Benjamin Maack: Zimmer mit Aussicht – Maack ist eine Art Punk-Romantiker. Keiner von der Hölderlin-Sorte, eher einer, der die Poesie auch in Multiplexkinos sucht. Der einerseits den Ausverkauf der Gefühle beklagt, wütend, traurig, komisch, der andererseits Oasen errichtet, poetische Inseln, wenn nötig auf dem Grund einer Coladose, und diese Inseln, um mal ein Bild zu verwenden, das Benjamin Maack hassen würde, weil es so aufgedonnert ist, trotzen dem stärksten Tsunami.
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Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Das passiert mit schöner Regelmäßigkeit alle 14 Tage …
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Ein repräsentatives, gerne auch jahreszeitlich geschenktaugliches und gleichzeitig sinnvolles Bilderbuch zu Georges Simenon – Thomas Wörtche ist begeistert.
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C. J. Box’ Roman Todeszone tanzt auf der Linie von Thriller und Western. So etwas hat spätestens seit Elmore Leonard gute Tradition. Joachim Feldmann ist überzeugt …
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So allmählich könnten wir schon eine kleine Bernie-Madoff-Ecke aufmachen, was kein Wunder ist bei jemandem, der 65 Milliarden Dollars versenkt. Neues über Bernie von Michael Wuliger.
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Das spurlose Verschwinden zweier Schwestern im Jahr 1975 nimmt Laura Lippman zum Anlass, eine eigene Geschichte zu erdenken. Die lässt sich zunächst gut an, mit viel Ruhe und Raum für die Figuren. Doch am Ende versinkt alles in überbordender Harmonie. Kirsten Reimers ist enttäuscht.
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Folk und Country bilden nur noch die Grundierung für einen Sound, der mal an Bob Dylan, mal an Jethro Tull oder The Drowning Men erinnert. Von Jörg von Bilavsky
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Berlin ist voller Stars und solcher, die es werden wollen oder sich bereits für welche halten. Außerdem wird gesoffen, gekokst und gekotzt. So weit, so bekannt. Tex Rubinowitz möchte mit seinem „Ramses Müller“ dieser Berlin-Dekadenz ein hämisches Denkmal setzen, verstolpert sich aber. Von Tina Manske
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