Schneewestern #2 – Tarantionos achter Film ist sein zweiter Western – Christopher Werth hat sich nach The Revenant auch in diesen Schneesturm gestellt. Der Guardian hat Tarantino vorgeworfen, seit Jahren nur noch seinen inneren Film-Fan Filme drehen zu lassen, anstatt eigenständige neue Filme zu drehen, wie er es noch bei seinen ersten dreien getan habe. Warum muss man ihm das vorwerfen? Ist nicht grade das der Reiz? In einen Tarantino Film gehen heißt auch bei The Hateful Eight: Zu Gast sein bei einem Kinokenner, der einem voller Begeisterung seine neuesten
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Max Annas über den Film „Acı“ von Regisseur Yilmaz Güney. Ich habe ein großes Herz für Filme, die jenen, die sie gemacht haben, gewaltigen Ärger mit der Macht einbringen. „Acı“ ist so ein Film, besser: einer aus einer ganzen Reihe von Werken, die Yilmaz Güney in den frühen 1970ern gedreht hat. „Der Schmerz“ lautet der Titel übersetzt, und unter den 25 Filmen, die Güney zwischen 1966 und 1983 geschrieben und gedreht hat, sind in manchen Filmographien ganze sieben dem Jahr 1971 zugewiesen. Einer davon ist
Read More Superhelden von heute: Depressionen statt Strumpfhosen Netflix gegen Amazon. Zwei neue Serien der beiden Streaming Giganten verbinden perfektes Entertainment mit großem Thema. Christopher Werth hat in die ersten Folgen reingeschaut. Beide Serien spielen in einem dreckigen, realistisch in Szene gesetztem New York. Und das oft bei Nacht. Bleiche Gesichter, gefilmt mit weit geöffneter Kamerablende, so dass die Lichter im Hintergrund zu funkelnden bunten Punkten, zu perfektem Bokeh verschwimmen. Und beide Serien beschäftigen sich mit einem sperrigen Thema: Missbrauch von Menschen. „Mr. Robot“ auf der gesellschaftlichen, kapitalistischen Ebene, „Jessica Jones“ auf der
Read More Verpasste Gelegenheit von Sonja Hartl Mit „Dark Places“ startet nun nach „Gone Girl“ die zweite Verfilmung eines Romans von Gillian Flynn in den deutschen Kinos. Tatsächlich eignen sich ihre Bücher auf den ersten Blick gut für eine Adaption: Sie haben einen handlungsreichen Plot mit (teilweise zu) vielen Wendungen und spielen in einem gut beschriebenen, genau zu definierenden Setting. Dennoch stecken in diesen vermeintlich einfachen Verfilmbarkeit einige Tücken. Zunächst sind Frauenfiguren bei Gillian Flynn nicht nur jung und alt, Opfer und Täter, Kumpeltyp und psychopathische Verführerin, sondern vor allem widersprüchliche Charaktere,
Read More Abstruse Fälle und cozy feeling von Anna Veronica Wutschel Inspector Robert Lewis und sein Sergeant James Hathaway scheinen seit gefühlten Jahrzehnten – mit Vorliebe am Sonntagabend – auf dem Bildschirm mehr oder minder kuriose Verbrechen aufzuklären und zahllosen Bösewichtern das Handwerk zu legen. Die Serie, die tatsächlich erst seit 2009 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, begeistert ihre Fans mit vermeintlich hochintelligenten Ermittlungen, bei denen sich der Zuschauer niveauvoll unterhalten fühlt. Skeptiker wittern eher gewieft gedrechselte Krimi-Schaumschlägerei nach bewährtem Endlosschema, können aber dem Gezeigten einen gewissen Charme nicht vollends absprechen. Die
Read More Der Wind der Schritte, der Atem des Seils Selten noch ist ein 3 D-Film seinem Metier so gerecht geworden, wie Robert Zemeckis das in „The Walk“ auf die Leinwand bringt. Fast geniert man sich, welche Gefühle dieser leichtfüßige, feinsinnig anarchistische Film über die schönste und sinnloseste Kunstaktion des 20. Jahrhunderts in einem auszulösen vermag, wie man sich hier über ein Wagnis – dessen Ausgang wir ja eigentlich kennen – sorgt und sich über sein Gelingen freut: Am Morgen des 7. August 1974 balanciert der Franzose Philippe Petit illegal zwischen den
Read More Film. Fiktion. Philosophie Woody Allen und Philosophie. Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Kunst und Literatur, das ist gut vorzustellen. Aber Philosophie und Film?, also Philosophie im Film – und nicht eine Philosophie des Films –, während doch das genuine Forum der Philosophie: der athenische Marktplatz, der Hörsaal, der Seminarraum, das Symposion und vor allem das Buch vertrauter scheinen. Vittorio Hösle diagnostiziert, dass philosophische „Themen in Allens Filmen auf zwei unterschiedlichen Niveaus wichtig“ seien: „[…E]inerseits gibt es ständige Anspielungen auf philosophische Probleme in seinen Wortspielen und Witzen […]; andererseits konzentrieren sich
Read More Ganz großes Kino! Alf Mayer über das ultimative Chaplin-Buch. Er mochte keine trickreichen Effekte, kein Filmen am brennenden Holz vorbei aus dem Kamin heraus oder aus einem Kühlschrank, keine Parallelfahrten für einen Schauspieler, der nur gerade durch eine Hotelhalle geht. Seine Filme waren Liebesbriefe eines Künstlers an die Welt. Er hat die Schönheit gesucht, das Schöne in der Welt, das auch in einer Träne, in Not und Lachen, immer aber eben in einer gewissen Würde liegen konnte. Mit einem Prinzen und mit Shakespeare-Themen konnte er sich nie identifizieren. Er war
Read More Das normale Leben als Ausnahmezustand Anna Veronica Wutschel über die famose Crime-Serie „Happy Valley“. Fiktion, gute Fiktion, erfasst Realität in all ihrer Vielfachdimensionalität, navigiert sich durch verschiedene Perspektiven und enthüllt Wahrheiten, die nicht als kohärentes Bild erscheinen müssen, um ein Ganzes zu erfassen. Fiktion trifft vielleicht dann am ehesten auf Realität, wenn sie das Offensichtliche ebenso ernst nimmt wie uminterpretiert, die Kausalprinzipien ebenso anerkennt wie unterläuft, so dass Bedeutungszuschreibungen letztlich immer fragwürdig erscheinen. Die Autorin Sally Wainwright, die u. a. durch die Serie “Scott und Bailey” auch hierzulande bekannt ist,
Read More Kalaschnikows statt Playmobil – der erste Spielfilm von Netflix Zu den großen Tragödien unserer Zeit gehört, dass in Afrika unzählige Kinder zu drogenabhängigen Killermaschinen gemacht werden. Im Film „Beasts of No Nation“ geht es Schritt für Schritt um genau diese Verwandlung am Beispiel des sympathischen und intelligenten kleinen Agu. Von Christopher Werth. Netflix setzt wie bei allen Eigenproduktionen auch beim ersten Spielfilm auf hochwertige Zutaten und wählt ein Thema, das niemanden kalt lässt. Regisseur Cary Fukunaga, der letztes Jahr mit „True Detective“ Furore gemacht hat, ist auch für Kamera und Drehbuch verantwortlich. Schauspieler
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Max Annas über „Deprisa, deprisa“ von Carlos Saura Max Annas untersucht auf CrimeMag regelmäßig je einen Film auf seine Idee von und seine Haltung zu Crime, Abweichung, Ordnung und im Zweifelsfall ihre Wiederherstellung. Nach Pietro Germi mit „La città si difende“ von 1951 ( „Jagd ohne Gnade“ bzw. „Bis zum bitteren Ende“) nun „Deprisa, deprisa“ (Los, Tempo!) von Carlos Saura aus dem Jahr 1981. Simca, Seat, Renault, die Kamera verharrt schließlich auf einem weiteren Seat. Irgendwo in Spanien. Die Kamera sieht zwei junge Männer in
Read More Vom Wiedergewinnen verlorener Freiheit — Eine Laudatio von Georg Seeßlen auf den Künstler Christoph Schlingensief. Jetzt im Oktober wurde – posthum und fünf Jahre nach seinem Tod – der Konrad-Wolf-Preis 2015 an Christoph Schlingensief und das von ihm begründete Operndorf in Burkina Faso verliehen. Die Begründung lautete: „Konrad Wolf war ein politischer Filmemacher. Für ihn, von einem großen, skeptischen Projekt des Humanismus inspiriert, war es nicht nur wichtig, was Filme zeigen, sondern auch, was sie bewirken. Daher soll der Preis in seiner geistigen Dimension an einen Filmkünstler gehen, der sich
Read More Boston Illegal: das FBI im Team mit der irischen Mafia Johnny Depp spielt den historischen Gangster James „Whitey“ Bulger, der durch seinen Sandkasten-Kumpel beim FBI zu einem der meistgesuchten Männer der USA wurde. Christopher Werth war im Kino. Zwei Sorten von Schauspielern fallen immer wieder auf: Da sind die Typen mit den Charaktergesichtern, die man immer wiedererkennt, mit gewissen Eigenschaften verbindet und die sich eigentlich immer wieder nur selbst zu spielen brauchen. In Hollywood nennt man das type casting. Ein Schauspieler belegt ein Fach, eine Richtung, und wird immer wieder
Read More „Mit der Faust auf die Leinwand“ — Immer einen Schritt weitergehen, als es die Vernunft gebietet. Es ist ein wenig wie ein gerade überstandener Hochseillauf, wenn man in den Abgrund Christoph Schlingensief geschaut hat – und sei es als Lektüre. Ein x-beliebiges Kapitel aus Georg Seeßlens „Der Filmemacher – Christoph Schlingensief“ genügt, um einen schwindlig zu machen. Abgründe und lichte Höhen, ein Verrücken der Perspektiven und Gewissheiten. Da legt einer die Axt an uns. Immer wieder, unermüdlich. Unglaublich oft in so einem kurzen, reichen Leben. Von Alf Mayer. Hier bei
Read More Schöner Sterben Guiliermo del Toro liefert die ultimative Hommage an ein klassisches Unterhaltungsgenre: den Gothic- und Schauerroman. Christopher Werth hat sich Riechsalz besorgt und den romantischen Horrorfilm angesehen. Wir befinden uns um das Jahr 1900 im amerikanischen Buffalo. Mia Wasikowska spielt eine anämische, intellektuelle junge Frau, die davon träumt, Schriftstellerin zu werden. Und sie hat noch mehr Talente: Sie kann Geister sehen. „Hüte Dich vor Crimson Peak“ – das empfahl ihr der vermoderte Geist ihrer Mutter bereits als kleines Mädchen. Sie lebt allein mit ihrem verwitweten Vater (Jim Beaver), einem
Read More Ey, hör doch mal zu! Dietrich Kuhlbrodt über Christoph Schlingensiefs Filme und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur, Autor und Aktionskünstler. Schlingensief. Die Zeit der Nachrufe ist vorbei. Die Zeit der Vorworte war nie gekommen. In Schlingensiefs Filmen ging es um Bilder. Die zu finden, und wieder zu verwerfen waren. Worte, Dialoge, gar ein verbindliches Drehbuch, – all das hätte nur gestört. Wie alles Vorgesehene. Noch in den 1990er Jahren. Sophie Roys deklamierte in der Volksbühne einen Schillermonolog. Schlingensief schickte eine Behinderte hin, ihr laut reinzuquatschen. Es funktionierte. Sophie reagierte nicht
Read More „Macbeth“ und die Bilder von Adam Arkapaw — Von Sonja Hartl. In der Rezeption des Films gibt es in der Regel eine klare Aufmerksamkeitshierarchie: Am meisten wird über die Schauspieler gesprochen und geschrieben, danach folgen die Regisseure, die weithin als namensgebende Urheber des Werkes gelten. Der neue Film von Quentin Tarantino. Von Naomi Kawase. Oder eben von Justin Kurzel. Nur bei wenigen Filmen scheint diese Regel außer Kraft gesetzt zu sein – beispielsweise werden bei sehr großen Blockbustern wie den neuen Batman-, Superman-, X-Men-, Avengers-Streifen Story und Besetzung gleichermaßen diskutiert
Read More Aufruf zum kritischen Erinnern Doris Wieser über Pedro Costas Dokufiction „Horse Money“. Ein Film über kapverdische Immigranten in Lissabon. Seit Kurzem ist der Film „Horse Money“ (Cavalo Dinheiro) des Portugiesen Pedro Costa in deutschen Kinos zu sehen. Es handelt sich um ein komplexes, künstlerisch anspruchsvolles Doku-Drama, das sich dem Zuschauer erst nach mehrmaligem Sehen erschließt; und selbst dann bleiben noch einige Stellen unklar. Besonders außerhalb Portugals, wo den Zuschauern die historischen Hintergründe weniger präsent sind, verlangt der Film nach einem Erklärungsgerüst. Er reiht sich in eine Serie von Lang- und
Read More Der Knoten meines Lebens — Der erste Versuch klappt nicht, erst beim zweiten sitzt die Krawatte. Er ist bereit für einen schwierigen Kampf. Getragen von der Überzeugung, diesen Kampf bestehen zu müssen, geplagt von Zweifeln, ob das überhaupt möglich ist. Einer gegen alle, einer der plötzlich in der Mitte der europäischen Aufmerksamkeit steht. Der Auftrag, erteilt mit knapper Mehrheit vom Europäischen Parlament, ist der Job des Berichterstatters für die Reform eines gemeinsamen europäischen Datenschutzes. Er, der Bürgerrechtler und einer der jüngsten Abgeordneten im Parlament, mit einer Frisur, die die Parteizugehörigkeit
Read More On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und ungleiche Mittel (1) Max Annas über Pietro Germis „La città si difende“ Max Annas wird auf CrimeMag künftig regelmäßig je einen Film auf seine Idee von und seine Haltung zu Crime, Abweichung, Ordnung und im Zweifelsfall ihre Wiederherstellung untersuchen. Diese Serie beginnt mit einem Film des italienischen Regisseurs Pietro Germi, mit „La città si difende“ von 1951. In der BRD trug er den Titel „Jagd ohne Gnade“, in der DDR hieß er „Bis zum bitteren Ende“, auf Englisch er „Four Ways Out“ und in Frankreich
Read More Nolite necare nuntium – Tötet nicht den Boten Im Kino ein Flop, hat „Kill the Messenger“ dennoch eine wichtige und wahre Geschichte zu erzählen. Alf Mayer hat sich mit den Hintergründen beschäftigt und ist dabei vielen unter den Teppich gekehrten Schweinereien sowie einem frühen Beispiel des Internet-Journalismus begegnet. Man stelle sich vor, die Journalisten Woodward und Bernstein, die den Watergate-Skandal aufdeckten, wären nicht als „Die Unbestechlichen“ (1976) berühmt geworden, hätten damit keine Preise gewonnen, keine Karriere gemacht, sondern diese Arbeit hätte sie ruiniert, hätte sie Reputation, Karriere und zehn Jahre
Read More Drogenkrieg als Stoff: Neue Grenzen, neue Stile Der war on drugs ist eine never-ending story und ein beständig wiederkehrendes Thema nicht nur in den Büchern von Don Winslow, sondern auch in Filmen und Fernsehserien. In diesem Herbst sind mit „Sicario“, „Cartel Land“ und „Narcos“ drei neue amerikanische Produktionen zu sehen. Unsere Expertin Sonja Hartl hat die Ware gewissenhaft geprüft. Drogengeschichte im Schnelldurchlauf: die Netflix-Serie „Narcos“ Die Geschichte Pablo Escobars eignet sich hervorragend, um von dem war on drugs zu erzählen. Zu seinen Lebzeiten erlebte Kokain seinen Aufschwung, nahm die Bedeutung Lateinamerikas für
Read More „I’m the fucking driver.“ Für viel Aufsehen hat der Film „Victoria“ von Anfang an gesorgt: Eine einzige Kameraeinstellung, 140 Minuten. Und trotzdem kinotauglich. Mit Preisen wurde er fast schon beworfen, Jubelkritiken kamen aus dem In- und Ausland. Eine Revolution für den deutschen Kinofilm hieß es gar. Bei so viel Lob wird man skeptisch – oder? Unsere neue Kollegin Katja Bohnet sah ihn sich an – und war tatsächlich beeindruckt. Aber nicht nur wegen der einen Kameraeinstellung. Schon nach den ersten Minuten des Films weiß ich, wer am Ende in seinem eigenen
Read More Komplizierte Wahrheitsfindungsstörungen Mit der Wahrheit ist das immer so eine Sache: „Sometimes the only way to get at objective truth is to have multiple people tell their own version of the same event”, sagt Sarah Treem, die mit Hagai Levi die mit zwei Golden Globes ausgezeichnete Serie “The Affair” (bestes Drama; beste Hauptdarstellerin) für den US-Sender Showtime kreierte. Treem schrieb vorher an der fein ambivalent vieldeutig austarierten Serie “In Treatment – Der Therapeut” sowie an dem grandiosen Serienauftakt von “House of Cards”. Seit Mitte August ist nun die erste Staffel
Read More Unausgegoren Anna Veronica Wutschel über Megan Griffiths‘ Film „Lucky Them“. Was lange währt, wird endlich gut, sagt man und setzt damit optimistisch auf das Prinzip Hoffnung. Das kann ein guter Rat sein, muss es aber nicht. An „Lucky Them – Auf der Suche nach Matthew Smith“ wurde bis zur Veröffentlichung 10 Jahre rumgewerkelt, und auch wenn wir die Erstfassung nicht kennen, scheint hier vielmehr die Redensart „Viele Köche verderben den Brei“ zu greifen. Nun, von dem Script zumindest war Paul Newman begeistert, er sah viel Potential darin und überlegte, den
Read More Warum die zweite Staffel misslungen ist – und trotzdem absolut sehenswert. Von Marcus Müntefering Vorbemerkung 1: Der folgende Text enthält so gut wie keine Handlungsdetails, da die zweite Staffel von „True Detective“ (kurz TD2) in Deutschland bislang nur im Original ohne Untertitel bei Sky Anytime und Go ausgestrahlt wurde und somit nur eine Minderheit der CrimeMag-Leser sie gesehen haben dürfte. Die synchronisierte Fassung zeigt Sky ab 17. September 2015. Es dürfte in diesem Jahr die einzige legale Möglichkeit bleiben, die Serie in Deutschland zu sehen. Anlässlich der DVD-Veröffentlichung – voraussichtlich
Read More