Kafka, revisited „Hoffnung ist Gift“ von Iain Levison ist ein brillanter, sarkastischer Wurf. Thomas Wörtche nennt ein paar Gründe dafür … Jemand musste Jeff Sutton verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Tages verhaftet. Sutton ist Taxifahrer in Dallas. Texas und ein einziger Fingerabdruck, den er aus ganz plausiblem Grund im Haus eines Fahrgastes hinterlassen hat, ist der Auslöser dafür, dass er als Kindsentführer und -mörder in die Dynamik des US-amerikanischen Rechtssystems gerät. Mangels des wirklichen Täters beschließen die örtliche Polizei und die Staatsanwaltschaft,
Read More Konfektionsware Programme großer Verlage müssen gefüllt werden. Neben den „Spitzentiteln“ muss eine gewisse Füllmenge her. Dafür könnte man gute Bücher nehmen – man kann aber auch viel bequemer und risikoärmer irgendwelche Titel nehmen, die nicht weiter stören. Wie so was tickt, beschreibt am Beispiel von Peter Abrahams´ „Verblendet“ Henrike Heiland. Man weiß ja, dass es bei Verlagen Titelkonferenzen gibt, und man weiß ja auch, dass sich die Lektorinnen und Lektoren vorher große Mühe mit der Titelfindung geben. Sie haben ihre Vorgaben, was gerade geht und was nicht, sie schauen nach,
Read More Nekrophil, sadistisch, Fastfood … „Die Dornenvögel“ war mal ein Weltbestseller von Colleen McCullough. Das ist lange her und inzwischen hat die australische Autorin eine Menge andere Romane geschrieben, eine Serie über die alten Römer und ein paar Cop-Novels. Literarische Aufmerksamkeit hat sie damit nicht unbedingt erregt. Warum auch, fragt sich angesichts von „Zu viele Morde“ Anne Kuhlmeyer. Zwölf Leichen an einem Tag, dem 3. April 1967, die alle auf unterschiedliche Weise ums Leben kamen, sind definitiv zu viele für eine amerikanische Kleinstadt. Und für den Leser auch. Denn sie haben
Read More Bloody Chops heute zweimal roh, einmal mild: Kirsten Reimers (KR) über Belinda Bauer: „Der Beschützer“, Thomas Wörtche (TW) über Clément Baloup/Eddy Vaccaro/Robert Louis Stevenson: “Der Selbstmörderclub“, und Frank Rumpel (rum) über Markku Ropponen: „Tote Finnen tanzen keinen Tango“. Gefühliger Psychoquark (KR) Schockstarre in Shipcott, einem kleinen Dörfchen in der englischen Grafschaft Somerset: Ein brutaler Mörder geht um. Er hat sich auf hilflose Personen spezialisiert, die er zunehmend bestialischer abschlachtet, und hinterlässt hämische Botschaften. Und das Schrecklichste: Es muss einer aus dem Örtchen sein – „Einer von uns!!“ –, denn Shipcott
Read More Letzte Woche ging es bei Christopher G. Moore um Mind Hacks … Heute dreht sich die Fortsetzung des Essays um Barbaren, genauer um Noir Fiction Barbarians (Part 2) Barbarians have acquired a bad name. Their negative press is part of our hive programming. We feel revulsion to outsiders, the barbarians who threaten our way of life, our values, our norms, and our laws and institutions. Leave our hive alone! The barbarians, in Roman times, were the Germanic tribes along the borders. These tribes had a disturbing feature—their members had minds
Read More Letzte Woche war an dieser Stelle von Olympia und der Kunst die Rede. Genauer gesagt: von den Kunstwettbewerben früherer Olympiaden. Und wie sieht es heute aus? Niemand käme auf die Idee, eine Leichtathletik-WM oder die Tour de France durch kulturellen Ballast zu beschweren. Hier eine Ausstellung im Beiprogramm, da ein historischer Rückblick oder ein Häppchen Kunst an der Strecke, das schon. Aber ein Riesenfestival wie derzeit in London, eine „kulturelle Olympiade“ oder gar Kunstwettbewerbe wie vor dem Zweiten Weltkrieg? Nur beim „Fest der Völker“ denkbar. Marcus Imbsweiler diesmal über den
Read More Posted On August 8, 2012By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag
Die Sehnsucht bleibt Dear Reija Sann, {ein offener Antwortbrief auf die Einleitung des Editors zum Finnish Comics Annual 2012 von Charlotte von Bausznern} eine Rezension zu schreiben ist immer etwas teuflisch Schwieriges: Da sind die Autoren, die Respekt verdienen, Herausgeber, die aufregende Leitartikel erwarten, Lesende, die sich einmalige Kaufempfehlungen wünschen. Es sollte Literaturgeschichte, Comicgeschichte, Werkgeschichte, Biographie, Rezeption, Verkaufszahlen, alles beachtet werden und unbedingt eigener Senf dargeboten werden, ein wenig wenigstens. Dieses Mal hast Du es mir so fabelhaft leicht gemacht wie keiner zuvor. Kaboom. Hier sind meine Antworten auf Deine
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Einsiedler, Rosse tränkend“ von Moritz von Schwind. (Alle Folgen hier). Siebte Ausfahrt Der „Einsiedler, Rosse tränkend“ – stünde er nicht im Titel, er wäre kaum zu erkennen auf dem Bild. Ein Wald, tiefer Wald, in mehreren Schichten sich öffnend und
Read More Posted On August 8, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Kult der Lakonie – Raymond Carver ist einer der berühmtesten Vertreter der amerikanischen Short Story und prägte in den 1980ern einen neuen „Minimalismus“. Bekannt wurde er insbesondere auch durch sein Buch „Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden“. Eine im S. Fischer Verlag herausgekommene Neuausgabe bietet jetzt die Gelegenheit, Carvers eindrucksvolle Stories (wieder) zu entdecken. Von Karsten Herrmann Die Erstausgabe und damit auch die deutsche Übersetzung war durch starke Eingriffe und Kürzungen von Carvers Lektor Gordon Lish geprägt. Ein Briefwechsel zwischen den beiden zeigt, dass Carver die Überarbeitungen einerseits
Read More Warum ich gern in Deutschland lebe – Lieber Leser, tun Sie mir mal einen Gefallen? Sollten wir uns jemals begegnen und Sie fragen mich, wo ich herkomme, und ich sage, aus Hawaii natürlich, woher sonst, stellen Sie mir nicht diese eine Frage, die Ihnen auf der Zunge brennt: „Wie kann einer aus Hawaii nach Deutschland kommen?“ Als ich damals diese Entscheidung traf, dachte ich nie, ich würde mich in Deutschland dafür rechtfertigen müssen. Naiv wie ich war, stellte ich mir vor, die Deutschen hätten ein gesundes Selbstbewusstsein und würden es
Read More Posted On August 8, 2012By David KregenowIn Kunst, Litmag
Reise ans Ende der Nacht – Als Anders Petersen Ende der 60er Jahre durch Zufall auf das Café Lehmitz auf der Reeperbahn stieß, war dies nicht nur eine fotografische Initialzündung, sondern zugleich auch der Beginn seiner Karriere als Fotograf. Was er in den Jahren von 1968 bis 1971 dort ablichtete und was schließlich 1978 in Buchform erschien, war ein Mikrokosmos am Rande der Gesellschaft und dennoch war dieser Ausschnitt von einer Allgemeingültigkeit und einer verzweifelten, prallen Lebenslust, die bis heute genauso erschreckt wie berührt. In der Folge konzentriert sich sein
Read More Metro, Boulot, Dodo 1 bild / 100 worte Das Universum trägt altrosa, der Mars-Erkunder ist im Metalllook unterwegs. Außen Rover-Schick, innen ferngesteuerte Neugier. Wo wird sie uns hinführen? Ins Tal der Abenteuer, in die Schlucht der Verzweiflung? Achtung. Wir haben Meldung von gierigen schwarzen Löcher. Da hilft nur das schlaue kleine Higgs-Handbuch: Tau mit Gammagamma kompatibel. Bei der NASA, ESA kocht währenddessen die Gerüchteküche. Wir sind eventuell vom Mars. Oder doch zumindest die Mikroben, aus denen wir entsprangen. Ein Drachengeschlecht. Wir Drachen, heute. Bauen Städte, Schiffe, Netze und Weltvernichtungsmaschinen. Lieben
Read More Posted On August 8, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik
Amadors zweiter Aufstand Die Wolken werden wieder den Gipfel bedecken, und die Männer marschieren über die Ebene. Unerwartet werden wieder die Fluten steigen, um von den Wegen tote Blätter und verlorene Schritte fortzuspülen. Übersetzt aus dem afrikanischen Portugiesisch von Juana und Tobias Burghardt. Conceiçao Lima (Maria de Conceiçao Costa de Deus Lima) wurde 1961 in Santana, Insel São Tomé, Republik São Tomé und Príncipe geboren. Sie gehört inzwischen zu den großen zeitgenössischen Lyrikerinnen der lusoafrikanischen Sprache und Kultur. Längere Zeit arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Medien ihrer Heimat. In
Read More Was mag es Kultivierteres geben denn Aphorismen? La Rochefoucauld, de la Bruyère, Nietzsche, Adorno und finally Carlos – voilà: Zehn schlechte Aphorismen, aber immerhin alphabetisch geordnet! Sowie eine Zugabe! Das ist doch was! Will auch ein bisschen ausspannen – nicht nur, dass mir die EM das Herz gebrochen hat, nicht genug damit, dass ich wegen eines Missverständnisses Hausverbot im Kaufland habe (ich hätte schon noch gezahlt, aber mit zwei gefrorenen Hummern unter den Achseln kommt man nicht an die Gesäßtasche!), nein, jetzt macht auch noch die Hochschule, in der ich
Read More Lobhudeln ist wahrlich nicht das Redaktionsprogramm von CrimeMag. Begeisterung über gute Bücher und gute Autoren zu featuren, allerdings schon. Und wenn dabei ein feiner analytischer Text herauskommt, der die Begeisterung begründet, dann ist von Lobhudeln nur noch ironisch die Rede. Bruno Arich-Gerz zeigt anhand der Namibia-Romane von Bernhard Jaumann, wie das geht … Literatur & Lobhudeln Im ausstoßintensiven Geschäft der Kriminalschriftstellerei, lautet ein Klischee, unternehmen Autoren selten Ausflüge in literarische Höhenkammlagen. Psychologisch überzeugende Figurenzeichnungen oder die multifunktional angelegte Nebenfigur, die in einem raffiniert als impliziter Informant für handlungsrelevante Milieuzusammenhänge dient,
Read More Ein bisschen mehr Pep! Befindlichkeiten von literarischen Figuren geben, so sagt man, einem Roman Profil und Tiefe. Na ja. Man kann es natürlich auch übertreiben wie hier Mark Billingham, findet Joachim Feldmann … Meine momentane literarische Lieblingsfigur heißt Audun Vetti. Ich weiß nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, da die mir zugänglichen Informationen ziemlich spärlich sind. Den Namen fand ich in einem Kriminalroman, der erst im Oktober erscheinen wird und deshalb noch nicht besprochen werden darf. Dort heißt es, sie oder er habe nach einer
Read More Finster und verzwickt – Von der Rolle geratene Rollenbilder, überall und gerade auch in Königswinter, können tödliche Prozesse auslösen. Judith Merchant beschreibt sie in ihrer Loreley-Variante. Anne Kuhlmeyer hat sie für uns gelesen … Der Ort der Handlung liegt fernab der bedeutsamen Orte dieser Welt. Es ist nicht New York oder Sidney, Paris oder München. Es ist Königswinter am Rhein. Königswinter, das für die Königswinterer ein durchaus bedeutsamer Ort ist. Und Königswinterer sind auch keine anderen Leute als Leute an anderen Orten. Sie unterscheiden sich sicher in ihren Lebensverhältnissen von
Read More Eher simpel … Anfangs war es nur eine Kurzgeschichte von Leonardo Paduar aus dem Universum von Mario Conde aus dem Jahr 1998. Dann ruhte der „Der Schwanz der Schlange“, wurde mehrfach überarbeitet und verwandelte sich jetzt in einen schmalen Roman. Ob das nötig war? Eva Karnofsky hat ihn gelesen … Im vergangenen Jahr hatte der Kubaner Leonardo Padura erstmals von der Form des Krimis Abstand genommen. In „Der Mann, der Hunde liebte“ hatte er das Leben Leo Trotzkis zum Anlass genommen, um in einem großartigen Roman Kontinente umspannend mit dem
Read More Bloody Chops – knapp, schnell, auf den Punkt, und manchmal tut’s weh: Thomas Wörtche (TW) zu François Cortegianni/Marc Malès: „Blut und Schweigen“; Frank Rumpel (rum) zu Anne Goldmann: „Triangel“; Anne Kuhlmeyer (AK) zu Katharina Höftmann: „Die letzte Sünde“; Joachim Feldmann (JF) zu Frank Göhre: „I and I“. Mafia Oper – klassisch gut (TW) Bei allem Gedöns und Gehype um graphic novels vergisst man gerne, dass Comics eben auch das Kino der kleinen Leute (wer auch immer es zuerst formuliert haben mag) ist. Die ersten drei, zu einem schönen, kompakten Band
Read More Pick of the Week N° 9 – Seit Jahren bibliographiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag jede Woche ein paar Titel aus
Read More Was haben Hacker, Beethoven, russische Tänzer und Noir Fiction miteinander zu tun? Eine Idee von Christopher G. Moore. Noir Fiction Mind Hacks – Part 1 I have been playing with the idea that noir crime authors are a subset of hackers into the hive mind collectively shared by their readers. A few years ago I wrote about Writing Novels inside the Hive Mind. I’d like to further develop this metaphor along with the related idea of hacking. It is mixing of metaphors to be sure. I hope to show that
Read More Glückliche mentale Nebel, tumbe Terroristen – Boris Johnson liefert mit „72 Jungfrauen“ eine schrille Satire, deren ätzender Sarkasmus und gnadenlose Tabuverletzungen an Evelyn Waughs beste Romane erinnern. Genau das Richtige für laue Olympiatage. Von Peter Münder Seine Chancen, Premierminister zu werden, seien genauso groß, wie Elvis auf dem Mars zu finden oder im nächsten Leben als Olive wiedergeboren zu werden, konstatiert Boris Johnson, 48, der gegen den konservativen Abwärtstrend wiedergewählte Londoner Bürgermeister. Keine Frage: Boris ist populär, viel erfolgreicher als Premier Cameron und er lässt auch nie den bierernsten, moralisierenden
Read More Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Mein Leben mit Roger Penrose Alle unendlich viele Jahre entsteht ein neues Universum. Es fängt an mit einem Urknall, dem extrem dichten, heißen Anfangszustand. Nur ein paar Milliarden Jahre später ist das Weltall
Read More Dass Damien Hirst und Jeff Koons in diesem Sommer die Reisewege der Kunsttouristen dominieren (neben der documenta, natürlich), hat Michel Houellebecq schon 2010 vorausgesehen und in „Karte und Gebiet“ einen ernsthaften Konkurrenten für sie erfunden. Literatur und Malerei, Teil drei (zu eins und zwei) Jed Martin, Autist Punktgenau zu den großen Retrospektiven von Damien Hirst und Jeff Koons in London bzw. Frankfurt ist jetzt die Taschenbuchausgabe von Michel Houellebecqs „Karte und Gebiet“ erschienen. Nicht als folgsames Buch zum Event, sondern als Dokument ergrimmten Widerstands. So nicht! ruft es und beginnt
Read More In London laufen die Olympischen Spiele: Reiter, Schwimmer, Kampfsportler und Turner kämpfen um Gold. Aber wussten Sie, dass olympische Medaillen auch schon in künstlerischen Disziplinen wie etwa der Bildhauerei vergeben wurden? Marcus Imbsweiler mit einem kleinen Streifzug durch die „kulturelle“ Olympiageschichte. Gold in … Bildhauerei Dass zu Olympia nicht nur das Schneller, Höher, Weiter gehört, sondern auch das Schöne, Gehaltvolle, Beständige geht auf den Begründer der neuzeitlichen Spiele zurück, auf Pierre de Coubertin. Antikisch beseelt, schwebte dem Baron aus der Normandie eine Vereinigung von „Muskel und Geist“ vor, weshalb er
Read More Schuhabdrücke auf der Matte – Neue genetische Spuren, die auf mehreren Kleidungsstücken des ehemaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel in dem Genfer Hotelzimmer gefunden wurden, heizen die öffentliche Diskussion über die Frage von Mord oder Selbstmord nach fast 25 Jahre erneut an. Von Peter Münder Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat offenbar wenig Interesse, neuen Spuren im Fall des 1987 in Genf tot aufgefundenen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel nachzugehen. Bereits im April 2008 überließ der beim Auffinden der Leiche beteiligte damalige STERN-Reporter Sebastian Knauer (heute beim SPIEGEL) den Ermittlern ein Paar schwarze, lederne Herrenschuhe
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