West coast Blues meets New York – Im vergangenen Sommer ist der erste Roman von Walter Mosleys neuer, in New York situierter PI-Serie erschienen. Eine Nachlese von Nele Hoffmann. Walter Mosleys erster Roman um Leonid McGill ist eine Hommage an die Klassiker des Genres. Ein Privatdetektiv, der immer auf der Grenzlinie von good guy und bad guy wandert, der böse Widersacher zur Strecke bringt, die Schutzlosen rettet und dabei um die Vergeblichkeit seines Tuns weiß, weil der Mob nie ausstirbt. Es gibt Faustkämpfe unter echten Männern, ein Vorzimmer ohne Sekretärin,
Read More Schlachtfeld New York – Den zweiten McGill-Roman hat Elfriede Müller gelesen, unter ganz anderen Aspekten … Hier geht’s zum ersten … Dass Walter Mosley von Bill Clinton zur Lektüre empfohlen wurde, sollte niemanden abschrecken. Mosley zu lesen, ist ein großes Vergnügen. Er hat vier Serienhelden und Reihen in der besten amerikanischen Hardboiled-Tradition geschaffen. Leonid McGill ist eine dieser Figuren, dessen zweites Abenteuer nun auf Deutsch vorliegt. Bei der Lektüre von Mosley wird deutlich, dass nicht nur Leonid an Hegel, Marx und Bakunin geschult wurde, sondern auch der in Watts großgewordene
Read More Kairo noir – Parker Bilal ist das Pseudonym des britisch-sudanesischen Schriftstellers Jamal Mahjoub. Er wurde 1960 in London geboren, wuchs in der Heimat seines Vaters, in Khartoum im Sudan auf, studierte Geologie in England, verbrachte viele Jahre in Dänemark und lebt heute in Barcelona. Sein historischer Polit-Thriller „Die Stunde der Zeichen“ erzählt die Geschichte des Mahdi-Kriege im Sudan aus afrikanischer Sicht. Sein großes Thema sind die Bedingungen des Zusammenlebens der Menschen europäischer und afrikanischer Kulturen. Dass er sich jetzt der gärenden ägyptischen Gesellschaft via Kriminalroman annimmt, ist nur logisch: „Die
Read More Sláinte – Was eine Hard-boiled-Privatdetektivgeschichte ausmacht, ist der Held. Blickt man auf die bekanntesten Gründungsväter dieses Genres (Chandler und Hammett) zurück, wird das Prinzip schnell deutlich. Die Größe ihrer Werke und Helden besteht unter anderem darin, eine Einheit von Heldentum und Misere aufrechtzuerhalten. Sam Spade und Philip Marlowe sind pessimistisch, häufig frustriert und erleben auf dem Weg der Lösung eines Falls persönliche Fiaskos. Eine Präskription des Handwerks könnte lauten: Den meisten Erfolgen wohnt ein Scheitern inne. Roland Oßwald über Ken Bruens „Jack Taylor auf dem Kreuzweg“. Ken Bruen setzt diese
Read More Zum Teufel! Wir lieben alle unsere Hammer-Productions, hoffentlich. Christopher Lee als Dracula, kreischende Maiden, plüschige Ausstattungen, rotes Blut und Nebelmaschinen … Das ideale Setting für einen Retro-Roman. Der Spanier Javier Márquez Sánchez hat sich ans Werk gemacht, Corla Bauer ist aber nicht soo sehr überzeugt. „Das Fest des Monsieur Orphée“ gleicht sowohl von der Aufmachung als auch inhaltlich sowie vom stilistischen Aufbau eher einem Horrorfilm denn einem Kriminalroman. Mit schwarzem Einband, gelber Schrift und rotunterlegten diabolischen Zeichnungen mutet das Cover schon sehr mysteriös an. Schlägt man das Buch dann auf,
Read More Der Knabe im Moor von Annette von Droste-Hülshoff Oh schaurig ists übers Moor zu gehn, Wenn es wimmelt vom Heiderauche, Sich wie Phantome die Dünste drehn Und die Ranke häkelt am Strauche, Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, Wenn aus der Spalte es zischt und singt, O schaurig ists übers Moor zu gehn, Wenn das Röhricht knistert im Hauche! Fest hält die Fibel das zitternde Kind Und rennt, als ob mann es jage; Hohl über die Fläche sauset der Wind – Was raschelt drüben am Hage? Das ist der gespenstische
Read More Go, Gonzo, Go! – Hunter Thompson und sein Gonzo-Journalismus: Nie war er so wertvoll wie heute. Peter Münder über den Gesprächsband „Kingdom of Gonzo“. Als Tom Wolfe 1973 die beeindruckende Anthologie mit den spannendsten Reportagen des „New Journalism“ veröffentlichte, waren darin neben Tom Wolfes zwei eigenen Beiträgen („The Electric Kool-Aid Acid Test“ und „Radical Chic“) auch Texte von so bekannten US-Autoren wie Norman Mailer, Truman Capote, Gay Talese und Michael Herr vertreten. Für Hunter Thompson (1937–2005) war die Aufnahme von zwei literarischen Glanzstücken so etwas wie der ultimative Ritterschlag: Sein
Read More Posted On Januar 11, 2012By Christina MohrIn Kunst, Litmag
Weit mehr als reine Werkbetrachtung – Im vergangenen Jahr standen, kulturell betrachtet, die Frauen im Mittelpunkt. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls bekommen: Der „Guardian“ stellte die These „Men can’t do Pop anymore“ auf, in der Kunsthalle Wien wurden in einer großen Schau die Werke von Pop Art-Künstlerinnen gezeigt (zur CM-Besprechung) und in Düsseldorf kann man noch bis zum 15.1.2012 die Ausstellung „Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde“ besuchen. Die auffällige Konzentration auf Künstlerinnen zeigt aber auch, dass es heute noch immer nicht selbstverständlich ist, die Werke weiblicher und
Read More Forza! Wenn ich Fußballfan wäre, dann wäre ich Fan des magischen FC St. Pauli. Was denn sonst. Tatsächlich bin ich kein Fußballfan, aber ich wollte schon immer mal gern ins Stadion. Alle Dauerkartenbesitzer in meinem Freundeskreis wissen das, und so fragt Steffen eines nachmittags überraschend, ob ich abends mitwill ins Millerntorstadion. Ich sage natürlich spontan zu, erst dann fällt mir auf, dass es draußen saumäßig kalt ist. Es ist der 19. Dezember 2011, St. Pauli spielt gegen Eintracht Frankfurt. Spitzenspiel der 2. Bundesliga, die Eintracht ist auf dem zweiten Tabellenplatz,
Read More Ungeheure Bandbreite von Themen und Personen – Am 2.2.12 steigt in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“, die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. Das „Uebel & Gefährlich“ wird für eine Nacht wieder zur literarischen Flaniermeile: 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa und zurück – der Abend verspricht einen spannenden Einblick in die junge Literaturszene. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute:
Read More Das Rauschen der Quellen – Wenn man, wie Holger Hof, sich schon seit über einem Vierteljahrhundert mit Werk und Nachlass Gottfried Benns beschäftigt, mag es nur konsequent erscheinen, aus dieser Beschäftigung die Summe in Form einer großen Biografie zu ziehen. Dabei soll keineswegs Eitelkeit unterstellt werden, denn wer sollte die Quellen besser kennen als dieser verdienstvolle Mitherausgeber der Werkausgabe und Kompilator einer hervorragenden Bildbiografie? Allein, es zeigt sich anhand dieser zum 125. Geburts- und 55. Todestag des Dichters erschienenen Biografie, dass aus der Vertiefung allein noch kein Standardwerk entstehen muss.
Read More Posted On Januar 11, 2012By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag
Alles Lüge? Es gibt die Zeitung für Deutschland (FAZ), die Kampagne „Du bist Deutschland“ und nun auch einen „Deutschlandroman“. Der melancholische Titel dieses Buches verspricht viel, wie auch der Alfred-Döblin-, der aspekte-Literatur- und der Deutsche Buchpreis, die dem Autor für sein erstes Prosawerk verliehen wurden, manche Erwartungen wecken. An der Literatur und ihrer Rezeption geschulte Menschen aber wissen, dass Preise und Verkaufszahlen eher etwas über den Zeitgeist als über die Qualität von Literatur aussagen. Und es ist der Zeitgeist, der den Erfolg dieses Romans verständlicher macht als seine Prosa. Von
Read More Posted On Januar 11, 2012By Charlotte von BausznernIn Bücher, Litmag
Erzählungen aus der Vorsatzküche – Wie man Sonja Heiss’ „Das Glück geht aus“ zubereitet und genießt. Von Charlotte von Bausznern. Bei Sonja Heiss’ Erzählungsdebüt wird mir manchmal schlecht, und manchmal fang ich fast an zu heulen. Ich sitze im Zug und während ich lese, verbinden sich eine Reihe trostloser, aber hoffnungsvoll endender Schicksale mit den nirgendwo sonst sich dermaßen häufenden Abrisshäusern zwischen Magdeburg und Wolfsburg. War man vorher nicht wie Heiss’ Figuren, wird man spätestens beim Lesen so (ich frage zwei Mal nach, ob der Zug auch wirklich da hält,
Read More Posted On Januar 11, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Wasser, überall Wasser – Ein Engländer und ein Kroate erklären uns Venedig. Von Carl Wilhelm Macke. Gibt es eine Stadt, über die mehr Bücher geschrieben worden sind als Venedig? Geht man in eine Buchhandlung oder surft im Internet herum auf der Suche nach Büchern, die der Lagunenstadt gewidmet sind, wird man überschwemmt von Angeboten. Unendlich viele Reisebücher gibt es, historische Abhandlungen, Anthologien, Romane, in denen noch die kleinste Gasse am Tag, in der Nacht, bei Hoch- und Niedrigwasser beschrieben wird. Da muss man schon so gut schreiben können und über
Read More Random TV 1 bild / 100 worte blizzard attacks Austria – but – will be better – äh, eh, äh – how fast? – how can? – how will? – these people, never exactly, okay – the initiation process out there – what a bit of red wine – oh dear – next year – whoahoahoah! higher! higher! – depends – thank you! – you are – over the line – welcome. – what is it? – just give me a car – speaking from his hospital bed – as
Read More Katzenporno 1 bild / 100 worte Kaum war die Katze tot, verwandelte sich Professor Schrödinger in eine Riesenkrake, die mit ihren vielen Armen um sich schlug, als sei sie dem Chinesen ins Schleppnetz geraten. Er, der große Denker, war nun auf dem besten Weg, Imbiss in einer Kitkat-Dose zu werden. Das hast du von deinem „Gedankenspiel“, sprach Mautz mit strenger Stimme, alle Träume werden wahr, also auch meine. Mautz hieß eigentlich Sebastian oder auch Super-Cat, denn nachts flog er mit Cape durch die Lüfte. Seltsames Hobby. Fand auch seine Frau,
Read More Andere Zeit 1 bild / 100 worte Durch den Spiegel in die andere Zeit spaziert, die Zeit von Festen und Gefängnissen, Friedhöfen, Kreuzfahrten und Bibliotheken. Nichts zurückgelassen, alles mitgenommen. Der Eintrittspreis: Eine Stecknadel, ein Kaugummi, ein Kuss. Der da steht auf dem Kopf und wartet, bis die Welt sich für ihn umdreht. Die dort schlürft Cola mit Aspirin. Ein Verliebter starrt in eine flackernde Kerze und entdeckt sein Mädchen darin: Der simultane Tanz weit entfernter Partikel. Eine zweite Kerze am Baum brennt für die Verstorbenen, nicht die in der Zeitung,
Read More Der Sarrazin-Faktor – Wenn aus Büchern Bestseller werden, hat das meistens Gründe, auch wenn man sie manchmal schwer benennen kann. Manchmal aber ist es gar nicht schwer: Rita Falk macht in „Schweinskopf al dente“ mit Fremdenfeindlichkeit Kasse. Ulrich Noller seziert den Seller. Gefühlswallungen in Großmarktdosis, Autor mit Fernsehfresse, magische Wesen samt Zauberkräften, melancholische Skandinavier, Hämorrhoiden vs. Oralsex und manchmal sogar richtig gute Literatur – die Gründe, warum Geschichten zu Büchern und dieselben dann zu Bestsellern werden, sind so verschieden. wie der Lesemarkt vielfältig ist. Allerdings funktionieren bestimmte Muster zu bestimmten
Read More Am Ende ist Krieg … Das muss man hinbekommen – aus einem sehr kompliziert geplotteten Roman, der auch noch Fragment geblieben ist, eine Comic-Fassung zu machen, die den narrativen Torso plausibel zu Ende führt: Dem französischen Zeichner Max Cabanes und dem Co-Bearbeiter Doug Headline ist dieses Kunststück gelungen. Aus Jean-Patrick Manchettes letztem, unvollendeten Roman ist ein faszinierender Comic geworden. Thomas Wörtche über „Blutprinzessin“. Jean-Patrick Manchettes letzter Roman „Blutprinzessin“ ist ein schwieriger Text. Ein Jahr nach Manchettes Tod 1995 erschien eine Fassung, die ungefähr bei der Hälfte der Handlung abbricht und
Read More Psychogramm des jungen Mörders – Die schottische Autorin Denise Mina ist bei uns viel zu unbekannt. Sie ist auch kein „Geheimtipp“ oder so etwas Albernes, sondern eine wichtige Schriftstellerin. Henrike Heiland begründet, warum. Je größer die sozialen Ungleichheiten, desto gewalttätiger ist eine Gesellschaft. Aber dass die Gewaltbereitschaft, das vorbereitende Gedankengut nicht immer nur von unten kommen, kann man sich nicht oft genug bewusstmachen. Denise Mina schreibt in „Blinde Wut“ darüber. Thomas Anderson hat einen pervers reichen Vater. Er geht auf ein teures Internat in Schottland, er wird mit dem Privatflugzeug
Read More Holmes & Moriarty – The Show must go on Holmesiana sind gerade steampunk- und retro-mäßig schwer en vogue. Ein drolliger Anachronismus, aber schon okay, findet Joachim Feldmann, der sich einen Neo-Holmes-Roman von [[Anthony Horowitz]] vorgenommen hat. London sei seit dem Tode seines Widersachers Professor Moriarty vom Standpunkt des Kriminalisten aus betrachtet nicht mehr besonders interessant, klagt der selbst just von seinem Erfinder [[Conan Doyle]] wieder zum Leben erweckte Meisterdetektiv Sherlock Holmes, bevor er daran geht, das Rätsel des „Baumeisters aus Norwood“ (in „Die Rückkehr des Sherlock Holmes“, 1905) zu lösen.
Read More Klassiker-Check: Nach 25 Jahren erneut gelesen. Über ein blutendes Herz in [[Georges Simenon]]s „Drei Zimmer in Manhattan“. Verbrechen des Herzens „Er war glücklich. Er schwamm im Glück. In einem Glück, das morgen, in einigen Tagen beginnen würde, vorerst aber in einer Angst bestand, weil er eben jenes Glück noch nicht in Händen hielt und grauenvolle Angst davor hatte, es zu verlieren.“ Francois Combe, gerade in New York angekommen, abends in einer Bar eingekehrt und dort eine Frau kennengelernt, hat sich in sie verliebt, geradezu maßlos verliebt. „Im Grunde wusste sie
Read More Killing Fields Justice: A Witness to History – Unter den vielen Menschheitsbeglückern war das Regime der Khmer Rouge mit dem Oberscheusal Pol Pot eines der ekligsten. Es hat – je nach Schätzung – 1,7 bis 2,2 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die kambodschanische Gesellschaft ist immer noch aufgewühlt, allmählich beginnt man mit der Aufarbeitung. Christopher G. Moore war in Phnom Penh, um einen großen Prozess gegen drei der führenden Khmer-Rouge-Funktionäre zu beobachten. CrimeMag freut sich, Ihnen diese Gerichtsreportage in zwei Teilen präsentieren zu dürfen. Lesen Sie heute Teil 2 (zum
Read More Kompliziert – Stoff für hunderte von Polit-Thriller, verwickelt, vielschichtig und blutig. Markus Bickels Buch „Der vergessene Nahostkonflikt“ versucht, Transparenz zu erzeugen. Anne Kuhlmeyer hat es gelesen. Wie zu erwarten, ist das Buch keine ganz einfache Lektüre. Es ist wie in der Fotografie: Das Objekt bestimmt letztlich das Bild. So ist das Bild bzw. das Mosaik der Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens eine höchst verzwickte und komplexe Angelegenheit, die im Kapitel „Arabiens Stunde Null“ in einem raschen Abriss an den Anfang des Buches gestellt wird. Glücklicherweise finden sich auf den
Read More Belsazar von Heinrich Heine – Die Mitternacht zog näher schon; In stummer Ruh lag Babylon. Nur oben in des Königs Schloß, Da flackerts, da lärmt des Königs Troß. Dort oben in dem Königssaal Belsatzar hielt sein Königsmahl. Die Knechte saßen in schimmernden Reihn, Und leerten die Becher mit funkelndem Wein. Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht; So klang es dem störrigen Könige recht. Des Königs Wangen leuchten Glut; Im Wein erwuchs im kecker Mut, Und blindlings reißt der Mut ihn fort; Und er lästert die Gottheit mit sündigem
Read More Posted On Dezember 14, 2011By Ole FrahmIn Comic, Litmag
Fata Morgana in der Alltagswüste – Es gibt nicht viele Mythen in der deutschen Comicgeschichte. Ole Frahm über eine der wenigen. Von der in diesem Bereich kaum aufgearbeiteten nationalsozialistischen Vergangenheit einmal abgesehen, sind es vor allem drei Kobolde, die über zwanzig Jahre die Leserinnen und Leser der Deutschen Demokratischen Republik monatlich im Heft Mosaik unterhielten und auf den Namen Dig, Dag und Digedag hörten. Als 1975 der Vertrag zwischen dem Urheber der Figuren Hannes Hegen, mit bürgerlichen Namen Johannes Hegenbarth, und dem Verlag Neues Leben endete, verschwanden die drei kleinen
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