Gunter Gerlach über Bücher, die er einfach nicht zu Ende lesen kann – und über die seltenen Ausnahmen, bei denen es dann doch gelingt… Wann hat diese Krankheit angefangen? Wir stehen in unserer Lieblingsbuchhandlung. Maja hält zwei Bücher hoch. Es ist „Monster″ von Benjamin Maack und „Lazyboy″ von Michael Weins. „Du könntest doch auch mal was empfehlen. Die hast du doch beide bis zu Ende gelesen.“ „Ja, fand ich auch gut, bis auf die grafischen Spielereien bei Benjamin Maack – Geschichten, die nur aus X oder O bestehen. Und bei
Read More Posted On März 14, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Meine faschistische Verwandtschaft – Man stelle sich einmal vor, über den Ausbau des Straßennetzes während der Nazizeit hätte ein deutscher Gegenwartsautor einen dicken Familienroman geschrieben. Und man stelle sich weiter vor, dass der Grundtenor dieses Wälzers keineswegs gegen Hitler und seine Architekten gerichtet wäre. Es wäre ein Roman geworden, der nicht ohne Humor und leicht eingängig das Milieu von Menschen geschildert hätte, in dem man mit diesem Autobahnbau der Nazis sehr einverstanden war. Der Autor hätte sehr genau und liebevoll eine Familie geschildert, in der alle Mitglieder der Nazipartei eigentlich
Read More Die dünne Haut der Realität – In seinem neuen Roman führt uns Thomas von Steinaecker in die von Controlling, Optimierung und Umstrukturierung bestimmte Welt des Versicherungsbusiness. Der mehrfach preisgekrönte junge deutsche Autor zeigt dabei auch, wie das realistische Erzählen in unseren Zeiten immer schon eine surreale Dimension in sich trägt. Von Karsten Herrmann Von Steinaeckers Protagonistin Rita Meißner wird nach einer Liaison mit einem „Alpha-Senior“ im Frankfurter Headquarter ihrer Versicherungsgesellschaft befördert und nach München versetzt. Als stellvertretende Abteilungsleiterin versucht sie hier um jeden Preis die Kontrolle über ihren Job und
Read More Puff. Puff. Puff. 1 bild / 100 worte S steht für Sultanfresser, Strahlengänge in die Alte Welt oder die Andere, die ganze Liste, Granada, Death Valley, Engelberg, Isfahan und die äußere Mongolei, Stich rein, Stich raus, Stich rein, Stich… ruhig. Ganz ruhig. Erst kommt heute, dann wieder heute, dann noch einmal heute und immer so fort bis zum Nicht-heute Heute, an dem der Kopf platzt und das Omelett sein Gelb im Weiß weit, weit hinter sich lässt. Puff. Puff. Puff. „Ein Huhn wird jetzt nimmer draus, und auch kein Hahn.“
Read More Ich weiß, Schwurbnews II, aber es geht nicht. Nicht diese Woche. Gute Ausrede Nr. 1: Gestern hatte ich plötzlich einen bitterbösen PC-Virus: Unter Blockade aller Funktionen tauchte da ein Schriftstück auf, das mich in leicht fehlerhaftem Deutsch belehrte, mein PC sei infolge zahlloser Pornoseitenaufrufe so derartig vervirt und betrojanert, dass ich auf die unten erläuterte Weise 50 Euro zu berappen hätte, damit er wieder flott würde. Ansonsten drohe … das Übliche – so eine Art dritter Weltkrieg. Natürlich besuche ich als demnächst wiedergeborener Christ niemals Pornoseiten, schließlich weiß ich nicht,
Read More Schnittmenge Mexiko – Die Ethnologin und Sachbuchautorin Jeanette Erazo-Heufelder sucht nach der Wahrheit des mexikanischen Drogenkrieges. Und in ihrem literarischen Debüt untersucht sie einen ganz besonderen Kriegsschauplatz. Eine Doppelrezension von Ulrich Noller. Mit den Müttern ist es ja manchmal so eine Sache. Zum Beispiel, wenn sie ihrem längst selbst grau werdenden Sprössling in aller Öffentlichkeit imaginäre Fusseln vom Kragen zupfen. Wenn sie dem ewigen Filius mit schwieligen Händen das Gesicht umfassen, um ihn nach dem obligatorischen Besuch – möglichst in Anwesenheit seiner neuen Partnerin – mit Mundkuss zu verabschieden. Oder wenn
Read More Jenseits der Propaganda – Ein historischer Roman mit einer Mission – kann das gut gehen? Durchaus: wenn nicht nur gut recherchiert, sondern auch vernünftig geplottet wird und die Figuren glaubhaft gestaltet sind, findet Kirsten Reimers. In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 brennt der Reichstag in Berlin. Als Schuldiger wird noch vor Ort der Holländer Marinus van der Lubbe verhaftet, der von der NSDAP sofort als Kommunist gebrandmarkt wird. Schon am 28. Februar 1933 tritt die Reichstagsbrandverordnung – „zur Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte“ – in Kraft, durch
Read More Aufklärung – Oliver Bottini ist immer ein Liebling des Feuilletons gewesen. Sein neuer Roman „Der kalte Traum“ geht neue Wege im neuen Verlag. Joachim Feldmann ist mit dieser Entwicklung sehr zufrieden … Das Foto zeigt einen jungen Soldaten, der einem Greis eine Pistole an die Schläfe hält. Es illustriert einen Artikel vom 25. August 1995, in dem die Rückeroberung der seit 1991 bestehenden Republika Srpska Krajina durch kroatische Truppen gefeiert wird. Zu Beginn der Kriege im ehemaligen Jugoslawien hatten die serbischen Bewohner die Region zum autonomen Staatsgebiet erklärt. Verbunden war
Read More Wenn der schlimmste Alptraum wahr wird – John Harvey ist einer der „Masters of British Crime Fiction“ und ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor. Seine literarische Meisterschaft stellt er mit dem 11ten Charlie Resnick-Roman „Pass auf dich auf“ wieder unter Beweis – findet Claus Kerkhoff. Im neuen Charlie Resnick-Roman „Pass auf dich auf“ spielt der Autor John Harvey für seinen Protagonisten Charlie Resnick die männlichen Tyche und fügt ihm einen der schlimmsten, vorstellbaren Schicksalsschläge zu. Charlie Resnick ist Detective Inspector in Nottingham, er ist ein guter Kriminalbeamter, einer, der
Read More Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiert die
Read More Bela Lugosi’s dead von Bauhaus White on white translucent black capes Back on the rack Bela Lugosi’s dead The bats have left the bell tower The victims have been bled Red velvet lines the black box Bela Lugosi’s dead Bela Lugosi’s dead Undead undead undead Undead undead undead The virginal brides file past his tomb Strewn with time’s dead flowers Bereft in deathly bloom Alone in a darkened room The count Bela Lugosi’s dead Bela Lugosi’s dead Bela Lugosi’s dead Undead undead undead Undead undead undead Undead Oh Bela Bela’s
Read More Paint it Red 1 bild / 100 worte Der Asteroide kommt erst im nächsten Februar. Weltende, spitze Bürger, fliegende Kirchtürme, steht alles im Netz, fühlt sich an wie immer. Die Anstreicher berichten, sofern sie nicht mit Streichen beschäftigt sind. Was sagen sie? „Paint it Red!“ The Town? „Ne. The Doomsday-Gesteinsbrocken aus dem All!“ Der Firlefanz-Asteroide, wir nennen ihn mal so, denn wer will schon DA 14 heißen? „Wir haben den Namen ersonnen!“ Jaja, haltet den Schnabel, ihr Anstreicher. Unser Firli landet also in 2013 mittendrin im Rapsfeld und verwandelt sich
Read More Der obdachlose Bulle – Ein paar Bemerkungen zum Verhältnis von Polizei und Crime Fiction, anlässlich Oliver Harris´ Debut „London Killing“. Von Thomas Wörtche. Bei gefühlten 80 Prozent der Kriminalliteratur könnte man den Eindruck haben, sie sei in cleveren PR-Abteilungen von Polizeipräsidien entwickelt worden. Die ganzen CSI-Allmachtsphantasien (egal, wie ihr´s anstellt, wir kriegen euch doch), all die knorzigen Kommissare und ihre flippigen Assistentinnen und all die bedenkentragenden Kommissarinnen mit ihren grämlichen Assistenten, die witzischen Forensiker und Leichenschneider, die skurrilen Staatsanwälte und die putzigen Mordfälle – egal, ob Tod auf dem Klo,
Read More Totes Holz – In ihrem Heimatland Großbritannien ist sie eine gelobte Größe ihres Genres, die Deutschen tun sich schwer mit ihr: Sophie Hannah, vielfach ausgezeichnet und in dreißig europäische Länder verkauft (laut Verlagsangaben). „Totes Herz“ ist der vierte ins Deutsche übersetzte Roman und ein guter Anlass, sich genauer anzusehen, ob hier jemand zu Unrecht verschmäht wird. Henrike Heiland hat sich´s angesehen … Die Ausgangskonstellation lässt hoffen: Ruth, die noch mit einem traumatischen Ereignis in ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, liebt Aidan, einen etwas zurückhaltenden, wortkargen Kerl Marke Heathcliff, aber Frauen
Read More Tödliche Kreuzfahrt auf einem trostlosen Narrenschiff – Slowakische Kriminalliteratur gehört nicht unbedingt zu der bekanntesten des Genres. Umso freudiger wird sie begrüßt, umso gespannter sind wir – und dann das! Stefan Linster is not amused … Um gleich mit der Schwimmweste an Bord zu springen: Was uns der slowakische Autor Michal Hvorecký mit seiner Geschichte um eine Donaukreuzfahrt und deren Tourmanager tatsächlich erzählen wollte, mochte sich zumindest mir nicht mit Sicherheit erschließen. Und tatsächlich hätte ich den relativ dünnen, gefühlt jedoch nicht endenden Band sicher aus der Hand gelegt, wollte
Read More Stachliger Witz – Man sollte nicht den Fehler machen und die Finnen den anderen nordischen kriminalliterarischen Kulturen zuschlagen. Zumindest nicht automatisch. Finnische Kriminalromane sind vor allem oft komisch, eine Qualität, die den meisten schwedischen Depri-Schmökern abgeht. Frank Rumpel findet zumindest dieses positive Vorurteil bei Marko Leino bestätigt. Einiges in Marko Leinos Kriminalroman „In der Falle“ mag einem von anderen finnischen Romanen einigermaßen bekannt vorkommen. In diesem Fall sind das finnische Kleinkriminelle, die von einem etwas unbestimmten, besseren Leben träumen und dabei an ziemlich ungemütliche, russische Großkriminelle geraten. Ganz nebenbei wird
Read More Das Lied des Blutes – Die TV-Serie „Hautnah – Die Methode Hill“ bietet übersteigerte Grausamkeiten, raffinierte Serienmorde und ein stimmiges Konzept. Kirsten Reimers ist etwas unwillig angetan. 1995, als die Kombination von Serienmörder und Profiler noch nicht ganz so ausgelaugt und plattgewalzt war wie heute, erschien Val McDermids Roman „The Mermaids Singing“ (deutsch „Das Lied der Sirenen“, 1997). Darin hat der klinische Psychologie Tony Hill, spezialisiert auf die Arbeit mit Sozio- beziehungsweise Psychopathen, seinen ersten Auftritt. McDermid erhielt für ihren Roman den Gold Dagger der britischen Crime Writers’ Association. Es
Read More Abstieg in die Hölle vs. Transzendenz – Der amerikanische Kriminalautor Jim Nisbet ist (leider) immer noch ein Geheimtipp. Nun sind innerhalb von zwei Jahren zwei seiner Romane im Pulp Master-Verlag Berlin erschienen, die die Bandbreite und Wandlung des Autors in den letzten Jahrzehnten belegen. Der im Dezember 2009 auf Deutsch erstmals veröffentlichte Roman „Dunkler Gefährte“ war für den Hammett Award 2007 nominiert. Der jetzt im Dezember 2011 erschienene Roman „Tödliche Injektion“ ist eine Wiederveröffentlichung. Frank Nowatzki hatte diesen Roman bereits vor mehr als zwanzig Jahren in der von ihm herausgegebenen
Read More Ein bisschen verjüngt – Henrike Heiland über die neue Krimiserie Die Chefin, die freitags ab 20:15 Uhr im ZDF zu sehen ist. Keine Frage, es gibt so richtig großartige Krimiserien wie Kommissarin Lund oder Gefährliche Seilschaften, Life on Mars oder State of Play, um mal in Europa zu bleiben und nicht gleich wieder die großen US-Produktionen zu bemühen. In Deutschland gibt es auch bemerkenswerte Projekte abseits der Schmunzelkrimis. Im Angesicht des Verbrechens zum Beispiel. KDD. Beides vielfach gelobt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Quote hingegen – na ja bis schlimm.
Read More Heute Teil 4 des Hunter-Porträts – die Fortsetzung des Exkurses zum Sniper: Den Lauf der Welt mit einer Kugel ändern Zur Kulturgeschichte des Scharfschützen und zum Thriller-Autor Stephen Hunter (Teil IV) Den Tyrannen zu töten, bedarf eines einzigen, entschlossenen Mannes, das weiß schon das Altertum. „Zu Dyonis, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande …“, erzählt Schillers Ballade „Die Bürgschaft“. Hitler auf dem Obersalzberg im Fadenkreuz eines Scharfschützen – dieses Bild hat es tatsächlich gegeben: im Juni 1941 als damals atemberaubendes Kinobild, sechs Monate vor dem Kriegseintritt der USA.
Read More Pick of the Week N° 2 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig-regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag jede Woche ein paar Titel aus dieser
Read More Last Call von Dave van Ronk And so we’ve had another night of poetry and poses, and each man knows he’ll be alone when the sacred ginmill closes. And so we’ll drink the final glass each to his joy and sorrow and hope the numbing drink will last `til opening tomorrow. And when we stumble back again like paralytic dancers each knows the question he must ask and each man knows the answer. And so we’ll drink the final drink that cuts the brain in sections where answers do not
Read More Posted On Februar 29, 2012By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag
Der Ritter der Kokosnuss – (Aktualisiert am 2.3.) In einem der ersten Interviews, das Christian Kracht 1995 zum Erscheinen seines Debütromans „Faserland“ gab, ließ sich der damals noch nicht einmal dreißigjährige Autor nicht nur zu abfälligen Bemerkungen über die SPD oder Busfahrer hinreißen, sondern auch zu Sätzen wie: „Der bevorstehende Verfall eines Wertesystems oder einer Gesellschaft kündigt sich immer durch das massenhafte Entstehen sauschlechter Alltagsästhetik an.“* Man erahnt also, wie Kracht in den Ruch geraten konnte, ein ziemlich übler Schnösel zu sein. Von Joe Paul Kroll Zementiert wurde diese Wahrnehmung
Read More Hui! Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal rollert sie mit 9 km/h durch Hamburg. Um elf Uhr soll es losgehen. Um neun Uhr ist es draußen grau. Um zehn noch grauer, es fängt an zu nieseln. Ich gucke ins Internet, da steht aber, die Tour findet statt. Also packe ich mich warm ein, ziehe meinen Friesennerz an und gehe los. Unterwegs fällt mir ein, dass ich meine Handschuhe vergessen habe. Blöd. Aber der Friesennerz ist bestimmt
Read More Posted On Februar 29, 2012By Christina MohrIn Bücher, Litmag
Bunny weg, Fernseher an! Beatriz Preciado beschreibt in ihrer Studie die Befreiung des (Ehe-)Manns durch Playboy-Ikone und Verleger Hugh Hefner anhand seiner architektonischen Visionen. Hefner und der Playboy als heterosexuell-maskuliner Teil der sexuellen Revolution – das Gegenstück zur Emanzipation der Frau. Wer bis jetzt erfolgreicher war, liegt wohl auf der Hand. Von Christina Mohr Betty Friedan und Hugh Hefner als VerfechterInnen derselben Sache? Auf den ersten Blick scheinen die Ziele der feministischen Publizistin und des Playboy-Verlegers unvereinbar. Auf den zweiten Blick sind sie das wohl auch, aber der spanischen Philosophin
Read More Posted On Februar 29, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Als aus Liebe Sex und Porno wurde – Martin Amis, „bad boy“ der britischen Literatur und immer für eine Provokation gut, führt uns in seinem neuen Roman an eine historische Schwelle, an der die Liebe von allgegenwärtigem Sex und Porno droht abgelöst zu werden: „Es war der Sommer 1970 … und der Geschlechtsverkehr hatte große Fortschritte gemacht.“ Von Karsten Herrmann Martin Amis lässt seinen Protagonisten Keith diesen Sommer zusammen mit dessen Freundin Lily sowie einigen anderen englischen Jungen und Mädchen einen Urlaub in einem italienischen Schloss verbringen. Der kettenrauchende Literaturstudent
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