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Posted On April 20, 2009By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Steven Millhauser: Ein Protest gegen die Sonne

Einen Frosch heiraten, einen Geist herbeirufen, sich selbst verschwinden lassen – Millhausers elegant erzählte Fantasien werden Leser mit Sinn für Grenzerweiterungen bestens unterhalten. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On April 9, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Porträts / Interviews

Claudio Magris zum 70. Geburtstag

Mit Claudio Magris' Veröffentlichungen (zuletzt Ein Nilpferd in Lund) kann man sich auf Reisen quer durch die europäische Kultur begeben. Ein Glückwunsch zum 70. von Carl Wilhelm Macke.Read More

Posted On April 9, 2009By Joerg von BilavskyIn Hörbuch, Litmag

P. E. Reichel verlegt Jarrys „Ubu“ nach Sachsen

Dada in Dresden Ein gestürzter Thron, ein sinkendes Staatschiff und groteske Charaktere in einem sehr freien Hörspiel nach Alfred Jarrys „Ubu Roi“. Von Jörg von Bilavsky. Mit „Ubu Roi“ ist kein Staat zu machen. Das wissen alle, die das Bühnenstück des französischen Schriftstellers Alfred Jarry aus dem Jahre 1888 kennen. Dennoch ist man als Liebhaber des Originals gespannt, wie sich „Ubu Rex Saxonia“ im gleichnamigen Hörspiel als eigenmächtig hochgeputschtes Staatsoberhaupt am Dresdener Hof so durchschlägt. Mehr schlecht als recht möchte man sagen. Und das gilt auch für das äußerst ambitionierte,Read More

Posted On April 6, 2009By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

David Lodge: Wie Bitte?

David Lodge hat in seinem ebenso verstörenden wie bewegenden Roman "Wie bitte?" die Irrungen und Wirrungen eines schwerhörigen Professors beschrieben. Von Peter Münder Read More

Posted On April 6, 2009By Stefan BeuseIn Bücher, Litmag

Tao Lin: Gute Laune

Wie macht der Delphin? Gute Laune ist oft schreikomisch, sollte aber in homöopathischen Dosen genossen werden: Auf Strecke geht diesem nach (Anti-)Pointen schnappenden Text schnell die Puste aus. Von Stefan BeuseRead More

Posted On April 6, 2009By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Laurent Quintreau: Und morgen bin ich dran

Frankreich hat 2006 das preisgekrönte Debüt eines Seelenkundigen auf den Markt gebracht, jetzt liegt die deutsche Übersetzung vor. Laurent Quintreau beleuchtet in "Und morgen bin ich dran". Das Meeting eine Managersitzung und lässt dabei tief blicken. Von Senta WagnerRead More

Posted On März 23, 2009By Gisela TrahmsIn Litmag, Lyrik

D.A. Powell: Cocktails

D.A. Powells Gedichte sind Zeugnisse extremer Erfahrungen, aber auch, bis in die Form hinein, Dokumente des Widerstands. Von Gisela Trahms Read More

Posted On März 23, 2009By Joerg AubergIn Hörbuch, Litmag

Schmickler: Es war nicht alles schlecht!

In seinem vierten Soloprogramm „Es war nicht alles schlecht“ wirft Wilfried Schmickler einen Blick zurück auf seine dreißigjährige Bühnenkarriere, ohne die aktuelle Situation aus den Augen zu verlieren. Von Jörg AubergRead More

Posted On März 23, 2009By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Rawi Hage: Als ob es kein Morgen gäbe

Wer in unserem Land den Blick zum Himmel wandte, sah den Tod auf sich herabstürzen“ – auf ebenso außergewöhnliche wie beeindruckende Weise erzählt Rawi Hage in seinem Roman die Geschichte einer Freundschaft in Zeiten des libanesischen Bürgerkriegs. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On März 9, 2009By Stefan BeuseIn Bücher, Litmag

Stewart ONan: Alle, alle lieben dich

Der neue John Updike: Natürlich, ein Rezensent muss ein Buch aufmerksam zu Ende gelesen haben, bevor er darüber schreibt! Wirklich? Wir denken nein: Manchmal reichen auch die ersten Seiten. Stefan Beuse nährst sich Stewart O’Nans Roman Alle, alle lieben dich - ganz ohne ihn gelesen zu haben. Read More

Posted On März 9, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Matthias Keidtel: Das Leben geht weiter

„Rudower Arschloch“ Keidtel liefert seinen Helden, dem er so lange die Stange gehalten hat, in dieser Fortsetzung gnadenlos ans Messer, ärgert sich Tina Manske. Immerhin eines hat Matthias Keidtel schon geschafft: er hat ein eigenes Romangenre etabliert. Der hier vorliegende zweite Teil seiner „Trilogie des modernen Mannes“ ist die erste Veröffentlichung, die offiziell dem Genre „Holm-Roman“ zugeschrieben wird. Ein Holm-Roman, das ist ein Roman, der von Felix Holm handelt, so wie Ein Mann wie Holm (Zur Rezension vom 1. Oktober 2006), das Buch, das Keidtel mit einem Schlag berühmt undRead More

Posted On März 5, 2009By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Peter von Matt: Wörterleuchten

Kaum jemand schreibt so unterhaltsam über Literatur wie der Schweizer Germanist Peter von Matt. Hier leuchtet nicht nur die Poesie, sondern auch ihre Deutung. Von Gisela Trahms Read More
Neunzehn Geschichten aus zwölf verschiedenen Ländern erzählt uns Magris hier. Geschichten, von denen einige sehr kurz und trotzdem bewegend, lange nachhallend sind. Von Carl Wilhelm MackeRead More

Posted On März 2, 2009By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Steffen Kopetzky: Der letzte Dieb

Hinter Schlössern und Riegeln schlummert seit Jahren ein prächtiger Schatz aus der Nazizeit. Steffen Kopetzky schickt in seinem vierten Roman "Der letzte Dieb" seinen Helden auf die abenteuerliche Suche danach. Die Verlockungen des Verborgenen sind allzu süß, schon immer gewesen. Senta Wagner hat sich Ihnen hingegeben… Read More
In ihrem Roman Eat the Document versucht Dana Spiotta, den Widerstand der Sechziger mit dem Aufbegehren der Globalisierungskritiker zu verschränken, bleibt aber in einem glatten Oberflächenrealismus stecken, der kein widerständiges Bewusstsein zu entwickeln vermag. Von Jörg AubergRead More

Posted On März 2, 2009By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Colm Tóibín: Mütter und Söhne

Der irische Autor Colm Tóibín kann es sich leisten, dem Klischee zu folgen, wenn ihm danach ist. Befragt, womit er die Wochenenden verbringe, erwiderte er artig: „I get drunk“. Was sonst?! Und wenn seine Erzählungen Mütter und Söhne heißen, richten wir uns vorsorglich auf Ströme von Whiskey und Gefühl ein – Liebe im Übermaß, wortreiche Dramen usw. usw. Aber solche Klischees bedient Tóibín natürlich nicht. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On Februar 21, 2009By Tina ManskeIn Litmag

Oliver Maria Schmitt: Der beste Roman aller Zeiten

Nicht ungeil So geht das: Ein Buch gerät in ein Umfeld, in dem es um Kriminalliteratur geht. Und ist vielleicht gar keine. Oder doch? Oder wird es ein anderes Buch, wenn man es anders liest? Atzung für Rezeptionsästhetiker, Paranoiafutter für Schubladendenker und fun & frolic für Menschen, die gerne debattieren. Voilá, Tina Manske antwortet auf den letzten Kopfschuss von Uta-Maria Heim Dieses Buch, dem Titel-Kolumnistin Uta-Maria Heim an dieser Stelle einen Hang zum „frühsenilen Zynismus“ bescheinigte und das sie am liebsten auf dem „endgelagerten Papierschrott“ sähe, muss unbedingt Gerechtigkeit widerfahren.Read More

Posted On Februar 19, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Corinna Harfouch liest Christoph D. Brummes „No“

No way out Wir befinden uns in einem Dorf namens Elend. Das Dorf liegt im Harz, am Fuße des Brocken, es sind die 60er-Jahre, wir sind in der DDR. Hier wächst ein Kind auf, dessen Namen wir nicht kennen. Der Erzähler nennt es No. Von TINA MANSKE Niemand hat in diesem Roman einen Namen, der Vater heißt Vater und die Mutter heißt Mutter. No hat Geschwister, die auch keine Namen besitzen. Diese Namenslosigkeit ist Programm: Die Figuren in Christoph D. Brummes Roman „No“ sind Platzhalter für Figuren im System, fürRead More

Posted On Februar 16, 2009By Matthias PenzelIn Bücher, Litmag

Lester Bangs: Psychotische Reaktionen und heiße Luft

Er war der große Gonzo-Journalist, Gossenpoet und der romantische Visionär unter den Schreibern des Rock – Nun liegt eine Auswahl von Lester Bangs Greatest Hits endlich auch auf Deutsch vor. Von Matthias PenzelRead More

Posted On Februar 16, 2009By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Peter Hein: Geht so. Wegbeschreibungen

Es bereitet viel Freude, Hein durch die Gassen und Straßen kleiner und großer Städte zu begleiten und sich insbesondere an seinen rhetorischen Ausbrüchen zu erfreuen, in denen sich von Zeit zu Zeit die unbändige Wut des Punk Bahn bricht. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Februar 16, 2009By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

Dario Fo: Die Welt, wie ich sie sehe

In seiner eigenwilligen Lebensbeschreibung reflektiert Dario Fo über das eigene Leben und den Zustand der Welt. Von Jörg AubergRead More

Posted On Februar 9, 2009By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Thomas Bernhard im Porträt

Am 12. Februar 1989 starb Thomas Bernhard – Gisela Trahms blickt zurück auf einen einzigartigen Schriftsteller.Read More

Posted On Februar 9, 2009By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Stefan Beuse: Alles was du siehst

Mit seinem neuen Roman "Alles was du siehst" gibt Stefan Beuse unserer durch Wissenschaft und Ratio restlos entzauberten Welt wieder eine Spur von Geheimnis und Magie zurück. Wie schon in seinen Vorgängerromanen zeigt der Hamburger Schriftsteller dabei auf ebenso poetische wie spannende Weise die oszillierenden Grenzen unserer Wirklichkeit und Wahrnehmung auf. Von Karsten Herrmann Read More

Posted On Februar 5, 2009By Tina ManskeIn Comic, Litmag

Alan Moore und Melinda Gebbie-Moore: Lost Girls

Gang bang – Tatsächlich kann man mit Lost Girls eine Menge Spaß haben, wird man doch die meiste Zeit auf sehr viel niveauvollere Weise angetörnt, als das sonst bei Pornos der Fall ist. Von Tina Manske Einen Porno zu schreiben, den auch Frauen gut finden: das war das erklärte Ziel von Alan Moore und Melinda Gebbie, als sich sich daran machten, die Geschichte der Lost Girls zu erzählen. Dabei begegnen wir den drei Hauptdarstellerinnen Alice (die aus dem Wunderland), Dorothy (aus dem „Zauberer von Oz“) und Wendy Darling (aus „PeterRead More

Posted On Februar 2, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Thomas Meinecke: Jungfrau

Viel gelesen, viel gelabert Wer sich in diesem für Meinecke so typischen Diskursgeflecht nicht erdrosseln lässt, der kommt zu Einsichten, die ihm sonst vielleicht für immer verschlossen geblieben wären. Von Tina Manske Man weiß ja mittlerweile, dass man von Thomas Meinecke keine „Romane“ im herkömmlichen Sinn zu erwarten hat. Bücher wie „Tomboy“, „Hellblau“ und „Musik“ (der Hang zum Ein-Wort-Titel ist offensichtlich) sind vielmehr theoriegesättigte Abhandlungen zu pop-, gender- und sonstwaskulturellen Themen, um die eine rudimentäre Romanhandlung herumgestrickt wird. Mit seinem neuesten Buch treibt Meinecke es allerdings auf eine Spitze, aufRead More

Posted On Februar 2, 2009By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Heinz Strunk: Fleckenteufel

Feuchtgebiete trockengelegt So, wie sich die Pornobranche bei ihren Filmtiteln gerne vom Blockbusterkino inspirieren lässt, provozieren auch literarische Bestseller immer wieder mal Parodien – man nehme z.B. den Herrn der Augenringe oder Barry Trotter. Diese zeichnen sich häufig durch eher slapstickhaften Haudraufhumor aus, der oft genug unter die Gürtellinie zielt. Dass es auch anders geht, zeigt Heinz Strunk. Von Frank Schorneck Fleckenteufel ist ein Buch, das sich durch Aufmachung und Marketing an einen der Megaseller des Jahres 2008 anlehnt: Als „Feuchtgebiete des Mannes“ bewirbt der Rowohlt Verlag den neuen RomanRead More