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Posted On Juni 18, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Porträts / Interviews

Friedenspreis 2009 für Claudio Magris

Claudio Magris – der Name steht seit Jahrzehnten schon für Triest, für das Mittelmeer, die Donau, für Italien - natürlich das andere, zivile, nicht durch Korruption und Skandale versaute Berlusconi-Italien. Carl Wilhelm Macke über den Preisträger – und einen ganz besonderen Begleiter…Read More

Posted On Juni 15, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

Michael Hamburger: Letzte Gedichte

Carl Wilhelm Macke über Die letzten Gedichte von Michael HamburgerRead More
Ach, wehrte sich Mohammed Hanif in einem Interview, das sei ja alles „lächerlich generös“, all die artigen Komplimente und die Vergleiche mit Joseph Heller, Gabriel García Márquez und John le Carré. Drunter wollte man es nämlich nicht tun, bei dem Erstlingsroman des pakistanischen Ex-Militärs und Journalisten Mohammed Hanif: "Eine Kiste explodierender Mangos". Thomas Wörtche hat sich Buch und Autor genauer angesehen. Read More

Posted On Juni 8, 2009By Gisela TrahmsIn Litmag, Lyrik

Thomas Geiger (Hrsg.): Laute Verse

Wer eine Anthologie herausgibt, muss mit einer Menge Gezeter rechnen. Warum sind gerade diese Autoren vertreten? Warum jene Texte? Und überhaupt ist das ganze Buch zu dick / zu dünn / zu elitär / zu Mainstream / zu einseitig usw. Thomas Geiger hat’s trotzdem gewagt…Read More

Posted On Juni 8, 2009By Peter MuenderIn Bücher, Litmag, Vermischtes

Andrea Breth: Frei für den Moment

Theater als Obsession und Glücksspender - Peter Münder über den faszinierenden Andrea-Breth-Interviewband "Frei für den Moment". Read More

Posted On Juni 6, 2009By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

Raymond Chandler: Der lange Abschied

Der Diogenes-Verlag ehrt Raymond Chandler zu seinem 50. Todestag mit einer extensiven Hörbuchfassung des Romans Der lange Abschied, die jedoch weder dem Verlag noch dem Vorleser Gert Heidenreich zur Ehre gereicht. Jörg Auberg ist verärgertRead More

Posted On Juni 6, 2009By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Willy Vlautin: Northline

Auch in seinem neuen Roman erweist sich Willy Vlautin als Meister darin, aus dem ganz und gar Gewöhnlichen etwas ganz Besonderes zu machen und den vermeintlichen Bodensatz der amerikanischen Gesellschaft ins literarische Licht zu rücken. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On Juni 4, 2009By Stefan BeuseIn Litmag, Porträts / Interviews

Philippe Djian zum 60.

Literatur als Lebensgefühl: Am 3.6.09 wurde Philippe Djian 60. Zeit, einen großen Stilisten zu feiern, der uns beigebracht hat, die Welt mit anderen Augen zu sehen - und wie kein Zweiter ein Lesegefühl erzeugt, das zum Lebensgefühl wird: Zur Djian-Sicht der Dinge. Ein Geburtstagsglückwunsch von STEFAN BEUSE.Read More

Posted On Juni 1, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Felicia Zeller: Einsam lehnen am Bekannten

Zeller demontiert den Alltag und verleiht ihm scheinbar im Vorübergehen eine neue Poesie – nicht durch Kitsch, sondern durch genaues Beobachten gepaart mit vehementer Fantasie und Sprachwitz. Von Tina ManskeRead More

Posted On Juni 1, 2009By Redaktion CMIn Bücher, Litmag

Giorgio Bassani: Der Geruch von Heu

In dem jetzt wieder aufgelegten schmalen Band "Der Geruch von Heu" sind einige verstreute Arbeiten von Bassani versammelt, in denen man sofort seinen melancholischen, aber nicht nostalgischen, in der Personenbeschreibung immer leicht unscharfen, manchmal auch geheimnisvollen Ton spürt. Von Carl Wilhelm MackeRead More

Posted On Juni 1, 2009By Wend KaessensIn Bücher, Litmag

Christoph Peters: Mitsukos Restaurant

Bizarrer Bilderbogen der Comédie Humaine Christoph Peters schildert den Einbruch des Fremden in die Idylle deutscher Vorstadtkneipen – und schlägt jedem Menge Funken aus dem Zusammenprall der verschiedenen Kulturen und Mentalitäten. Von Wend Kässens In den Theaterferien des heißen Sommers 1992 war er losgegangen, um die Umgebung des Ortsteils Gurschebach zu erkunden, hier, wo er lebt und am Theater „Herz und Hirn“ eine unsichere Position als Schauspieler hat, in der Stadt A. am Niederrhein. Plötzlich stand Achim Wiese vor „Mitsukos Restaurant“: vor dem Wanderheim der Wanderfreunde Gurschebach e.V. , einerRead More

Posted On Mai 28, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag, Musikmag

Eels: Hombre lobo

Mark Oliver Everett, besser bekannt als Kopf der Band Eels, legt nicht nur ein weiteres falbelhaftes Album vor, sondern gleich auch noch seine Autobiografie - beides ist sehr unterhaltsam. Von Tina ManskeRead More

Posted On Mai 28, 2009By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Alice Munro: Wozu wollen Sie das wissen?

Ein weiterer Literaturpreis für Alice Munro war überfällig. Jetzt ist die "Meisterin der kleinen Form" mit dem internationalen mit 60.000 Pfund dotierten Man-Booker-Preis ausgezeichnet worden. Gisela Trahms über Munros jüngste Kurzgeschichtensammlung.Read More
Rayk Wieland schreibt in seinem Roman eine Geschichte aus der DDR, wie sie ausgedachter nicht sein könnte, und die dennoch genau ins Schwarze trifft. Das Leben der gar nicht so Anderen. Von Tina ManskeRead More

Posted On Mai 18, 2009By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

William Conescu: Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse

Das Kratzen des Stiftes Conescus literarische Spielerei um Leben, Liebe und Literatur, angesehen von Jörg von Bilavsky. Leben ist Literatur und Literatur ist Leben. Beides gehört untrennbar zusammen in William Conescus erstem Roman, der von einem Roman handelt, der im Moment des Lesens scheinbar gerade erst geschrieben wird. Bisweilen hört man den Stift des Schriftstellers über das Papier kratzen. Besser gesagt die Hauptfigur Daniel Fischer hört ihn und wir ihn mit ihm. Mal lauter, mal leiser. Je nachdem, ob er gerade im Mittelpunkt oder doch eher am Rande des GeschehensRead More

Posted On Mai 14, 2009By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Florian Werner: Die Kuh – Leben, Werk und Wirkung

Im letzten Jahr ist Florian Werner Vater geworden – doch die Ankunft von Töchterchen Ada ist beileibe nicht die erste Geburt, die bei dem Autor und Literaturwissenschaftler einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weiß Frank Schorneck.Read More
Ziemlich extrem, wie wir so leben zwischen heute und heute, zwischen Empfindsamkeit und Brutalität, Leere und Überfülle. Andre Rudolph blättert die Bilder zur Lage auf. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On Mai 11, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Die SZ stellt die Sinnfrage

Das Magazin der "Sueddeutschen Zeitung" widmet eine ganze Ausgabe der Beantwortung dieser Frage. Aber man fasst sich an den Kopf, wenn man in einem gut vierzigseitigen Magazin über die alte Zeitung und das neue Internet nur eine Seite über die Pressefreiheit entdeckt - eine Seite, die noch nicht einmal zum redaktionellen Teil gehört. Von Carl Wilhelm MackeRead More
„Das heißt, mein Junge, dass die Menschenzeit sich von der Hüterzeit abgespalten hat. Während unsere Zeit weiterläuft wie gehabt, durchleben die Menschen nun immer und immer wieder denselben Tag, bis es uns gelingt, ihre Zeit wieder an unsere zu koppeln ...“ von Stefan Linster.Read More

Posted On Mai 6, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Der Rosenkrieg im Hause Berlusconi

Das klassische Gerüst einer funktionierenden Demokratie hat Berlusconi im Stil eines sich barock kostümierenden Kim Il Sung des Westens immer mehr aus seinen politischen Befestigungen gelöst. Unterstützt und beraten von einem ihm ergebenen Hofstaat (in den Parlamenten und den Medien), hat er konsequent auch das Private politisch für sich und seine Macht zu nutzen versucht. Carl Wilhelm Macke über den „größte Privatisierer der Politik unter allen derzeit politisch Mächtigen“.Read More

Posted On Mai 4, 2009By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

James Agee: Ein Todesfall in der Familie

In seinem autobiografisch geprägten und posthum veröffentlichten Roman Ein Todesfall in der Familie schildert James Agee die alltägliche Erfahrung von Tod, Verlust und Einsamkeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder. Jörg Auberg hat die Neuauflage dieses wichtigen amerikanischen Romans gelesen.Read More
Was in Deutschland den meisten Menschen selbstverständlich erscheint, ist in vielen Ländern alles andere als der Normalfall: die Meinungs- und Pressefreiheit. Immer wieder werden an vielen Orten auf der Welt Journalisten behindert, bedroht, misshandelt oder getötet. Ein Kommentar von Carl Wilhelm Macke, Geschäftsführer des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“.Read More

Posted On April 30, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag, Vermischtes

Mithu M. Sanyal: Vulva

Jahrhundertealte Diskreditierung Dass die abendländische, patriarchale Kultur das weibliche Geschlechtsorgan über Jahrhunderte verschwiegen und im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln gehalten hat, dürfte weitgehend bekannt sein, Sanyal aber legt akribisch dar, welch beträchtlicher Aufwand dafür betrieben wurde. Von Tina Manske Selbst aufgeklärten Frauen des 21. Jahrhunderts fehlen die Worte, wenn sie über ihr Geschlecht sprechen. Formulierungen wie ‚das da unten‘ oder ‚zwischen den Beinen‘ sind immer noch an der Tagesordnung, wenn’s hoch kommt nimmt man auch schonmal das Wort ‚Muschi‘ in den Mund, klingt ja auch irgendwie niedlich. ‚Fotze‘Read More

Posted On April 27, 2009By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Susanne Heinrich: So, jetzt sind wir alle mal glücklich

Die Liebe und die Leidenschaft mit all ihren Höhen und Abgründen – das sind die Themen von Susanne Heinrichs Erzählungen und Romanen. Exemplarisch für eine ganze Generation leuchtet die talentierte Nachwuchsautorin deren schillernde Facetten auch in ihrem neuen Roman aus. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On April 26, 2009By Peter MuenderIn Litmag, Porträts / Interviews

Zum Tod von Alan Sillitoe

Die Einsamkeit des Marathon-Schreibers Peter Münder über den britischen Autor Alan Sillitoe, der am 25.4.2010 mit 82 Jahren in London gestorben ist. Er hat zwar über fünfzig Bücher veröffentlicht, neben  Romanen auch Gedichte, Theaterstücke und Kindergeschichten geschrieben, doch Alan Sillitoe, der brillante, gnadenlose Kritiker des britischen  Zweiklassensystems, wird wohl immer nur als Verfasser seiner beiden berühmtesten Werke Samstag Nacht und Sonntag Morgen (1958) und  Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (1959 veröffentlicht, 1962 von Tony Richardson verfilmt) in Erinnerung bleiben. Die beiden heroischen Außenseiter Colin Smith, ein 17jähriger Sträfling und der rauflustigeRead More

Posted On April 20, 2009By Tina ManskeIn Bücher, Litmag, Vermischtes

Maria Sveland: Bitterfotze

Es reicht nicht zur Vision Maria Svelands Bitterfotze beginnt als wütende Rundumanklage gegen ein System, das Frauen immer noch auf Sparflamme hält, unterdrückt und klein haut – und enttäuscht am Ende doch mit einer Affirmation des heteronormativen Weltbilds. Von Tina Manske Die dreißigjährige Sara nimmt sich eine Woche Urlaub und fliegt nach Teneriffa ohne ihren Mann und ihren kleinen Sohn. Der Grund ihres Ausflugs ist eine erwünschte Auszeit, da sie beginnt, eine verbitterte Frau zu werden. „Ich bin richtig bitterfotzig“, sagt sie, und ihr fällt auf, dass ihr täglich BitterfotzenRead More