All posts by Joachim Feldmann

Rowling goes crime ‒ Einen mittelmäßigen Krimi von Mr. Galbraith hätte man nicht groß beachtet. Warum auch? Dass Mr Galbraith sich dann in J. K. Rowling verwandelte, ändert nur etwas an der Aufmerksamkeit. Der Text bleibt, was er ist: mittelmäßig. Für Joachim Feldmann Regenwetterlektüre … Es kommt nicht oft vor, dass Daheimgebliebene neidisch reagieren, wenn man von leichtem Nieselregen und Temperaturen um die 20 Grad berichtet. Nach einer sogenannten Hitzewelle, über deren Höchsttemperaturen um die 30 Grad Kontinentaleuropäer eher schmunzeln würden, herrschen in Britannien wieder die gewohnten Wetterverhältnisse. Und was istRead More

Posted On Juni 22, 2013By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Liz Jensen: Die da kommen

Grausamkeiten à la Grimm – Tötende Kinder – ein Schock-Thema. Gut, dass Liz Jensen in „Die da kommen“ nicht in erzählerische Hysterie ausbricht. Ein Lob von Joachim Feldmann. Es dürfte kaum ein literarisches Motiv geben, das derart geeignet wäre, erwachsenen Lesern einen gehörigen Schrecken einzujagen, wie das des mordenden Kindes. Unter den an Grausamkeiten nicht armen Grimm’schen Märchen beispielsweise nehmen zwei Erzählungen, die im Protokollton davon berichten, wie fünf- bis sechsjährige Kinder mit verteilten Rollen nachspielen, was sie am Schlachttag gesehen haben, eine ganz besondere Stellung ein. Wohlweislich verzichteten die Brüder abRead More
„Wer Musik verstehen will, muss auch ihre Vergangenheit kennen“ – Martin Büsser war ein kenntnisreicher Enthusiast, dem das aufbegehrende Element in der populären Musik eine Herzensangelegenheit war. Joachim Feldmann über Büssers neuaufgelegte „wahre Geschichte der Popmusik“. Im Herbst 1967 erschien in der als Fachblatt für Jazzfreunde gegründeten Zeitschrift „Sounds“ eine ungewöhnliche Plattenbesprechung. Gegenstand der ebenso euphorischen wie programmatischen Rezension war „Freak Out“, die bereits im Vorjahr veröffentlichte erste Schallplatte der Mothers of Invention. „Sounds“-Gründer Rainer Blome zeigte sich überwältigt: „Diese Musik ist so spontan und kreativ, dass man sie nichtRead More
Im Auftrag – Pünktlich zu dessen 60. Geburtstag (29.3.) beschenkt der Rowohlt Verlag seinen Autor Georg Klein mit einer opulent ausgestatteten Sammlung seiner Arbeiten für die Tagespresse. Joachim Feldmann hat sich die „77 abverlangten Texte“ angesehen. Am 18 Januar 1907 teilt der 28-jährige Robert Walser seinem Lektor Christian Morgenstern mit, dass die Zeitschrift „Zukunft“ einen Beitrag von ihm angenommen habe. „Zeitschriftenlieferant“ allerdings, so der selbstbewusste Jungautor, wolle er nicht werden, lieber ginge er „unter die Soldaten“. Dass Walser sich nicht an diesen Vorsatz gehalten hat, sondern in den kommenden zwei JahrzehntenRead More

Posted On Februar 9, 2013By Joachim FeldmannIn Crimemag, KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem Branchen-Wahnsinn

KickAss – Überarbeitete Jungfeuilletonisten: Parker kommt mal wieder ins Kino. Am Donnerstag ist bei uns Taylor Hackfords Verfilmung von Richard Starks (a.k.a. Donald E. Westlake) „Flashfire“ (dt. Irgendwann gibt jeder auf, 2010) angelaufen. Einst gab Lee Marvin („Point Blank“, 1967) den geschäftsmäßigen Gangster, heute schlüpft „Transporter“ John Statham in die Rolle. Das ist für die Frankfurter Allgemeine am Sonntag vom 3.2.2013 nicht nur Anlass zu einem jener ebenso beliebten wie überflüssigen Schauspielerinterviews, sondern auch zu einer Besprechung des Films. Rezensent Daniel Haas beschreibt Parker als den Helden von „rund dreißigRead More

Posted On Dezember 19, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Litmag

Hunter S. Thompson: Die Rolling Stone Jahre

Begräbnis erster Klasse Das dicke, etwa ein Kilo schwere Buch versammelt Reportagen und sonstige Artikel, die Hunter S. Thompson für das gleichnamige Magazin geschrieben hat. Als Bettlektüre eignet es sich nicht, eher zur Dekoration auf dem Kaffeetisch. Von Joachim Feldmann Allerdings ist es auch zweifelhaft, ob es überhaupt zur Lektüre gedacht ist. Aber vielleicht gibt es ja tatsächlich hierzulande jemanden, der nur darauf brennt, sich einige hundert Seiten intimer Berichterstattung über den US-Präsidentschaftswahlkampf 1972 einzuverleiben. Für diejenigen, die sich nicht mehr erinnern oder schlicht zu jung sind: Gegenüber standen sichRead More

Posted On November 28, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Litmag

Paul Lukas: Vinyl

Durch nasskalte Pipelines kriechen – Paul Lukas, Gründungsmitglied der Band „Element of Crime“, schreibt mit „Vinyl“ seine Lebensbeichte: Wer noch Illusionen über das Geschäft mit der populären Musik hat, dem wird die Lektüre von „Vinyl“ unbedingt empfohlen. Von Joachim Feldmann Berlin kurz vor der sogenannten Jahrtausendwende. Ein Mann Anfang 40 hadert mit der Welt. Und mit sich selbst. In den Achtzigern war er so etwas wie ein Popstar wider Willen. Als Bassist einer Rockcombo, die sich in dieser an skurrilen Bandnamen nicht armen Zeit „Sonntagsmörder“ getauft hat, erlebt er einenRead More

Posted On November 24, 2012By Joachim FeldmannIn Mitarbeiter

Joachim Feldmann

Joachim Feldmann, geboren 1958, studierte Anglistik und Germanistik in Münster und arbeitet seit vielen Jahren als Lehrer an einer berufsbildenden Schule. Er ist Mitbegründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift Am Erker, in der auch regelmäßig seine Krimikolumne „Mord und Totschlag“ erscheint. Außer für das Cultmag bespricht er Kriminalromane für die WELT und ist Mitglied in der Jury für den Deutschen Krimipreis. Zu den CULTurMAG-Beiträgen von Joachim Feldmann.Read More

Posted On September 1, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Jakob Arjouni: Bruder Kemal

Kayankaya kehrt zurück – Jakob Arjounis Kayankaya-Romane waren immer eher etwas für Leute, die „sonst keine Krimis“ lesen, aber sie gehörten immer zum Hintergrundrauschen des Genres. Jetzt kommt ein fünfter Roman, „Bruder Kemal“ – Joachim Feldmann hat ihn in milder Stimmung gelesen … Alle paar Jahre erfindet Jakob Arjouni einen neuen Fall für Kemal Kayankaya. Seinen ersten Auftritt hatte der türkischstämmige Privatschnüffler aus Frankfurt 1986. Im linken Hamburger Buntbuch Verlag erschien der Kriminalroman „Happy Birthday, Türke“. Der Rezensent, damals selbst noch ein manchmal sehr kritischer junger Mann, bescheinigte dem geradeRead More

Posted On August 25, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Heinrich Eppe: Kalte Mauern

Die Mumie im Turm – Irgendwelche skandinavischen Schocker und anderer Unfug demolieren so allmählich das Image des Genres „Kriminalliteratur“. Aber das muss nicht sein. Gute Kriminalromane sprießen überall. Joachim Feldmann wäre beinahe so ein Exemplar durchgerutscht. Der Klappentext verspricht Schröckliches. In Richmond, Virginia, wird der Konservator des Edgar-Allan-Poe-Museums „bestialisch ermordet“, während fast zur gleichen Zeit im norwegischen Trondheim „ein nahezu identischer Mord begangen“ wird. „Die Bibliothekarin Gunn Brita Dahle wird enthauptet und enthäutet aufgefunden. Auf beiden Seiten des Atlantiks beginnen die Ermittlungen. Doch der Killer hat sein nächstes Opfer längstRead More

Posted On August 15, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Litmag

Norbert Mappes-Niediek: Arme Roma, böse Zigeuner

Aufräumen mit Vorurteilen – Warum geht es den Roma in Osteuropa so schlecht? Der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek unterwirft die Stereotypen und bekannten Klischees einem Faktencheck. Von Joachim Feldmann. In der vierten Szene von Bertolt Brechts Schauspiel „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ nimmt der Makler Sullivan Slift die Titelheldin mit zu den Fleischfabriken, um ihr die Schlechtigkeit der Armen zu demonstrieren. Und tatsächlich mangelt es nicht an Beispielen für rohes, hartherziges und egoistisches Verhalten der Proletarier. Allein die resolute Johanna lässt sich nicht beeindrucken. Nicht „der Armen Schlechtigkeit“ habe SliftRead More

Posted On August 4, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Mark Billingham: Tödlicher Verdacht

Ein bisschen mehr Pep! Befindlichkeiten von literarischen Figuren geben, so sagt man, einem Roman Profil und Tiefe. Na ja. Man kann es natürlich auch übertreiben wie hier Mark Billingham, findet Joachim Feldmann … Meine momentane literarische Lieblingsfigur heißt Audun Vetti. Ich weiß nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, da die mir zugänglichen Informationen ziemlich spärlich sind. Den Namen fand ich in einem Kriminalroman, der erst im Oktober erscheinen wird und deshalb noch nicht besprochen werden darf. Dort heißt es, sie oder er habe nach einerRead More

Posted On Juli 14, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Tana French: Schattenstill

Kühler Realismus – Trotz des Einwort-Titels „Schattenstill“ ist Tana Frenchs neuer Roman sehr ordentlich geraten, findet Joachim Feldmann. Brianstown: Das ist der Fantasiename einer Neubausiedlung an der See. Nach Dublin seien es nur 40 Minuten mit dem Auto, hat man den Käufern zu Zeiten des irischen Immobilienbooms erzählt. Wer hier ein Haus erwerbe, könne es mit Sicherheit schon in wenigen Jahren mit Gewinn wieder verkaufen. Und fast alle haben es gerne geglaubt. Auch Jennifer und Pat Spain. Doch dann verlor Pat wie viele andere seinen Job. Die weltweite Finanzkrise ließRead More

Posted On Juni 30, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

C.J. Box: Todfeinde

Atmosphäre und Lokalkolorit – Es ist sehr erfreulich, dass C.J. Box‘ außergewöhnliche Serie rund um den Wildhüter Joe Pickett nun auf Deutsch erscheint. Joachim Feldmann über den jetzt übersetzten fünften Band der Reihe, „Todfeinde“, der hoffentlich nicht der letzte bleiben wird. Wer im Jackson Hole Valley, Wyoming, auf die Jagd gehen will, muss viel Geld mitbringen. Um die 5000 Dollar kostet die Lizenz, an einem der malerischsten Flecken der Vereinigten Staaten Wapitihirsche und andere Vierbeiner erlegen zu dürfen. Kein Wunder, dass es hier von Millionären nur so wimmelt und dieRead More

Posted On Mai 19, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Klassiker-Check: Robert B. Parker

 Die Rückkehr des Privatdetektivs, revisited – Ältere Menschen können sich vielleicht noch an die gemischten Gefühle erinnern – an die ersten Robert B. Parker-Romane mit Spenser, dem Mike-Hammer-von-links (TW) und seiner immer nervigeren Susan Silverman und dem netten Hawk. Aber irgendwie mochte man sie doch. Und heute, mit viel zeitlichem und intellektuellem Abstand mag man sie noch viel lieber. Ein Klassiker-Check von Joachim Feldmann. Kommissar Maigret hat den Dienst quittiert. Auch die Abschiedsvorstellung des belgischen Meisterdetektivs Hercule Poirot liegt bereits Monate zurück. Selbst der Haudrauf Mike Hammer, Alptraum des politischRead More
Die Angst vor dem sozialen Abstieg – Kathrin Fischers porträtiert die „Generation Laminat“. Von Joachim Feldmann. Die großformatige Anzeige hatten wir aus der Tageszeitung ausgeschnitten und in unserer WG-Küche an die Wand gepinnt. Sie zeigte einen milchgesichtigen Teenager, der kurz zuvor eine international begehrte Tennis-Trophäe gewonnen hatte. Neben dem Bild prangte der Spruch: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn Leistung zu Erfolg wird“. Das Logo und der Name des Auftraggebers fanden sich, wenn ich mich recht erinnere, unter dem Slogan: Deutsche Bank. Wir liebten diese Anzeige, verkörperte sie doch aufRead More

Posted On März 10, 2012By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Oliver Bottini: Der kalte Traum

Aufklärung – Oliver Bottini ist immer ein Liebling des Feuilletons gewesen. Sein neuer Roman „Der kalte Traum“ geht neue Wege im neuen Verlag. Joachim Feldmann ist mit dieser Entwicklung sehr zufrieden … Das Foto zeigt einen jungen Soldaten, der einem Greis eine Pistole an die Schläfe hält. Es illustriert einen Artikel vom 25. August 1995, in dem die Rückeroberung der seit 1991 bestehenden Republika Srpska Krajina durch kroatische Truppen gefeiert wird. Zu Beginn der Kriege im ehemaligen Jugoslawien hatten die serbischen Bewohner die Region zum autonomen Staatsgebiet erklärt. Verbunden warRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Anthony Horowitz: Das Geheimnis des weißen Bandes

Holmes & Moriarty – The Show must go on Holmesiana sind gerade steampunk- und retro-mäßig schwer en vogue. Ein drolliger Anachronismus, aber schon okay, findet Joachim Feldmann, der sich einen Neo-Holmes-Roman von [[Anthony Horowitz]] vorgenommen hat. London sei seit dem Tode seines Widersachers Professor Moriarty vom Standpunkt des Kriminalisten aus betrachtet nicht mehr besonders interessant, klagt der selbst just von seinem Erfinder [[Conan Doyle]] wieder zum Leben erweckte Meisterdetektiv Sherlock Holmes, bevor er daran geht, das Rätsel des „Baumeisters aus Norwood“ (in „Die Rückkehr des Sherlock Holmes“, 1905) zu lösen.Read More

Posted On Dezember 3, 2011By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Pete Dexter: Deadwood

Western, noir? – Ein Western auf der Krimi-Zeit-Bestenliste – Country Noir? Oder gibt es ganz andere Verwandschaften? Joachim Feldmann über „Deadwood“ von Pete Dexter … Seit die letzten kommerziellen Leihbüchereien geschlossen haben, ist der Wildwestroman hierzulande fast nur noch in Heftchenform präsent. Das war mal anders. Ich erinnere mich noch gut an ein Schuhgeschäft in meinem Heimatort, das in den sechziger Jahren ein umfangreiches Sortiment an Western, Krimis und Liebesromanen gegen eine Gebühr von 20 Pfennig zur Ausleihe bereit hielt. Dummerweise gab es für mich damals höchstens ein Lurchi-Heft zumRead More

Posted On November 2, 2011By Joachim FeldmannIn Musikmag

Ein Mann will nach unten: Bob Dylan in Oberhausen

Trauerspiel einer Selbstdemontage – Joachim Feldmann war auf dem Konzert eines wirklichen Altmeisters des Rock – Bob Dylan. Sein Bericht fällt allerdings etwas ernüchternd aus… Seit er am 25. Juli 1965 das Publikum beim Newport Folk Festival mit einer elektrischen Gitarre und dem geballten Sound der Paul Butterfield Bluesband schockierte, hat sich Bob Dylan wahrscheinlich daran gewöhnt, dass immer mal wieder Zuschauer entnervt aus seinen Konzerten fliehen. Es wird ihn also nicht sonderlich beeindruckt haben, als bei seinem Auftritt in Oberhausen am 23. Oktober ältere Herrschaften in Massen den AusgängenRead More

Posted On August 27, 2011By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Simon Urban

„Es gibt nichts Wichtigeres, als kreativ autonom zu bleiben.“ Deutschland im Oktober 2011. Während im Westen der Kapitalismus blüht, steht der sozialistische Osten des Landes kurz vor dem ökonomischen und ökologischen Kollaps. Die einzige Hoffnung, die DDR vor dem Untergang zu bewahren, ruht auf den bevorstehenden Wirtschaftsverhandlungen zwischen Bundeskanzler Oskar Lafontaine und dem Staatsratsvorsitzenden Egon Krenz. Doch als ein pensionierter Wissenschaftler, der einst zu den Krenz’ engsten Beratern zählte, ermordet aufgefunden wird und alle Spuren in Richtung Staatssicherheit weisen, drohen die Gespräche zu scheiten, noch bevor sie begonnen wurden. DasRead More
Wiederentdeckt – Joachim Feldmann hat ein Buch gefunden, von dem er kaum noch wusste, dass er es schon einmal gelesen hatte. Er hat es wieder getan. Zum Glück: Gewaltverbrechen sind rar in Hillston. Zumindest in der Oberschicht, die in der kleinen Stadt in North Carolina schon seit Menschengedenken den Ton angibt. In diesen Kreisen bringt man sich höchstens selbst um, wie Detective Justin Savile weiß. Der Polizist kennt sich aus, schließlich stammt er selbst aus einer der einflussreichsten Familien der Stadt. Dass er es nicht zum Senator oder zumindest zumRead More

Posted On April 16, 2011By Joachim FeldmannIn Crimemag, Porträts / Interviews

Interview mit dem Autor James Sallis

„Unsere Welt ist trostlos.“ Ein Interview mit dem amerikanischen Autor James Sallis, dessen neuer Roman „Der Killer stirbt“ schon bald Furore machen wird, wenn uns nicht alles täuscht.  Eine Rezension folgt in einer der nächsten CrimeMag-Ausgaben. Von Joachim Feldmann „Der Killer stirbt“ ist eine der ungewöhnlichsten Kriminalromane, die ich seit langem gelesen habe. Es wird nicht nur die Geschichte eines sterbenskranken Auftragsmörders erzählt, der seinen letzten Job zu erledigen hat, sondern wir treffen auch auf einen Jungen im Teenageralter, der, von beiden Eltern verlassen, sich mit dem An- und VerkaufRead More
Joachim Feldmann unternimmt seit einiger Zeit Streifzüge durch die Welt der Krimis, die sonst nicht allzu viel Beachtung finden, auf der Suche nach Perlen im Meer des Mittelmaßes. Manchmal wird es schlimm, dann muss die Lektüre abgebrochen werden, und manchmal muss Joachim Feldmann grundsätzlich werden. Erfahrungsberichte aus der Arbeitswelt eines Kritikers. Fortsetzung demnächst …Read More

Posted On Juni 12, 2010By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Adrian McKinty: Der sichere Tod

Hoffentlich wird aus Adrian McKinty kein Hype. Der Autor ist zu gut, als dass man ihn sofort allzu schreiend hochjubelt. Denn ein paar Macken hat der erste Band um Michael Forsythe, dem Iren in New York, durchaus. Aber Joachim Feldmann ist gerecht …Read More
In den letzten Monaten hat sich Joachim Feldmann kreuz und quer durch die ganz durchschnittliche Krimi-Produktion gelesen – neue Autoren angeschaut, bekannten eine Chance gegeben. Manchmal gezielt, manchmal mit Zufallsfaktor. Vor der Sommerpause hier noch ein paar seiner Leseeindrücke und ein Blick auf das neue Buch von Louise Welsh, das erst nächste Woche in den Buchhandlungen liegen wird.Read More