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Posted On Juni 25, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute aus fiction, non-fiction und Bilderbuch von Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW) … Jack Black: Profunde Gedanken (TW) 1930. Jack Black hebt an zum Abgesang auf den guten alten Outlaw, der stiehlt, raubt und mordet. Der aber noch Ehre im Leib hatte, Ganovenehre eben. Black war so einer (gemordet hat er, nach allem, was wir wissen, wohl nicht; gestohlen und betrogen schon), saß im Knast, war auf Opium und konnte schreiben. Eine Art Genet, ein Früh-Bukowski, ein Edward Bunker seiner Zeit. Black verschwand 1933 inRead More

Posted On Juni 25, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Heinrich Heine – Vermächtnis

Vermächtnis Von Heinrich Heine Nun mein Leben geht zu End‘, Mach ich auch mein Testament; Christlich will ich drin bedenken Meine Feinde mit Geschenken. Diese würd’gen, tugendfesten Widersacher sollen erben All mein Siechtum und Verderben, Meine sämtlichen Gebresten. Ich vermach euch die Koliken, Die den Bauch wie Zangen zwicken, Harnbeschwerden, die perfiden Preußischen Hämorrhoiden. Meine Krämpfe sollt ihr haben, Speichelfluß und Gliederzucken, Knochendarre in dem Rucken, Lauter schöne Gottesgaben. Kodizill zu dem Vermächtnis: In Vergessenheit versenken Soll der Herr eu’r Angedenken, Er vertilge eu’r Gedächtnis. 1851 (aus dem „Romanzero)Read More

Posted On Juni 18, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Henrike Heiland – Vom bösen Mainstream

„Kommerziell“ ist oft in aestheticis ein Schimpfwort. Mainstream auch. Aber alle Autoren möchten kommerziell erfolgreich sein. Kriminalliteratur ist zur Zeit erfolgreich und Mainstream, aber das ist auch nicht wieder jedem recht. Henrike Heiland untersucht diese seltsame Dialektik … „Nee, die sind mir jetzt zu kommerziell.“ – Vom bösen Mainstream Von Henrike Heiland Ich weiß noch, damals, als das bei mir mit dem Vinyl kaufen anfing – wie alt war ich da, dreizehn, vierzehn – was haben wir auf dem Schulhof Bands und ihre Alben diskutiert. Da galt es noch, allesRead More

Posted On Juni 18, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 18.6.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, Erfolg macht im besten Fall auch nachdenklich. Kriminalliteratur ist momentan extrem erfolgreich. Deswegen befassen sich heute Henrike Heiland und Thomas Wörtche mit diesem Phänomen. Henrike Heiland denkt über „Mainstream“ und „Kommerz“ nach, Thomas Wörtche nimmt zwei Romane von Bettina Raddatz und Gregor Weber zum Anlass, die programmatischen Produktionsbedingungen von „Krimi“ zu mustern. Von Carlo Schäfer erfahren wir, wie’s mit dem Helden seines nie realisierten Großwerkes weitergeht: Rammsauter ist back! Über die „Godfather“-Trilogie und ihre filmischen Folgen gibt es neues, von Norbert Grob et al herausgegebenes lehrreiches Buch, FriedemannRead More

Posted On Juni 18, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Raddatz: Der Spitzenkandidat/Weber: Feindberührung

Politik, Kriminalliteratur & Grimmi – Glanz und Elend des deutschen Kriminalromans lagen selten so nahe beisammen wie in zwei aktuellen bemerkenswerten  Debüt-Romanen, die sich mit aktuellen politischen Ereignissen befassen. Thomas Wörtche über zwei Bücher und ein grundsätzliches Problem … Gregor Webers „Feindberührung“ thematisiert den Krieg der Bundeswehr in Afghanistan und dass Krieg etwas mit Menschen macht, was man nicht unbedingt öffentlich thematisiert sehen möchte. „Der Spitzenkandidat“ von Bettina Raddatz dekliniert am Fall eines ermordeten Politikers in Niedersachsen die Porosität und den allmählichen Kollaps der „demokratischen“ Verfasstheit unserer Gesellschaft und ihrerRead More

Posted On Juni 18, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Post-Pfingst-Gedanken und ein unendliches Frühwerk … have fun! Liebe Leserinnen und Leser, ich spüre ganz deutlich den vielfachen Wunsch nach pfingstlicher Heiterkeit! Würzige Ewigkeitsluft wollen wir atmen in diesen frischen Frühlingstagen, doch, doch, das merke ich! Ich merke es konkret an einem leisen Ziehen in der rechten Leiste. Und an einem Knistern im linken Knie. Mir ist auch so brandig weh und mild hinter dem Brustbein. Die linke Ohrwaschel dagegen bebt im Takt einer fernen Klage. Daher: Teil drei (Teil eins hier, Teil zwei hier) und Ende meines niemals offiziellRead More
DU SOLLST DEINE FEINDE NICHT HASSEN – Mafia-Filme sind cool. Top-cool ist immer noch DER PATE. Und der hatte Folgen.  Friedemann Sprenger hat ein GODFATHER-Fanbuch für die gebildeten Schichten gefunden. Filmliebhaber mögen den sekundären Diskurs, das unterscheidet sie von Krimi-Freunden. Deshalb gibt es eine relativ blühende, qualitativ ziemlich elaborierte Film-Publizistik an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kritik. Da stören dann auch ein paar ziemlich unzeitgeistige Themen nicht. Wie zum Beispiel ein schönes Buch über die Godfather-Trilogie von Coppola und ihr Echo in den korrespondierenden Filmen von Sergio Leone, Brian deRead More

Posted On Juni 18, 2011By Bill MoodyIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Bill Moody: Jazz’n Crime

Bill Moody ist Jazzprofi mit erheblichen Meriten und Kriminalschriftsteller von Rang. Seine Romane um den Jazzpianisten Evan Horne, der hin und wieder in kriminelle Malaisen rutscht, genießen Kult-Charakter. Jazz & Crime gehen nicht nur literarisch zusammen. Oft leider auch lebensweltlich. Wie zum Beispiel bei dem großen Trompeter Lee Morgan … The Shooting of Lee Morgan If ever jazz and crime met on a collision course, it was on a cold February night in 1972 at a jazz club—ironically called Slugs—in New York’s lower east side. On the bandstand in theRead More
Blut, Ironie und Bodenschätze – Der Kongo ist eine der schlimmsten Krisenregionen dieses Planeten. Gleichzeitig eine der schönsten Gegenden der Welt. Lena Blaudez  kennt den Kongo bestens, sie erkennt ihn auch wieder in einem hervorragenden Buch von Andrea Böhm. Gleich im Vorwort von Andrea Böhms „Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo“ wird klar, dass in diesem Buch nicht die tausendfach wiedergegebenen Klischees über die Projektionsfläche europäischer Ängste und Vorstellungen schlechthin – also über den Kongo – zu erwarten sind.  Andrea Böhm schreibt in erster Linie über dieRead More

Posted On Juni 18, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – bluttriefend heute aus Romanen & Comics von Thomas Wörtche (TW), Joachim Feldmann (JF) und Kirsten Reimers (KR) Wunderbar rhythmisch erzählt und gezeichnet (TW) Bei dem Hype um die Parker-Romane von Donald E. Westlake alias Richard Stark vergisst man gerne die nicht minder großartigen Romane, die vom genialen, aber meist erfolglosen Dieb John Dortmunder und seinen jeweils neuen, sehr komischen Katastrophen erzählen. Der erste Dortmunder-Roman erschien 1970, „The Hot Rock“ (auf deutsch damals: „Finger weg vom heißen Eis“, 1991 bei Ullstein, eine Verfilmung unter dem Titel „Vier schrägeRead More

Posted On Juni 18, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Mooore: Views from Bangkok (18)

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute dreht sich alles um Verbrechen, Polizeiarbeit, unterschiedliche Interessen und betrübliche Relativitäten … Psychic Justice and the Predatory Class Three cases stand out this week in the world’s criminal justice system. One was a police raid, helicopters, cars, reporters all descending on a rural farmhouse outside Houston, Texas on a psychic’s claim of having a vision of a mass grave on the premises. The second and third cases aroseRead More
Vier Treppen hoch bei Dämmerung Joachim Ringelnatz Du mußt die Leute in die Fresse knacken. Dann, wenn sie aufmerksam geworden sind, – Vielleicht nach einer Eisenstange packen, – Mußt du zu ihnen wie zu einem Kind Ganz schamlos fromm und ärmlich einfach reden Von Dingen, die du eben noch nicht wußtest. Und bittst sie um Verzeihung – einzeln jeden –, Daß du sie in die Fresse schlagen mußtest. Und wenn du siegst: so sollst du traurig gehen, Mit einem Witz. Und sie nie wieder sehen. (1923)Read More

Posted On Juni 4, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Trevanian: Shibumi/Don Winslow: Satori

Von Shibumi nach Satori und zurück – Don Winslow schreibt eine Abenteuerschwarte von Trevanian aus dem Jahr 1979 fort … Ach, ist das schön! Abenteuergeschichten, hauptsächlich für Jungs, mit schönen Frauen, bösen Killern, viel Verschwörung, Höhlenklettern und Floßfahrten, köstlichen Speisen und schönen Gemetzeln. Ganz fiese Schurken und fröhlich krachlederne Sidekicks. Zusammen fast 1200 Seiten. Thomas Wörtche konnte sich trotzdem nur halbwegs amüsieren. 1979 erschien „Shibumi“ von einem Autor, der unter dem Pseudonym Trevanian schrieb und eigentlich Rodney William Whitaker (1931–2005) hieß. Liest man heute die Paratexte zu der gerade stattgefundenenRead More

Posted On Juni 4, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 04.06.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, vor der Pfingst-Pause noch eine Kompakt-Ausgabe – Thomas Wörtche hat sich das Doppelprojekt „Shibumi“ & „Satori“ von Trevanian resp. Don Winslow angeschaut. Bei Carlos erfahren Sie wie immer viel von Leid & Freud. Frank Göhre & Guido Rohm haben für CrimeMag-Primär eine Kurzgeschichte geschrieben. Der Kauftipp der Woche kommt wie immer von Hammett-Buchhändler Christian Koch – heute: Jason Starr. Unser Mann in Bangkok, Christopher G. Moore, denkt wie immer an dieser Stelle über die unendlichen Zusammenhänge zwischen Verbrechen, Politik & homo sapiens nach. Mit unserem Gedicht, „Me &Read More

Posted On Juni 4, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

… bei Carlos heute in perfekter Balance Leid & Freud … Zehn Männer, die ins Bergwerk gehören: 1. Bastian Sick. „Mit dieser Ode an den Konjunktiv beweist Udo Jürgens, dass er immer für eine Überraschung gut ist.“ [Udo Jürgens – Lieder voller Poesie] Es ist ja ein kleines Wunder an sich, dass ein besserwisserischer Pseudogermanist (er ist nämlich keiner), seine nicht zu bezweifelnden Einsen im Diktat lebenslang vergolden kann. Der Herr hat u.a. von so etwas gar nicht Neuem wie Sprachwandel offensichtlich keinen Schimmer und wird mit einer nur ekelhaftenRead More
CrimeMag Primär – heute eine Story von Frank Göhre & Guido Rohm! Alles in Ordnung? Ich sitze in meinem Wagen. Fahre. Bleib ruhig! Er ist hinter mir. Er muss davon gewusst haben. Er hat vor dem Haus gestanden und mich einsteigen lassen. Als wäre nichts geschehen. Dabei muss er es wissen. Warum hat er mich nicht sofort verhaftet? Sie werden die Tote im Treppenhaus entdecken. Jetzt. Die Nachbarn. Sie werden die Polizei verständigen. Er weiß es längst. Ich beschleunige das Tempo. Seine Scheinwerfer bleiben an mir dran. Sie hängen anRead More

Posted On Juni 4, 2011By Christian KochIn Bücher, Crimemag

Jason Starr: Brooklyn Brothers

Böses, ganz, ganz böses Brooklyn … Ein Kauftipp vom Buchhändler unseres Vertrauens, Christian Koch vom „Hammett“ – heute: Jason Starr Mit „Brooklyn Brothers“ hat der Diogenes Verlag nun endlich den im amerikanischen Original bereits 2006 erschienenen Roman „Lights Out“ von Jason Starr ins Deutsche übersetzen lassen. Ausnahmsweise ergeben beide Buchtitel Sinn, der amerikanische ist konsequenter, der deutsche ist sicherlich ironischer. Denn „Brüder“ sind Jake Thomas und Ryan Rosetti nun wahrlich nicht. Zwar wuchsen beide zusammen in Brooklyn auf, beide waren damals Sport-Asse, aber das war’s dann auch schon mit denRead More

Posted On Juni 4, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Mooore: Views from Bangkok (17)

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute geht es um Verbrechen, um Eliten, um Business, um Populismus und den Mittleren Osten. Polit-Thriller-Stoff galore … The Origin of Big Crimes I ran across this quote by Dr. Sriprapha Petcharamesree of the Centre for Human Rights Studies at Mahidol University who is quoted as having said, “We are stuck in a system of impunity. We can’t break it without accountability.” I want to come back to thisRead More
Me and the Devil von Gil Scott-Heron Early this morning When you knocked Upon my door (2x) An I say Hello Satan I believe it’s time to go Me and the Devil Walking side by side (2x) And I’m gonna see my woman ‚Til I get satisfied See See You don’t see why Like you’a dog me ‚round *Now babe you know I ain’t do it like that Say I Don’t see why People dawging me around It must be that old old evil spirit That spirit drop me downRead More

Posted On Mai 28, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

Italien, keine Pizza, keine Pasta – Erfreulicherweise finden sich inmitten des ganzen Grimmigedöns immer mehr Romane, die sich mit den diversen Wirklichkeiten ins Handgemenge begeben. Man kann sie „politisch“ nennen, weil sie Politik zum Thema haben. Giancarlo de Cataldo gehört in die erste Reihe. Thomas Wörtche ist begeistert. Giancarlo de Cataldo gehört zu den Namen der zeitgenössischen Kriminalliteratur, die die allmählich verblassende Reputation eines zunehmend verdödelten Genres wieder restituieren können. Ähnlich wie seine italienischen Kollegen Gianrico Carofiglio, Bruno Morchio, Angelo Petrella und Francesco de Filippo, ähnlich wie seine internationalen KollegenRead More

Posted On Mai 28, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 28.5.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, heute bewegen wir uns zwischen den Extremen von Kriminalliteratur: Thomas Wörtche befasst sich mit dem politischen Kriminalroman von Giancarlo de Cataldo; im zweiten Teil von Ulrich Barons Essay wider den Regio-Grimmi am anderen Ende der Skala geht es um Los Angeles. Frank Göhre porträtiert den Drehbuchautor Ernest Tidyman, über dessen SHAFT-Romane die Meinungen weit auseinandergehen können. Hochkultur in Gestalt von Johann Sebastian Bach begegnet uns in Peter Münders Rezension eines Romans von Sebastian Knauer, während sich Kerstin Klamroth mit einem Comic, na ja, mit einer Graphic Novel vonRead More
Lesen Sie heute den 2. Teil des Essays von Ulrich Baron (den ersten gibt’s hier), der sich mit Raymond Chandler und dessen Region, mit Los Angeles beschäftigt. II. Kein Verbrechen in den Bergen? Wie ein Verdikt gegen eine Regionalisierung und Provinzialisierung mutet der Titel einer Erzählung von Raymond Chandler an. Sein „No crime in the Mountains“ war 1941 aber keine hellsichtige Warnung vor einer drohenden Flut von Regio-Krimis, sondern als Ironisierung der Unschuldsvermutung gemeint, die man angesichts von Gegenden hegt, in denen die Welt noch in Ordnung zu sein scheint.Read More

Posted On Mai 28, 2011By Frank GoehreIn Crimemag, Film/Fernsehen

Eine Erinnerung an Ernest Tidyman

Ein tödlicher Job – Eine Erinnerung an Ernest Tidyman, der vor 40 Jahren sein Debüt als Drehbuchautor hatte. Von Frank Göhre. – Anfang der Siebzigerjahre lebte der Regisseur Martin Scorsese („Good Fellas“, „Casino“, „Departed“ u.a.) für einige Zeit in Los Angeles. Im Haus des Produzenten Fred Weintraub lernte er dessen Tochter Sandy kennen und lieben. Am Abend ihrer ersten Verabredung gingen sie ins Kino: Shaft Who’s the black private dick That’s a sex machine to all the chicks? (Shaft!) Shaft ist ein schwarzer New Yorker Detektiv – stolz, stark, ultracoolRead More

Posted On Mai 28, 2011By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Sebastian Knauer: Tödliche Kantaten

Tödliche Bach-Begeisterung – Sebastian Knauer beschreibt in seinem Musik-Krimi „Tödliche Kantaten“, wie das Faible eines amerikanischen Milliardärs für JSB zur Manie mutiert und bei der Jagd auf verschollene Partituren  andere Bach-Enthusiasten auf der Strecke bleiben. Von Peter Münder. Als Hausmeister Didi Heinzmann in der Leipziger Thomaskirche unter Johann Sebastian Bachs Grabplatte eine versteckte Blechkassette mit dem Notenblatt einer verschollenen Kantate und diversen Negativen weiterer Bach-Noten findet, weiß er nicht recht, was er mit seinem Fund anfangen soll. Dann bringen ihn seine Recherchen mit dem Hamburger Privatdetektiv Pit Koch in KontaktRead More

Posted On Mai 28, 2011By Kerstin KlamrothIn Bücher, Crimemag

Fred Vargas: Die Tote im Pelzmantel

Fred Vargas und Edmond Baudoin – der zweite Band. Beim ersten, „Im Zeichen des Widders“, wollten die Paratexte vom Comic noch nichts wissen – hier schon. Kerstin Klamroth ist beinahe rundum zufrieden. Nicht exclusiv, aber trotzdem sehenswert: Auch die zweite Graphic Novel, die der Aufbau-Verlag als Kooperation von Fred Vargas und Edmond Baudoin präsentiert, ist nicht ganz taufrisch. Die Original -ausgabe mit dem Titel „Le Marchand d´eponges“ basiert auf der Erzählung „Cinq Francs Piéce“  von Fred Vargas , die  2002 in Paris erschien. Zuerst war also die Geschichte da, dannRead More
Mysteries und Mysterien – Blendwerk, Tricks, Zauberei und Kriminalliteratur haben viel miteinander zu tun. Sehr viel sogar. Friedemann Sprenger hat sich wohlgemut durchs einschlägige Material gewühlt. Die Crux mit den riesigen, kiloschweren Prachtbänden des Taschen Verlages ist zugegebenermaßen eine Luxus-Crux: Man versinkt darin, schaut sich Bilder an, macht sich Notizen, findet. Das reicht noch nicht, man macht zwei Wochen später weiter, das gleiche Spiel, viel zu viel Material, man will nichts übersehen und so weiter. Dann ist plötzlich ein Jahr um, und der Tomus ist immer noch nicht erschöpfend behandelt.Read More