Herzlich willkommen! Die Wirklichkeit ist derzeit nur schwer zu ertragen, gerade Literatur erweist in solchen Tagen ihre Kraft oder erlaubt eine Tür in ein wenig Eskapismus. Einen realen Sonnenstreif fand unser USA-Korrespondent Thomas Adcock in seinem Kiez in Manhattan vor der Tür. In seinem Essay E Pluribis Unum – How to Melt ICE erzählt er uns die Geschichte von Tuychiboy Kholikov aus der zentralasiatischen Republik Tadschikistan, der sich als Immigrant in New York mit einem mobilen Obststand durchschlägt. Einen Helden der Arbeiterklasse verabschiedet Lutz Göllner in seinem Nachruf Len Deighton.
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Die Krimibestenliste April 2026 von Deutschlandfunk Kultur imit den zehn besten Kriminalromanen des Monats ist seit Donnerstag, dem 2.4.2026, mit fünf neu hinzugekommenen Titeln öffentlich. Unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/rezensionen-des-monats finden Sie den Link zur Krimibestenliste sowie Rezensionen zu einzelnen Kriminalromanen der Liste – als Audio und nachzulesen als PDF. Ausgewählte Titel der aktuellen Liste – in der Regel die Neueinstiege – werden Freitagmorgens bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Studio 9” vorgestellt. Einen Überblick über die zehn besten Krimis des Jahres 2025 finden Sie hier bei uns sowie auf Recoil und beim
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New York Around the corner from the entryway to my apartment building on Manhattan’s west side stands a forty-year-old man who holds forth daily from his city licensed curbside marketplace along Ninth Avenue. No matter the weather—rain, sunshine, snow, or skin-scalding gusts of winter wind howling up from the nearby Hudson River—he is there with an array of fresh fruit and vegetables for sale, plus cornball jokes at no extra charge. A recent example of the affable street vendor’s wares: Bananas at five for a dollar, accompanied by the
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81 Porträt-Folgen sind es in unserer Carsten-Klindt-Galerie bisher geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Sage und schreibe die einundachtzigste. Die Redaktion sagt DANKE, Carsten. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 öfter Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr.
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Ein extrem vergnügliches Bilderbuch Thomas Wörtche über ein Sachbuch als Graphic Novel Die Geschichte der Kriminalliteratur im zunehmend beliebten Medium des Sach-Comics, das hat schon was. Die Szenaristin Claire Caland rauscht wie ein geölter Blitz durch die Geschichte des Genres, von mythologischen Urgründen bis fast heute. Die Zeichnerin Sandrine Kerion bebildert in schönster Ligne Claire-Manier eine gigantische Stoffmenge. Natürlich gilt auch für dieses Werk, was für alle ähnlichen Unternehmungen, egal, in welcher medialen Aufbereitung, gilt: Alles kann man nicht berücksichtigen, alles kann man nicht erwähnen. Eine wirklich erschöpfenden „Geschichte der
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Ein Held der Arbeiterklasse Zum Tod von Len Deighton 1962 war für das Literaturgenre des Politthrillers ein besonderes Jahr.Ian Fleming verlor immer mehr die Freude an seiner Schöpfung James Bond, in „Der Spion, der mich liebtet“ tauchte 007 nur noch als Nebenfigur auf.John le Carré legte mit „Ein Mord erster Klasse“ den zweiten Smiley-Roman (ein Whodunnit) vor.Frederick Forsyth hatte zwar noch kein Buch geschrieben, arbeitete aber als Korrespondent für Reuters in Paris und Ost-Berlin und legte damit die Grundlagen für seine späteren Bestseller.Und in Großbritannien hatte Len Deighton, ein junger
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Sonja Hartl über die Serienverfilmung von „Dornbusch“ Hätte man mich gefragt, welcher Roman von Ross Thomas am besten für eine Serien-Adaption geeignet wäre, hätte ich „Dornbusch“ (Briarpatch, 1984) gesagt: Es ist einer seiner wenigen Romane, die mit einem Mord anfangen und in denen die Nachforschungen zu diesem Todesfall als roter Faden fungieren könnten. Deshalb war ich sehr gespannt, als ich entdeckte, dass es eine Serienadaption gibt. „Briarpatch“ ist von Andy Greenwald – und das Ergebnis guckt sich wie eine Guy-Ritchie-Version von „Twin Peaks“ mit einem Hauch der Coens. Kurzum: Sie
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Neuer Thriller-Held, alter Populärmythos Alf Mayer zum Thriller »The Mailman« von Andrew Welsh-Huggins »Was passiert, wenn wir Rachel aus den Händen dieser Wahnsinnigen befreit haben, die uns umbringen wollten?«»Ganz einfach«, sagte Carter. »Dann stelle ich meine Sendung zu.«(Seite 100) ** ** Andrew Welsh-Huggins: The Mailman. Thriller. Aus dem amerikanischen Englisch von Werner Löcher-Lawrence. Hoffmann und Campe, Hamburg 2026. Klappenbroschur, 398 Seiten, 18 Euro. Nennen Sie mich altmodisch, aber ich habe Faible und Hochachtung für ein Genre, das vom Aussterben bedroht ist: Es ist der gute alte Thriller. Präzise konstruiert wie
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