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Posted On Januar 23, 2013By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus Literaturzeitschriften

Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele – „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Diesmal: Edit und SpritZ. Edit 59 Zu definieren, was ein Essay ist, wird der Verständige sich hüten und lieber zu Umschreibungen greifen. Der Begriff kommt aus dem Französischen, wo essai Probe, Versuch bedeutet. Was im Essay versucht wird, ist nicht festgelegt, darf aber nicht langweilen, sondern soll geistreich unterhalten. Gegenüber der mächtig vorwaltenden prosaischen Großform Roman, dem Tanker der literarischen Weltmeere mit seinen dramaturgischen Geboten, kann der EssayRead More
Der Blick in die Kristallkugel geht weiter: Unser „USA-Korrespondent“, der Autor und „Edgar”-Preisträger Thomas Adcock schaut auf die Entwicklung zentraler Aspekte und Themen der amerikanischen Politik und Gesellschaft im Jahr 2013. Setzt sich die Spaltung des Landes weiter fort? Wie entwickelt sich der Finanzsektor? Kommt es tatsächlich zu einer wirkungsvollen Reform der Waffengesetze und der Immigrationspolitik? Lesen Sie Teil 2 der Prognosen und Hintergründe zu aktuellen Themen der amerikanischen Gegenwart (zu Teil 1). IMAGES in the American New Year. Top row, from top left: lunatic Republican Congresswoman Michelle Bachmann, obeseRead More

Posted On Januar 23, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Zeitschlaufe 1 bild / 100 worte Leonora Carrington, mexikanische Depressionen im Angesicht des Nicht Wissens: Wie soll ich ruhig bleiben, sagt sie, wo sich mein Verschwinden nicht mehr von der Hand weisen lässt. Die andern sind gegangen, sagt Maurice Sendak, ich folge ihnen gerne, ich weiß nur noch nicht wie. Philip K. Dick wiederum baute Schlaufen, die in den Comic übergehen, und entweder der Mann war Fantast oder doch der Verkünder, woher sollen wir das wissen, in diesem unserem Augenblick, Jetzt und Hier, wo wir grad sind, Teheran, mit seinenRead More

Posted On Januar 23, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Charles Simic

21. Dezember Diese Kriege, die nur enden, um neu zu beginnen, wie der Friseur beim Haarschneiden, oder wie diese Winter mit den trüben Tagen, die bis zu Kain zurückreichen. Alles, was ich je getan habe, war – so scheint es –, mit einem Stock in Ruinen herumzustochern, bis mich Ruß und Asche bedeckten, die ich nicht abwaschen konnte, selbst wenn ich gewollt hätte. Aus dem Amerikanischen von Wiebke Meier Der 1938 in Belgrad geborene und bereits 1945 in die USA ausgewanderte Charles Simic ist sicherlich in der ersten Reihe derRead More

Posted On Januar 23, 2013By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Redd Kross, 16. Dezember, Berlin, Magnet Club

2012 war das Jahr der Comebacks. Dexys und Garland Jeffreys wurden ja an dieser Stelle schon behandelt, das Album von Bill Fay ist in meinen Jahrescharts kontinuierlich nach oben gestiegen und mittlerweile in den Top 3 gelandet. Zu nennen wären auch noch die formidablen dbs, Guided by voices und zum Jahresende schließlich Redd Kross. Von Wolfgang BuchholzRead More

Posted On Januar 23, 2013By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Deutsche Punk- und Indie-Szene

Underground und Gegenkultur in der Musik, in Ost und West - Christina Mohr hat sich zwei Veröffentlichungen angesehen, die die Indie-Szene(n) der letzten Jahrzehnte unter die Lupe nehmen.Read More

Posted On Januar 23, 2013By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Ulrich Schnauss, Pantha du Prince & The Bell Laboratory und Qluster, gehört von Tina Manske (TM) und Christina Mohr (MO).Read More
Ein Blick in die Kristallkugel: Unser „USA-Korrespondent“, der Autor und „Edgar“-Preisträger Thomas Adcock, wagt einen Blick auf die Entwicklung zentraler Aspekte und Themen der amerikanischen Politik und Gesellschaft im Jahr 2013.  Setzt sich die Spaltung des Landes weiter fort? Wie sieht die Zukunft der Tea-Party aus und ihrer teilweise absurd argumentierenden Vertreter aus? Wie entwickelt sich der Finanzsektor? Kommt es tatsächlich zu einer wirkungsvollen Reform der Waffengesetze? Und: Wir geht’s weiter mit dem „War on Terror“? Lesen Sie Prognosen und Hintergründe zu aktuellen Themen der amerikanischen Gegenwart (Teil 1). IMAGESRead More

Posted On Januar 19, 2013By Alf MayerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Moving Targets: „Jack Reacher“

Kann man sehen – Jetzt also Tom Cruise als Jack Reacher. Es war ja etwas Zeit, sich mit dieser Schnapsidee anzufreunden. Lee Child, der Erfinder des ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, gab seinen Segen dazu und hat nun als Desk Sergeant einen Mini-Auftritt in dem Film. Selbst aus dem Fernsehproduktionsgeschäft stammend, bestand Lee Childs Verteidigungslinie für diese erste, sich über Jahre hinziehende Hollywood-Umsetzung seiner seit 1997 laufenden Thrillerserie aus dem Satz: „Es kommt nicht auf die Körpergröße an, sondern auf die Haltung.“ Da nun tut Tom Cruise, der den Film auchRead More

Posted On Januar 19, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 19.1.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, lange haben wir gerätselt, ob das wohl gut geht: Der nicht sehr großwüchsige Scientologerich Tom Cruise gibt den metaphysik-freien Hünen Jack Reacher. Alf Mayer war im Kino und hat sich „Jack Reacher“ von Christopher McQuarrie angeschaut. So viel Aufwand wird bei Carlos nicht getrieben, es wird schlichtweg gegoogelt. Nicht immer schön, was da rauskommt. Straight rezensiert werden Antonio Hills „Sommer der toten Puppen“ von Henrike Heiland,  Val Mc Dermids „Vergeltung“ von Anna Veronica Wutschel und Patrick Woodheads „Der Weg ins Dunkel“ von Peter Münder. Christopher G. Moore beschwärmt,Read More

Posted On Januar 19, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Ganz einfach: Carlos googelt Folgende Sucheingaben bei Google: 1. „Ich Ratte.“ 4840 Suchergebnisse, schönstes: Vor 2 Stunden musste ich Ratte Sina erlösen lassen! Sina bekam ich als Notfalltier als sie ein Baby war. Vor ca. 5 Wochen sah ich dann einen kleinen Tumor. Der wuchs so wahnsinnig schnell, das hatte ich noch nicht gesehen (hatte schon mehrere Krebsratten). Kaum beim Tierarzt platzte der Tumor dann auf und das Blut lief. Es war richtig sie heute gehen zu lassen. Sie hat noch geschrien als sie von der fremden Hand hoch gehobenRead More

Posted On Januar 19, 2013By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Antonio Hill: Der Sommer der toten Puppen

Der Traum vom perfekten Familienglück – Zu den besten Zeiten von Andreu Martín oder Francisco González Ledesma war Barcelona una ciutat molt negre, dann kam viel mainstream und allmählich nur noch sehr wenig interessante Kriminalliteratur … Immerhin, das Debüt von Antonio Hill: „Der Sommer der toten Puppen“ ist keine Avantgarde, aber ein solider Anfang. Henrike Heiland ist nicht unangetan. Héctor Salgado, Argentinier und Polizist in Barcelona, hat gerade keine gute Phase. Seine Frau Ruth hat ihn verlassen, weil sie sich in eine andere Frau verliebt hat. Den gemeinsamen Sohn hatRead More

Posted On Januar 19, 2013By Anna Veronica WutschelIn Bücher, Crimemag

Val McDermid: Vergeltung

Tony lebt, viele sterben – Jimmy Savile goes Serialkiller, Val McDermids neuer Roman spielt mit allen möglichen True-Crime-Häppchen und wringt ihr Erfolgskonzept um Jordan und Hill weiter aus. Ihre Fans mögen das, Anna Veronica Wutschel irgendwie auch: Nachdem die überaus erfolgreiche TV-Serie „Hautnah – Die Methode Hil“ (hier und hier bei Culturmag) mit Robson Green in der Rolle des eigenwilligen klinischen Psychologen bereits 2008 wegen zu hoher Produktionskosten eingestellt wurde, erfreut es den Fan umso mehr, dass Val McDermid, die Schöpferin von Detective Chief Inspector Carol Jordan und Doktor Tony Hill,Read More

Posted On Januar 19, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Patrick Woodhead: Der Weg ins Dunkel

Blutige Rohstoffjagd und heroische Rettungsaktion im Herz der Finsternis – In Patrick Woodheads Thriller „Der Weg ins Dunkel“ suchen chinesische Turbo-Kapitalisten im Kongo den raren Rohstoff Coltan, während ein blutrünstiger afrikanischer Provinz-Häuptling sich mit seiner Armee ein eigenes Reich zusammenmetzeln will: spannend aufbereitete „Indiana Jones“-Action für alerte Smart Phone-User, von Peter Münder. Als Abenteurer und Spezialist für Extremsituationen in den abgelegensten Gebieten der Welt kennt sich der englische Autor Patrick Woodhead bestens aus mit gefährlichem Nervenkitzel: Er stellte mit Skis und Kites einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf dem Weg zum SüdpolRead More

Posted On Januar 19, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Musen sind ein schönes, antikes Konzept. Kein Mensch traut sich heute, von seiner Muse zu sprechen. Warum eigentlich? Ein Bekenntnis von Christopher G. Moore. Author’s Muse Everyone author has a muse. Along with painters, composers, dancers, and other performing artists. The muse has a long tradition. The Greeks had many gods and goddesses, but the one writers and artist are most fond of is called the Muse. An artist might be an atheist when it comes to God and religion but the Muse makes the most logical and skeptical ofRead More

Posted On Januar 19, 2013By Claudia FiedlerIn Crimemag

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 12.01.2013 bis 26.01.2013 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Gleich zu Beginn ein besonderes Highlight: Afrikanische Literaturtage „Afrikanissimo“ (25. und 26.01.2013) Veranstaltet werden die Literaturtage von litprom, der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. Dabei sind u. a. Helon Habila, Nii Parkes und Mike Nicol (auf der KrimiZeit-Bestenliste Januar 2013 mit „Killer Country“ auf Platz 2 ). Für nähere Informationen hier entlang. Besonders hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auf die Lesung von NiiRead More
Mean Black Cat Blues by Charlie Patton It’s a mean black cat lord a clawing on my door It’s a mean black cat lord a clawing on my door I’m going down to Louisiana where I won’t no more It’s a mean black cat lord a all around my bed It’s a mean black cat lord a all around my bed I’m gonna get up some morning kill that black cat dead It’s a mean black cat lord a lord its wearing my cloths It’s a mean black cat lordRead More

Posted On Januar 16, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Stephan Thome: Fliehkräfte

Der Weg ins Freie – Als der 1972 in Biedenkopf, also in der Oberhessischen Provinz geborene Stephan Thome seinen ersten Roman „Grenzgang“ 2010 veröffentlichte, war er schon 38 Jahre alt. Das literarische Debüt des studierten Philosophen, Religionswissenschaftlers & Sinologen, der ab 2005 (wohl als Akademiker) in Taipeh auf Taiwan arbeitete, kam für heutige Usancen spät. In diesem Alter hat mancher junge deutsche Autor schon numerisch ein umfängliches Œuvre aufzuweisen – freilich nicht eine solche Biografie, die Thome rund um den Globus in einen nicht gerade bekannten Ort gebracht hatte. VonRead More

Posted On Januar 16, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 16.1.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag.  Mit den Füßen fest auf dem Boden – und dem Kopf im Himmel, so starten wir ins neue Jahr: Astronom und Autor Aleks Scholz beginnt eine Irrfahrt über den Nachthimmel. Die erste Folge führt ihn in den Gürtel des Orion: Lichtjahre später. Ganz irdisch geht es bei Annalena McAfee zu, die Britin berichtet in Ihrem Roman „Zeilenkrieg“ vom Hauen und Stechen in einer Zeitungsredaktion – sehr zum Vergnügen von Christiane Geldmacher. Milieusicher kommt auch Stephan Thomes zweiter Roman „Fliehkräfte“ daher, in demRead More

Posted On Januar 16, 2013By Aleks ScholzIn Kolumne, Lichtjahre später, Litmag

Aleks Scholz: Lichtjahre später (11)

Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Im Januar 2013 beginnt er eine Irrfahrt über den Nachthimmel.  Die erste Folge führt ihn in den Gürtel des Orion. Orion, Monstercity Location, location, location. Wenn sich das Sonnensystem im Orion befände, sagen wir, in der Nähe von Zeta Orionis, dem östlichen Gürtelstern, alles wäre anders. Große Teile des Nachthimmels wären schwarz und sternlos, weil interstellare Staubwolken jedes Licht blockieren. Die Ränder der Wolken würden sich amRead More

Posted On Januar 16, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Daniel Alarcón: Stadt der Clowns

Ein peruanischer Amerikaner – Der gebürtige Peruaner Daniel Alarcón (*1977, Lima) lebt, seit er drei Jahre alt ist, in den USA, zunächst in Alabama, heute in Oakland. Aus seinen Interviews geht hervor, dass er zwar mehrmals einige Monate am Stück in Lima verbracht hat, seine Sozialisierung sich aber in den USA vollzog. Natürlich wird er oft gefragt, ob er sich mehr als Amerikaner oder Peruaner fühle, worauf er stets antwortet, dass er beides sei, und zwar beides voll und ganz. Vermutlich geht es ihm wie allen Menschen „mit Migrationshintergrund“: InRead More

Posted On Januar 16, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (25): Asger Jorn

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Asger Jorn: „Der Mond und die Tiere”. (Alle Folgen hier). Fünfundzwanzigste Ausfahrt Es muss in den achtziger Jahren gewesen sein, meiner Erinnerung nach, als ich häufiger in München zu tun hatte. Dabei versuchte ich immer die Museen dort zu besuchen undRead More

Posted On Januar 16, 2013By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Lorenz Jäger: Signaturen des Schicksals

„Ein rechtes Auge blitzt“ Von Jürgen Habermas einst als „Rechtsaußen der Feuilleton-Redaktion [der FAZ]“ bezeichnet, in der Jungle World als jankertragender Reaktionär und Autor einer Kulturgeschichte des Hakenkreuzes veralbert, als Fürsprecher Martin Mosebachs aktenkundig – manchem mag das vielleicht als Empfehlung genügen. Doch auch, wer Lorenz Jäger damit vielmehr erledigt sieht, sollte sich diesen kleinen Essayband näher anschauen. Denn Lorenz Jäger ist als einer der geistreicheren Feuilletonisten deutscher Sprache immer für eine Überraschung gut. Von Joe Paul Kroll. Erledigt ist Lorenz Jäger anscheinend auch für seine einstigen „Kameraden“, seitdem erRead More

Posted On Januar 16, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag

Annalena McAfee: Zeilenkrieg

Hauen und Stechen im Zeitungsmilieu – „Der Job bei Psst!, hatte auch seine Nachteile: es war eine Anstellung auf Zeit, sie war unterfordert und schlecht bezahlt.“ „Zeilenkrieg“ von Annalena McAfee ist ein Must-have für Journalisten und alle am Journalismus interessierten Leser: Es geht um öde, trockene, aber hochkarätige Leitartikel, um grauenhafte Reiseberichte über englische Seebäder und dämliche Ratings nach dämlichen Mustern. Auch wenn der Roman von McAfee manchmal ein bisschen zu brillant und zu namedroppig daher kommt, die Story ist pointensicher, hochamüsant – und natürlich auf deutsche Zeitungsimperien übertragbar. VonRead More

Posted On Januar 16, 2013By Kerstin CarlstedtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Inka Parei

Rekonstruktion der Vergangenheit – Sie erinnern sich: Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2012 war Neuseeland. Daher hat das Goethe Institut in Wellington eine deutsche Autorin vorab nach Neuseeland eingeladen, um den Inselstaat fünf Wochen zu bereisen und darüber zu berichten. Die Wahl fiel auf Inka Parei. Die Bachmannpreisträgerin 2003 schrieb über ihren Trip einen Blog, der ebenso so lesenswert ist, wie ihre Romane. Im „Interview Lounge“-Gespräch erzählt Parei allerdings weniger über ihre Reise ins „Hobbit-Land“, sondern über die DDR der 1980er Jahre, die sie selbst vorwiegend aus Erzählungen kennt, undRead More

Posted On Januar 16, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Bleicher Twitter 1 bild / 100 worte „Reparaturen im LHC-Tunnel“ – angefordert sind die sieben Zwerge, Dauer der Wartung: zirka 20 Monate. Die Aufmerksamkeit von Presse und Öffentlichkeit richtet sich derweil auf Schneewittchen und den Prinzen, dieses kosmische Sternenpaar, das im Juli mit einem kleinen Babystern niederkommen soll – wir dagegen steigen in den Keller zu den Zwergen, in die Jahre gekommene Männer, weiterhin alleinstehend und emsig dabei, Hochstromverbindungen zwischen Magneten zu prüfen, hei ho, hei ho, Lötverbindungen mit Klammern zu versehen, dann Mittag, die mitgebrachten Brote verzehren, und untermRead More