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Posted On Januar 13, 2008By Joerg von BilavskyIn Bücher, Crimemag

Martin Cruz Smith: Stalins Geist

Heldendämmerung Martin Cruz Smith wittert hinter „Stalins Geist“ aggressiven und korrumpierbaren Patriotismus. Außerhalb der Grenzen Russlands gibt es wohl kaum einen Krimiautoren, der die politische, wirtschaftliche und soziale Stimmung in Putins Reich ebenso spannend wie informativ in Worte und Bilder zu fassen vermag wie Martin Cruz Smith. Und das stellt er in seinem neusten „Arkadi-Renko-Roman“ erneut und eindrucksvoll unter Beweis. Nachdem er in „Treue Genossen“ den kriminellen Nachwehen des Super-GAUs in Tschernobyl nachgegangen ist, legt er seine Finger nun in die ebenso wenig verheilte Wunde Tschetschenien. Dank der mutigen ReportagenRead More

Posted On Januar 7, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Dietmar Dath: Waffenwetter

Während es um die Größen der jungen deutschen Popliteratur der 90er von Naters über Goetz und Meinecke bis zu Stuckrad-Barre ruhig geworden ist, läuft der lange im Hintergrund stehende Dietmar Dath zu höchster Produktivität auf und entwickelt seine avantgardistisch angehauchte Poetik in Waffenwetter mutig weiter. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On Dezember 31, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

A.L. Kennedy: Day

Grandios, atemberaubend, wagemutig – ohne Übertreibung ist mit diesen drei von Rezensenten immer sparsam und vorsichtig zu verwendenden Attributen der neue Roman von A.L. Kennedy beschrieben. Von Karsten Herrmann Read More

Posted On Dezember 24, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Ignacio Padilla: Schatten ohne Namen

Ignacio Padilla erzählt in „Schatten ohne Namen“ die Geschichte einer mephistophelischen Wette um Leben und Tod und umkreist dabei nicht nur die Frage nach Identität und Herkunft, sondern eröffnet uns auch eine verblüffende Geschichtsvariation. Von Karsten Herrmann Read More

Posted On Dezember 10, 2007By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Mark Z. Danielewski: Das Haus

Das Haus ist ein gigantischer Lesegenuss mit erschreckenden Elementen, eine wahre Fundgrube für Text- und Zwischentextschnüffler, ein potentielles Betätigungsfeld für Arno Schmidt-Jünger ebenso wie für Filmfans. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Dezember 3, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Denis Johnson: Der Name der Welt

Die Volten des Schicksals Mit „Der Name der Welt“ legt Denis Johnson, der zu den eigenwilligsten und exzentrischsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur zählt, einen überraschend ruhigen und feinfühligen Roman vor. Nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter ist Johnsons Ich-Erzähler Michael Reed in eine „anhaltende Lähmung“ verfallen und kreiselt um sich selbst und seinen schmerzhaften Verlust. Ohne Ambitionen erledigt er seinen Job als Assistenzprofessor für Geschichte in einer Stadt des Mittleren Westens der USA. Dann lernt Michael Reed bei einem Essen mit Kollegen die junge Flower Carmen kennen undRead More

Posted On November 26, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Giacomo Cacciatore: Der Sohn

Das unsichtbare Böse Cacciatores Prosa ist von höchster Sinnlichkeit und steckt voller Gerüche, Bilder und unverbrauchter Metaphern. Es ist 1978, kurz vor der Fußball-WM im heruntergekommenen Palermo: Der zehnjährige Giovanni fährt mit seinem Vater durch die Viertel, besucht Geschäfte mit ihm und trifft seine Freunde in Cafés. Er träumt von dem gerade gesehenen Fernseher, der die Welt in Farben explodieren lässt. Kurze Zeit später steht ein solches Wunderding im Wohnzimmer der Familie – ohne Bezahlung. Der Vater, der Polizist, ist Mitglied der Familie und sein Wahlspruch lautet: „Wenn man dasRead More

Posted On November 22, 2007By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Greenpeace Magazin (Hrsg.): Das NGO-Handbuch

Alles Aktion Mit Klagen und Jammern kann man die Welt nicht verbessern. Man benötigt dazu auch gut sortierte Adressenlisten wie sie vorbildlich in einem Handbuch von ‚Greenpeace’ präsentiert werden. Wichtigstes Utensil eines Klempners ist ein gut sortierter Handwerkskasten. Ein Politiker muß nicht immer mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen, aber er sollte es schon in seinem Büro stehen haben. Und wer sich in „NGO’s“, zu Deutsch, in ‚Nicht-Regierungs-Organisationen’ engagiert, sollte in Zukunft das „NGO-Handbuch“ von ‚Greenpeace“ stets in seiner Nähe haben. Zur Veränderung der Welt, so ein Credo allerRead More

Posted On November 22, 2007By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Hanjo Kesting: Begegungen mit Hans Mayer

Europäer, Weltbürger und ein Deutscher auf Widerruf Die Erinnerungen eines großen Hörfunkjournalisten an seinen Lehrer und Mentor Hans Mayer als ein Dokument einer im Verschwinden begriffenen deutschen Bildungswelt. Jüngst hat die Bayerische Akademie der Schönen Künste dem Schriftsteller Yves Bonnefoy und dem Übersetzer Friedhelm Kemp, zwei großen ‚Alten’ der deutschen wie der französischen Literatur, den „Horst-Bienek-Preis“ für Lyrik zuerkannt. Beide seien, so hieß es in der Begründung „Leuchttürme aus vom Verschwinden bedrohten Bildungswelten“. Auch der nüchtern aufgemachte Band mit Texten von Hanjo Kesting über den 2001 verstorbenen Germanisten Hans MayerRead More
Nur Lesen ist schöner Pierre Bayard gibt eine gelehrte Anleitung zum gelehrten Nichtlesen Erst einmal: Wer dieses Buch nicht oder nur flüchtig gelesen hat, kann absolut mitreden. Sofern er sich bereits in seinem Titel wiedererkennt. „Wie man über Bücher redet, die man nicht gelesen hat.“ Denn jedem Literaturinteressierten ist dieses Phänomen aus eigener Erfahrung bekannt. Schließlich ist die Zahl der Bücher, die man in seinem kurzen Leben wirklich lesen kann unendlich viel kleiner als das reichhaltige Angebot der Bibliotheken und Verlage. Und jeder Literaturliebhaber wünscht sich ja nichts sehnlicher, alsRead More

Posted On November 7, 2007By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

E. L. Doctorow: Der Marsch

In seinem Roman Der Marsch zeichnet E. L. Doctorow ein komplexes Panorama des amerikanischen Bürgerkriegs, der eine neue nomadisierende Zivilisation hervorbrachte. Von Jörg AubergRead More

Posted On November 1, 2007By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Kwame Anthony Appiah: Der Kosmopolit

Weltbürger sein Sich dem Anderen und Fremden neugierig zu öffnen ist für Appiah nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern immer auch eine intellektuelle Herausforderung. Und es reicht ihm nicht, nur freundlich gegenüber den Armen in aller Welt zu sein. Als die Studenten in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts für das Proletariat und die Weltrevolution auf die Straßen gingen, wünschte sich ein Politikprofessor in Heidelberg nichts sehnlicher als ein Bürger zu sein. Es sei an der Zeit, so schrieb Dolf Sternberger damals, „den Begriff des Bürgers zu rehabilitieren, damit nämlich derRead More

Posted On Oktober 29, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Don DeLillo: Falling Man

Postmoderner Chronist der Zeitenwende(n) Einen Roman über die tausendfach medial in das Bewusstsein eingebrannten Terroranschläge vom 9/11 zu schreiben, ist eine literarische Herausforderung mit vielen Fallstricken und Untiefen – Don DeLillo meistert sie in „Falling Man“ souverän und unterstreicht seine Vorrangstellung in der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Don DeLillo spürt in seinem Roman der durch die Terroranschläge eingeläuteten Zeitenwende nach und zeigt ihre traumatisierenden Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Familie, die amerikanische Gesellschaft und die globalisierte Welt. Alles wird ab diesem zum Symbol gewordenen Datum an einem „Danach“ gemessen und zugleichRead More

Posted On Oktober 19, 2007By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Rossana Rossanda: Die Tochter des 20. Jahrhunderts

Ohne Leidenschaft kein Leben Die Lebenserinnerungen von Rossana Rossanda Wie weit das alles zurückzuliegen scheint. Damals in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als man noch Briefe schrieb, erschien bei Suhrkamp ein Band mit „Stichworten zur geistigen Situation der Zeit.” Und ganz am Schluss des von Jürgen Habermas herausgegebenen Bandes war ein Brief des in jenen Jahren für die „edition suhrkamp” verantwortlichen Lektors Günther Busch veröffentlicht. Busch hatte ihn an die italienische Journalistin Rossana Rossanda adressiert. Die italienische Linke, so schrieb Busch etwas euphorisch an die von ihm geschätzte Rossanda,Read More

Posted On Oktober 8, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher

Jan Costin Wagner: Das Schweigen

„Ein irres Ding“ In seinem mittlerweile dritten Kriminalroman gelingt es Jan Costin Wagner einmal mehr, sublime Hochspannung mit literarischer Ambition und existentiellem Tiefgang zu verbinden und damit eine Ausnahmestellung in diesem Genre einzunehmen. Wie schon den Vorgänger„Eismond“ lässt der abwechselnd in Frankfurt und Finnland lebende deutsche Jungautor seinen neuen Roman auch wieder im finnischen Turku mit den schon vertrauten Ermittlern Joentaa und Ketola spielen. Hier verschwindet 33 Jahre nach einem Mädchenmord an gleicher Stelle und unter ähnlichen Umständen ein weiteres junges Mädchen. Zusammen mit dem gerade in den Ruhestand verabschiedetenRead More

Posted On Oktober 4, 2007By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

Piroschka Dossi. HYPE! Kunst und Geld.

Picasso im Portfolio Piroschka Dossi blickt hinter die Kulissen des Kunstmarkts und entdeckt: Das Image eines Kunstwerkes oder Künstlers zählt sich oft mehr aus als seine Qualität Kunst kommt von Können, sagt eine allseits bekannte Redewendung. Seit einigen Jahren sollte man wohl lieber sagen: Die Kunst kommt vom Markt, wird von ihm gesponsert und gesteuert. So sieht es zumindest Piroschka Dossi, die selbst mit einem hochgehandelten Künstler verheiratet ist und jahrelang als Kunstberaterin tätig war. Sie kennt das geheimnisvolle Geflecht aus Sammlern, Händlern und Künstlern, die Mechanismen des boomenden KunstmarktsRead More

Posted On September 30, 2007By Joerg von BilavskyIn Bücher, Crimemag

Charles den Tex: Die Macht des Mr. Miller

Die Macht der Berater Charles den Tex sieht in seinem neuesten Thriller die Welt von Datenklau und virtueller Meinungsmanipulation bedroht. Ein Schreckensszenario mit schrecklichem Happy End. Wer seine Vorurteile pflegt, ahnte es schon immer. Unternehmensberater sind hochintelligente, aber auch skrupellose Gestalten. Doch dass sie es auf mehr als radikale Unternehmenssanierungen abgesehen haben, das ahnten wir nicht. Der niederländische Krimiautor Charles den Tex will uns aber genau das beweisen. Schließlich hat der gebürtige Australier in früheren Jahren auch einmal als Managementberater gearbeitet. Er kennt die Läden, von denen in „Die MachtRead More

Posted On September 30, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Ulrich Peltzer: Teil der Lösung

Berlin Sony-Center Ulrich Peltzer ist derzeit einer der spannendsten deutschen Gegenwartsautoren, der sich auf avancierte Weise den rasanten Veränderungen unserer Zeit und der von der Postmoderne konstatierten „Agonie des Realen“ stellt – dies unterstreicht er einmal mehr in seinem neuen Roman „Teil der Lösung“. Ein stetiger Protagonist in Ulrich Peltzers Werken ist Berlin, ist der urbane Raum mit seinen Abermillionen „Codes und Gegencodes“, mit seinen spiegelnden Glasfassaden, Reklamen, Lichtern und Warenzeichen. Doch das seit Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ Literatur gewordene pulsierende und enervierende Großstadtleben wird im neuen Jahrtausend mehr undRead More

Posted On September 20, 2007By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

Jörg Magenau: Die taz. Eine Zeitung als Lebensform

Jörg Magenau präsentiert die Geschichte des Zeitungsprojekts taz nicht wie seine Vorgänger Oliver Tolmein und Detlef zum Winkel in ihrer Schmähschrift tazsachen: Krallen zeigen – Pfötchen geben (1989) als Chronologie eines Verrats linker Ideale und Überzeugungen, sondern als Triumph einer „alternativen Bürgerlichkeit“. Von Jörg AubergRead More

Posted On September 17, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher

James Sallis: Driver

Knallhart und kompromisslos Der amerikanische Drehbuchautor und Kriminalschriftsteller James Sallis kultiviert in „Driver“ eine rabenschwarze Lakonie ohne Hoffnung, ohne Erklärung ohne ein Gefühl zu viel. Autofahren – das ist eigentlich das Einzige was Driver möchte. Als Stuntman oder als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen lebt er in Los Angeles immer „ein oder zwei Schritte außerhalb der normalen Welt, weitgehend verborgen“. Doch dann geht bei einem getürkten Raubüberfall alles schief und Driver sitzt mit einer halben Million Dollar und ein paar Leichen zuviel in einem schäbigen Motelzimmer. Das Geld ist Driver schnuppe. DochRead More
Die Banalität des Alltags Der Roman „Das Zebra hat schwarze Streifen, damit man die weißen besser sieht“ erzählt die Lebensgeschichte einer Frau auf ungewöhnliche und originelle Weise. Allein für den Titel müsste man diesen Debütroman eigentlich schon lieben. Johanna Straub, 1970 in Hamburg geboren, lebt seit einigen Jahren als Schriftstellerin und Filmemacherin in Berlin, für die Kurzgeschichte Evolution erhielt sie 2005 den Debütpreis des Poetenladens. Großartig gelungen ist ihr in ihrem Roman vor allem das erste Kapitel. Bernd, Philippas zukünftiger Vater, wird auf dem Weg zur Entbindung von dem GefühlRead More

Posted On August 27, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher

Bruno Morchio: Kalter Wind in Genua

Herz und Härte Bruno Morchio hat mit Bacci Pagano einen illustren Typen geschaffen, der seine Wurzeln in den Utopien der 68er hat, Klassik und Kulinarisches liebt, Herz und Härte in sich vereint sowie einen gesunden Realismus pflegt. Mit Bacci Pagano bekommt die Riege der mediterranen Schnüffler und Privatdetektive von Pepe Carvalho über Fabio Montale bis zu Proteo Laurenti Nachwuchs. Paganos Revier ist die Altstadt Genuas, wo sich „das enge Netz der Carruggis ausbreitet, der schmalen Gassen, wo die Sonne nur zu Mittag vorsichtig hineinlugt.“ Hier ist er mit seiner rotenRead More

Posted On August 20, 2007By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Emma Braslavsky: Aus dem Sinn

Vorwärts in die Vergangenheit Emma Braslavskis Roman ist äußerst vielschichtig, vor allem im Umgang mit dem stets von einem Hauch des Revisionismus umgebenen Thema Vertreibung. Ein Werk des Teufels – so urteilt der Erfurter Pfarrer, als 1969 die Domuhr explodiert und von den Ziffern ausgerechnet die Sieben verschwunden ist. Ein offenbar verwirrter junger Mann, barfuss und ohne Papiere, wird in der Nähe aufgefunden, doch ein Verhör erweist sich als vollkommen sinnlos. Der phantastisch anmutende Beginn des Debütromans der 1971 in Erfurt geborenen Emma Braslavski weckt Assoziationen zum Science Fiction-Klassiker ZurückRead More

Posted On August 12, 2007By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Sigrid Behrens: Diskrete Momente

Theater im Kopf Sigrid Behrens bezeichnet sich bescheiden selbst als “Küken” inmitten der altehrwürdigen Autorengilde des Hanser-Verlages, doch mit diesem Debüt braucht sie sich hinter so mancher breiten Altautorenschulter nicht zu verstecken. Wenn man nachts durch die Straßen geht und der Blick auf ein beleuchtetes Fenster fällt, dann gibt es wohl kaum jemanden, der nicht versucht, einen kleinen Einblick zu erhalten in das, was sich dahinter verbirg – fremde Möbel, fremde Gegenstände, fremde Menschen, fremde Leben. Und wer hat sie sich nicht schon einmal ausgemalt, diese fremden Leben, die inRead More

Posted On August 5, 2007By Petra VesperIn Bücher, Litmag

Axel Hacke: Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück

„Männer haben Schwerdienst leicht / außen hart und innen geeicht“. Petra Vesper über eine willkommene Fortsetzung.Read More

Posted On Juli 26, 2007By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Dieter Richter: Der Vesuv

Ewig brennender Ofen Das Buch von Richter ist eine gründlich recherchierte und gut geschriebene Aufklärung über die spannende Geschichte eines Berges, zu dem die Menschen rund um den Golf von Neapel – und wohl auch der Autor selbst – immer noch gebannt hoch schauen. Von C.W. MACKE Er war erschüttert, fassungslos, wie von Sinnen. Als Gustav Flaubert im März 1851 einige Stunden am Fuße des Vesuvs verbrachte, verlor er jede Contenance und schrieb sich seine erotische Verwirrung von der Seele. „ Ich bin verrückt wie ein Esel ohne Packlast. SchonRead More