Posted On August 20, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, heute unterstreichen wir nachhaltig, dass wir ein Magazin für Populäre Kultur sind – deswegen stellen wir Ihnen den Autor Jeremy Robinson („Das Schachteam“) vor – im Gespräch mit seinem Übersetzer Peter Friedrich. Bei Carlos können wir das schonungs- und tabulose Urlaubstagebuch von Anne Schnubbel mitlesen. Hot stuff! Folgen Sie dann bitte Frank Göhre auf der dritten Etappe seiner literarischen Tour durch Amsterdam – zu den Klängen von van Halen. Friedemann Sprenger hat sich im Urlaub versehentlich ein älteres Buch von Michele Giuttari gegriffen und ist froh, dass ihm
Read More Nicht nur Carlo war in Urlaub, auch Anne Schnubbel – doch lesen Sie selbst: Anne Schnubbels Urlaubstagebuch 30. 7. Endlich Urlaub! Als eine Autorin, die nur bei diesem Wettbewerb nicht gewonnen hat und ansonsten sowohl beim Crimi-and-Slime-Wettbewerb in der Hüpfburg zur Jungfrau voller Gnaden im schönen Passau, den vierten, als auch im (internationalen) Wettbewerb „Blutige Windel“ von Habahabakost-Babynahrung-International (Oldenburg) den zweiten Preis gewonnen hat, bin ich urlaubsreif. Ich war noch nie im Sauerland! Gleich geht es los, dass mir nur niemand den Pass zuhause liegen lässt! 31. 7. Wir mussten
Read More Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. Heute begegnen Frank Göhre neben Janwillem van de Wetering Anselm Kiefer, Selma Eikelenboom-Schieveld und Lee Fong (zu Teil 1 und 2). Dritte Folge Oh, wham bam, oh Amsterdam Yeah yeah yeah Van Halen, Amsterdam Jeden Tag schlendern schwule Paare an der Souterrainwohnung vorbei. Einheimische und Amsterdam-Besucher aus Europa und Übersee. Sie trinken im Bistro gegenüber einen Kaffee oder ziehen weiter zur Zimmer- und Wohnungsvermittlung „True Love“ in der Prinsenstraat. Manche haben Hunde dabei. Sämtliche Rassen. Ein Aushang verbietet: Poep! Keine
Read More Massaker & Family Issues … Was schert uns die Aktualität! Ein Roman mit kaltem Blick auf eiskalte Realitäten ist immer willkommen, auch wenn man nach der Lektüre merkt, dass das Buch schon seit über einem Jahr auf dem Markt ist und in den falschen Stapel geraten ist. Friedemann Sprenger ist das passiert. Glücklicherweise. In New York City gibt es ein Massaker an einem kalabresischen Familienclan. Auffällig, blutig, spektakulär. Medial kann man es nicht unter den Teppich kehren. Die New Yorker Polizei muss mit dem FBI kooperieren. Das FBI wird mit
Read More Bloody Chops – noch schlachtfrisch von Thomas Wörtche (TW) und Joachim Feldmann (JF). Osama lacht … (TW) Dumm gelaufen, dass am Ende Osama bin Laden fröhlich lächelt. So, wir wissen es aus der Realität, wie Ilkka Remes sich das im sicherlich unfreiwillig komischsten Thriller der Saison ausgedacht hat, hat es am Ende nicht funktioniert. Aber was hat Bin Laden auch in einem Roman zu suchen, der – literarisch gesehen – auf Heftchen-Niveau so ziemlich alle Oberflächenreizthemen der letzten Zeit zusammenbringt: Öko-Aktivisten, Öko-Terroristen, Atommüllferkel, Russen, die NATO, Estland, Afrika, Söldner, Alt-68er,
Read More Wenn Deutschland Regiogrimmi-mäßig abgegrast sein wird, werden sich viele Autoren wieder daran erinnern, dass der Globus riesig ist und Asien als Boom-Gegend gilt. Dann wollen sie bestimmt ihre Krimis in der großen weiten Welt spielen lassen. Dazu gibt es Rat von unserem Mann in Bangkok, Christopher G. Moore … In what Asian City Should I Set my Crime Novel? Like most writers, I receive emails from readers. Often they are comments about a particular book. Others write with suggestions and ideas for books. Still a few are people who seek
Read More Posted On August 20, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Une Charogne Von Charles Baudelaire Rappelez-vous l’objet que nous vîmes, mon âme, Ce beau matin d’été si doux: Au détour d’un sentier une charogne infâme Sur un lit semé de cailloux, Les jambes en l’air, comme une femme lubrique, Brûlante et suant les poisons, Ouvrait d’une façon nonchalante et cynique Son ventre plein d’exhalaisons. Le soleil rayonnait sur cette pourriture, Comme afin de la cuire à point, Et de rendre au centuple à la grande Nature Tout ce qu’ensemble elle avait joint; Et le ciel regardait la carcasse superbe Comme
Read More Posted On August 13, 2011By Matthias ManzkeIn Crimemag
Sounds of Crime I – Aus der Welt des bekennenden Serien- und Krimijunkies Matthias Manzke (der selbst Musik u. a. für allerlei mediale Krimi-Formen komponiert und spielt). Heute: Helden der Kindheit „Wer waren die Helden Ihrer Kindheit?“ Die Sicherheitsabfrage meines neuen Browsers lässt mich viele Jahre zurückdenken, an eine Zeit, in der die Anfangszeiten von Serien wie „Kimba, der weiße Löwe“ noch meinen Tagesablauf und meinen Biorhythmus vorgaben. Später, mit der wachsenden Anzahl von TV-Programmen, wurden aus dem weißen Plüschlöwen Detektive, Stuntmen und surfende Schnauzbartträger mit ordentlich Brustbehaarung. Die letzten
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, heute spielt die Musik – zuerst in Matthias Manzkes Panorama von Fernseh- und Film-Scores, der Auftakt einer ganzen Reihe von Artikeln, in denen er über den Sound of Crime nachdenkt. Und im zweiten Teil von Frank Göhres sehr persönlichem Amsterdam-Porträt begegnen uns heute unter anderem Chet Baker und Jim Morrison. Ulrich Baron beschäftigt sich mit dem Handwerk des Erzählens, Stephen King vs. Zoran Drvenkar, wie man’s macht und wie nicht. Kerstin Schoof war im Museum und hat sich eine Ausstellung zu nicht unbedingt musealen Geheimgesellschaften und anderen aktuellen
Read More Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. – Einen Sommermonat lang in Amsterdam. Frank Göhre hat die Kriminalromane von Bill Moody und Janwillem van de Wetering neu gelesen und mit seinen Eindrücken vom Leben in der Grachtenmetropole ergänzt (zu Teil I). Zweite Folge I was down in Amsterdam Almost hurt myself to death I pushed myself so hard Just like the redlight girls Well I cried and stopped to smile I thought my career was over And the dealer boys they had to bring me water Mando
Read More Vom King lernen? Wie man glaubwürdig erzählt und wie nicht … Ein paar Gedanken zum Handwerk des Schriftstellens von Ulrich Baron. Es ist nicht immer schön, wenn Schriftsteller sich auch einmal explizit Gedanken über Geschichten im Allgemeinen machen. „Geschichten“, so will uns etwa Zoran Drvenkars Roman „Du“ weismachen, „werden nicht mehr mündlich überliefert, sie werden uns mit rasender Geschwindigkeit in Kilobytes präsentiert, so dass wir den Blick nicht abwenden können. Und wenn es uns zu viel wird, reagieren wir wie die Barbaren und verwandeln dieses Chaos in Mythen.“ Die Älteren
Read More Posted On August 13, 2011By Kerstin SchoofIn Crimemag
Das Geheime und die Gesellschaft – In diesem Sommer geht die Schirn in Frankfurt dem Geheimnis auf den Grund. Statt jedoch die Mysterien geheimer Vereinigungen aufzudecken, werden hier Mythen und Mechanismen sichtbar gemacht, die konspirative Organisationen kennzeichnen. Welche Funktion hat das Geheime in Kunst und Gesellschaft? Ein Rundgang durch die Ausstellung „Geheimgesellschaften. Wissen Wagen Wollen Schweigen“ von Kerstin Schoof. Wer den Trakt der „Geheimgesellschaften“ in der Schirn betritt, begibt sich selbst in mystische und oft unheimliche Gesellschaft. Umgeben von Zeichnungen, Videos, Plastiken oder Installationen, die die Symbolik geheimer Brüderschaften aufnehmen,
Read More Vladimir Nabokov: „Pale Fire“ (1962) – Klassiker lauern auch da, wo man sie nie vermutet. Das schmälert ihren Rang wahrlich nicht. Henrike Heiland über einen besonders spannendes Beispiel für Kriminalliteratur, außerhalb des Kennzeichnungs-Geheges. Vermutlich ist es ein deutliches Zeichen des Älterwerdens, wenn man immer wieder dieselben Anekdoten aus dem Studium hervorkramt, aber diese finde ich nach wie vor ganz wunderbar: Der Professor hatte uns Nabokovs „Pale Fire“ auf die Leseliste gesetzt und wollte sich mit uns darüber unterhalten. Von den zwanzig Seminarteilnehmern gab es allerdings nur drei, die wussten, wovon
Read More Weißwürste und Lasterhöhlen – 1969 erschien „The Godfather“, ein Megaseller von einem Autor, von dem bislang nur ein paar Spezialisten gehört hatten: Mario Puzo. Unter dem Namen Mario Cleri schrieb er mit „Sechs Gräber bis München“ eine Art Urururahn-Roman zu den „Inglorious Basterds“. Thomas Wörtche hat sich blendend amüsiert … „Five Graves to Cairo“ hieß Billy Wilders grandioser Afrika/Rommel-Kriegsfilm von 1943. 1968 legte der damals noch nicht sehr bekannte Mario Puzo unter dem noch unbekannteren Pseudonym Mario Cleri dann noch ein Grab drauf, spekulierte mit dem Hingucker auf das kommunikative
Read More Überzogene Erwartungen und eine überzogene Konstruktion – Ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor wie Michael Connelly schreibt manchmal auch einen eher sehr mittelmäßigen Roman – findet Claus Kerkhoff. Und der neue Harry-Bosch-Roman „Neun Drachen“ („Nine Dragons“, 2009) ist so einer. Die Harry-Bosch-Romane des amerikanische Kriminalautors Michael Connelly gehören zum Feinsten, was die zeitgenössische Kriminalliteratur zu bieten hat. Sie wurden in der Vergangenheit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie z. B. dem Edgar Award for Best First Novel und dem Grand Prix de la Littérature Policière International. Sie sind voller
Read More Bloody Chops – heute angerichtet von Kirsten Reimers (KR) und Thomas Wörtche (TW) Fake the Blues for me (TW) Nach „Shades of Blue“, der sehr persönliche Hommage Bill Moodys an Miles Davis, die auch gleichzeitig eine eher subtile Studie zum Background von Evan Horne, dem Jazz-Piano spielenden Gelegenheitsdetektiv war, jetzt also „Fade to Blue“, der siebte Horne-Roman. Der hat einen klasse Job an Land gezogen, durch Zufall, wie er meint. Er soll einem Hollywood-Superstar – so etwa in der Brad-Pitt-Liga – beibringen, auf der Leinwand auszusehen, als ob er Jazz-Piano
Read More KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn – Natürlich gehen wir davon aus, dass die drei sicher herzensguten Damen nichts für dieses schicke Plakat können – denn wer möchte schon damit leben, nicht schnell genug vorgelesen zu haben und dann sterben die Leute einfach so weg in Ost-Afrika, meine Güte … Um den Stress durchzuhalten, gibt es vorher noch ein leckeres Drei-Gänge-Menü: (Quelle: http://www.neleneuhaus.de/) Thomas Wörtche
Read More Die Morgue von Georg Heym Die Wärter schleichen auf den Sohlen leise, Wo durch das Tuch es weiß von Schädeln blinkt. Wir, Tote, sammeln uns zur letzten Reise Durch Wüsten weit und Meer und Winterwind. Wir thronen hoch auf kahlen Katafalken, Mit schwarzen Lappen garstig überdeckt. Der Mörtel fällt. Und aus der Decke Balken Auf uns ein Christus große Hände streckt. Vorbei ist unsre Zeit. Es ist vollbracht. Wir sind herunter. Seht, wir sind nun tot. In weißen Augen wohnt uns schon die Nacht, Wir schauen nimmermehr ein Morgenrot. Tretet
Read More Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. – Einen Sommermonat lang in Amsterdam. Frank Göhre hat die Kriminalromane von Nicolas Freeling und Janwillem van de Wetering neu gelesen und mit seinen Eindrücken vom Leben in der Grachtenmetropole ergänzt. Erste Folge Komm wir fahren nach Amsterdam. Ich weiß, dass uns nichts passieren kann. Cora: Amsterdam Als er Anfang der sechziger Jahre nach Amsterdam kam, hatte er erst einmal nur Ärger. Er wurde verhaftet. Er wurde verhört. „Name?“ „Freeling.“ „Vorname?“ „Nicolas.“ „Geboren?“ „3. März 1927 in London.“ „Britischer Staatsbürger?“
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, die Sommerpause ist vorbei, der Sommer hoffentlich nicht. CrimeMag steigt wieder ein, volle Kanne. Wir beginnen heute mit einem Amsterdam-Projekt in vier Teilen von Frank Göhre, der einige Zeit dort war und sich die Stadt durch verschiedene Prismen angeschaut, die heute Nicolas Freeling heißen und Janwillem van de Wetering. Nicht gut bekommen ist der Nicht-Sommer dem armen Carlo, weswegen er uns heute mit ein paar spitzen Splittern zur Lage des täglichen Wahnsinns versorgt. Über Petros Markaris und die Finanzkrise haben viele schon geschrieben, als der einschlägige Thriller „Faule
Read More Objektophilie!!! – Auch wenn der Sommer nicht so recht in Fahrt kommt, er macht Carlo doch schon arg zu schaffen – deswegen heute statt langer Elaborate gemischte Splitter!!!! Es reicht nicht immer für einen Text. Manchmal sind’s nur Splitter, die einem durch den Hirnkasten fliegen. Reicht das? Muss halt. Als Gott Nordhessen erschaffen hat, hatte er einen sitzen. Ballack sollte jetzt sofort, ach ich weiß auch nicht … Im Ostseebad Hohwacht wirbt eine Bastelstube mit einer aus Steinen zusammengeklebten, kaum als solche zu erkennenden Krabbe und den Worten: „Was man
Read More Mit Vorschuss und Souflaki – Petros Markaris liefert mit „Faule Kredite“ den passenden Krimi zur Griechenland-Krise. Aber hatte er das Land lebenslustiger Vorschusskünstler nicht immer schon in einer Perma-Krise gesehen? Wann war Athen denn schon mal krisenfrei? Von Peter Münder Nun auch noch ein Wettskandal in der ersten Fußball-Liga mit lebenslangen Sperren für die Präsidenten und saftigen Strafen von je 300 000 Euro für die beiden Vereine AO Kavala und Olympiakos Volos, wie die Zeitungen gerade meldeten – die griechische Krise scheint inzwischen alle Bereiche des Alltags zu unterwandern und
Read More „Destiny Titles“ oder Was tun gegen die neue Seuche? – Ein neues Buch von Claus Cornelius Fischer und ein paar sehr grundsätzliche Gedanken über Titelgebung und andere Malaisen. Von Klaus Kamberger. Das musste ja mal so kommen. Wir müssen es uns nur etwa so vorstellen: Da hockt in einem unserer richtungsweisenden Buchverlage eine hochmotivierte Truppe von superkreativen Marketing-Fuzzis auf ihren Designer-Stühlen und verbrainstormt die ultimative und noch nie da gewesene Idee, wie man den Hauptverkaufstitel im neuen Programm so in die Hirne aller Bücherfreaks gebrannt kriegt, dass sie gar nicht
Read More Vorsicht, Blutsauger! – Basiert der Dracula-Mythos auf klassischen antisemitischen Stereotypen? Michael Wuliger pfählt politische Metaphern. Er stammt aus Osteuropa, trägt schwarze Kleidung, scheut das christliche Symbol des Kreuzes und praktiziert heimlich blutrünstige Rituale. Die Rede ist von Dracula. 1897 veröffentlichte der irische Schriftsteller Bram Stoker seinen gleichnamigen Horrorroman und schuf damit einen bis heute populären Mythos. Unzählige Vampirromane sind seitdem geschrieben worden, zuletzt Stephenie Meyers erfolgreiche Bis(s)-Bestsellerreihe. Auch Dutzende Filme haben das Blutsaugermotiv aufgegriffen, angefangen bei Friedrich Wilhelm Murnaus Klassiker „Nosferatu“, Symphonie des Grauens aus dem Jahr 1922, über Francis
Read More Nein, ich will nicht. – Kann ein Satz ein ganzes Buch vermiesen? Ja, kann er! Warum, das begründet Henrike Heiland an einem Satz von Adrian Hyland. Ich will nicht weiterlesen. Ich habe etwas über eine halbe Seite geschafft, und dann habe ich das Buch weggelegt. Ich weiß, es ist eigentlich Gunter Gerlachs Aufgabe, Bücher nicht zu Ende lesen und dann zu erklären, warum er sie nicht zu Ende gelesen hat, aber heute bin ich mal dran, heute mache ich den Gerlach. Dabei fing alles ganz gut an: Den ersten Hyland
Read More Crime Triptychon: Leben, Sterben und Tod – James Sallis ist eine der eigenwilligsten und interessantesten Stimmen der amerikanischen Kriminalliteratur. Bei der KrimiZeit-Bestenliste ist er praktisch gesetzt. Seine Romane sind nicht einfach zu lesen, sie lohnen aber die Mühe. Das stellt er mit seinem neuen Roman „Der Killer stirbt“ wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis – findet Claus Kerkhoff. In Kriminalromanen geht es häufig um Verbrechen und den Tod. Menschen kommen zu Tode; manchmal ist es ein Unglücksfall, manchmal wird jemand umgebracht aus Leidenschaft oder Eifersucht und manchmal sind es Vorsatz, Gier
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