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Posted On Oktober 27, 2012By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Ryan David Jahn: Der Cop

Go West! Ryan David Jahns Roman „Der Cop“ variiert Standardsituationen populärer Kultur. Zu viel Klischees oder originelle Lösungen? Henrike Heiland schaut sich das Handwerk an … Ian Hunt, da führt uns der deutsche Titel etwas in die Irre, ist kein „richtiger“ Cop. Das war er mal, aber jetzt ist er der Disponent, also der Typ, der die Notrufe entgegennimmt und die Kollegen entsprechend einteilt. Vor sieben Jahren wurde seine Tochter Maggie entführt, danach brach sein Leben auseinander. Jetzt ist er geschieden, hat keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn aus ersterRead More

Posted On Oktober 27, 2012By Bruno Arich-GerzIn Bücher, Crimemag

Werner Geismar: Kölner Blues

Kölscher Petrocelli – Werner Geismars Bruno Böllmann-Roman „Kölner Blues“ zwischen Regio-Krimi und hinreißender Anwalts-Sitcom. Ein Plädoyer für intelligente Unterhaltung, durchaus auch mit regionalem Bezug von Bruno Arich-Gerz. Was bleibt vom Münsteraner Tatort noch übrig, subtrahiert man die Kabbeleien zwischen Thiel, dem Bullen und Boerne, dem kongenialen Gerichtsmediziner mit den vielen Ticks? Antwort: kaum was. Und nichts, was noch sonderlich erwähnenswert wäre. Kein besonders perfider Serienmörder, nur Spurenelemente von Münsterland, sonst nix. Was bleibt im Gedächtnis kleben von der Fall für Zwei-Serie aus der TV-Anstalt, die von sich selbst behauptet, dassRead More
Kempo: Auf dem Weg zum Autor – Frühe Aufzeichnungen von Walter Kempowskis sind nun postum erschienen. Von Wolfram Schütte. Den vier von ihm edierten Tagebuchbänden folgt nun, herausgegeben von seinem Freund & Biografen Dirk Hempel, ein dicker Band mit “Aufzeichnungen” des Bautzen-Häftlings, Heideschulmeisters und Biographien-Sammlers Walter Kempowski, der 2007 gestorben ist. Die Aufzeichnungen stammen aus der „Vorzeit” des Schriftstellers, also aus den Jahren, als er noch ein literarischer Nobody war. Kempowski hat seine Tagebücher, die er seit seiner Haftentlassung aus dem DDR-Gefängnis im März 1956 in der Bundesrepublik von 1956Read More

Posted On Oktober 24, 2012By Aleks ScholzIn Bücher, Litmag

Ben Moore: Elefanten im All – Unser Platz im Universum

Frustration durch Größenwahn – Ein Wunder. Ein echtes Wissenschaftsbuch in deutscher Sprache, das mehr als nur ein paar tausend Freaks verstehen können und das zudem nicht zuvor ein Bestseller auf Englisch war.* Auch noch geschrieben von einem richtigen Astrophysiker, dem Engländer Ben Moore, zurzeit Professor in Zürich. Und mit einem lustigen Titel. Im Prinzip ist „Elefanten im All“ ein Glücksfall. Umso bedauerlicher, dass das Buch nichts taugt. Von Aleks Scholz Das Konzept ist relativ einfach: Beschreibe die komplette Geschichte des Universums inklusive der Erforschung desselben, die Zukunft der Menschheit undRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (16): Duane Hanson

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Duane Hanson: Frau mit Hund. (Alle Folgen hier). Sechzehnte Ausfahrt Frau fläzt sich auf Stuhl, liest einen Brief. Eingerollt zu Füßen schnarcht ihr weißer Pudel. Das ist alles. Eine alltägliche Szene, lebensecht inszeniert. Perfekter kann ein Abbild nicht sein. DieRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Andrej Iwanov: Hanumans Reise nach Lolland

Eine Geschichte voller Pfeffer – Andrej Iwanovs „Hanumans Reise nach Lolland“ erzählt von den illegal in Europa lebenden Menschen auf eine bislang noch nicht gelesene Weise: bissig, böse, pointiert. Von Ulrich Noller Hanuman träumt eigentlich von Soho, New York. Amerika ist für einen indischen Illegalen in der dänischen Provinz natürlich aber viel zu weit weg. Deshalb träumt Hanuman nebenbei noch einen kleineren Traum, den von der Insel Lolland nämlich, dem „dänischen Ibiza“, wo das Leben so leicht sein soll wie die Frauen schön. Allerdings ist auch Lolland ewig entfernt, wennRead More
„Wir haben nichts davon gewusst“ – In der neuen „Lettre International“ klärt uns der Schriftsteller Heathcote Williams über die Kriegsverbrechen auf, die mit der aktuellen Generation der unbemannten Kriegsdrohnen begangen werden. Wolfram Schütte über einen Paradigmenwechsel in der technologisch-militärischen Kriegsführung. Schon des Öfteren habe ich die These gehört, wenn es zur Nazizeit bereits das Internet gegeben hätte, wäre das scheußlichste Massenverbrechen des 20. Jahrhunderts, der Holocaust, nicht möglich gewesen. Diese fortschrittseuphorische Ansicht, von der ich nicht weiß, ob ich ihr zuneigen sollte, will annoncieren, dass wir alle heute nicht wiederRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Geoff Dyer: Sex in Venedig, Tod in Varanasi

Vollkommen im Hier und Jetzt – In zwei ganz unterschiedliche Welten führt der englische Kultautor Geoff Dyer in seinem neuen Roman. Auf der einen Seite steht das „carpe diem“ der Biennale-Kunstschickera in Venedig, auf der anderen Seite das „memento mori“ einer tief von religiösen Riten und Gebräuchen geprägten indischen Pilgerstadt am Ganges. Von Karsten Herrmann In Venedig soll der alternde und resignierte englische Journalist Jeff Atman von der Biennale berichten und ein Interview mit dem Ex-Star Julia Berman führen. Doch der Job ist nur ein Randaspekt, denn „mit der BiennaleRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitMag-Quickies

Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Vladimir Sorokin und Rezensionen zu Jeremias Gotthelf („Wilde, wüste Geschichten“) und Barbara Kirchner („Die verbesserte Frau“), geschrieben von Brigitte Helbling (BH) und Tina Manske (TM). (FM) Haiku Rezension Verbissen geht es übers Feld, doch man scheitert. Wohin führt der Weg? Vladimir Sorokin: Der Schneesturm (Metel, 2010). Aus dem Russischen übersetzt von Andreas Tretner. Kiepenheuer & Witsch 2012. 208 Seiten. 17,99 Euro. Eine Leseprobe finden Sie hier. Krasse Kost (BH) Der schreibenden Berner Pfarrer (Schweiz) Jeremias Gotthelf ist nicht leicht zu lesenRead More
Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Heute: Die Plutokratie der 1 Prozent. Stop! Thief! The business pages of the New York Times—also known as the crime blotter, due to the photographic abundance of manacled small-fry tycoons en route to courtroom show trials for the benefit of the Manhattan district attorney’s re-election campaigns—are occasionally augmented by specially focused  sections deemed by the publisher as a fine revenue bonus courtesy of advertisements aimed at subscribers who worshipRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Ohrwurm 1 bild / 100 worte Dass sich die Parameter selbst fundamentaler Naturgesetze verändern können. Dass wir nur wissen, was wir aus ursprünglichen Zuständen ableiten, aber nicht, wie es zu diesen Zuständen kam. Dass es heute außerhalb der Physik nichts gibt. Dass es keinen Grund gibt, warum das la la la. Wie immer, wir sind la. Dass mich in exakt diesem Moment eine akustische Erinnerung anfliegt. Ein lyrisches ladila. Kein Darling, Ohrwürmer haben mit Zuneigung wenig zu tun. Dieser lag zwei Monate in meinen Synapsen auf der Lauer und warteteRead More

Posted On Oktober 24, 2012By Christina MohrIn Bücher, Musikmag

Mohr Music: Buchmesse-Nachlese

Christina Mohr präsentiert in dieser Woche eine Buchmessenachlese und dreht sich dabei in weiten Kreisen um das Thema DIY.Read More
– Wer steckt hinter James Hadley Chase? Kein Geringerer als Graham Greene. Das sagen zumindest Les Polarophiles Tranquilles, ein französischer Verein, der sich seit zehn Jahren ambitioniert des Kriminalromans annimmt. Des klassischen Kriminalromans wohlgemerkt, der als Schmuddelgenre früher von der Literaturkritik mit spitzen Fingern angefasst oder gleich hochnäsig übersehen wurde und der heute trotz der Krimi-Woge, die uns überschwemmt, im aufgeregten Geplapper der Krimi-Neuerscheinungen erneut vergessen wird. Zu Unrecht, wie die Polarophiles Tranquilles meinen, und die daher Werke fast vergessener Autoren aus dem Bücherregal ziehen, abstauben und sie für einenRead More

Posted On Oktober 20, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Man kann den ansonsten recht scheuen Carlos in seltenen Momenten auch live erleben. Bei Lesungen. Das geht manchmal schief und manchmal sogar überraschend gut – Carlos erzählt: Ich hatte am Wochenende mal wieder eine Lesung … Und auf dieser Lesung las ich zwei Kurzgeschichten vor. Ganz. Eine Mitveranstalterin rief danach die Menschen auf, meine Bücher zu kaufen: „Damit Sie wissen, wie die Geschichte ausgeht.“ Da keimte in mir zart der Wunsch, einfach einmal die Veranstalter von Lesungen zu preisen – vielleicht aber auch den ein oder anderen Vorschlag zu machen,Read More

Posted On Oktober 20, 2012By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck zur Buchmesse

La foire, c’est moi! Die Buchmesse 2012 in Frankfurt – wie jedes Jahr ist die Messe auch nur das, was man selbst draus macht. Ich beschließe, es in diesem Jahr sehr ruhig angehen zu lassen, um mehr Zeit zu haben, mich überall umzusehen. Es reicht schließlich, wenn die gesamte Branche sich stresst, da muss ich es nicht auch noch. Tatsächlich wird vor, während und nach der Messe fast überall nur über eBooks gesprochen. Und den Untergang des Mittelfelds. Und das Ende des Taschenbuchs. Damit wäre im Grunde schon alles überRead More

Posted On Oktober 20, 2012By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Lee Child: The Affair & A Wanted Man

Mit Klappzahnbürste und innerer Uhr: Jack Reachers konsequenter Kampf gegen das Böse – Was ist so bestechend an Lee Childs Thrillern und an seinem Anti-Helden Reacher? „The Affair“ beschreibt Reachers Vorgeschichte und das Ende seiner langen Dienstfahrt als Militärpolizist, während der neueste Band „A Wanted Man“ überzeugend demonstriert, warum „das Reacher-Prinzip“ noch nie so wertvoll war wie heute … Von Peter Münder Wenn Jack Reacher nach einem langen Trip am Ziel angekommen ist, bereitet ihm das Gepäckauspacken keine besondere Mühe: Er hat nämlich nur seine Klappzahnbürste dabei. Wenn er dieRead More

Posted On Oktober 20, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Thomas Wörtche zur Neu-Übersetzung der Bond-Romane

Nach dem Nachtisch Mark – Der Cross Cult-Verlag betreibt Traditionspflege, lässt Ian Flemings James-Bond-Romane neu übersetzen und liefert damit die Bücher zum Film. Von Thomas Wörtche Im Moment gibt es kein Entkommen vor James Bond. Selbst auf den Türmen am Potsdamer Platz sind Riesenprojektionen von Daniel Craig als 007 in „Skyfall“ zu sehen, dem aktuellen James-Bond-Film, und 007-Product-Placement-Werbung dröhnt aus allen medialen Kanälen. James-Bond-Quiz, James-Bond-Fan-Bücher, James-Bond-Franchising all überall. Ist okay, Brot & Spiele im ironischen Modus, und außerdem sind cineastische Grobmotoriker wie ich immer dankbar, wenn’s im Kino kracht undRead More

Posted On Oktober 20, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

James Bond darf es, Modesty Blaise darf es, Jack Reacher will es nicht, aber für Vincent Calvino wär’s doch eine schöne Möglichkeit – schick angezogen sein. Christopher G. Moore über Mode für seine Helden: Crime Fiction & Fashion As social creatures, in strict accordance with a primate nature, we can’t help but measure our rank and status. Writers are no different. The chatter about foreign rights, film options, foreign rights, audio rights, large print editions, paperback deals, best seller lists, sales figures, advances are just some of the many waysRead More
Der Interview-Klassiker – Da die New York Times sich gerade dafür entschieden hat, fertiggestellte, druckreife Interviews von den Gesprächspartnern nicht mehr nachträglich gegenlesen und korrigieren zu lassen, ist es angebracht, an einen echten Klassiker; den brillanten und taburesistenten Interviewer André Müller und dessen wunderbaren Band „Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe“ (2011) zu erinnern: Hätte der geduldige, ewig fragende, neugierige und bohrende Müller es nicht mit so vielen bornierten und nervtötenden Gesprächspartnern zu tun gehabt, die post festum ihre eigenen Statements umformulieren, korrigieren, löschen und juristisch verbieten lassen wollten,Read More
Der Größte der Rafffahrer, oder: Lance am Ende? – In der Haut von Lance Armstrong möchte ich jetzt nicht stecken, in der von Jan Ullrich schon früher aber auch nicht. Es dürfte nicht angenehm sein, nun vor aller Welt als Betrüger dazustehen, wo man jahrelang vielfach als grandioser Sieger der „Tour de France“ gefeiert wurde. Die moralische Fallhöhe ist gigantisch & der Absturz nun in die tiefste Klamm der Gemeinheit exorbitant – wie manch drohender Abgrund auf der Pyrenäenstrecke der „Tour” es physisch war. Wolfram Schütte zum tiefen Fall desRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir wissen müssen: über Zeit und Raum, Sterne und Planeten, enorme Entfernungen, riesige Größen – und all die anderen rätselhaften Dinge, die es bei der Beschäftigung mit dem Weltraum zu entdecken gibt. Heute: Die Reise zu den Außerirdischen Dublin, Phoenix Park. 21. September 2012, später Abend. Ein guter Tag für Außerirdische. Als die großen Lichter vor uns auftauchen, denke ich als Erstes an ein abstürzendes Flugzeug. Viel zu hell und viel zu großRead More
Mit leichtem Ein-Frau-Fluggerät zum Literaturpreis – Die Österreicherin Teresa Präauer schreibt ihr Romandebüt und wird dafür prompt mit einem anerkannten Preis gewürdigt. Keine Frage, der Preis macht auch anerkannt bekannt und hat ebenso einige anerkannte Bekanntheiten (wie Herta Müller, Felicitas Hoppe, Andreas Maier, Stephan Thome) hervorgebracht. Der aspekte-Literaturpreis wird seit 1979 vom ZDF an Debütantinnen und Debütanten im Fach deutschsprachige Prosa verliehen (und ist mit 10.000 Euro dotiert). Ein verdienstvoller Blick auf die ersten zarten Anfänge literarischen Schaffens junger Schreibender. Die Gewinnerin wurde aus sechs Nominierten (u.a. Vea Kaiser undRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Werner Heldt: Fensterausblick mit totem Vogel. (Alle Folgen hier). Fünfzehnte Ausfahrt Gemalte Mehrdeutigkeit ist dieses Bild. Sie zeigt sich dort, wo sie am tiefsten beunruhigt: Mitten unter den Dingen des Alltags. Nichts ist da mystisch, geheimnisvoll, abgründig. Den Fensterblick, denRead More

Posted On Oktober 17, 2012By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Eduardo Mendoza: Katzenkrieg

Ein Gang durch das Prado-Museum kurz vor dem Spanischen Bürgerkrieg – Spanien arbeitet an seiner Vergangenheit – immer noch. Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939), seit rund zwanzig Jahren eines der beliebtesten literarischen Themen des Landes, wurde einmal mehr Gegenstand eines Romans, nämlich Eduardo Mendozas „Katzenkrieg“ (Premio Planeta 2010). Doris Wieser hat ihn gelesen. Warum dieses nun doch schon ziemlich weit zurückliegende Ereignis in Spanien immer noch so viele Geister umtreibt, hängt mit der auf den Bürgerkrieg folgenden, bis 1975 andauernden Diktatur des Generals Francisco Franco zusammen, während der den Spaniern eineRead More
“How’m I doin’?” Campaign catchphrase of the great Ed Koch, mayor of New York Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Heute: Religion und Wahlkampf. Jesus Christ for President Dear Reader: Should you take umbrage by so much as a whiff of blasphemy, partake here of no further scurrility that would injure your spiritual sensibilities. I shall be offended not in the least if you opt to turn your attention, post haste, to some more pleasingRead More

Posted On Oktober 17, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Mehr zum Weltuntergang 1 bild / 100 worte Unseren Ahnen reichten für ihre Erzählungen am Höhlenfeuer die Wendung „vor vielen Wintern“ um klarzustellen: Lange her. Dazu warfen sie die Haare, die sie gerne im Topfschnitt trugen, aus dem Gesicht und funkelten mit Met-getrübten Augen. Anders die Maya, die Kalender bauten, als der alkoholische Bienensaft noch gar nicht erfunden war, wenngleich Honigbienen fraglos auch ihnen teuer waren. Zudem schnitzten sie gerne, ihre Kalendarien sind an kunstvoller Umständlichkeit kaum zu überbieten. Was den Weltuntergang angeht: Ein bemerkenswerter Zufall will es, dass auchRead More