Gut und aufrecht Oberinspektor Chen, Qiu Xiaolong und Eva Karnofsky – eine schöne Kombination. Lesen Sie, warum… Ich gestehe, ich bin ein Fan von Oberinspektor Chen. Ungeduldig harre ich immer seines nächsten Falls. Und werde nie enttäuscht. Ich könnte viele hehre Argumente dafür anführen: Das Reich der Mitte hat mich schon immer interessiert, das chinesische Wirtschaftswunder erst recht. Und keiner versteht es so gut wie dieser Oberinspektor aus Shanghai, mir vorzuführen, wie es funktioniert. Oder wie es der Allmächtigen Partei gelingt, trotz wirtschaftlicher Freiheiten die Fäden in der Hand zu
Read More Bloody Chops – heute dargeboten von Christiane Geldmacher (CG), Frank Rumpel (rum), Anna Veronica Wutschel (AVW) und Friedemann Sprenger (Frisp) El Stoffo Grandioso (CG) Und wieder wurde von der Edition Phantasia ein monumental unerträgliches Buch von Rex Miller voll echtem Menschenhass, voll echter Mordlust und voll echtem Splatter veröffentlicht. Was allerdings – wie immer interessant gemacht von Rex Miller – von einer veritablen, da unvorhersehbaren Romanze konterkariert wird – und nicht zuletzt deswegen bis zum Schluss spannend bleibt. Der Plot: Das US-amerikanische Militär sucht Serienkiller für die Drecksarbeit: illegale Interventionen,
Read More Posted On Februar 12, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag
Heute erklärt uns Christopher G. Moore, wie man in Thailand Zeitung liest, wenn man etwas über Verbrechen & Co. wissen möchte. Und schon wieder hat man den Eindruck, Thailand ist überall… THE ART OF READING THAI CRIME NEWS Every country with newspapers and magazines and television knows that crime attracts an audience. There is an insatiable hunger for the drama created by a bloody crime. Grief stricken relatives and neighbours. The inevitable questions arise as to motives, relationships, connections and history of the people involved. Thailand is no different. You
Read More Posted On Februar 12, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Bänkellied 1. Sabinchen war ein Frauenzimmer, Gar fromm und tugendhaft Sie diente treu und redlich immer Bei ihrer Dienstherrschaft. 2. Da kam aus Treuenbrietzen Ein junger Mann daher, Der wollte so gerne Sabinchen besitzen Und war ein Schuhmacher. 3. Sein Geld hat er versoffen In Schnaps und auch in Bier, Da kam er zu Sabinchen geloffen Und wollte welches von ihr. 4. Sie konnt‘ ihm keines geben, Drum stahl sie auf der Stell‘ Von ihrer treuen Dienstherrschaft Sechs silberne Blechlöffel. 5. Doch schon nach siebzehn Wochen Da kam der Diebstahl
Read More Posted On Februar 5, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, wir sind auf Reisen, deswegen machen wir diese Woche ein kleine Pause. Am 12. Februar geht es mit Volldampf weiter. Freuen Sie sich jetzt schon auf Andrew Brown aus Kapstadt und viele andere spannende Beiträge … Herzliche Grüße, Ihr CrimeMag-Team
Read More Comics sind klasse. Vor allem, wenn sie spannende Geschichten spannend erzählen und auch noch prächtige Schauwerte haben. Auch – oder gerade – wenn sie im Barock spielen, das man um Himmels willen nicht einfach so mit heute gleichsetzen kann. Thomas Wörtche hat Bilder angeschaut … Jeronimus – Nennen wir das Ding mal einen 3-teiligen historischen Psychoabenteuerthrillercomic mit allerlei kunst- und sozial- und geistesgeschichtlichen Unterböden. Man könnte es auch graphic novel nennen. Aber dieser Begriff ist in letzter Zeit zum Marketing-Speech für „kulturell besonders wertvoller Comic für die gebildeten Schichten, die
Read More Verehrtes CrimeMag-Publikum, wir verstehen, dass man manchmal lieber Bilderbücher anschaut, als zusammenhängende Texte zu lesen. Thomas Wörtche empfiehlt Ihnen deshalb einen prächtigen Comic: „Jeronimus“ von Dabitch & Pendanx. Viele Bücher hat Andus zu Weihnachten bekommen und trotzdem (oder deswegen) ruft er im neuen Brief an seine Felicitas zur hemmungslosen Lektüre von Kriminalromanen auf! Bei dem „Ekelhaften Leichnam“ handelt es sich zweifelsfrei um einen Kriminalroman, gar als Fortsetzungs- und Kettenroman inszeniert – heute Kapitel 10, von Sébastien Rutés verfasst, von Katharina Meyer übersetzt. Bill Moody, gleichzeitig Jazzdrummer und Kriminalautor von Rang,
Read More Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten Plan
Read More Bill Moody ist Jazzprofi mit erheblichen Meriten und Kriminalschriftsteller von Rang. Seine Romane um den Jazzpianisten Evan Horne, der hin und wieder in kriminelle Malaisen rutscht, genießen Kult-Charakter. Für CrimeMag kümmert sich Bill Moody unregelmäßig regelmäßig um den riesigen Bereich Jazz’n Crime. Heute beschäftigt sich Bill Moody mit Jazz in Filmen, von denen viele ausgerechnet Kriminalfilme sind oder sonstige böse Dinge behandeln, auch wenn Bild & Ton nicht arg übereinstimmen oder andere krause Dinge passieren. Dig it! … What We Talk About When Jazz Goes to the Movies The 1958
Read More Bloody Chops – Heute angerichtet von Kirsten Reimers (KR), Frank Rumpel (rum) und Joachim Feldmann (JF). Was bleibt (KR) Frank Allcroft ist berühmt für seine schlechten Witze. Allabendlich moderiert er bei einem Lokalsender in Birmingham die Nachrichtensendung: ein Mann, der nicht in ein Loch in seinem Garten gefallen ist, landesweite Steak&Kidney-Pie-Wettbewerbe oder das neue Löschauto der Feuerwehr. Die schalen Kalauer, die Frank in seine Überleitungen einbaut, denkt er sich nicht etwa selbst aus, sondern er kauft sie beim ältlichen Witzeautor Cyril – allerdings nicht wegen deren Qualität, sondern weil Cyril
Read More Wir freuen uns, Ihnen wöchentlich Christopher G. Moores Views from Bangkok präsentieren zu dürfen. Moore hat wegen seiner großartigen Vincent-Calvino-Romane, die seinerzeit bei metro erschienen waren, in Deutschland immer noch eine große Fangemeinde, die mit neuem Stoff zu versorgen, uns Ehrensache ist. Hier geht es zu einer Übersicht der bisherigen Teile. Christopher G. Moore kommt heute übers Schreiben von Kriminalromanen aufs menschliche Gehirn zu sprechen, über Bienenschwärme auf Soziale Netzwerke und auf Chirurgen … Logisch, oder? Hive Workers who read and write while operating on patients I write about crime.
Read More An artist who lived in St. Ives Collected quaint African knives; But his children all thought, They were bought for their sport Out of eight only one now survives. (Arthur Glyn Prys-Jones zugeschrieben, ca. 1900)
Read More Joe Gores verstarb am 10.01.2011. – Ein Nachruf von Jan Christian Schmidt. San Francisco 1928: Ein junger Autor schickt sich an, mit seinem Hard-boiled-Stil die Kriminalliteratur zu revolutionieren. Während der Arbeit an seinem zweiten Roman „Der Fluch des Hauses Dain“ wird er abrupt unterbrochen: Vic Atkinson, ein ehemaliger Kollege aus gemeinsamen Tagen bei der Pinkterton-Detektei, bittet ihn um Hilfe bei den Ermittlungen in einem Korruptionsfall, der die lokale Politik erschüttert. Da er sich kurz vor dem literarischen Durchbruch wähnt und sich aufs Schreiben konzentrieren will, weist der Autor Atkinson ab.
Read More Posted On Januar 22, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Verehrtes CrimeMag-Publikum, lesen Sie heute einen Nachruf auf den großen Joe Gores von Jan Christian Schmidt. Carlo hat den Fehler gemacht und sich mit Hera Lind beschäftigt. Jetzt geht es ihm nicht gut. Gut voran kommen die Diez Negritos mit ihrem „Ekelhaften Leichnam“ – heute Teil 9, von Antonio Lonzano in der Übersetzung von Jenny Merling. Susanna Mende hat sich über Maßnahmen gegen Piraterie kundig gemacht und ein Buch von Max Hardberger gelesen. Tobias Gohlis nimmt den Hype namens Lars Kepler auseinander und Henrike Heiland ist mit Colin Bateman nur
Read More Carlo wird es heute arg schlecht, was an einer fuhrwerkenden Schreibschnepfe liegt … Himmel und Hölle – Die junge Gynäkologin Dr. Konstanze Kuchenmeister hat gerade ihre Zwillinge zur Welt gebracht, als bei ihr Gebärmutterhalskrebs festgestellt wird. Für die vierfache Mutter bricht eine Welt zusammen. Wie konnten ihr als Expertin die Symptome nicht auffallen? Doch voller Lebenswillen bekämpft sie die Krankheit, stellt sich Operation und Chemotherapie, versorgt ihre vier Kinder, baut sich gleichzeitig eine eigene Praxis auf. Als sie glaubt, den Krebs besiegt zu haben, diagnostizieren die Ärzte einen Gehirntumor —
Read More Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten Plan
Read More Max Hardberger – Der „Dirty Harry“ der Handelsschifffahrt im Zeitalter der Globalisierung – Piraten haben wieder Konjunktur, sie sind ein erklecklicher Wirtschaftsfaktor des global crime. Natürlich haben sie Widersacher. Susanna Mende hat sich mit einem dieser Leute beschäftigt. Eine offizielle Berufsbezeichnung gibt es für die Arbeit, der der aus Louisiana stammende Amerikaner Max Hardberger seit den späten 80er Jahren nachgeht, nicht. Er selbst nennt sich Schiffsretter, doch wenn man sich die Rahmenbedingungen dieser Tätigkeit anschaut, kommen viele Rollen zusammen, die ein Schiffsretter spielen muss: Er ist ein Abenteurer, weil er
Read More Das Diktat des U – „Der Hypnotiseur“ als Beispiel für Verthrillerung – schwedische Variante. Und über Hype … Von Tobias Gohlis. Die schwedischen Autoren Alexandra und Alexander Ahndoril haben sich ein prätentiöses Pseudonym zugelegt: Lars Kepler. „Lars“ verstehen sie als Hommage an Stieg Larsson, den posthumen Spitzenreiter auf der dritten Krimi-Schwedenwelle, „Kepler“ erinnert an den Astronomen, der das europäische Weltbild erschütterte. Ihr erster gemeinsam verfasster Kriminalroman „Der Hypnotiseur“ wird gerade von Lübbe massivst beworben und allseits gehypt. Er ist ein Beispiel dafür, wie Krimi zur Masche und ein spannendes Thema
Read More Eine Reise quer durch die Kriminalliteratur – Lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie sich ein bisschen mit Krimis auskennen. Sonst geht das Meiste an Ihnen vorbei und Sie finden das Buch noch seltsamer, als es sowieso schon ist. Von Henrike Heiland Immer, wenn man denkt, es hätte schon alles und jeder ermittelt – vom Frühstücksei bis zum Aal, vom einarmigen Jazztrompeter bis zur selbstmordgefährdeten Kommissarin mit fünf Kindern –, kommt doch noch eine weitere Detektivvariation von irgendwo daher. Colin Bateman stellt uns für seine neue lustige Kriminalromanreihe, die wieder
Read More Bloody Chops – Heute von Kirsten Reimers (KR), Peter Münder (PM) und Thomas Wörtche (TW). Blasse Kopfgeburt (KR) Miles ist auf der Suche nach seinem Zwillingsbruder, Lucy auf dem Weg in ein neues Leben, und Ryan reist durch die USA, um für seinen Vater undurchsichtige Aufträge auszuführen. Alle drei sind in Dan Chaons Roman „Identität“ unterwegs zu einem neuen Leben, einem neuen Sinn, einem neuen Selbst. Herausgekommen ist dabei ein Thriller um Identitätsdiebstahl und gleichzeitig eine Reflexion über die Frage, was Identität denn nun eigentlich ist. Die Konstruktion des Romans
Read More KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Wahnsinn unserer Branche – (JK) Verwirrung about Ken Bruen: Auf der Suhrkamp-Webseite heißt es „Aus dem Englischen“. Im Buch selbst (zu sehen in dieser Leseprobe) heißt es dann „Aus dem Amerikanischen“: … na ja, der Mann ist schließlich Ire, wir wissen das, das muss sein Verlag aber noch lange nicht wissen – ist ja nur Krimi … (Frisp) „Und der Engel spielt dein Lied“ – ein schneller, brutaler, schnörkelloser Krimi – zeigt die für viele Krimis typischen Defizite. Blasse Protagonisten, fragwürdige Zufälle. Ein
Read More Wir freuen uns, Ihnen wöchentlich Christopher G. Moores Views from Bangkok präsentieren zu dürfen. Moore hat wegen seiner großartigen Vincent-Calvino-Romane, die seinerzeit bei metro erschienen waren, in Deutschland immer noch eine große Fangemeinde, die mit neuem Stoff zu versorgen, uns Ehrensache ist. Heute kümmert sich Christopher G. Moore um einen etwas weiteren, wenn auch extrem wichtigen Begriff von „Crime“ – in Thailand. Aber Thailand ist überall … Thai Nak Lengs, Jao Pohs & Crime in the Days of Wikileaks Given the vast collection of regulations, administrative rulings and laws, sooner
Read More The Pope Song von Tim Minchin Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker He’s a fucking motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the fucking fucker Fuck the motherfucker He’s a total fucking fucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fucking fuck the motherfucker Fuck the motherfucker Fuck the motherfucking Pope. Fuck the motherfucker And fuck you, motherfucker If you think that motherfucker is sacred If you cover for another motherfucker Who’s a kiddie fucker Fuck you, you’re no better Than the motherfucking rapist And if you
Read More Die Zerrissenheit des dünnen Mannes – Dashiell Hammett, weltberühmter Hard-boiled-Autor des „The Maltese Falcon“, starb vor 50 Jahren am 10. Januar 1961. Ein Rückblick und gleichzeitig ein Klassiker-Check von Peter Münder. Mit dem Hammett-Experten Don Herron in San Francisco die wichtigsten Schauplätze aus dem „Malteser Falken“ zu besichtigen, ist vielleicht die amüsanteste Art, sich der Vita des berühmten dünnen Autors zu nähern. Der in Maryland geborene Hammett lebte von 1921–29 in San Francisco und schrieb hier die drei Romane Red Harvest, The Dain Curse und The Maltese Falcon (1930 veröffentlicht).
Read More Posted On Januar 15, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Verehrtes CrimeMag-Publikum, am 10. Januar war der 50. Todestag von Dashiell Hammett. Peter Münder nimmt dieses Datum zum Anlass, um Hammett einem Klassiker-Check zu unterziehen, der auf Noir-Unfug verzichtet und auf die etwas komplexeren Aspekte von Hammetts Werk verweist. CrimeMag hat einen neuen Kolumnisten, den alle Leuten kennen, die sich mit der großen Schnittmenge von Jazz und Crime Fiction befassen: Bill Moody, Jazzschlagzeuger und Verfasser der Jazz-&-Crime-Romane um den Pianisten Evan Horne. Bill Moody wird uns ab heute regelmäßig mit einschlägigen Texten versorgen und auf unseren Musikgeschmack aufpassen. „Der ekelhafte
Read More Bill Moody ist Jazzprofi mit erheblichen Meriten und Kriminalschriftsteller von Rang. Seine Romane um den Jazzpianisten Evan Horne, der hin und wieder in kriminelle Malaisen rutscht, genießen Kult-Charakter. Für CrimeMag kümmert sich Bill Moody unregelmäßig regelmäßig um den riesigen Bereich Jazz´n Crime – heute eher grundsätzlich und über ein Jazz Mystery, das man leider noch nicht auf Deutsch lesen kann … Have fun! What We Talk About When We Talk About Jazz When a jazz musician steps up to play a solo, the notes he plays are governed by the
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