Metro, Boulot, Dodo 1 bild / 100 worte Das Universum trägt altrosa, der Mars-Erkunder ist im Metalllook unterwegs. Außen Rover-Schick, innen ferngesteuerte Neugier. Wo wird sie uns hinführen? Ins Tal der Abenteuer, in die Schlucht der Verzweiflung? Achtung. Wir haben Meldung von gierigen schwarzen Löcher. Da hilft nur das schlaue kleine Higgs-Handbuch: Tau mit Gammagamma kompatibel. Bei der NASA, ESA kocht währenddessen die Gerüchteküche. Wir sind eventuell vom Mars. Oder doch zumindest die Mikroben, aus denen wir entsprangen. Ein Drachengeschlecht. Wir Drachen, heute. Bauen Städte, Schiffe, Netze und Weltvernichtungsmaschinen. Lieben
Read More Posted On August 8, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik
Amadors zweiter Aufstand Die Wolken werden wieder den Gipfel bedecken, und die Männer marschieren über die Ebene. Unerwartet werden wieder die Fluten steigen, um von den Wegen tote Blätter und verlorene Schritte fortzuspülen. Übersetzt aus dem afrikanischen Portugiesisch von Juana und Tobias Burghardt. Conceiçao Lima (Maria de Conceiçao Costa de Deus Lima) wurde 1961 in Santana, Insel São Tomé, Republik São Tomé und Príncipe geboren. Sie gehört inzwischen zu den großen zeitgenössischen Lyrikerinnen der lusoafrikanischen Sprache und Kultur. Längere Zeit arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Medien ihrer Heimat. In
Read More Posted On August 8, 2012By Ronald KleinIn Musikmag
Dunkles Bassgrollen und zerfahrene Melodiefetzen: Der Umgang des englischen Musikers mit Drum'n'Bass revolutionierte vor 20 Jahren die Szene. Photek legte den Fokus nicht allein auf Tanzbarkeit und Clubtauglichkeit, sondern näherte sich dem Klang respektvoll. Die EP „The Hidden Camera“ (1996) sorgte selbst in anspruchsvollen Jazzkreisen für euphorische Anerkennung. In den letzten Jahren trat der 40-Jährige vor allem als Remixer in Erscheinung. Soeben erschien ein von ihm kompiliertes Album im Rahmen der „DJ-Kicks“ auf dem Berliner Plattenlabel K7: Ein hermetischer Klangkosmos, der Drum'n'Bass in die heutige Zeit überführt. Nach langer Zeit
Read More Posted On August 8, 2012By Tina ManskeIn Musikmag
Die einen spielen 2012 spontan in U-Bahnhöfen, die anderen fanden Anfang der Achtziger spontan vom Punk zu einer neuen Form: Tina Manske über Krautrock von gestern und heute.
Read More Posted On August 8, 2012By Christina MohrIn Musikmag
Neue Platten von und mit Simina Grigoriu, Neneh Cherry & The Thing und den Kings of Dubrock, gehört von Christina Mohr.
Read More Posted On August 4, 2012By Thomas AdcockIn Crimemag
The Cannibal of Pang Yang by Thomas Adcock Copyright © 2012 Thomas Adcock In the grey of autumnal daybreak, with the air chilled by a dank breeze, a gang of workmen assembled in the wide cobblestone lane behind the Ulster County Jail. There they engaged in respective tasks in advance of a public execution scheduled to commence at high noon. The citizenry of Kingston had long relished arrival of this Sunday of October 20th, 1907. Gentlemen and ladies of Christian outlook were busy at home, readying picnic baskets of sandwiches
Read More Posted On August 4, 2012By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, nach unserer kurzen Sommerpause starten wir mit einer veritablen Sensation in die neue Saison: eine Original-Story, die Edgar-Preisträger Thomas Adcock nach langen Jahren der Abwesenheit auf dem deutschen Markt für CrimeMag geschrieben hat: „The Cannibal of Pang Yang“ – eine böse Geschichte aus den Catskill Mountains, in drei Folgen. Carlos, der sich heute in die große literarische Tradition der Aphoristik einschreibt, ändert ab sofort seinen Rhythmus und ist mit seiner Kolumne wöchentlich zu lesen. Good news! Einen durchaus begründeten Lobgesang auf Bernhard Jaumanns Afrika-Romane lesen Sie heute von
Read More Was mag es Kultivierteres geben denn Aphorismen? La Rochefoucauld, de la Bruyère, Nietzsche, Adorno und finally Carlos – voilà: Zehn schlechte Aphorismen, aber immerhin alphabetisch geordnet! Sowie eine Zugabe! Das ist doch was! Will auch ein bisschen ausspannen – nicht nur, dass mir die EM das Herz gebrochen hat, nicht genug damit, dass ich wegen eines Missverständnisses Hausverbot im Kaufland habe (ich hätte schon noch gezahlt, aber mit zwei gefrorenen Hummern unter den Achseln kommt man nicht an die Gesäßtasche!), nein, jetzt macht auch noch die Hochschule, in der ich
Read More Lobhudeln ist wahrlich nicht das Redaktionsprogramm von CrimeMag. Begeisterung über gute Bücher und gute Autoren zu featuren, allerdings schon. Und wenn dabei ein feiner analytischer Text herauskommt, der die Begeisterung begründet, dann ist von Lobhudeln nur noch ironisch die Rede. Bruno Arich-Gerz zeigt anhand der Namibia-Romane von Bernhard Jaumann, wie das geht … Literatur & Lobhudeln Im ausstoßintensiven Geschäft der Kriminalschriftstellerei, lautet ein Klischee, unternehmen Autoren selten Ausflüge in literarische Höhenkammlagen. Psychologisch überzeugende Figurenzeichnungen oder die multifunktional angelegte Nebenfigur, die in einem raffiniert als impliziter Informant für handlungsrelevante Milieuzusammenhänge dient,
Read More Ein bisschen mehr Pep! Befindlichkeiten von literarischen Figuren geben, so sagt man, einem Roman Profil und Tiefe. Na ja. Man kann es natürlich auch übertreiben wie hier Mark Billingham, findet Joachim Feldmann … Meine momentane literarische Lieblingsfigur heißt Audun Vetti. Ich weiß nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, da die mir zugänglichen Informationen ziemlich spärlich sind. Den Namen fand ich in einem Kriminalroman, der erst im Oktober erscheinen wird und deshalb noch nicht besprochen werden darf. Dort heißt es, sie oder er habe nach einer
Read More Finster und verzwickt – Von der Rolle geratene Rollenbilder, überall und gerade auch in Königswinter, können tödliche Prozesse auslösen. Judith Merchant beschreibt sie in ihrer Loreley-Variante. Anne Kuhlmeyer hat sie für uns gelesen … Der Ort der Handlung liegt fernab der bedeutsamen Orte dieser Welt. Es ist nicht New York oder Sidney, Paris oder München. Es ist Königswinter am Rhein. Königswinter, das für die Königswinterer ein durchaus bedeutsamer Ort ist. Und Königswinterer sind auch keine anderen Leute als Leute an anderen Orten. Sie unterscheiden sich sicher in ihren Lebensverhältnissen von
Read More Eher simpel … Anfangs war es nur eine Kurzgeschichte von Leonardo Paduar aus dem Universum von Mario Conde aus dem Jahr 1998. Dann ruhte der „Der Schwanz der Schlange“, wurde mehrfach überarbeitet und verwandelte sich jetzt in einen schmalen Roman. Ob das nötig war? Eva Karnofsky hat ihn gelesen … Im vergangenen Jahr hatte der Kubaner Leonardo Padura erstmals von der Form des Krimis Abstand genommen. In „Der Mann, der Hunde liebte“ hatte er das Leben Leo Trotzkis zum Anlass genommen, um in einem großartigen Roman Kontinente umspannend mit dem
Read More Bloody Chops – knapp, schnell, auf den Punkt, und manchmal tut’s weh: Thomas Wörtche (TW) zu François Cortegianni/Marc Malès: „Blut und Schweigen“; Frank Rumpel (rum) zu Anne Goldmann: „Triangel“; Anne Kuhlmeyer (AK) zu Katharina Höftmann: „Die letzte Sünde“; Joachim Feldmann (JF) zu Frank Göhre: „I and I“. Mafia Oper – klassisch gut (TW) Bei allem Gedöns und Gehype um graphic novels vergisst man gerne, dass Comics eben auch das Kino der kleinen Leute (wer auch immer es zuerst formuliert haben mag) ist. Die ersten drei, zu einem schönen, kompakten Band
Read More Pick of the Week N° 9 – Seit Jahren bibliographiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag jede Woche ein paar Titel aus
Read More Was haben Hacker, Beethoven, russische Tänzer und Noir Fiction miteinander zu tun? Eine Idee von Christopher G. Moore. Noir Fiction Mind Hacks – Part 1 I have been playing with the idea that noir crime authors are a subset of hackers into the hive mind collectively shared by their readers. A few years ago I wrote about Writing Novels inside the Hive Mind. I’d like to further develop this metaphor along with the related idea of hacking. It is mixing of metaphors to be sure. I hope to show that
Read More Posted On August 4, 2012By Die RedaktionIn Crimemag
Interna, Termine, Veranstaltungen Christine Grän und CULTurMAG/CrimeMag-Autorin Eva Karnofsky sind mit dem nach Motiven von Karnofskys Krimi geschriebenen Hörspiel „Bogotá Blues“ für den 7. Marler Medienpreis Menschenrechte 2012 – Radio nominiert. Eine Jury von Amnesty International hat dieses und noch ein weiteres Hörspiel dafür ausgeguckt. Die Entscheidung, wer von den beiden den Preis nun bekommt, fällt per Online-Voting im Internet. Hier der Link zum Voting: Marler Medienpreis Menschenrechte. Sie können unter dem o. a. Link die Hörspiele hören – und dann abstimmen … CrimeMag empfiehlt natürlich auch die Beiträge unter den
Read More König Donalds Zunge von Hanns von Gumppenberg König Donald, schau‘ nicht immer voran, Schau um dich links und rechts – Schon sank dein letzter Panzermann Im Föhnsturm des Gefechts! König Donald schaut nicht hin noch her, Und jetzt wär’s all‘ zu spät: König Helge mit gezücktem Speer Als Sieger vor ihm steht. Da wallte Donalds Nordmannssinn – Er bat nicht für sein Loos, Er bäumte hochauf das Löwenkinn Und bleckte die Zunge bloß! Wohl lag er schnell vom rächenden Stich Durchstoßen und hingestreckt, Doch ob ihm der Athem des Lebens
Read More Glückliche mentale Nebel, tumbe Terroristen – Boris Johnson liefert mit „72 Jungfrauen“ eine schrille Satire, deren ätzender Sarkasmus und gnadenlose Tabuverletzungen an Evelyn Waughs beste Romane erinnern. Genau das Richtige für laue Olympiatage. Von Peter Münder Seine Chancen, Premierminister zu werden, seien genauso groß, wie Elvis auf dem Mars zu finden oder im nächsten Leben als Olive wiedergeboren zu werden, konstatiert Boris Johnson, 48, der gegen den konservativen Abwärtstrend wiedergewählte Londoner Bürgermeister. Keine Frage: Boris ist populär, viel erfolgreicher als Premier Cameron und er lässt auch nie den bierernsten, moralisierenden
Read More Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Mein Leben mit Roger Penrose Alle unendlich viele Jahre entsteht ein neues Universum. Es fängt an mit einem Urknall, dem extrem dichten, heißen Anfangszustand. Nur ein paar Milliarden Jahre später ist das Weltall
Read More Dass Damien Hirst und Jeff Koons in diesem Sommer die Reisewege der Kunsttouristen dominieren (neben der documenta, natürlich), hat Michel Houellebecq schon 2010 vorausgesehen und in „Karte und Gebiet“ einen ernsthaften Konkurrenten für sie erfunden. Literatur und Malerei, Teil drei (zu eins und zwei) Jed Martin, Autist Punktgenau zu den großen Retrospektiven von Damien Hirst und Jeff Koons in London bzw. Frankfurt ist jetzt die Taschenbuchausgabe von Michel Houellebecqs „Karte und Gebiet“ erschienen. Nicht als folgsames Buch zum Event, sondern als Dokument ergrimmten Widerstands. So nicht! ruft es und beginnt
Read More In London laufen die Olympischen Spiele: Reiter, Schwimmer, Kampfsportler und Turner kämpfen um Gold. Aber wussten Sie, dass olympische Medaillen auch schon in künstlerischen Disziplinen wie etwa der Bildhauerei vergeben wurden? Marcus Imbsweiler mit einem kleinen Streifzug durch die „kulturelle“ Olympiageschichte. Gold in … Bildhauerei Dass zu Olympia nicht nur das Schneller, Höher, Weiter gehört, sondern auch das Schöne, Gehaltvolle, Beständige geht auf den Begründer der neuzeitlichen Spiele zurück, auf Pierre de Coubertin. Antikisch beseelt, schwebte dem Baron aus der Normandie eine Vereinigung von „Muskel und Geist“ vor, weshalb er
Read More Schuhabdrücke auf der Matte – Neue genetische Spuren, die auf mehreren Kleidungsstücken des ehemaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel in dem Genfer Hotelzimmer gefunden wurden, heizen die öffentliche Diskussion über die Frage von Mord oder Selbstmord nach fast 25 Jahre erneut an. Von Peter Münder Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat offenbar wenig Interesse, neuen Spuren im Fall des 1987 in Genf tot aufgefundenen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel nachzugehen. Bereits im April 2008 überließ der beim Auffinden der Leiche beteiligte damalige STERN-Reporter Sebastian Knauer (heute beim SPIEGEL) den Ermittlern ein Paar schwarze, lederne Herrenschuhe
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Les Beaux Jours“ von Balthus. (Alle Folgen hier). Sechste Ausfahrt Jedes Mal war ein Lachen in mir, ein inwendiges, intimes, wenn ich bei meinen alltäglichen Verrichtungen in der Küche, nebenbei und doch gezielt, hochschaute auf dieses Gemälde. Ja, Gemälde sage
Read More 1000 Seiten Dürrenmatt – Der Schweizer Peter Rüedi hat mit seinem Sachbuch „Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen“ ein fast 1000 Seiten starkes Werk über den großen Dramatiker, Schriftsteller und Maler geschrieben. Eine unglaubliche Fleißarbeit, an der Rüedi mehr als 20 Jahre gearbeitet hat, die aber noch nicht einmal das gesamte Leben Dürrenmatts umschreibt. Da kommt also noch mehr auf uns zu! Peter Rüedi erzählt im Gespräch mit der „Interview Lounge“, wie er selbst Dürrenmatt erlebt hat, von Dürrenmatts Freundschaft zu Max Frisch und seinem Verhältnis zu Geld und Frauen.
Read More Kalbern 1 bild / 100 worte Von der Titanic nach Grönland, von Grönland zum abgekalberten Eisberg: Wer möchte nicht Satellit sein und endlos im All kreisen, zwischen ausgelutschten Fertiggerichttuben und dem, was Astronauten noch so aus ihren Kapseln warfen, als die Staatlichkeiten das Geld hatten, sie auf den Mond zu spedieren. Drei, zwei, eins, und ab geht’s. Das Auszählen war prima, der Rest gräuliches Fernsehbild. In der Wüste, soweit ich mich entsinne. Wer in sich kehrt, riecht Ingwer, eine allgemein bekannte Tatsache, die Hofmann einst treffend beschrieb. Dichter geht’s nicht.
Read More Das monatliche Preisrätsel - finden Sie die gesuchte Figur und gewinnen Sie einen Buchpreis!
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