschickt und einen Buchpreis gewonnen hat Sibylle Kalupke aus Erftstadt. Herzlichen Glückwunsch!Read More
Sprung über das Meer – Im Dezember 2000 ist Rana Dasgupta nach Delhi gezogen. Der Liebe wegen. Aufgewachsen ist er in Cambridge (GB), studiert hat er in England, Frankreich und den USA. Er ist 44 Jahre alt. Heute lebt er als Autor (hoffentlich immer noch glücklich verliebt) in Indiens Hauptstadt. Gelegentlich hält er im Rahmen einer Fellow-Gastprofessur Vorträge (Modern Culture and Media) an der Princeton-University oder Brown-University, beide Mitglieder der Ivy League. Sein biographischer Steckbrief ist modern. Für viele vielleicht beneidenswert. In von Globalisierung geprägten Zeiten ist so ein LebenswegRead More

Posted On März 2, 2016By Karsten HerrmannIn Litmag, News, Porträts / Interviews

Janko Marklein im Interview

Janko Marklein,  1988 in Bremen geboren, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Philosophie an der Universität Leipzig sowie der Freien Universität Berlin. Für seinen bei Blumenbar erschienenen Debütroman „Florian Berg ist sterblich“ erhielt er den ersten Preis beim open mike und das Bremer Autorenstipendium. Karsten Herrmann: Wie viel von Ihrem Leben steckt in Ihrem Debüt? Die Herkunft Ihres Protagonisten Florian Berg aus der niedersächsisch-bremischen Provinz und das anschließende Studium in Leipzig lassen starke autobiographische Bezüge vermuten – oder liege ich da falsch? Janko Marklein: Sie liegen sehr richtig.Read More

Posted On März 2, 2016By Alf MayerIn Bücher, Litmag, News

Briefe: Vlado Kristl: Noch immer – nichts

„Als man noch aus persönlichen Gründen gelebt hat.“ – Alf Mayer über ein Buch mit Briefen und Zeichnungen von Vlado Kristl. „Auf dem Schild steht ‚Junger Deutscher Film‘. Auf der Wiese, hinter einem Haus, drehen einige Jungens und sprechen ständig vom alten Film. sie beschuldigen sich pausenlos, alte Filme zu drehen. als das Geld kommt, beginnt die Messerstecherei.“ So lautet einer der Einträge in Vlado Kristls „Sekundenfilme“ (Edition Suhrkamp, Frankfurt 1971). Der in Zagreb geborene Vlado Kristl (1923 – 2004) war der kompromissloseste Filmemacher, den man sich in deutschen GefildenRead More
Danke! Bitte! Setzen! Mara Brauns Fußball-Highlights des Monats. Mann der Stunde Fußball ist bekanntlich eine emotionale Angelegenheit und je nach Spielverlauf, Gegner oder Tabellenstand geraten die Gefühle der Fans dabei in positive oder negative Wallungen. Diese können sogar auftreten, wenn das eigene Team gar nicht beteiligt ist an einer Situation, sind aber auch dann meist von der eigenen Vereinszugehörigkeit gesteuert. Ich zum Beispiel mag die TSG Hoffenheim nicht, und wenn mir jemand erklärt, dieses und ähnliche Modelle seien die Zukunft des Fußballs, so werde ich in dieser Zukunft Snooker oderRead More

Posted On März 2, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag, News

Roman: Julie Zeh: Unterleuten

Die Gesellschaft als Kaleidoskop – Seit mehr als zwei Jahrzehnten warten die deutschen Kritiker nun auf den großen Gesellschaftsroman des wiedervereinigten Deutschlands. Mehr oder weniger gelungene Wenderomane gibt es mittlerweile zuhauf von männlichen ostdeutschen Autoren wie Ingo Schulze („Simple Storys“), Thomas Brussig („Helden wie wir“), Uwe Tellkamp („Der Turm“) oder Lutz Seiler („Kruso“). Als westdeutscher Gross-Autor musste Günther Grass 1995 für seinen in die gesamtdeutsche Geschichte eingebetteten Wenderoman „Ein weites Feld“ heftige Kritik insbesondere von Kritikerpapst Marcel Reich-Ranicki einstecken. Nun tritt die 1974 in Bonn geborene Juli Zeh in der,Read More

Posted On März 2, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag, News

Roman: Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Melancholie und Mut – Aus seiner Bewunderung für John Irving hat Benedict Wells nie einen Hehl gemacht. Als er 2008 im Alter von gerade mal 25 Jahren mit „Becks letzter Sommer“ ausgerechnet in dessen deutschsprachigen Stammverlag debütierte, hat ihn das bereits mit großem Stolz erfüllt. Wie mag es nun für ihn sein, die Titelseite der aktuellen Diogenes-Verlagsvorschau einzunehmen – obwohl in Kürze auch ein neuer Irving-Roman ansteht? Von Frank Schorneck „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein Roman, der sich tatsächlich an den Werken des großen amerikanischen Vorbildes messen kann. SchonRead More

Posted On März 2, 2016By Peter MuenderIn Kolumnen und Themen, Litmag, Musics

Musical: Hamilton

Hamilton Is Hot Nie war er so wertvoll wie heute, selten gab es einen solchen Promi-Hype wie in diesen Tagen um Alexander Hamilton. Er war kein Popstar, kein Baseballspieler, sondern einer der amerikanischen Gründerväter, Adjutant von George Washington, Artillerie-Offizier, Finanzexperte und Kolumnist, der 1804 im Duell von seinem Erzrivalen Aaron Burr erschossen wurde. Auf der Zehndollarnote prangt sein Porträt, mehrere Biographien beschäftigen sich mit ihm, auch das New Yorker Mega-Musical Hamilton bejubelt sein Leben im hymnischen Rapsound. Für viele Amerikaner ist er der Mann der Stunde. Von Peter Münder ÜberRead More
2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More

Posted On März 2, 2016By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Roman: Peter Wawerzinek: Ich Dylan Ich

Hoch die Tassen! Dylan steckt fest zwischen zwei Ichs. Das Klammernde des Titels ist emblematisch für den neuen Roman von Peter Wawerzinek, erschienen im Herbst 2015 im kleinen, neu gegründeten Wiener Verlag Wortreich. Dieser erzählt von der biografischen Nähe zu dem Starpoeten Dylan Thomas und einer großen Verehrung. Mehr noch: Es rauscht darin nicht nur das Meer, sondern tönen fast hörbar zwei Dichterstimmen. Dylan Thomas’ Werk ist weltberühmt, seine Auftritte legendär. Für den Ich-Erzähler oder Wawerzinek, wie er aus Gründen der autobiografischen Grundtönung im Werk des Autors hier jetzt heißt,Read More

Posted On März 2, 2016By Alf MayerIn Bücher, Litmag

Sachbuch: Jim Heimann: Surfing

Planktonreich wie der Ozean – Alf Mayer über Jim Heimanns Kulturgeschichte des Surfens. Vorsicht, dieses Buch macht Sehnsucht. Man muss nicht zwingenderweise selbst aktiver Surfer sein, um beim Blättern ein um das andere Mal aufzuseufzen, um sehnsüchtig ans Meer zu denken und all die Stunden, die man dort schon verbracht hat – und noch verbringen will. „Surfing“ vom Jim Heimann ist eine beinahe aus der Zeit gefallene Ode an die Blaue Blume der Romantik. Das monumentale, wunderschöne, wunderblaue Buch erzählt von einer Sehnsucht, die der Frühromantiker Novalis (eigentlich George PhilippRead More
Die Reise des Helden und Donald Duck – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Star Wars VII wäre ohne die Optik und Han Solo verloren gewesen, fast nur eine ängstliche Kopie von Episode IV nach dem Desaster von I – III. Star Wars ist die Geschichte eines Milliarden-Geschäftes und des Eingangs von sog. Hochkultur in die sog. Popkultur und davon, was für ein großartiges Kunstwerk daraus hätte werden können. Vielleicht wurde daraus auch ein Milliarden-Geschäft, weil eben die sog. Hochkultur in die sog. Popkultur integriert und übersetzt wurde. Walt Disney LustigesRead More

Posted On März 2, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Roman: Jan Böttcher: Y

Verschenktes Potential – Gibt man bei buchhandel.de „Ä“ als Suchbegriff ein, erscheint als erster Treffer Max Goldt; tippt man „F“, landet man bei Daniel Kehlmann. Nun kommt ein weiterer Ein-Buchstaben-Buchtitel auf den Markt, der sich neben der Französischkursreihe „On y va!“ erst noch seinen Platz erobern muss. Von Frank Schorneck. Jan Böttcher, der mit der Band „Herr Nilsson“ und später auf Solopfaden für literarisches Songwriting steht und auch in seinen bisherigen Romanen und Erzählungen musikalisches Gespür bewies, hat sich diesmal von einem literarischen Austauschprogramm inspirieren, aber leider auch von denRead More

Posted On März 2, 2016By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Erzählungen: Mircea Cărtărescu: Die schönen Fremden

Entlarvende Eitelkeit – Mircea Cărtărescu war im Jahr 2015 der Star im deutschsprachigen Literaturbetrieb. Er erhielt den Leipziger „Buchpreis für Europäische Verständigung“ und wenig später noch den „Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur“, den vor ihm Nobelpreisträger wie Harold Pinter, Doris Lessing oder Patrick Modiano zuerkannt bekamen. Man wähnt sich also mit einem literarischen Schwergewicht konfrontiert, was etwas seltsam anmutet, als Cărtărescu vor dem Jahr 2015 eigentlich nicht wirklich aufgefallen ist. Unter Ceauşescu ein stiller Poet, der ab und zu einen Lyrikband produzierte und dafür vom Regime sogar einen Preis einheimste,Read More

Posted On März 2, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

KidBits: Neue Bücher für Kinder

Neue Kinderbücher von Gudrun Schury & Moni Port („Lumpi, Lampe Luftballon“) und Bibi Dumon Tak & Fleur van der Weel („Mücke, Maus und Maulwurf“). Vorgestellt von Frank Schorneck. Sammelsurien für kleine Smalltalker und Alltagsforscher “Das Dingebuch für Alltagsforscher” lautet der Untertitel dieses kleinen Bändchens, das sich laut Verlag an Kinder ab sieben Jahre richtet und verspricht, einen ungewohnten Blick auf und hinter Alltagsgegenstände zu werfen. Der Aspekt der Forschung jedoch rückt ziemlich in den Hintergrund bei dieser Anekdotensammlung, die mit der Namensgebung für den Teddybär ihren Anfang nimmt und vonRead More

Posted On März 2, 2016By Die RedaktionIn Litmag

Bestenliste: Der Litprom-Weltempfänger Frühjahr 2016

Auf Empfang aus aller Welt „Weltempfänger“ heißt die Litprom-Bestenliste zur Literaturübersetzung, die vier Mal im Jahr herausragende literarische Stimmen, die im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken sind, vorstellt. Eine neunköpfige Jury aus Literaturkritikern, Schriftstellern und Kulturjournalisten nominiert sieben Titel unter allen Neuerscheinungen der ins Deutsche übersetzten Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und stellt ihre Auswahl mit Kurztexten vor. Wir freuen uns sehr, diese außergewöhnliche Liste, die echte literarische Entdeckungen bereithält, regelmäßig im CulturMag präsentieren zu dürfen. Auf Platz 1 im Frühjahr 2016 steht mit dem RomanRead More

Posted On März 2, 2016By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Die CulturTweets des Monats

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets des Monats rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Sie haben jetzt noch etwa fünf Schlückchen Weißwein lang Zeit, mir von Ihrem Tag zu erzählen. So sputen Sie sich doch! — Orrrr, Anne! (@erdbeeretta) February 2, 2016 Liebe Elternratgeber, die Tochter spielt einen textlosen Kamin in einem Schattentheater. Überlebt sie, wenn ich nicht hingehe? — Toertchen (@it_may_concern) February 2, 2016 weiß auch nicht, was mir peinlicher ist. der meter hermann hesse im bücherregal oderRead More

Posted On März 2, 2016By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Drei Uhr morgens 1 bild / 100 worte SEX: Wenn’s nicht die Kakerlaken waren (die es aber nicht gibt) – wir waren es nicht. Stattdessen: „Erklär mir das mit den Gravitationswellen, in drei Sätzen!“ Die Antwort war BORG. Trost bot TWITTER (@SarcasticRover), aaah, 140 Zeichen, und jedes so schön wie ein WWWWWWUUIP aus dem Plattenschrank. Nächstes Thema: „Haben diese WWWWWWellen eine Auswirkung auf unser Leben?“ Solche Fragen liebt der irre Wissenschafter, und beantwortet sie mit „Freilich!“ Denn ein Nobelpreis verbreitet Geld über den Erdball, und Geschäftsleute jubeln – „Wieder eineRead More

Posted On März 2, 2016By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Rose Ausländer

Mein Venedig Venedig meine Stadt Ich fühle sie von Welle zu Welle von Brücke zu Brücke Ich wohne in jedem Palast am großen Kanal Meine Glocken läuten Gedichte Mein Venedig versinkt nicht.   Ein wunderbarer Weg, sich Venedig zu nähern: man besteigt in Chioggia, am südlichen Ende der Lagune von Venedig gelegen, ein Fährboot. Schippert dann ganz langsam durch die weit in alle Richtungen auslaufende Lagune. Vorbei an kleinen Inseln, einige bewohnt, andere nur von Grün überwuchert. Links und rechts rattern einfache, manche sogar ärmlich verrostet erscheinende Fischerboote vorbei. SegelbooteRead More

Posted On Februar 1, 2016By Die RedaktionIn Litmag

CulturMag, Ausgabe vom 1.Februar 2016

Liebes CulturMag-Publikum, – herzlich willkommen zur ersten Doppelausgabe von LitMag und MusikMag im Jahr 2016! LitMag und CrimeMag werden zukünftig 14-tägig versetzt erscheinen. Das LitMag an jedem Monatsersten, das CrimeMag immer zur Mitte des Monats. Am 4.Februar findet im Hamburger Club Uebel & Gefährlich die fünfte „HAM.LIT – lange Nacht junger Literatur und Musik“ statt. 15 Autorinnen, Autoren & 3 Liedermacher/Bands lesen und spielen parallel auf drei Bühnen. Und die Besetzung verspricht auch in diesem Jahr wieder einen spannenden Abend. In unserem kleinen HAM.LIT-Special stellen wir Ihnen einige der TeilnehmerInnenRead More
Kritisches Denken und anspruchsvolle Gegenwartsliteratur – Ein Verlagsporträt von Senta Wagner. In Österreich dreht sich geografisch gesehen alles um Berge, Täler und Gewässer. Dazwischen liegen verstreut die Städte und Dörfer. Zu den Nebenflüssen der Donau gehört der Inn, ein Dreiländerstrom, an dem Innsbruck liegt, umgeben von viel Bergraum. Das Präfix im Namen bezeichnet die Brücke über den Fluss. Wir sind in Tirol, aus der Vogelperspektive betrachtet am Hals der liegenden Landesgitarre. Inzwischen ist Schnee gefallen, die Gebirgsspitzen sind weiß. Die Tage dürften „wegen dem Föhn blau und sonnig und wolkenlos“Read More

Posted On Februar 1, 2016By Hanspeter LudwigIn Comic, Litmag, News

Comic: Tobi Dahmen: Fahrradmod

Wild mit Fahrrad oder: Was in Wesel los war – Eigentlich müssten die späten 1980er und frühen 1990er Jahre inzwischen reichlich abgefeiert sein, wenn inzwischen sogar »Formel Eins« wiederbelebt wurde. Nun verhält es sich allerdings so, dass die Generation X – also die Generation der deutschen Baby-Boomer, die in diesen Jahren erwachsen wurde – inzwischen zentrale Plätze in unserer Gesellschaft besetzen und sie damit formen. Dazu gehört dann auch, dass diese Fortysomethings und Fiftysomethings ihr bisheriges Leben Revue passieren lassen und so mancher seine Geschichte dazu erzählt. So auch TobiRead More