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Posted On Januar 9, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Evelyn Schlag

In die Ferne Ich sah dich in dein Handy reden mit kleinen Verbeugungen und sofort fiel mir der Vater eines lieben Freundes ein – Forstverwalter im Dienst des Baron Rothschildschen Urwalds der von seinem Stuhl aufsprang und im Stehen telefonierte wenn die Herrschaft anrief und an den Stellen die ein Jawoll erforderten sich verbeugte verbeugte verbeugte die gegenüberliegende Wand des Büros hinab- und hinaufmalend mit seinem Blick. Und immer hingen die Trophäen noch an derselben Stelle. Wurden nicht aus ihren Haken gehoben die bleichen Tierschädel und ihr Gestäng. Ich sahRead More

Posted On Januar 9, 2013By Christina MohrIn Musikmag

Interview mit Claudia Brücken

„Traurige Lieder, die das Gefühl von Hoffnung vermitteln“ – Jeder Eighties-Fan kennt ihre dunkle, ausdrucksstarke Stimme: gemeinsam mit Susanne Freytag sang Claudia Brücken beim deutsch-britischen Synthie-Projekt Propaganda, dessen Hits wie „Dr. Mabuse“, „Duel“ oder „p:Machinery“ vom Album „A Secret Wish“ unvergessen sind und zu den besten Elektropop-Songs überhaupt zählen. Nach dem Ende von Propaganda wurde es etwas stiller um Claudia Brücken, die Mitte der 1980er-Jahre von Düsseldorf nach England zog, wo sie auch heute lebt. Musik gemacht hat sie immer, meist in Kollaborationen, z. B. mit Thomas Leer oder mitRead More

Posted On Januar 9, 2013By Ronald KleinIn Musikmag

Interview mit Jono Manson

Milch kaufen mit Robert Redford – Anfang der 90er-Jahre kehrte der Singer-Songwriter, Film-Komponist und Musik-Produzent Jono Manson dem Melting Pot New York City den Rücken und zog nach Santa Fé/New Mexiko. Ronald Klein hat sich mit ihm über sein Leben dort und seine Reisen in andere Gefilde unterhalten. Zahlreiche deiner Alben sind in Deutschland nur als Import erhältlich. Hier sind Deine Songs eher durch Beiträge zu Soundtracks wie „Kingpin“ (1996) oder „Postman“ (1997) bekannt. Wie kam es denn dazu, dass Kevin Costner Dich auch im Film besetzte? 1993 drehte er in NewRead More

Posted On Januar 9, 2013By Tina ManskeIn Musikmag

Nils Bech: Look Inside

Archetypen – Der Norweger Nils Bech hat viele Talente. Als Künstler, Musiker, Tänzer bewegt er sich gerne auf Bruchstellen, Eindeutigkeiten scheinen ihn eher zu langweilen. Von Tina Manske Musikalisch lotet Bech die Grauzone zwischen Klassik und Pop aus, mit einem Falsett, das Fans von Antony Hegarty sicherlich zu schätzen wissen (auch wenn Bech sicher nicht dessen Klasse erreicht). Auf Bechs zweitem Album „Look Inside“ nehmen wir als Hörer Einblick in eine Liebesgeschichte. Es ist in ihrer Anlage eine Erzählung, die den Anspruch auf Allgemeingültigkeit stellt, deren einzelne Phasen archetypischen Phasen vonRead More

Posted On Januar 9, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Keiner da. 1 bild / 100 worte In Gedanken bei dem Bettler, der in Attars Apotheke kam und als Beleg dafür, dass er ganz und gar bedürfnislos lebe, sich hinlegte und auf der Stelle starb. In Gedanken bei Photonen, die gleichzeitig Welle und Partikel sind und in dieser Dualität den Schatten gleichen, die Platon an die Wand der Höhle spielt. In Gedanken bei der Idee des Eigentlichen, das unser Kopf nicht ermessen kann. In Gedanken bei den Gefangenen in der Höhle. Hilfe. Hilfe. – Das Wort, das am Anfang stand.Read More
Die Lachnummer des Kanzlerkandidaten – Von Wolfram Schütte. Der unglückselige Kanzlerkandidat der SPD hat in seiner Nominiertenrede für sich „Beinfreiheit“ von der Partei verlangt, obwohl er es sich selbst zuschreiben hat, dass er sogleich „einen Fehlstart“ hingelegt hat, als die so genannten „Nebeneinkünfte“ des Redners Steinbrück öffentlich aufs Tapet kamen (womit er hätte rechnen müssen). Seine „Beinfreiheit“ hat er nun aber sofort genutzt, um sich sowohl selbst ein Bein zu stellen als auch darüber zu stolpern, so dass er nun nicht mehr auf die Beine kommen wird. Dabei hätte derRead More

Posted On Januar 1, 2013By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Sternwind 1 bild / 100 worte Siehe da. Nadelstichartige Augen, wie der Engel der Geschichte, den Benjamin willkürlich missverstanden haben muss (denn vom Schrecken ist im Original nichts zu sehen). Gut rübergekommen? wird der irre Wissenschafter von seinen Kollegen gefragt. Sehr gut. Danke. Neuerdings gibt es einen Hund, den Königspudel Emma, der ihm bei seinen Himmelsschauten Gesellschaft leistet. Draußen dort drüben ist die Zeit ein dehnbarer Begriff. Winde tragen Sternverkrustungen in gewaltigen Dimensionen ab, oder, wie ein migranter Freund uns neulich schrieb: „Der schnelle Sternwind treibt vor sich langsam bewegendesRead More
Die richtige Lösung eingeschickt und einen Buchpreis gewonnen hat Dr. Albrecht Thiel aus Dortmund. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Jahresende ist Top-Ten-Zeit … Eine illustre, prominente und vor allem kompetente Jury hat für Sie die zehn besten Kriminalromane des Jahres 2012 ausgesucht  – voilà: (1)   Sara Gran: „Die Stadt der Toten“ (Knaur) (2)   Merle Kröger: „Grenzfall“ (Ariadne) (3)   Don Winslow: „Kings of Cool“ (Suhrkamp) (4)   Zoë Beck: „Das zerbrochene Fenster“ (Bastei) (5)   Carl Nixon: „Rocking Horse Road“ (Weidle) (6)   Oliver Harris: „London Killing“ (Blessing) (7)   Helon Habila: „Öl auf Wasser“ (Wunderhorn) (8)   Howard Linskey: „Crime Machine“ (Knaur) (9)   James Sallis: „Driver 2“ (Liebeskind) (10) Daniel Woodrell:Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 22.12.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, für die letzte Ausgabe des Jahre 2012 hat eine kompetente und illustre Jury die zehn Kriminalromane ausgewählt, die ihr in diesem Jahr am besten gefallen haben: die CrimeMag-TopTen! Ebenfalls saisonal angemessen beschäftigt sich Carlos heute unter anderem mit einem der wichtigsten Themen, die einem auf den Nägeln brennen können: mit dem transzendentalen Vermeidungsirrtum. Thomas Adcock kommentiert exklusiv für uns das Massaker von Newtown und betrachtet die ökonomischen Hintergründe. Kerstin Carlstedt begrüßt in ihrer Interview-Lounge Mr. Daniel Woodrell, der uns auch schon in den TopTen begegnet ist. Alf MayerRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Zum Jahresabschluss alles, was Sie schon immer über den transzendentalen Vermeidungsirrtum wissen wollten. Mein Mann des Jahres heißt: Klaus Kusanowsky. Warum? Weil ich durch ihn wieder an Gott glauben kann und also auch ans Christkind. Denn er ist Gott. (Und dass er das weiß, sieht man ihm doch irgendwie an, gell?) In Foren, Blogs, Netzwerken aller Art wütet er sich durch die Rätsel der Welt, man findet ihn überall und nirgends, er weiß alles und noch eins, nämlich alles besser. Wenn er’s denn ist auf dem Bild und wenn erRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: Merry Murderous Christmas!

Death Row ADAM LANZA (top row, left) is America’s newest notable mass murderer. Adjacent is Nancy Lanza, first rampage victim and the killer’s own mother. Middle row: legally purchased semi-automatic weapons. Bottom row (from left): Mike Huckabee, former Republican governor of Arkansas, who said Mr. Lanza’s schoolhouse killing spree occurred because “we have systematically removed God from our schools”; Congressman Louie Gohmert, Texas Republican, who wants more guns available to more Americans; William Bennett, former U.S. Secretary of Education, who says schools should now have armed personnel.     Merry Murderous Christmas!Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Kerstin CarlstedtIn Crimemag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Daniel Woodrell

No Country for young men Romane, bei denen jedes einzelne Wort „sitzt“. Dafür ist Daniel Woodrell bekannt. Kein Wunder, denn der Autor aus dem Mittleren Westen der USA, dessen Großvater Analphabet war, ist ein großerFreund der Lyrik. Dieser Einfluss auf seine aufregende Krimi-Prosa ist unübersehbar. Im Video-Interview spricht Woodrell, der Obama-Unterstützer, über die Wut der armen Leute, über die er schreibt, und auch über die Quellen seiner Inspiration. Kerstin  Carlstedt, Interview-Lounge Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister. Aus dem Englischen von Peter Torberg. München: Liebeskind 2012. 191 Seiten. 16,90Read More
„Damit mich die Frauen lieben“ Schreiben ist ein einsames Handwerk. Es erfordert Konzentration und Zurückgezogenheit, Abstand von der Welt, von anderen Menschen, vom anderen Geschlecht. Der Blick auf die Welt verändert sich dabei, auch der Blick auf die eigenen Bedürfnisse und Verhältnisse – große Werke der Weltliteratur verdanken sich diesem Spannungsfeld: über das zu sinnieren, was einem gerade versagt ist, das zu imaginieren, was man vermisst und ersehnt. Auch deswegen enthält Literatur so viel an Wahrheit, an universellem Gefühl. Schreiben kann wehtun. Muss es sogar. Nicht selten bedeutet es, sichRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Elfriede MuellerIn Crimemag

Polina Daschkowa: Bis in alle Ewigkeit

Der posthume Sieg der Weißen Garden „Bis in alle Ewigkeit“, 2006 in Russland erschienen, ist der elfte Roman von Polina Daschkowa, der im Aufbau Verlag erscheint. Die erfolgreichste Kriminalautorin Russlands wurde mit vielen Lobeshymnen bedacht, u. a. auf dieser Webseite und im Deutschlandradio Kultur. In Russland selbst ist sie ein Popstar. Ihre Belesenheit und grundlegende Kenntnis der russischen Literatur setzt sie genauso ein wie Stereotype und Vorurteile aller Art. Die Leichtigkeit ihres Stils, klischeehafte Charaktere und psychologischer Spürsinn schaffen dieses Gemisch, aus dem sich gute Populärliteratur speist. Dennoch ist ElfriedeRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Christiane NitscheIn Bücher, Crimemag

Alix Bosco: Cut & Run – Nichts wie weg

Kleine Lügen – Die spannende neuseeländische Kriminalliteratur hat sich „untypische“ Verlage gesucht – Carl Nixon bei Weidle und ein zweiter diskutabler Roman bei ars vivendi: Greg McGee alias Alix Bosco „Cut & run“. Eine Besprechung von Christiane Nitsche. „Ich beginne mit dem, was ich sicher weiß.“ Einen programmatischen ersten Satz nennt man das: Eine Autorin, die ein Mann ist, Wahrheiten, die nur in der Lüge überleben, ein filmreifer Showdown zwischen Helikopter und Hochsee-Kajak. Das alles in einer neuen, für Europäer immer noch jungen Welt; dabei voller Probleme, die so altRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Thorlef CzopnikIn Bücher, Crimemag

Der kriminalliterarische Weihnachtsmann

Weihnachten steht vor der Tür und damit verbunden immer wieder die Frage, was man seinen Liebsten unter den Baum legen soll. Der Buchverkauf boomt derzeit, doch sollte der Kauf des richtigen Buches wohl überlegt sein, denn nicht nur Thriller können tragisch enden, Weihnachtsfeste auch – findet Thorlef Czopnik, der heute unseren  kriminalliterarischen Weihnachtsmann gibt: Siegfried Langer – „Sterbenswort“ Worum geht es? Dr. Kathrin Voss plagt ein dunkles Geheimnis aus ihrer Jugend: Sie hat zusammen mit ihren Freunden in einer kalten Winternacht einen Bekannten, Erik, vor die S-Bahn geworfen. Die Hoffnung,Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute zerlegen Anne Kuhlmeyer (AK) Simon Borowiaks „Du sollst eventuell nicht töten“, Anna Veronica Wutschel (AVW) Chris Carters „Der Knochenbrecher“ und Thomas Wörtche (TW) die von Georg Schild und Anton Schindling herausgegebene Sammlung „Der politische Mord“. Possierlich (AK) „Eine rabenschwarze Komödie“ wird auf dem Einband versprochen, wobei „schwarz“ neu zu definieren wäre. Vielleicht ein Schwarz mit rosa Rändern und hellgrünen Punkten? Und „Komödie“? Doch, ja, dagegen ist nichts einzuwenden. Im Roman beginnen die Kapitel mit  putzigen Karikatur-Vignetten. Das erste Bildchen: Schlomo beim Schoppen in der Mülltonne, dennRead More
Ein Film für Erwachsene! Für Olen Steinhauer, einen der avanciertesten Vertreter einer jüngeren Generation von Thrillerautoren, sind sie mehr als ein Klassiker, die Smiley-Romane von John Le Carré. Als er vor zwei Jahren in Leipzig ein Seminar gab, war ihm „König Dame As Spion“ das wichtigste Demonstrationsobjekt für die Bauweise und literarische Höhe eines Thrillers. Bei einem Treffen unmittelbar nach einer seiner Vorlesungen war er noch voll des Schwärmens über die Meisterschaft Le Carrés. Von Alf Mayer Einem britischen Autorenpaar und einem schwedischen Filmregisseur war es nun vorbehalten, aus LeRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Zum Jahresabschluss gibt’s mit Christopher G. Moore was zum Lachen, über die in der realen Kriminalstatistik leider öfters als in Kriminalromanen – ja, die Ausnahmen von George V. Higgings bis Carl Hiaasen sind großartig – vorkommenden strunzdummen, brotblöden und grenzdebilen Kriminellen – kurz: Dumb Criminals The murky world of criminal has its fair share of morons. In the noir world, criminals are aggressive, sinister, violent and unstable. In the real world there is are all kinds of people who aren’t good at their chosen occupation. Some people don’t have whatRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: E. A. Poe – Spirits of the Dead

Spirits of the Dead von E. A. Poe Thy soul shall find itself alone ‚Mid dark thoughts of the grey tomb-stone; Not one, of all the crowd, to pry Into thine hour of secrecy. Be silent in that solitude, Which is not loneliness- for then The spirits of the dead, who stood In life before thee, are again In death around thee, and their will Shall overshadow thee; be still. The night, though clear, shall frown, And the stars shall not look down From their high thrones in the HeavenRead More

Posted On Dezember 21, 2012By Die RedaktionIn Highlights 2012

CM-Jahreshighlights 2012, Teil I (A–G)

Liebe Leserinnen und Leser von CULTurMAG, kurz vor den Feiertagen präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jar wieder den Megagiga-XXXXL-Extra-Large-Jahresrückblick in drei Teilen (zu Teil II und Teil III) – chaotisch, unterhaltsam, entspannt – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, wie über vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2012 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. CULTurMAG ist morgen noch einmal mit dem CrimeMag und dann ab dem 9. Januar wieder für Sie da – feiern Sie schön, erholen SieRead More

Posted On Dezember 21, 2012By Die RedaktionIn Highlights 2012

CM-Jahreshighlights 2012, Teil II (H–M)

Willkommen, zum CM-Jahresrückblick, Teil II (H–M): Der kaleidoskophafte ultimative Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie Bleistift und Papier für letzte Einkäufe, Geschenke und Belohnungen für sich selbst bereit und freuen Sie sich mit uns, spotten Sie mit uns und vor allem: Amüsieren Sie sich gut! (Zu Teil I und Teil III). Birgit Haustedt Kunst: Gute Kunst umsonst in der Peffersackstadt Hamburg? Gibt’s nicht! Doch! Einzige Bedingung für die Besichtigung von Antony Gormleys „Horizon Fields“ in den Deichtorhallen war: Schuhe aus.Read More

Posted On Dezember 21, 2012By Die RedaktionIn Highlights 2012

CM-Jahreshighlights 2012, Teil III (M–Z)

Willkommen, zum CM-Jahresrückblick, Teil III (M–Z): die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, so wie über vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2012 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. Viel Vergnügen! (Zu Teil I und Teil II) Peter Münder Es gibt ja die schöne Kalenderweisheit „Den Toren packt die Reisewut – indes im Bett der Weise ruht“. Wenn es danach geht, gehöre ich auch, obwohl nicht besonders reisewütig, auch zu den Toren. Jedenfalls gab es etliche schöne Highlights aufRead More
James Joyce reloaded – Der (fast) komplette „Ulysses“ in einer Bühnenversion, dazu eine neue amerikanische Joyce-Biografie und eine große Ulysses-Ausgabe mit umfangreichem Apparat: 90 Jahre nach der Veröffentlichung des „Ulysses“ ist James Joyce wieder voll im Fokus der Kritiker und Literaturwissenschaftler. Das merkt man bei einem Dublin-Besuch natürlich auch. Von Peter Münder. Um die Bronzestatue an der O´Connell Street, die den Ulysses-Verfasser mit Spazierstock und Hut zeigt, gruppieren sich einige Touristen, aber auch viele Dubliner zum gegenseitigen Ablichten; kleine im Straßenpflaster eingelassene Tafeln auf dem Lästrygonen-Weg des achten Kapitels markierenRead More

Posted On Dezember 19, 2012By Brigitte HelblingIn Allgemein, Comic, Litmag

Christophe Blain, Abel Lanzac: Quai d’Orsay

WAMM macht die Tür – Ein französischer Comic-Zeichner trifft bei einer Veranstaltung einen Mann, der jahrelang im französischen Außenministerium tätig war. Man kommt ins Gespräch, man beschließt, gemeinsam einen Comic zu machen. Das zweibändige Ergebnis, „Quai d’Orsay“, hat sich in Frankreich über 250’000 Mal verkauft. Vor einigen Monaten ist es im Reprodukt Verlag  mit dem deutschen Untertitel: „Hinter den Kulissen der Macht“ erschienen. (Autobiographischer) Comic as usual? fragt Brigitte Helbling Keineswegs. „Quai d’Orsay“ ist ein kleines Comic-Wunder. Ich gebe zu, ich war darauf eingestellt, mich zu langweilen. Nichts gegen dasRead More