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Posted On Februar 11, 2012By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck über Bezahlverlage

Im Netz kann jeder schwafeln, wie er will und sich für einen Dichter und Denker halten – kost‘ ja nix. Wenn man aber ein richtiges Buch (aus Papier und so) haben möchte, das aber kein seriöser Verlag nimmt, dann kann es teuer werden. Denn die sogenannten „Bezahlverlage“ warten nur auf ihre Opfer. Gut, dass Dr. Müller-Böhne Zoë Beck getroffen hat … „Ich bezahl mir einen Bestseller“ Dr. Müller-Böhne, das ist mein Nachbar, er ist Richter und der Meinung, er hätte genug Stoff, um mindestens zehn Bücher zu schreiben, die dannRead More

Posted On Februar 11, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Jacob van Hoddis – Der Visionarr

Der Visionarr Lampe blöck nicht. Aus der Wand fuhr ein dünner Frauenarm. Er war bleich und blau geädert. Die Finger waren mit kostbaren Ringen bepatzt. Als ich die Hand küßte, erschrak ich: Sie war lebendig und warm. Das Gesicht wurde mir zerkratzt. Ich nahm ein Küchenmesser und zerschnitt ein paar Adern. Eine große Katze leckte zierlich das Blut vom Boden auf. Ein Mann indes kroch mit gesträubten Haaren einen schräg an die Wand gelegten Besenstiel hinauf. (1918)Read More

Posted On Februar 8, 2012By Stella SinatraIn Musikmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Dickens-Radio 1 bild /100 worte VERMISCHTE MELDUNGEN: Erneut Leiche aus der Themse geborgen. Immer mehr Kinder leben auf der Straße. Reichtum kein Garant für Glück, Liebe. Quo vadis, Amerika? Dringend gefordert: Reform des Justizsystems. KULTUR: „Hamlet? – Pah! Lächerlich! Heute jemand den Hamlet spielen! Vorbei – vollkommen vorbei!“ TAG FÜR TAG: Starrend weiße Häuser, starrend weiße Wände, starrend weiße Straßen, starrend weiße, dürre Landwege und starrende Hügel, deren Grün die Sonne versengt – REISE: Dover liegt kaum beachtenswert an der Küste und verbirgt wie eine Art Meeresanemone ihren Kopf inRead More

Posted On Februar 4, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 4.2.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, die Redaktion ist auf Reisen (Dritter Kulturpolitischer Dialog), deswegen gibt es heute eine konzentrierte Kompaktausgabe: Dirk Schmidt war im Kino und hat sich die Neuverfilmung von John le Carrés Klassiker „Tinker, Taylor, Soldier, Spy“ angesehen. Alf Mayer porträtiert in einem großen Essay den amerikanischen Schrifsteller Stephen Hunter – lesen Sie heute den 1. Teil. Kerstin Schoof bespricht einen IT-Thriller von Shumeet Baluja. Das Arbeitsjournal von Sabine Hofmann und Rosa Ribas, die zusammen einen Roman schreiben und darüber das work in progress Buch führen, dreht sich heute um Vergängliches.Read More
„You gotta think ahead of your gun!“ Der politisch inkorrekte Thriller-Autor Stephen Hunter. Ein Porträt von Alf Mayer (Teil 1). Als Filmkritiker war es für Stephen Hunter stets Ehrensache, niemals irgendeine Distanz vorzutäuschen und sich zu gerieren, als wäre man in dieser Profession der Anziehungskraft von Gewalt enthoben. Im Vorwort seiner Kritiken-Sammlung „Violent Screen. A critic‘s 13 years on the front lines of movie mayhem“ (1995), wies er darauf hin, dass just in den Wochen, in denen sich die amerikanische Nation im Jahr 1995 über das Bombenattentat von Oklahoma mitRead More

Posted On Februar 4, 2012By Kerstin SchoofIn Bücher, Crimemag

Shumeet Baluja: Silicon Jungle

Im Daten-Dschungel – Shumeet Baluja, Chefentwickler bei Google und Dozent am Robotics Institute der Carnegie Mellon University, verfasst mit „Silicon Jungle“ einen Thriller über Datenmissbrauch bei einer fiktiven Suchmaschinenfirma. „Glaubwürdig und erschreckend“, urteilt Google-Vizepräsident Vint Cerf. Eine unternehmerische Selbstkritik in Romanform?, fragt sich Kerstin Schoof. Stephen Thorpe ist als Dotcom-Gründer mit seiner Firma SteelXchange gescheitert. Unfähig, sich beruflich neu zu orientieren, jobbt er in einem Ökomarkt im Silicon Valley – bis er Molly kennen lernt, die ihn zu einem Praktikum beim Suchmaschinenriesen Ubatoo ermutigt. Stephen bekommt die Stelle und findetRead More

Posted On Februar 4, 2012By Rosa Ribas und Sabine HofmannIn Bücher, Crimemag

Rosa Ribas/Sabine Hofmann: Arbeitsjournal (II)

Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiert dieRead More
Heute beschäftigt sich Christopher G. Moore mit der gerne aufgerufenen „Funktion“ von Literatur, die Zukunft zu prognostizieren. Eigentlich ein Job für Science Fiction, aber auch Kriminalliteratur kann man unter diesem Aspekt betrachten … Precognition by Crime Novelists who predict the future Sometimes a novel is ahead of its time, seeming to write about events that predict the future. In Philip K. Dick’s Minority Report, the idea of precognition allows the police to know in advance about future criminal activity and to stop it before it happens. The future is thatRead More
El Diablo de Culiacan La Arrolladora Banda El Limon No sé ni cómo explicarlo Lo que les voy a contar En la puerta de mi casa Se apareció satanás Me dijo tú estas rodeado Ahora te van a matar Yo estaba pesando cosas Kilos que había empaquetado Se prendieron las sirenas Dijeron estas rodeado Sal con las manos en alto Si no serás balaceado Al momento de advertirme Que me querían agarrar Me dijo te tengo un trato Se que eres de culiacán Te entregare vida eterna Pero tienes queRead More

Posted On Februar 1, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Online-Galerie

Online-Galerie (6): Heiko Müller

In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Bilder interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. Diesmal zeigen wir Ihnen Arbeiten des Hamburger Malers Heiko Müller. Schneehase, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Caught, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Untitled (Mad Bear), mixed media on paper, approximately 12″ square, 2010   Rise, oil on canvas, approximately 40″ square, 2010   Gangland 04, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Enunciator Revisited, mixed media on paper, approximately 12″ square, 2010   Blackbird, mixed mediaRead More
Morgen Abend (2.2.) findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Mit dabei auch Jan Böttcher; Frank Schorneck stellt Ihnen den neuen Roman vor, dazu sehen Sie ein Video-Interview mit dem Autor, exklusiv präsentiert von unserem neuen Partner, der „Interview Lounge„! Das Lied vom Neustart Jan Böttcher ist ein echtes Multitalent: Mit seiner Band „Herr Nilsson“ und zuletzt solo hat er bereitsRead More
„My diction reads as if I had zeliged into Holly Golightly“ – Es sei das vorliegende Buch, so die Herausgeber, „das Modell eines Künstlerbriefwechsels“. Was haben wir unter dieser merkwürdigen Formulierung zu verstehen? Im Englischen könnte man das wohl so sagen – „the model of a charmless man“, also ein archetypischer Vertreter seiner Spezies. Aber würde man im Deutschen nicht viel eher vom „Muster(-beispiel)“ einer literarischen Gattung sprechen? Von Joe Paul Kroll Doch diese auf den ersten Blick etwas unrunde Wendung führt uns vielleicht näher an den Wesenskern dieses BuchesRead More

Posted On Februar 1, 2012By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Schlagzeugspielen

bumm-chik-pok – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal haut sie ordentlich rein. Koordination ist ja so eine Sache. Ich hatte als Kind eine Weile Klavierunterricht, und jetzt steppe ich seit ein paar Jahren; theoretisch bin ich also nicht komplett ahnungslos, aber so ein Schlagzeug ist dann doch noch mal etwas anderes. Klavier habe ich auch schon ewig nicht mehr gespielt, und Steppen ist mehr Tanz als Musik, oder nun ja, Interpretationssache. Jedenfalls braucht man nurRead More
Wien-Wien-Situation – In Wien musst du erst sterben, damit sie dich leben lassen. Gemocht zu werden ist nämlich ein Privileg, das nur toten Wienern zukommt! Und so gesehen wird Georg Kreisler, der am 22. November des Vorjahres starb, jetzt endlich den Erfolg haben, den er zeitlebens erstrebte. Andreas Pittler über seine Lebenserinnerungen „Wien, die einzige Stadt der Welt, in der ich geboren bin“. Der Wiener ist bekanntlich ein „Raunzer“, das heißt, selbst wenn objektiv alles zum Besten steht, findet er immer noch ein Haar in der Suppe. Seine Liebe zuRead More
Anfang Februar vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren. Aus diesem Anlass fragte das British Council in Berlin: “What would Dickens write – and what would he write about – if he were alive today?” Unsere „Afrika-Korrespondentin” Sandi Baker ist in ihrem „Klassiker-Check“ dieser Fragestellung aus einer ganz spezifischen Perspektive nachgegangen… Hard Times in Kibera Africa is home to some of the biggest slums in the world from Khayelitsha in Cape Town to Kibera in Nairobi. Kibera is one of the biggest slums in the world; it is home toRead More

Posted On Februar 1, 2012By Brigitte HelblingIn Litmag, Lyrik

Ham.Lit-Spezial (6): Nora Bossong: Sommer vor den Mauern

Ebenfalls morgen Abend (2.2.) bei der „Langen Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“, der dritten „Ham.Lit“: Nora Bossong, vorgestellt von Britgitte Helbling. Schneide den Kopf auf Themen, die in diesem Bericht angesprochen werden: Der Kopf des Lyrikers, der Peter-Huchel-Preis, die Kokainleidenschaft von Papst Leo der Dreizehnte, das Beklauen von Dichtern, Windpocken, Arbeitstipendien in New York, Verdacht auf Heimweh. Von Brigitte Helbling Schneide den Kopf des Lyrikers auf und schaue nach, was drin steckt. Bei Nora Bossong zum Beispiel: Geschichte und Geschichten, Gewänder und Kirchen, Natur und Familie – gemeint sindRead More
„Hochheilige Quantenverschränkung“ Au commencement était la fable (Paul Valéry) Eine – im besten Verstand – irrsinnige Love Story zweier Nichtidentitäten, die sich aufgrund ihrer Grundverschiedenheit einander zugehörig fühlen, legt die 1975 geborene Schweizer Autorin Ursula Timea Rossel mit ihrem barocken Quantenroman „Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz“ einem wohl ordentlich verdutzen Lesepublikum zu Füßen. Gunst dem Beginnen: Ausuferndes Mind-Mapping Vielleicht lässt sich, was über den mit Kalendern und Karten gespickten, zweifarbig gedruckten Band (in schwarz und marienkäferrot) verknappend referiert werden kann, auf obige, gleichwohl irreführende Weise am besten einleiten.Read More

Posted On Februar 1, 2012By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Melinda Nadj Abonji: Im Schaufenster im Frühling

Ins Ohr geflüstert – Wenn sich schon früh in einem Leben etwas verschiebt: Etwas, was nicht normal ist, ist auf einmal normal, dann ist diese verdrehte Sicht vielleicht mit Schuld an einem viel späteren, erwachsenen Leben, das immer ein wenig neben der Spur verläuft. In ihrem leisen und verstörenden Debüt wacht Melinda Nadj Abonji so gut es geht über ihrer Hauptfigur. Von Senta Wagner Wahrscheinlich könnte Luisa Amrein nur in dem Schaufenster von Herrn Zamboni wirklich schlafen, ohne böse Träume zu bekommen, ohne Angst. Der Frisör ist der Freund vonRead More

Posted On Februar 1, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Agent 1 bild / 100 worte Aber [I]ch schweife mal wieder ab. Solange wir nicht genauer wissen, wie [D]ie elektronischen Verbindungen des Gehirns funktionieren, bleiben Drogen das wichtigste Mittel des Verhörspezialisten […] Barbiturate sind dabei natürlich so gut wie wirkungslos. Jeder, dem auf diese Art und Weise beizukommen ist, würde auch den infantilen Methoden jedes amerikanischen Polizeireviers sofort erliegen. Scopolamin wird häufig [E]rfolgreich eingesetzt, wenn es darum geht, den Widerstandswillen zu brechen, allerdings beeinträchtigt die Droge das Erinnerungsvermögen: Ein Agent ist vielleicht bereit, seine Geheimnisse zu verraten, kann sich aberRead More

Posted On Januar 28, 2012By Rosa Ribas und Sabine HofmannIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Rosa Ribas/Sabine Hofmann: Arbeitsjournal (I)

Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas sehr Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiertRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Editorial, 28.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, wir freuen uns sehr, Ihnen ab heute ein ungewöhnliches Projekt präsentieren zu können: Die beiden Autorinnen Rosa Ribas und Sabine Hofmann schreiben einen Kriminalroman, der im Barcelona der 1950er Jahre spielt. Sie tun das zweisprachig und führen ein Arbeitsjournal über diesen Prozess. Und Sie können regelmäßig mitlesen, work in progress … Lange hat sich Carlos zurückgehalten, aber dann brachen auch bei ihm die Dämme – deswegen heute alles, was Sie über WULFF garantiert nie wissen wollten. Alf Mayers „Blutige Ernte“ porträtiert den großen britischen Autor R.J. Ellory. ThomasRead More

Posted On Januar 28, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Lange hat Carlos mit sich gerungen und widerstanden. Aber was ist menschliches Wollen gegen ihn, gegen WULFF. Deswegen: Es gilt nun tapfer die Stimme zu erheben, angesichts der beispiellosen Schmutz- und Verhetzungskampagne eines gewissen Kai Dödelmann, eines schäbigen Satrapen der Finsternis, eines letztlich biederen Kostgängers dessen, der ohne Namen, Schuft und Schädling, Schreiblümmel! Denn dies ist die Wahrheit! Bereits als Nulljähriger hat ER unserem Land gedient. Blicken wir zurück. 1945. Ein Reich am Boden, die Männer gefallen, gefangen, die Weiber erloschen. Da trat ER an: „Frauen des Landes! Lasst unsRead More

Posted On Januar 28, 2012By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Wunden der Kindheit – Die Krimi-Balladen von R.J. Ellory und sein Meisterwerk „A Quiet Belief in Angels“, untersucht von Alf Mayer. Sein tiefstes, betörend schönes Buch wurde bislang in 23 Sprachen übersetzt, Deutsch ist nicht darunter. „A Quiet Belief in Angels“ (Ein stiller Glaube an Engel) von 2007 fiel hierzulande offenbar durch alle Raster, da halfen auch Auszeichnungen und Preise in Frankreich, England und Kanada nichts. Hiesige Leser müssen sich mit einigen wenigen Krumen des Autors R.J. Ellory genügen. Aber auch die sind gehaltvoller als das, was sich auf GrabschhöheRead More

Posted On Januar 28, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Carsten Stroud: Niceville

Sinn und Entertainment – Horror oder Krimi, Mysteriöses oder Politisches, Magie oder Verbrechen. Man weiß es nicht immer in Carsten Strouds Roman „Niceville“. Ist auch egal, denn „Niceville“ funktioniert wie geschmiert. Thomas Wörtche über die Lust an einem (tief-)sinnfreien, aber unterhaltsamen Buch. Kreuzungen sind in, Mysteries sind nicht mehr Whodunits, sondern Spannungsromane (Filme, Serien etc.) mit Geisterkram und Paranormalem und Übersinnlichem drin. Und natürlich mit kriminalliterarischer Anmutung, die manchmal sogar dominant ist: so wie bei Carsten Strouds „Niceville“, ein Buch, dessen Designer-Zutaten so klar zu Tage liegen, dass man sieRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – Bücher von Keith Melton/Robert Wallace, Georg M. Oswald und Orlando Figes, zierlich zerlegt von Christiane Geldmacher (CG), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW). Tricky stuff (CG) An sich ist die Story interessant: 1953 beauftragte die CIA den Magier John Mulholland, ein Handbuch mit Zaubertricks zu verfassen, das der US-Geheimdienst im Kampf gegen den Kommunismus unterstützen sollte. True story. Gedacht war an James-Bond-Zaubertricks – gerne mit tödlichem Ausgang – wie Gift in Zahnpasten, Pillen in Cremedosen, halluzinogene Sprays (für Fidel Castro). Das alles liest sich ziemlich unglaublichRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Goethe – Der Totentanz

Der Totentanz von Johann Wolfgang von Goethe Der Türmer, der schaut zumitten der Nacht Hinab auf die Gräber in Lage; Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht, Der Kirchhof, er liegt wie am Tage. Da regt sich ein Grab und ein anderes dann: Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann, In weißen und schleppenden Hemden. Das reckt nun, es will sich ergötzen sogleich, Die Knöchel zur Runde, zum Kranze, So arm und so jung, und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weilRead More