Thomas Pynchon Tag

Ulrich Mannes: Weitgehend unter dem Radar In Ermangelung mitteilenswerter Seh- und Lesererlebnisse beschränke ich meinen Rückblick auf die Toten des Jahres, genauer auf solche, die vor allem in den aufregenden späten 60er Jahren der deutschsprachigen Filmszene Spuren hinterlassen haben und deren Abschied weitgehend unter dem publizistischen Radar geblieben ist. Hochbetagt starb am 18. April Erich Tomek (*1930), das Mastermind der Lisa Film, das unter vielen Pseudonymen, darunter Florian Burg oder Patrizia Piccardi, die Drehbücher zu fast allen Siggi-Götz-Filmen geschrieben hat (vgl. Rückblick 2024). Sein Metier waren Verwechslungsklamotten á la DIERead More
Gar nicht so kurze Kurzkritiken zu aktueller (nicht nur) Kriminalliteratur von: Joachim Feldmann (JF), Tobias Gohlis (TG), Sonja Hartl (sh), Roland Keller (rok), Alf Mayer (AM), Frank Schorneck (FS) und Thomas Wörtche (TW): René Anour: Der Doktor und der liebe MordSash Bischoff: Sweet Fury – Zärtlich ist die RacheEsther Brand: SchneeengelCharles den Tex: Repair Club – Der Countdown läuftHeather Gudenkauf: Ein unerwarteter GastMick Herron: Down Cemetery Road – Zoë Boehm ermittelt in OxfordDenzil Meyrick: Der Tote im Kamin Regina Nössler: Ein widerliches kleines GefühlThomas Pynchon: Schattennummer Marina Schwabe: RiftLavie Tidhar: AdamaRead More

Posted On Juni 15, 2016By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Buttface Genius 1 bild / 100 worte Die WG ist älter geworden. Der Gitarrist sieht aus wie ein Lehrer, was er nie geworden ist, der Lehrer wie der Rockstar, den er beinah geworden wäre. Die Teremin-Spielerin hat Tourette, und das Acid hilft nicht, aber begabt ist sie, mein Gott (fucking hell) ist die gut. (SHIT!) Und wenn der Mond am Himmel scheint, und Merkur blut’ge Tränen weint, dann kommt einmal (buttface genius), dann kommt einmal (duck-dick), dann kommt einmal eine, die alles noch viel besser kann. Prozessuales fucking bullshit toiletRead More

Posted On November 12, 2014By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

Thomas Pynchon: Bleeding Edge

Ein Buch, zwei Lesekonsequenzen: Während Karsten Herrmann den Roman als „furioses Literaturspektakel“ euphorisch begrüßt, hat Gisela Trahms die Lektüre entnervt abgebrochen. Unfassbar cool Thomas Pynchon, die Galionsfigur des postmodernen Romans, ist einer der bedeutendsten und zugleich unsichtbarsten Vertreter der Gegenwartsliteratur. Seit Jahrzehnten gibt es von dem studierten Physiker keine öffentlichen Auftritte und noch nicht einmal Fotos. Zahlreiche Gerüchte und Geheimnisse ranken sich um den offenbar wie ein Geist durch seine Heimatstadt New York streifenden 77-Jährigen, der jetzt mit wieder einem großen Roman über die Wochen nach dem Platzen der Dotcom-Blase undRead More