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Posted On Januar 25, 2012By Roland OsswaldIn Kolumnen und Themen, Litmag

Zum Tod von Carl Weissner

Muss man im Jenseits auf Giftschlangen achten? fragte Carl Weissner in einem Interview 2006. Gestern Abend erreichte mich die Nachricht von Weissners Tod als Einzeiler im Mikrobloggingdienst Twitter. Erst glaubte ich, es handle sich um einen schlechten Scherz. Eine halbe Stunde später häuften sich die Rest-in-Peace-Bekundungen in den einschlägigen Foren. Das zwang mich in die Knie. Ich brauchte eine weitere Stunde um es vor die Tür zu schaffen. Auf der Runde um den Block erwachten Erinnerungen. Bilderfetzen im Wechselstrom entlang meiner vorbehaltlichen Wahrnehmung. Im Sommer 1987 (vielleicht war es auchRead More
„Mein ganzes Leben fließt in meine Arbeit“ – Es gibt ein Bild von Vincent van Gogh, auf dem der Maler bei glühender Sonne mit der Staffelei in die provenzalische Landschaft hinauszieht. Das Bild „Der Maler auf der Straße nach Tarascon“ stammt aus dem Jahr 1888.  Francis Bacon liebte es und ließ sich davon zu einer Serie eigener Arbeiten inspirieren. Das erste Bild der Serie zeigt, wie der Maler in der Nacht zurückkehrt. Auf dem Hut sind die Farben van Goghs aufgenommen, der Rest ist dunkel bis schwarz. Allein diese BilderserieRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz nun regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute:  Objects in astronomy may appear bigger than they actually are 1.400.000 Kilometer. Ungefähr diese Strecke hat ein Mensch zurückgelegt, der zweieinhalb Jahre lang ununterbrochen mit der Transsibirischen Eisenbahn gefahren ist, insgesamt 150-malRead More
Am 2.2.12 findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: J.S. Gosze im Gespräch mit Leif Randt (Das gesamte Lineup finden Sie hier). „Ich drücke gern zurück – Aber oft nur mit einem Arm“ – Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte in Gießen, London und Hildesheim. Für seinenRead More

Posted On Januar 25, 2012By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag, Lyrik

Norbert Hummelt: Pans Stunde

Die Vorstadt in Gedanken – Hummelts Lyrik kommt Brigitte Helbling schüchtern vor, seine Sprache hat der ihren aber durchaus etwas angetan. Die Folge ist ein Erlebnisbericht mit Fußnoten. Manche Gedichte sind wie freundliche Wegelagerer, springen einen an, bringen einen unerwartet zum Lachen. Ähnlich verhält es sich mit bildender Kunst – beim Gang durch eine Bildergalerie verrät  das unwillkürliche Lachen, ob ein Gemälde, ein Objekt mit einem sprechen will. Natürlich ist sich die kulturelle Menschheit weder in Fragen des Humors noch des Kunstgeschmacks einig. Der eine mag Sol LeWitt, der andereRead More

Posted On Januar 25, 2012By Tina ManskeIn Litmag, Porträts / Interviews

Ham.Lit-Spezial (4): Felicia Zeller

Am 2.2.12 findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: Felicia Zeller (Das gesamte Lineup finden Sie hier). Komik durch Umzeichnung Felicia Zeller schreibt Prosa und Theaterstücke; besonders mit letzteren hat sie sich mittlerweile eine treue Gefolgschaft erobert, ihre Werke werden an verschiedensten Bühnen Deutschlands gespielt. Die gebürtige Stuttgarterin diplomierteRead More

Posted On Januar 25, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Thomas Melle: Sicksters

Absturz, Paranoia, Aufstand – Thomas Melle, der zu den wichtigsten deutschen Theaterautoren gehört, erzählt in seinem außergewöhnlichen Romandebüt die Geschichte eines ungleichen Trios, das im provozierten Wahnsinn vereint den Aufstand gegen eine krank machende Gesellschaft probt. Von Karsten Herrmann Melles Protagonist Magnus Taue wird im dahindämmernden Bonn-Bad Godesberg der 90er groß und war „schon vor der Pubertät eine Art Wissender, halb Autist und halb Tourette“. Er verachtet seine auf Karriere gepolten Klassenkameraden am Jesuitengymnasium und scheint einen ganz besonderen Weg vor sich zu haben. Doch ein gutes Jahrzehnt später liegenRead More
Hegel, Haiti und der Pöbel – In etlichen Neuerscheinungen wird in diesen Tagen mal wieder Hegels Aktualität entdeckt. Offenbar ist es von der Sklavenrevolte in Haiti im Jahr 1791 bis zur Arabellion im letzten Jahr nur ein kleiner Sprung. Außerdem hatte Hegel schon das Phänomen des reichen Pöbels entdeckt: Der berauscht sich – wie hedonistische Hedgefonds-Manager unserer Tage – am exzessiven Luxus und bewegt sich außerhalb gesellschaftlich akzeptierter moralischer Normen. Von Peter Münder Ein bisschen Spaß muss sein, gerade dann, wenn es um Friedrich Hegel (1770–1831) geht, der ja keinenRead More

Posted On Januar 25, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

A. F. Th. van der Heijden: Tonio. Ein Requiemroman

Untröstliche Trauer um den verlorenen Sohn – Mit einer autobiografischen Notiz beginnt man eigentlich nicht die Rezension eines Buches. Aber der Roman „Tonio“ des niederländischen Schriftstellers A. F. Th. van der Heijden ist ja auch kein „gewöhnlicher“ Roman, den man liest wie eine der üblichen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Von Carl Wilhelm Macke Genau ein Jahr nach dem Unfalltod von Tonio van der Heijden starb auch meine Nichte unter ähnlichen Umständen. Wie Tonio war auch sie Opfer eines schrecklichen Fahrradunfalls. Sie stieß allerdings nicht wie er mit einem Auto zusammen,Read More

Posted On Januar 25, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Schwarze Schnüre 1 bild / 100 worte Wie meinte neulich Wilczek: „Wenn die Alternative lautet: Entweder du träumst auf ewig nett oder du dämmerst langsam weg, dann nehme ich persönlich gern die Träume.“ – „Und woher weißt du“, sagte Hawking, „dass du nicht schon seit immer träumst und auf ewig weiter träumen wirst?“ – „Stephen! Dir ist die Witwe zu Kopf gestiegen!“  – Das war an seinem Geburtstag, den wir in geselliger Kollegenrunde feierten. Die letzte Wette hat er verloren, Dank sei Lehner, dessen Einsichten in schwarze Schnüre eine hypothetischeRead More

Posted On Januar 21, 2012By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Roland Oßwald über Walter Serner

Kosmos Serner – Zu einem der Fixsterne der frühen Kriminalliteratur im vernünftigen Sinne gehört Walter Serner. Auch ohne Anlass (obwohl man zu seinem Geburtstag am 15. Januar 1889 einen solchen konstruieren könnte) ist es immer sinnvoll, auf Serner und die kriminalliterarische Tradition von Eleganz und Witz hinzuweisen. Ein kleines Porträt von Roland Oßwald. „Dichtung ist und bleibt ein, wenn auch höherer Schwindel“, schreibt Walter Serner 1927 an seinen Verleger Paul Steegemann. Die Worte vom hohen Schwindel könnten an den Verleger gerichtet auf die geringen und launenhaften Honorare abzielen, die derRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 21.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, heute haben wir es ein bisschen mit Klassikern. Roland Oßwald erinnert an einen der ganz Großen der frühen Kriminalliteratur, an Walter Serner. Frank Göhre ist zu Ehren eines anderen ganz Großen der frühen Kriminalliteratur nach Zürich gefahren und hat sich einen Film über Friedrich Glauser angesehen. Henrike Heiland würdigt einen ganz großen englischen Autor, der am 12. Januar dieses Jahres gestorben ist: Reginald Hill. Corla Bauer hat sich in Galizien umgetan und bespricht einen Roman von Domingo Villar. Die Bloody Chops sind ebenfalls klassisch gestimmt: Es choppen LenaRead More

Posted On Januar 21, 2012By Corla BauerIn Bücher, Crimemag

Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

Auf hohem Niveau – Das Böse ist immer und überall. Auch in Galizien. Dort spielen die Kriminalromane von Domingo Villar, aber das ist kein Aufruf, sie als Regio-Krimis zu verstehen. Corla Bauer über den „Strand der Ertrunkenen“. In dem kleinen Dorf Panxon an der galizischen Küste wird die Leiche eines Fischers angeschwemmt. Das Besondere: Die Hände des Ertrunkenen waren mit einem Plastikband gefesselt, was auf den ersten Blick wie ein Freitod nach Seemannsart schließen lässt. Doch Leo Caldas, der ermittelnde Inspektor der Polizei Vigo, glaubt aufgrund einiger Ungereimtheiten nicht anRead More

Posted On Januar 21, 2012By Tobias GohlisIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn Ignorant oder unverschämt? Kindler macht Reklame auf Kosten deutscher Autoren Nichts gegen Bernhard Jaumann. Bernhard Jaumann hat tolle Bücher geschrieben, er ist ein leiser Meister unter den deutschen Krimiautoren, trotz zweier Deutscher Krimipreise und zweier Glauserpreise immer noch zu wenig bekannt, zu fein, zu versponnen, ein Ästhet und kein Krawallmacher. Bernhard hat es verdient, dass man ihn lobt und seine Kunst herausstreicht, und sein Politthriller „Die Stunde des Schakals“ um den immer noch ungelösten Tod des weißen Anwalts und Swapo-Mannes Anton LubowskiRead More

Posted On Januar 21, 2012By Franziska GrafIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Tatortreiniger in Berlin

Deutschland ist auf Knochen aufgebaut „Tatortreiniger“ sind in. Spätestens seit Charlie Hustons „Clean Team“, Elisabeth Herrmanns „Zeugin der Toten“ und der neuen WDR-Serie „Der Tatortreiniger“. Alleine der Begriff  „Tatort“ erzeugt Assoziationen zu multitalentierten Polizisten, die in Fernsehserien in Null-Komma-Nichts Verbrecher aufspüren. Doch was passiert, wenn der Bösewicht gefasst wurde? Wer sind die Personen, die das Chaos beseitigen, welches der Tod hinterlässt? Christian Heistermann gilt als erster versierter Tatortreiniger in Berlin-Brandenburg und gewährt uns einen Einblick in seinen Berufsalltag. Franziska Graf war vor Ort – eine Reportage. Ein unscheinbares, weißes Haus inRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Talking Heads – Psycho Killer

Psycho Killer von David Byrne, Chris Frantz & Tina Weymouth I can’t seem to face up to the facts I’m tense and nervous and I Can’t relax I can’t sleep ‚cause my bed’s on fire Don’t touch me I’m a real live wire Psycho Killer Qu’est-ce que c’est fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better Run run run run run run run away Psycho Killer Qu’est-ce que c’est fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better Run run run run run run runRead More
STO LAT! * Franz Tumler zu Ehren. Ein essayistischer Geburtstagsgruß von Michael Zeller „immer geschieht etwas anderes, als das, was geschieht“ Ein großes literarisches Werk hat er hinterlassen, kein umfangreiches. Es brauchte Zeit, und die nahm und nimmt es sich, bis heute. Kaum einen zweiten Schriftsteller kenne ich in diesem Sprachraum, in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, der den Roman als Kunstform so weit vorangetrieben hat wie er. Der Anschluss gehalten hat an die Kunst des Erzählens, wie sie in der Welt geübt wird. Vor einem Jahrhundert wurde erRead More
Das Rascheln zwischen Nächten – Man kann eine beliebige Literaturbeilage der New York Times aufschlagen oder im Believer blättern: Selbst wenn der Name hierzulande weniger Menschen geläufig ist, so ist er für Woody Allen, die Coen-Brothers, Bret Easton Ellis und andere Amerikaner so unverrückbar, so felsenfest ein Titan wie Hemingway. Der Name, der auf Klappentexten als Messlatte auftaucht, als Superlativ, wenn es um modernes Erzählen geht, lautet: Fitzgerald. Von Matthias Penzel Zärtlich ist die Nacht Da wo der mit F. Scott Fitzgerald eng befreundete – und wie Dos Passos geschätzteRead More

Posted On Januar 18, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Porträts / Interviews

Zum Tod des Übersetzers Curt Meyer-Clason

Am Ende des Vortags – Wo er auftrat, war die Welt sofort anwesend. Weit und breit keine Provinz, keine geschlossenen Räume, Fenster auf: Was kostet die Welt … Und wenn man an dem Haus in unmittelbarer Nähe des Münchener Prinzregententheaters vorbeigeht, in dessen oberstem Stockwerk er viele Jahre lebte und übersetzte, glaubte man immer für zwei, drei Augenblicke weit weg zu sein, im brasilianischen Sertao, am Rio della Plata, in Bahia, in Bueonos Aires, am Tejo in Lissabon, an den Küsten der Algarve. Carl Wilhelm Macke zum Tod des ÜbersetzersRead More

Posted On Januar 18, 2012By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Ham.Lit-Spezial (2): Michael Weins: Lazyboy

Am 2.2.12 steigt in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“, die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: Michael Weins (Das gesamte Lineup finden Sie hier). Mauern in den Köpfen – Heiner Boie hat Probleme mit Türen. Ungewöhnliche Probleme, die ihm den Verdacht nahe legen, dass bei ihm im Kopf etwas nicht stimmen könnte. „Lazyboy“ ist mit Sicherheit einer derRead More

Posted On Januar 18, 2012By Fran RayIn Bücher, Litmag

Marco Balzano: Damals, am Meer

Fran Ray heute … über  … Marco Balzano und die Sehnsucht nach Meer. Sie haben mich mit einem einfachen Trick gekriegt. CULTurMAG hat sich der uns Deutschen von Generation zu Generation dominant vererbten Sehnsucht nach dem Meer bedient – und mir damit die Reise mit den drei Herren schmackhaft gemacht. Wie sonst könnte ich mir erklären, eingewilligt zu haben, mit einem Großvater, einem Vater und einem Sohn in einen Fiat Punto gequetscht von Mailand tief in den apulischen Süden zu fahren? Im Sommer noch dazu? Eben. Die Sehnsucht. Ich gebeRead More

Posted On Januar 18, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Andreas Buro: Gewaltlos gegen Krieg

Ein friedlicher Mensch – Carl Wilhelm Macke über die Lebenserinnerungen des Pazifisten Andreas Buro, dem die demokratische, gewaltfreie politische Kultur der Deutschen in den letzten Jahrzehnten viel zu verdanken hat. Man möchte den kleinen, dem Zeitgeist wacker trotzenden Verlag Brandes & Apsel ja eigentlich nur loben für dieses Buch. Welcher andere Verlag interessiert sich denn heute noch für die Lebensgeschichte eines Mannes, der seit Jahrzehnten argumentativ und gewaltlos für eine bessere, von Kriegen freie Welt eintritt? Der 1928 in Berlin geboren wurde, einer gutbürgerlichen Familie entstammt, der eine abgesicherte KarriereRead More

Posted On Januar 18, 2012By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus Literaturzeitschriften – Teil I

Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele und in ihnen verstecken sich so manche Perlen. „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über interessante Hefte. Diesmal: Neue Rundschau und BELLA triste. Neue Rundschau Es mag ehrenvoll sein, ist aber gewiss heikel, wenn ein Verlag Autoren fragt, ob sie zu einer Anthologie zum Jubiläum des Hauses – und gar dem 125. – nicht etwas beisteuern möchten. 29 solcher Beiträge vereint Heft 122/3 der Neuen Rundschau unter dem Titel „Samuel Fischer, Verlag“, und bald stellt sich derRead More

Posted On Januar 18, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Superfluiden 1 bild / 100 worte Aus meinem Träumen erhebt euch, ihr Superfluiden. Erwachet, erwacht! Je höher die Bäume, je mehr Blätter liegen hienieden. In seinem Schlafanzug schnarchet beseelt der Druide. Ein Torwart schreit. Ein Ball fliegt weit. Mein Liebling verzeih mir die Lebenslüge! Aus Helium wird Grade vor Null ein schwer penetrierbarer Grundsolider. Ah, ah, aaaaaaah. Ah, ah, aaaaaaah. Hat dieser Mann denn kein Bett? Ah, ah, aaaaaaah. Ah, ah, ah, aaaaaaah. What name have the small sister of Nett? Itze itze itze itze ho! ho! ho! ho! ItzeRead More
Kultur ist, wenn wo subventioniert ist; wenn wo nicht, dann Krimi. Zoë Beck hat im Treppenhaus Dr. Müller-Böhne getroffen und die beiden denken über allerlei Seltsamkeiten des Kulturbetriebs nach – ergebnisoffen, natürlich. Kulturexklusivrecht Über die Feiertage war ich in Edinburgh. Mein Nachbar, Richter Dr. Müller-Böhne, hat mich offensichtlich schon vermisst. Er steht händereibend im Treppenhaus und sieht interessiert zu, wie ich im Koffer nach meinem Wohnungsschlüssel wühle. „Na, war’s denn schön?“, will er wissen. „Super“, sage ich, darum bemüht, die Unterwäsche erst gar nicht in sein Blickfeld kommen zu lassen.Read More

Posted On Januar 14, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Das neue Jahr bei Carlos beginnt mit Hoffenheim, Bulgarien, Hera Lind und Dirk Niebel – das scheint schauerlich! Aber immerhin, there is hope – ohne Wulff! Na also, geht doch … Unlängst … … saß man familiär am Küchentisch, als plötzlich Stimmen zu hören waren. Kurze Nachfrage – nein, niemand hatte Fernseher, PC, Smartphone o. ä. an. Nach kurzem Rätseln klärte sich die Sache: Zwei Menschen unterhielten sich vor dem Fenster, darauf war keiner von uns gekommen. Meine Frau neigt manchmal dazu, recht leise zu sprechen. Wenn sie sich dabeiRead More