New York Around the corner from the entryway to my apartment building on Manhattan’s west side stands a forty-year-old man who holds forth daily from his city licensed curbside marketplace along Ninth Avenue. No matter the weather—rain, sunshine, snow, or skin-scalding gusts of winter wind howling up from the nearby Hudson River—he is there with an array of fresh fruit and vegetables for sale, plus cornball jokes at no extra charge. A recent example of the affable street vendor’s wares: Bananas at five for a dollar, accompanied by the
Read More Costume Jewelry. Aus der Kollektion Patrizia Sandretto Re Rebaudengo. Texte von Carol Woolton und Maria Luisa Frisa. Fotografie: Luciano Romano. Mehrsprachige Ausgabe: Englisch, Deutsch, Französisch. Verlag Taschen, Köln 2025. Hardcover, Format 26,9 x 33,6 cm, Gewicht 4,49 kg, 528 Seiten, 100 Euro. – Verfügbar ab 5. Dezember 2025. Informationen zum Buch und zum Verlag: taschen.com Petra Lamers-Schütze, Regina Herbst und Philipp Demeter präsentieren das Buch am 3. Dezember um 12.30 Uhr im Dorotheum Wien, Dorotheergasse 17, 1010 Wien. Anschließend Champagnerempfang. Eintritt frei. ** ** »Costume Jewelry« – Die eleganteste Form der Rebellion Faux and
Read More Thomas Wörtche zum Buch über die Entstehungsgeschichte eines Kultfilms Man wundert sich schon ein wenig: Ein Buch über John Carpenters „Escape from New York“, dessen Filmographie gerade mal bis – eben – 1981 geht – also „Dark Star“ umfasst, „Assault“, „Halloween“, „The Fog“, sowie die TV-Arbeiten „Das unsichtbare Auge“ und „Elvis“, nebst dem Drehbuch zu „Die Augen der Laura Mars“? Keine Kontextualisierung, kein Wort über die urbanen Dystopien der Zeit, nicht zu Cyberpunk, nicht zu Philip K. Dick, nicht zu „Blade Runner“. „Titan Books 1981“, sagt das Impressum. Die Homepage
Read More Walking and Talking Crime in New York City Nach zwei Jahren Corona und Travel Ban: längst fällige Besuche bei Krimiautoren und Streifzüge durch kriminelle Viertel in Manhattan und Brooklyn – Von Johannes Groschupf. Hell’s Kitchen “Da drüben war das Hauptquartier der Westies”, sagt Thomas Adcock auf dem Balkon seiner Wohnung im 43. Stock in Midtown Manhattan. Das Viertel wurde früher Hell’s Kitchen genannt, heute sagen die Stadtentwickler lieber Clinton, um die anrüchige Vergangenheit der Gegend vergessen zu machen. Die Westies waren eine irische Gang des organisierten Verbrechens, ihre Blütezeit hatte
Read More Ein fest Vergessener kehrt zurück Andrew Haswell Green war eine der schillerndsten Figuren in der langen Geschichte New Yorks, seit 1626 der Holländer Peter Minuit den Lenni Lenape die Halbinsel Manna-Hatta für 60 Gulden abkaufte und das Gebiet Neu-Amsterdam nannte, welches dann vierzig Jahre später im Krieg kampflos den Engländern überlassen wurde, die es in New York umbenannten. Als Green weitere 230 Jahre später als Commissioner der Schulbehörde seine lange Karriere beginnt, ist ganz Manhattan bereits mit einem rasterförmigen Straßennetz überzogen und New York zur Großstadt geworden. Green zeichnet in
Read More NEW YORK CITY, near America A decade ago, the opening fusillades of bigotry were fired at Barack Obama, first African American president of the United States, prompting a professor at Northwestern University in Illinois to issue prescient warning of the worst to come. In an essay for a Manhattan weekly newspaper, under the headline WHITE AMERICA HAS LOST ITS MIND, Steven Thrasher wrote in the now defunct Village Voice— “About 12:01 on the afternoon of January 20, 2009, the white American mind began to unravel. It had been a pretty
Read More Weiße Lilien 1 bild / 100 worte Rufe aus dem Weltall: Meldung an Didion (wer schreibt, will andere drangsalieren), Meldung an Baldwin (herausfinden, was man nie wissen wollte), Heftiges Winken in Richtung Frisch und sein neu erwachtes Interesse an der Faktizität. & M.!, die als young lady mit B. in NY (I♥NY) ein Techtelmechtel hatte, Grund genug, die Dame zu besuchen, doch nicht um zu fragen, wie „es“ denn war mit ihm. (Him.) „Hello!“ mit einer weißen Lilie in der Hand. „Saufen Sie eine Flasche Wein und schreiben Sie dann
Read More Zeitreise in die 1960er 1 bild / 100 worte Zeitreise. Anfang des Jahrzehnts stach Mr. Norman Mailer auf seine Frau Adele ein, Ende des Jahrzehnts verlor er die Wahl zum Bürgermeister von New York. Adieu Ego. Not so much! Wir werden ihn noch vermissen, lesen wir bei einer unverdächtigen, da nicht gerade groupiesquen Dame, Kathy vielleicht, und ja, die weitgehende Abwesenheit aller Selbstzweifel bleibt phenomenal. Muss man erst mal bringen! Dumm war er auch nicht. An der Wurzel aller Physik steht ein großes „keine Ahnung“ schrieb er in seinem Mondlandungsbuch
Read More Immer Ärger mit Jenny Der New Yorker Anwalt Paul Reeves will eigentlich nur seine exorbitante Sammlung alter Landkarten vervollständigen. Doch die attraktive Nachbarin Jennifer und ihr plötzlich aufgetauchter ehemaliger Liebhaber aus Texas sorgen mit ihrer wiederbelebten heißen Affäre für paranoide Exzesse und Racheakte ihres Ehemannes Ahmed, einem einflußreichen Spezialisten für globale Investment-Projekte. Colin Harrison kombiniert im Thriller „Die Zügellosen“ Exkurse in die Welt der Auktionen und Sammler mit mörderischen Verfolgungsjagden und ironisch aufgeblasenen Prä-Kopulations-Dialogen. – Von Peter Münder. Wir haben es hier zwar mit einem aktuellen US-Thriller zu tun, aber die
Read More Chaos, Kollaps, Katastrophe Endlich ist, nach einem Verlagswechsel, der dritte und letzte Teil der Dewey-Decimal-Trilogie von Nathan Larson erschienen: Zero One Dewey (Polar Verlag). Thomas Wörtche freut sich. Wir erinnern uns: Am 14. Februar, am Valentins-Tag (also an dem Tag, an dem man eher an das berühmte Massaker von 1929 als an Blümchen denken sollte), ist New York City von einer verheerenden Katastrophe getroffen worden. Ein Mega-Crash, der die Stadt in ein rauchendes, stinkendes, von toxischen Dämpfen und Giftregen zunehmend zersetztes Trümmerfeld verwandelt hat. Die Hälfte der Bevölkerung ist verschwunden,
Read More Hamilton Is Hot Nie war er so wertvoll wie heute, selten gab es einen solchen Promi-Hype wie in diesen Tagen um Alexander Hamilton. Er war kein Popstar, kein Baseballspieler, sondern einer der amerikanischen Gründerväter, Adjutant von George Washington, Artillerie-Offizier, Finanzexperte und Kolumnist, der 1804 im Duell von seinem Erzrivalen Aaron Burr erschossen wurde. Auf der Zehndollarnote prangt sein Porträt, mehrere Biographien beschäftigen sich mit ihm, auch das New Yorker Mega-Musical Hamilton bejubelt sein Leben im hymnischen Rapsound. Für viele Amerikaner ist er der Mann der Stunde. Von Peter Münder Über
Read More TERROR-STRICKEN TABLOIDS Stop the presses! Bare-breasted buskers the ballyhoo of Broadway! The ‘Tit Squad‘ Cops Battle a Scourge of Naked Lady Parts …with help from pious pols & Officer Jesus by Thomas Adcock Copyright © 2015 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Be warned, ye horny gents on holiday here, the Public Morals Division of the New York Police Department is watching you! Yes, you—all you drooling out-of-towners landed here to behold the promenade of semi-naked ladies in the so-called Crossroads of the World. The forces of
Read More New York – ein Stück deutschamerikanische Geschichte – New York galt im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Ort der Hoffnung und des Neubeginns für Millionen Auswanderer, vor allem aus Europa. Weniger bekannt ist, dass der Anteil der Deutschen, die den Aufbruch ins Ungewisse wagten, bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts sprunghaft anstieg, mit dem Ergebnis, dass New York bereits im Jahr 1855 mit 154.000 Deutschamerikanern nach Wien und Berlin die drittgrößte deutschsprachige Metropole war. Von Susanna Mende Wie stark die Deutschen die neue Welt
Read More Die Demokraten haben in ihrer Vorwahl klar für den linken Kandidaten Bill de Blasio gestimmt, er dürfte der nächste Bürgermeister werden. Und unser US-Amerikakorrespondent Thomas Adcock freut sich: Der amerikanische Liberalismus ist zurück in “Big Apple”. Left Turn in the Big Apple ‘Start Spreading the news…’ By Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock NEW YORK, near America A working-class Italian-American guy from Brooklyn—married for twenty years to an African American social activist, poet, former lesbian, and mother of the couple’s two teenagers—put his faith in the better angels
Read More Posted On März 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Und jetzt: Trommelwirbel! „Und wie heißt du wirklich?“ fragt jeder, der die New Yorkerin Melba – einst Schauspielerin im Warhol Umfeld, heute künstlerische Leiterin und Produzentin der Theaterorganisation NY Artists Unlimited – kennenlernt. Melba LaRose. Das kann nur ein Künstlername sein! Ist es aber nicht: Melba heißt wirklich so. Manche Leute haben einfach Glück. New York ist ein besonderer Ort für Theater: Die Heimat von Broadway, und die Heimat von Legionen von Theaterschaffenden am Off und Off Off Broadway, die im Gegensatz zum kommerziellen Zentrum der Szene von ihrer Arbeit
Read More Melba LaRose ist seit den 1960ern im New Yorker Theaterraum unterwegs – als Schauspielerin, Produzentin, Autorin, Regisseurin, und als aufmerksame, leidenschaftliche Beobachterin von allem, das „ihr“ New Yorker Theater hervorbringt. Ab März 2010 wird sie regelmäßig für CULTurMAG darüber berichten! For the Glamour & the Glory – When I burst onto the NY theatre scene in the late ’60s, no one dreamed of being paid. We worked off-off-Broadway, doing the most inventive, avant-garde and outrageous performances possible. For „Glamour, Glory & Gold,“ the playwright and actor/actress Jackie Curtis raided his
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